Rebecca Horn

Bodylandscapes
Zeichnungen, Skulpturen, Installationen 1964 - 2004

02. Oktober 2004 bis 09. Januar 2005

 

Rebecca Horn, international renommiert und vielfach ausgezeichnet, ist für ihre mechanischen Objekte und beweglichen Skulpturen, ihre Installationen und architekturbezogenen Werke überaus bekannt. Diese Arbeiten beein-drucken durch ihren Erfindungsreichtum und ihre hohe Qualität. Große Aufmerksamkeit haben darüber hinaus ihre Filme gefunden, die das weite Spektrum vom Experimentellen bis zum Erzählerischen umfassen, dabei das Poetische mit dem Surrealen brilliant verknüpfen und zugleich das Schockhafte aus dem Plausiblen und Landläufigen hervortreiben.

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Gerhard Richter

12. Feburar bis 16. Mai 2005

 

Gerhard Richter, einer der bedeutendsten Maler unserer Zeit, hat in den vergangenen Jahrzehnten ein umfangreiches und komplexes Œvre geschaffen. Zum malerischen Werk des 1932 in Dresden geborenen Künstlers gehören gegenständliche Motive genauso wie völlig abstrakte Bilder; gestisch intuitive wechseln mit jede Emotion unterdrückenden Arbeiten ab. Gerhard Richters künstlerische Techniken umfassen aber neben Übermalungen, Vermalungen, Verwischungen, Fotos und Druckgraphik auch Skulpturen.

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Bernhard Heisig

Die Wut der Bilder
11. Juni bis 25. September 2005

 

60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und aus Anlaß des 80. Geburtstages von Bernhard Heisig werden ca. 70 Gemälde und etwa 60 Zeichnungen und Graphiken des bedeutenden Malers – aus dem Spektrum von etwa 50 Jahren - gezeigt. In seinem Oeuvre wird auf ebenso suggestive wie souveräne Weise das Trauma des deutschen Faschismus thematisiert. Bekanntlich gehörte Heisig neben Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke zu den tonangebenden Leipziger Malern, die eine tragfähige Alternative zur Kunstdoktrin der DDR formulierten und damit auch international viel Anerkennung fanden.

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Henri Matisse

Figur Farbe Raum

29. Oktober 2005 bis 26. Februar 2006

 

Dem Betrachter der Malerei von Henri Matisse (1869-1954) eröffnet sich eine paradiesisch schöne, heitere Welt, bevölkert von Frauen, die sich ausruhen, schlafen, schauen, lesen oder spielen: Das zentrale Motiv im Schaffen des französischen Künstlers gilt der Frau im Interieur. Das Thema der weiblichen Figur im Innenraum ermöglicht jedoch nicht nur einen breiten Einblick in das faszinierende malerische Werk Matisse', es macht auch seinen bedeutenden Anteil an der Entwicklung des modernen Bildes in eindrucksvoller Weise sichtbar.



Luc Tuymans

16. Oktober 2004 bis 16. Januar 2005

 

Luc Tuymans, 1958 geboren, hat in den letzten fünfzehn Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Revitalisierung der Malerei geleistet. Der belgische Künstler ist heute international einer der bekanntesten Maler seiner Generation und hat seine Arbeiten in vielen europäischen Ländern sowie Nordamerika gezeigt. Die Ausstellung, die gemeinsam mit Tate Modern, London, erarbeitet wurde, versucht zum ersten Mal, einen breiten Überblick über Tuymans Schaffen seit etwa 1985 zu geben. Zu sehen sein werden ca. 75 Gemälde aus allen wichtigen Werkgruppen.

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Blinde wehrt Euch - Arbeiten aus der Sammlung Speck

Gibt's mich wirklich - Vier Räume aus der Sammlung Schürmann

13. September 2003 bis 1. Mai 2005

 

"Blinde wehrt Euch" ist die Fortführung der mit der Eröffnung von K21 begonnenen Zusammenarbeit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit dem Sammler von Gegenwartskunst Reiner Speck. In vier Räumen wird ein neuer Ausschnitt aus seinen reichen Beständen gezeigt, wobei die Auswahl sich stärker auf neuere Arbeiten von Sigmar Polke sowie auf Künstler der achtziger und neunziger Jahre wie Raymond Pettibon, Rosemarie Trockel und Georg Herold konzentriert.

 

In Fortsetzung der Kooperation, die K21 mit dem Sammlerehepaar Gaby und Wilhelm Schürmann eingegangen ist, entstand die Ausstellung "Gibt's mich wirklich". Schwerpunkt ist der reichhaltige Bestand an Arbeiten von Martin Kippenberger, ergänzend werden jüngere Positionen wie Michael Kunze, John Miller, Ivan Morley und viele andere aus der avanciert zeitgenössischen Privatsammlung präsentiert.



Darren Almond

26. Februar bis 29. Mai 2005


Die Hauptthemen des 1971 geborene englische Künstler Darren Almond sind die Zeit und die Geographie. In Zeichnungen, Skulpturen, Photographien und Filmen spürt er den Phänomenen der jetzt vergehenden und der vergangenen Zeit nach. Sein Interesse gilt dabei sowohl den natürlich-poetischen als auch den historisch-soziologischen Dimensionen der Zeit. Häufig führen ihn seine Untersuchungen in weit entfernte und extreme Teile der Welt wie zum Beispiel die Arktis und die Antarktis.

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Yoshitomo Nara und Hiroshi Sugito

Over the Rainbow

12. März bis 29. Mai 2005

 

In der eigens für die Ausstellung entwickelten Installation sind ca. 35 Bilder sowie zahlreiche Zeichnungen zu sehen, die als Gemeinschaftsarbeiten der beiden miteinander befreundeten japanischen Künstler im Sommer 2004 entstanden sind. Die poetische Manifestation von Kindheit und Phantasie reflektiert Motive und Szenen des berühmten Filmmusicals "The Wizard of Oz" aus dem Jahr 1939.

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Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung
Eröffnung: 2. Juli 2005 (bis auf weiteres)


Gut drei Jahre nach der Eröffnung baut K21 die Schausammlung um und gibt so andere und erweiterte Einblicke in die Kunst seit etwa 1980. Anlass ist der Erwerb der Sammlung Ackermans durch das Land Nordrhein-Westfalen, der Mitte des Jahres 2004 erfolgte. Das noch junge Museum verfügt damit über die schon vorhandenen Sammlungsansätze hinaus nun über einen umfangreichen und qualitätvollen Bestand an Gegenwartskunst, in dessen Mittelpunkt Skulptur und Installation, bzw. Fotografie und Videokunst stehen. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten jüngerer Künstler, die in den 80er und 90er Jahren zum ersten Mal aufgetreten sind. Ergänzt wird dieser Kernbestand um einige Arbeiten von Künstlern der älteren Generation. Zu den zentralen Künstlerpersönlichkeiten, die mit mehreren und teilweise raumgreifenden Arbeiten vertreten sind, gehören u.a. Katharina Fritsch, Georg Herold, Jannis Kounellis und Nam June Paik. Wichtige Einzelarbeiten stammen darüber hinaus etwa von Peter Fischli und David Weiss, Andreas Gursky und Juan Muñoz.

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Ambiance - Des Deux Côtés du Rhin

15. Oktober 2005 bis 12. Februar 2006

 

Unter dem Titel “Des Deux Côtés du Rhin - Auf beiden Seiten des Rheins“ präsentieren K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das Museum Ludwig, Köln ein gemeinsames Projekt, das aus zwei parallelen Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst sowie einem Rahmenprogramm besteht. Zusammengestellt werden beide Ausstellungen aus den Sammlungen der Fonds regionaux d’art contemporain Frankreichs (FRAC), die im letzten Jahr ihr zwanzigstes Jubiläum gefeiert haben. Die Gruppenausstellungen mit den Titeln “Ambiance" (K21) und “Mouvement“ (Museum Ludwig) zeigen internationale Kunst seit den sechziger Jahren mit einem Schwerpunkt auf der Gegenwart. Mit freundlicher Unterstützung der AFAA, der Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Deutschland und der Délégation aux arts plastiques des Ministère de la Culture et de la Communication. In Kooperation mit der Association Nationale des Directeurs de FRAC. Ein Ausstellungsprojekt gemeinsam mit Museum Ludwig, Köln.