
Abbildung: Lawrence Weiner, A PURSUIT OF HAPPINESS ASAP, 2004, language + the materials referred to, dimensions variable, Collection of Glenn Fuhrman, Weiner holding Icelandic version before it was taken out to sea and thrown overboard for Material Time Work Time Life Time at Reykjavik Arts Festival, Reykjavik, 2004, photo by Kristian Hrafnarson, New York, artwork © 2008 Lawrence Weiner/ VG Bild-Kunst, Bonn 2008 |
Lawrence Weiner - AS FAR AS THE EYE CAN SEE 27. September 2008 - 11. Januar 2009
Die Ausstellung Lawrence Weiner – AS FAR AS THE EYE CAN SEE ist eine Retrospektive des Werkes dieses Mitbegründers der sogenannten Konzeptkunst. Seit 1988 hat es keine vergleichbare Ausstellung dieses radikalen und komplexen Werkes gegeben.
Nach dem Whitney Museum of American Art in New York und dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles wird die Ausstellung ihre einzige europäische Station in K21 haben.
Die Spannbreite der gezeigten Arbeiten reicht von den Gemälden der sechziger Jahre hin zu den Spracharbeiten, die Weiner seit vierzig Jahren international bekannt gemacht haben.
Von der Skulptur ausgehend hat er schon früh festgestellt, dass es für ihn gleich-gültig ist, ob eine Arbeit vom Künstler hergestellt, von jemand anderem angefertigt oder gar nicht ausgeführt wird und eben nur im Material der Sprache existiert. weiterlesen

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Joe Scanlan - Passing Through 12. Mai 2007 – 5. Oktober 2008
Mit dem Amerikaner Joe Scanlan (geb. 1961) hat ein weiterer Künstler für den großen, spektakulären Raum unter der Glaskuppel von K21 ein Langzeitprojekt entworfen. Im Zentrum steht ein ‚wandernder’, modularer Pavillon in Leichtbauweise.
Bei jedem Umbau im Rahmen des Langzeitprojektes bewegt sich der Pavillon eine Station weiter durch die vier Ecken der Kuppelraums. Dabei ahmt er die flanierende Bewegung der Besucher des Kuppelraums in K21 nach.
Jedoch bildet er auch ein kleines flexibles "Museum im Museum", das Herberge für die Kunst schafft. Joe Scanlan präsentiert in jeder neuen Raumvariante künstlerische Arbeiten von ihm wie auch von Künstlerkollegen. Der Pavillon ist gleichzeitig Skulptur und funktionaler Raum. In Zukunft kann er für die Kunst wie für andere Zwecke verwendet werden. In seiner Leichtbauweise erinnert der Pavillon an Messestände oder Bauten zur Verkaufspräsentation. So spielt der Künstler mit dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Ökonomie. Die bescheidenen, aber dennoch klaren und eleganten Formen und Materialien geben dem Pavillon dabei seine ganz eigene Würde.
Darüber hinaus wird sich der Raum im Zentrum der Glaskuppel in eine Art Tageslichtkino für das Spiel von Sonne und Schatten verwandeln. Mit diesem Projekt setzt Scanlan seine Untersuchungen in den Zwischenräumen von Kunst, Design, Architektur, von Ökonomie und Ökologie fort. weiterlesen
Das Projekt von Joe Scanlan entsteht in Kooperation mit M:AI, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW.
Abbildung: Joe Scanlan, Things That Fall Pavilion, 2007, Kerto-Holz, Stahl, Filz, Gummi, Plexiglas, Farbe, Höhe 300 cm, Installation variabel, Aktuelle Ansicht im August/September 2008 in K21
Eija-Liisa Ahtila 17. Mai – 17. August 2008
Die kinematografischen Installationen der finnischen Künstlerin Eija-Liisa Ahtila (Jg. 1959) bringen ihre Betrachter dazu, sich existentiellen Themen mit allen Sinnen, aber auch mit distanzierter Überlegung zu nähern. Wenn auf großen Videoleinwänden bis zu sechs Filme gleichzeitig laufen, kann sich der Besucher den Eindrücken in keine Richtung entziehen, sondern muss sich bewegen und verschiedene Perspektiven einnehmen.
Ahtilas umfangreichste und neueste Arbeit, die Video-Installation "Where is Where?", ist dabei zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. weiterlesen
Abbildung:
Scenographer's Mind I to IX, 2002
Courtesy Marian Goodman Gallery, New York und Paris © Crystal Eye – Kristallisilmä Oy, Helsinki / VG Bild-Kunst, Bonn 2008
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Ein letzter Blick - Meisterwerke aus der Sammlung 26. Januar – 27. April 2008
Vor der knapp eineinhalbjährigen Schließung von K20 ab dem 28. April 2008 werden nochmals die wichtigsten Meisterwerke der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert.
Dazu gehören unter anderem Pablo Picassos monumentales Werk „Deux femmes nues assises“ aus der klassizistischen Periode des Künstlers sowie George Braques kubistisches Stillleben „Nature morte, harpe et violon“ und auch Marc Chagalls Komposition „Le violoniste“. Höhepunkte expressionistischer Malerei sind Wassily Kandinskys „Komposition IV“ und Ernst Ludwig Kirchners „Mädchen unter Japanschirm“. Vertreter surrealistischer Kunst sind Max Ernst mit seinem Werk „Au premier mot limpide“ oder Joan Mirós mit „Nu au miroir“. Hervorzuheben sind auch die einzigartigen Sammlungen von Julius Bissier und Paul Klee.
Zudem wird die große Installation „Palazzo Regale“ von Joseph Beuys zugänglich sein, wie auch Werke von Gerhard Richter, dessen Zyklus „Silikat“ erst kürzlich von der Kunstsammlung erworben wurde. Jackson Pollocks drip painting „Number 32“ stellt ohne Zweifel einen der Meilensteine der abstrakt expressionistischen Malerei nach 1945 dar. Das monumentale Stück wird von weiteren herausragenden Arbeiten der Pop und Minimal Art flankiert. weiterlesen
Abbildung:
Marc Chagall, Der Geiger, 1911, © VG Bild-Kunst, 2008
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Jeroen de Rijke – Willem de Rooij 8. Dezember 2007 – 13. April 2008
Jeroen de Rijke (1970 - 2006) und Willem de Rooij (geb. 1969) haben in den letzten zehn Jahren ein vielbeachtetes Werk geschaffen, in dessen Zentrum die Analyse des (filmischen) Bildes in seiner Schönheit und seinem kritischen Potential steht. Die ebenso intelligenten wie visuell äußerst präzisen Werke untersuchen nicht nur die Konventionen und Aussagen filmischer Ästhetik, sondern ebenso die latenten und offenen Spannungen in der globalisierten Welt. Die Ausstellung wird einen Überblick über das bisherige Schaffen der beiden Künstler geben, aber auch seine mögliche Fortführung nach den unerwarteten Tod von Jeroen de Rijke andeuten. weiterlesen
Abbildung: Jeroen de Rijke / Willem de Rooij, Mandarin Ducks, 2005, 16mm Colorfilm, Optischer Sound, 36 Minuten, Courtesy Galerie Daniel Buchholz, Köln, © Willem de Rooij 2007
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Idris Khan - Every... 26. Januar - 9. März 2008
Vor der temporären Schließung von K20 und dem damit verbundenen Auszug der Sammlung wird die große Halle im Erdgeschoss eine letzte Ausstellung aufnehmen. Geplant ist eine Präsentation mit Werken des jungen britischen Künstlers Idris Khan (Jg. 1978). Dieser hat in den wenigen Jahren nach seinem Studienabschluss im Royal College of Art in London 2004 ein gedanklich luzides, visuell beeindruckendes und technisch-handwerklich brillantes Werk erarbeitet. Khans Sujets zeigen sein leidenschaftliches Interesse an kulturell kodierten Werken und Artefakten aus den Sphären der Literatur, der bildenden Kunst sowie der Musik. Seine Medien sind Fotografie und Video. In seinen Fotografien arbeitet der Künstler mit digitalen Überblendungen von gefundenen Bildern, Texten oder Partituren. Seine Videos zu klassischen Stücken der Musikliteratur von Bach und Schubert verwandeln die musikalischen Darbietungen in der mehrfachen Wiederholung und Überlagerung in visuelle und klangliche Palimpseste. weiterlesen
Abbildung:
Idris Khan, Filmstill aus „A Memory … After Bach’s Cello Suites”, 2006 16mm, Einkanal, Dauer 6.30 Min.,
© Idris Khan, 2007
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Hiroshi Sugimoto 14. Juli 2007 - 6. Januar 2008
Hiroshi Sugimoto, der japanische Meister der Fotografie, vereinigt in seinem künstlerischen Denken fernöstliche Traditionen mit Ansätzen der westlichen Moderne und Nach-Moderne.
In den letzten dreißig Jahren hat der Künstler ein stilistisch und konzeptuell kohärentes Werk geschaffen, dessen Schönheit und auratische Wirkung aus einer strengen formalen Strukturierung der Bilder und einer elaborierten Entwicklungstechnik resultieren. Seit Anfang der neunziger Jahre ist Sugimoto mit Ausstellungen in wichtigen Museen international präsent. In Deutschland waren bisher jedoch nur Ausschnitte seines Werkes zu sehen.
Geplant ist nun die erste umfassende Retrospektive mit ca. 55 Fotografien und einer Skulptur in einer vom Künstler selbst entwickelten Ausstellungsarchitektur. Die Präsentation umfasst Beispiele aus allen wichtigen Serien Sugimotos, den Wax Portraits, Dioramas, Theaters, Architectures, Seascapes, Pine Trees, Colors of Shadow, Conceptual Forms sowie voraussichtlich Beispiele aus einer neuen, bisher noch nicht gezeigten Serie. weiterlesen
Abbildung: Hiroshi Sugimoto, Mathematical Form: Surface 0006, 2004
Kuen’s Surface: a surface with constant negative curvature 149,2 x 119,4 cm © Hiroshi Sugimoto, 2007
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