In seinen Fotografien arbeitet der Künstler mit digitalen Überblendungen von gefundenen Bildern, Texten oder Partituren – seien es die Postkarten nach Gemälden von William
Turner, die Fotografien einer gesamten Typologie von Bernd und Hilla Becher, die Notationen von Wagners Parsifal, die Buchseiten des Korans oder eines Traktates von Sigmund Freud. Idris Khans Überblendungen versetzen Texte, Bilder und Noten in eine vibrierende Unruhe, verleihen ihnen eine neue Dimension der Gegenwärtigkeit.