Eröffnungen
K21 Ständehaus zeigt seine neue Sammlungspräsentation "Silent Revolution" sowie eine Sonderausstellung von Ana Torfs mehr
Das sanierte und erweiterte K20 Grabbeplatz wird am 10. Juli 2010 wiedereröffnet. K20 Grabbeplatz ist seit Ende April 2008 für zwei Jahre geschlossen. Das Gebäude wird grundlegend saniert und renoviert. Gleichzeitig entsteht der Erweiterungsbau des Museums. Mehr über das neue K20 Grabbeplatz erfahren Sie hier
Lernen Sie das Schmela Haus kennen, den neu eröffneten zusätzlichen Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Wir laden Sie ein zu unseren Veranstaltungen in der Mutter-Ey-Straße 3 in Düsseldorf mehr
Schmela Haus Gesprächsreihe BEUYS AUSSTELLEN?
Eine Veranstaltungsreihe am neuen Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Mutter-Ey-Straße 3, Düsseldorf
» Die Museen werden dadurch, dass andere Menschen hinein kommen, auch immer wieder anders mit den Dingen umgehen. Das ist schließlich auch eine Sache, die sich wandelt. « (Joseph Beuys, 1975)
Experten und Weggefährten diskutieren mit uns: Wie kann man Beuys heute ausstellen?
Was bleibt von einer Ausstellung übrig? Ein Katalog und vielleicht ein paar Installationsaufnahmen, dazu einige Rezensionen. Was aber nicht dokumentiert ist, sind die vielfältigen kuratorischen Entscheidungen, die
Leidenschaftlich diskutieren wir weiter über Joseph Beuys. Wie können bestimmte Einzelwerke von Beuys in unterschiedlichen räumlichen Situationen und Zusammenhängen zur Geltung gebracht werden? Können Beuys` berühmte Aktionen ausgestellt werden? Wir erkunden dabei die jeweils unterschiedlichen Perspektiven der Kuratoren, der Sammler, der Restauratoren.
Folgende Themen und Persönlichkeiten erwarten Sie bei den nächsten Gesprächen:
Donnerstag, 11. März 2010 Dieter Koepplin (ehem. Leiter des Kupferstichkabinetts am Kunstmuseum Basel)
Hans-Joachim Müller (Autor und Kritiker)
Lothar Schirmer (Beuys-Sammler und -Verleger)
Jürgen Harten (ehem. Leiter der Kunsthalle Düsseldorf) und Bernd Klüser (Beuys-Galerist und -Sammler) im Gespräch
Donnerstag, 29. April 2010 René Block (Direktor, TANAS, Berlin)
Donnerstag, 06. Mai 2010 Einräumen/Ausräumen – Die Verantwortung des Restaurators
Im Anschluss bieten wir Ihnen Musik und Getränke
Mit der ehemaligen Galerie Schmela als neuem Standort gewinnt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein Schaufenster zur Straße. Wir möchten uns dem Publikum öffnen und verstehen uns als dessen Gastgeber. Bei der Vortragsreihe BEUYS AUSSTELLEN? erproben wir diese offene Gesprächskultur erstmalig am neuen Standort der Kunstsammlung und begleiten sie entsprechend mit Musik und Getränken. In diesem Sinne laden wir Sie dazu ein, im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen mit den Referenten und Mitarbeitern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu sprechen.
Der Düsseldorfer Künstler Christian Jendreiko hat ein Musikprogramm für die Bar und den späteren Abend zusammengestellt. In dieser Staffel wird er stets selbst hinter dem DJ-Pult in Aktion treten und hörbare Bezüge zum Inhalt der Vorträge herstellen. Für die folgenden Gesprächsabende hat er befreundete Künstler eingeladen, ebenfalls aufzulegen. Die temporär in den Galerieraum gebrachte Bar wird realisiert von Andreas Schmitten.
Die Reihe wird in Kooperation mit Wilfried Kühn und der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, entwickelt und durchgeführt.
Für weitere Veranstaltungen zugesagt haben außerdem: Kunibert Bering, Bazon Brock, Carl-Peter Buschkühle, Daniela Bystron
Beginn: 19.30 Uhr. Einlass ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Reservierungen sind nicht möglich.
Mehr Informationen bekommen Sie bei Regula Erpenbach Telefon 0211.8381-642
Den Anfahrtsweg sowie weitere Informationen zum Schmela Haus erfahren Sie hier
Veranstaltung im Rahmen der
Exklusivsponsor Medienpartner
Schmela Haus Der neue Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Mutter-Ey-Straße 3
Die ehemalige Galerie Schmela in der Mutter-Ey-Straße 3 eröffnete im November 2009 als zusätzlicher Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Als am 17. September 1971 der renommierte Düsseldorfer Galerist Alfred Schmela in der Mutter-Ey-Straße 3 seine neuen Galerieräume eröffnete, waren diese eine regelrechte Sensation. Bislang hatte Schmela in einem verhältnismäßig kleinen Ladenlokal in der Hunsrückenstraße seinem wegweisenden künstlerischen Programm eine Plattform geboten. Nun standen ihm an dem neuen Standort wesentlich größere Räumlichkeiten zur Verfügung. Joseph Beuys eröffnete die neue Galerie mit einer Ausstellung seiner legendären Arbeit „Barraque D’Dull Odde“. Seitdem inszenierte Joseph Beuys die Räume regelmäßig mit seinen Arbeiten. Aufsehen erregte das Bauwerk allerdings nicht nur wegen der ausgeweiteten Ausstellungsfläche.
Das Haus, das von Schmela zusammen mit dem niederländischen Architekten Aldo van Eyck entwickelt worden war, wurde als das erste eigens errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik gefeiert. Es entsprach nur in geringem Maße den herkömmlichen Vorstellungen von einem Ausstellungsbau.
Das Bauwerk umfasste fünf Stockwerke und war labyrinthartig verschachtelt. Durch die Verwendung von Bimsbetonstein dominierten Grautöne. Deswegen erschien das Gebäude schlichtweg unangemessen, um Kunstwerke angemessen präsentieren zu können. Dennoch beheimatete das turmartige Gebäude bis über Schmelas Tod im Jahr 1980 hinaus die Galerie. Bis 2008 wurde die Institution danach von seiner Tochter Ulrike Schmela fortgeführt. 1995 führte der Architekt Günter Zamp Kelp eine bauliche Veränderung durch. Die Durchfahrt zum Hof wurde geschlossen und zu einem Empfangs- und Ausstellungsraum umfunktioniert, der in seiner Materialität einen Kontrast zur bestehenden Architektur bildet.
Im Jahr 2009 wurden die Räume in der Mutter-Ey-Straße 3 vom Land Nordrhein-Westfalen erworben. Seitdem bilden sie den dritten Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Anfahrt Mit dem PKW Richtung Stadtmitte/Altstadt, Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage unter dem Museumsgebäude von K20 Straßenbahnen 703, 706, 712, 713, 715 bis Haltestelle Heinrich-Heine-Allee U-Bahnen ab Hauptbahnhof U70, U74, U75, U76, U77, U78, U79 bis Haltestelle Heinrich-Heine-Allee
Öffnungszeiten: Das Schmela Haus in der Mutter-Ey-Straße 3 in Düsseldorf ist ausschließlich während der aktuellen Veranstaltungen zu besichtigen. mehr
K21 Ständehaus KPMG Kunstabende
In der Reihe KPMG Kunstabende bieten wir Ihnen jeden ersten Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Themenführungen und Veranstaltungen.
Der Eintritt ist frei.
Das Haus hat bis 22.00 Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass die KPMG Kunstabende bis Juli 2010 ausschließlich in K21 Ständehaus stattfinden.
Unser Programm für den nächsten KPMG Kunstabend am 7. April 2010:
K21 Ständehaus Gemischtes Doppel: 18.00 bis 19.00 Uhr Werke im Zwiegespräch: 18.00 und 19.00 Uhr Curator’s Choice I und II: 18.00 bis 19.00 Uhr, 19.00 bis 20.00 Uhr Themenführungen/A Gallery Talk in English: 18.00 bis 19.00 Uhr K21 Themenführungen: 19.00 bis 20.00 Uhr K21 Gespräch: 20.00 bis 21.00 Uhr Gespräch zwischen der Künstlerin Ana Torfs und Doris Krystof (Kuratorin K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen)
Vorschau:
K21 Ständehaus 5. Mai 2010 „Walzer, Rumba, Fox und Shimmy: Swing in den Mai“ Tanzmusik aus Künstler-Plattensammlungen mit DJ Stephan Wuthe, Berlin
K21 Ständehaus 2. Juni 2010 „ALLES NEU? Museumssammlungen im Wandel“ Marion Ackermann (Direktorin Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen) im Gespräch mit Ulrike Lorenz (Direktorin Kunsthalle Mannheim) und Reinhard Spieler (Direktor Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen)
K21 Ständehaus 7. Juli 2010 Künstlerprojekte für das Internet: Ana Torfs’ Version des „Hollywooder Liederbuch“ und andere Beispiele Stephan Urbaschek, Sammlung Goetz, München
Der KPMG Kunstabend wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von
Weitere Informationen zum KPMG Kunstabend gibt es bei Regula Erpenbach Tel. 0211.8381-642 Fax 0211.8381-601
Mehr zur Kunstvermittlung für Erwachsene erfahren Sie hier
K21 Ständehaus Edition Ana Torfs
Anlässlich ihrer Ausstellung in K21 hat Ana Torfs für die Reihe K20K21 Editions ihre erste Lithografie-Edition geschaffen. Der Erlös kommt der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zugute.
Besichtigen Sie die neu erschienene Ana Torfs Edition im K21 Shop und sichern Sie sich jetzt Ihr persönliches Exemplar.
Ana Torfs, place #1 (Texas Hollywood, Tabernas Desert, Spain), 2010 K20K21 Editions Lithografie, 2 Farben (Schwarz und Silber) von Aluminiumplatte, 1 Stein (Schwarz) Auflage 100, 10 ea, 10 h.c. Signiert und nummeriert, 56 x 76 cm Papier 300 gr. Arches Aquarelle hot pressed 100% cotton Druck: edition copenhagen, Dänemark Preis pro Blatt € 350,00 © Ana Torfs
Bis zum 18. Juli 2010 erhalten Sie Ihr Exemplar zum Subskriptionspreis von € 300,00. Die Ausgabe der begrenzten Auflage erfolgt in der Reihenfolge der Bestellungen.
So erreichen Sie uns: K21 Museumsshop Telefon: 0211.8381-144 Fax: 0211.8381-602 Email: museumsshop
Mehr zur aktuellen Ausstellung von Ana Torfs erfahren Sie hier
Abbildung: © Ana Torfs
© Foto: Achim Kukulies
K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Grabbeplatz: Erweiterung, Grundsanierung und Wiedereröffnung
Die Erweiterung von K20 wurde mit der Grundsteinlegung am 28. Februar 2008 noch einmal ins Blickfeld gerückt. Sie war bereits vor diesem Datum begonnen worden. Seit Juni 2008 wird nun auch der Bestandsbau grundsaniert. Er wird dadurch dem technischen Standard des Erweiterungsbaus angepasst. Außerdem wird der Bestandsbau so hergerichtet, dass er den Anforderungen der internationalen Kooperationen sowie den konservatorischen und technischen Erfordernissen entspricht.
Bereits Prof. Dr. Werner Schmalenbach, der Gründungsdirektor der Kunstsammlung, hatte die notwendige Erweiterung des K20 Gebäudes gefordert, das im Jahr 1986 am Grabbeplatz eröffnet worden war. Prof. Dr. Armin Zweite und Dr. Marion Ackermann haben als Nachfolger diese Aufgabe fortgeführt.
Am 10. Juli 2010 wird Direktorin Marion Ackermann die fertig sanierte und erweiterte K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen der Öffentlichkeit zeigen. Im wiedereröffneten K20 Museum wird die neue Sammlungspräsentation zu sehen sein.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Stadt Düsseldorf hatten sich im Jahr 2006 darauf geeinigt, bei der K20 Sanierung und Erweiterung gemeinsam vorzugehen, da dieses Projekt auch städtebaulich entscheidend ist. Deswegen haben Stadt und Land eine Machbarkeitsstudie erarbeitet: Sie betrifft einen Bürgersaal, die Erweiterung von K20 und die Vergrößerung der Tiefgarage auf dem Gebiet zwischen Ratinger Straße/Ratinger Mauer und Paul-Klee-Platz.
2004 wurde das Kopenhagener Büro Dissing & Weitling mit der entsprechenden Vorplanung beauftragt. Dissing & Weitling hatten bereits den K20 Museumsbau am Grabbeplatz entworfen, der 1986 eröffnet hat. Die Vorplanung der Kopenhagener Architekturbüros bildet die Grundlage für die Errichtung des Erweiterungsbaus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Damit ist gewährleistet, dass das Museum innen wie außen ein einheitliches Erscheinungsbild bekommt.
Die Errichtung eines K20 Anbaus ist seit etwa 15 Jahren immer wieder erörtert worden und von den jeweiligen Landesregierungen nicht nur ins Auge gefasst, sondern auch versprochen worden.
Eine Erweiterung von K20 hat sich in der Vergangenheit als zwingend notwendig erwiesen, um den Aufgaben und Funktionen der Landeskunstsammlung besser gerecht zu werden.
Einerseits muss die Öffentlichkeit optimal und in ausreichendem Umfang Zugang zu dem bedeutenden Kunstbesitz der Stiftung und des Landes bekommen. Andererseits sollen immer wieder auch publikumswirksame und wissenschaftlich fundierte Ausstellungen in angemessenem Rahmen gezeigt werden. Dabei sollen allerdings größte Sammlungsbestände nur vorübergehend und nicht wie bisher teilweise jahrelang in den Depots bleiben. K21 mit seinen kleinen Kabinetten hat die Situation von K20 in keiner Weise verbessert. Dieser Umstand war allen Beteiligten klar, als die Umgestaltung des ehemaligen Ständehauses zum Museum K21 beschlossen und in Angriff genommen wurde.
Insofern wurde mit dem Kabinettsentscheid vom 21. März 2006 nachgeholt, was Anfang 1995 verabredet worden war, und zwar zwischen der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westafeln, dem damaligen Ministerpräsidenten, der Staatskanzlei und dem Fachministerium: Nachdem das Ständehaus fertig umgebaut ist, soll das Museum am Grabbeplatz erweitert werden.
Mehr zur K20 Sammlung erfahren Sie hier
K20 Wie wird das sanierte und erweiterte K20 aussehen?
Der sanierte K20 Bestandsbau
Der Bestandsbau wird vollständig saniert. Zusätzlich zu einer neuen Klima- und Sicherheitstechnik werden die Fenster und Lichtsegel komplett ausgetauscht. Das ehemalige Café Zwey wird von einem Künstler gestaltet, ebenso wie die Räume der Abteilung Bildung. Deren Büros und vier Werkstätten werden im ehemaligen Sammlungsbereich Paul Klee eingerichtet. Wichtig bei der Sanierung und Neueinrichtung ist der Direktorin Marion Ackermann der sensible Umgang mit der originalen Architektur und die künstlerische Vermittlung.
Der neue K20 Erweiterungsbau
Im Erdgeschoss (EG) wird es eine säulenfreie Ausstellungsfläche von ca. 1.000 m² geben. Die Besucher betreten sie von der Haupthalle aus, also vom Foyer des Altbaus her. Dieser Ausstellungsraum wird ca. 6,50 m hoch sein. Er wird künstlich belichtet.
Im 2. Obergeschoss (2. OG) gibt es ähnlich wie im Erdgeschoss einen ca. 900 m² großen, ebenfalls säulenfreien Ausstellungsraum mit einer Höhe von ca. 4,60 m. Hier herrscht natürliches Oberlicht. Die gesamte Decke wird so ausgebaut, dass in den Dachlamellen das Tageslicht verschattet oder verdunkelt werden kann. So können in diesen Bereichen empfindlichere Arbeiten unter künstlichem Licht gezeigt werden.
Der Erweiterungsbau ist offen für die verschiedensten Kunstgattungen. Traditionelle Medien wie Gemälde und Sockelskulpturen werden optimal gezeigt werden können, ebenso aber auch Fotografien, Zeichnungen, Videoprojektionen und multimediale Rauminstallationen. Um wechselnde Ausstellungssituationen zu berücksichtigen, werden in den beiden großen Hallen im EG und im 2. OG entsprechende Galerien und Kabinette in leichter Bauweise eingefügt. Dadurch bleiben die Räume sehr flexibel. Außerdem können jeweils passende Raumeindrücke geschaffen werden, um die Kunstwerke jeweils optimal zu präsentieren.
Wände, Böden und Decken bestimmen den Raumeindruck. Material, Farbe und Struktur sollen möglichst zurückhaltend sein, um nicht von den präsentierten Werken und Objekten abzulenken. Eine klare Raumgestaltung sowie optimale Bezüge zwischen Höhen, Breiten und Längen sind notwendig. Die Verhältnisse von Tragen und Lasten werden eindeutig gestaltet. Rechtwinklige Linien werden betont. Dabei gibt es Spielraum für bewusste Abweichungen, um der Architektur Akzente zu verleihen.
Der Zugang zum Museum und zu den Sammlungs- und Ausstellungsräumen bleibt für den gesamten Komplex am bisherigen Ort. Allerdings gibt es weitreichende Umbauten des Foyers und der angrenzenden Räume. So wird zum Beispiel das Trinkaus Auditorium am 10. Juli vorrangig als Kinosaal wiedereröffnet.
Von großer Bedeutung ist der neue Ort der Anlieferung. Die Anlieferung wird nun zwischen der großen Halle im EG und dem Altbau in der Flucht der Fußgängerpassage liegen. Dort lässt sich einen gesonderter Transportaufzug bauen, mit dem man nicht nur die Depots, sondern auch das 2. Obergeschoss erreichen kann. Bisher konnte diese wichtige Etage für die Sammlungspräsentation nur mit einem Personenaufzug angefahren werden. Deswegen mussten bisher alle größeren Werke über die langen Treppenfluchten getragen werden.
Das Material der Fassade, Bornholmer Granit, passt sich dem "Altbau" an. Das noble Erscheinungsbild wird durch den transparenten Treppenturm am Ende des Flügels bereichert. Es wird außerdem dadurch akzentuiert, dass die Anlieferung leicht aus der Flucht versetzt wird.
Der Paul Klee-Platz verlangte nach einer Neugestaltung. Sie sollte überzeugend und ansprechend sein und gleichzeitig die Verkehrsprobleme berücksichtigen, die mit den Kunsttransporten verbunden sind. Im Dezember 2008 gewann die britische Künstlerin Sarah Morris den Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung der Nordwand des Paul-Klee-Platzes. Sarah Morris lebt und arbeitet in New York und London. Sie schlug eine Kachelwand aus ihrer jüngsten Origami-Serie vor. Die Ausführung wird Ihnen am 10. Juli 2010 zur Eröffnung von K20 präsentiert.
Das sanierte und erweiterte K20 wird im Sommer 2010 wieder eröffnet. mehr
K20K21 Marion Ackermann beginnt als neue Direktorin der Kunstsammlung-Nordrhein-Westfalen
Im Dezember 2008 wurde Dr. Marion Ackermann zur Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen berufen.
Am 01. September 2009 hat sie ihre Position offiziell begonnen.
Marion Ackermann ist 1965 in Göttingen geboren. Sie studierte in Göttingen, Kassel, Wien und München Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte. Thema ihrer Promotionsschrift waren die autobiografischen und theoretischen Texte Wassily Kandinskys.
Von 1995 bis 2003 war sie an der Städtischen Galerie im Lenbachhaus beschäftigt. Dort kuratierte sie unter anderem folgende Ausstellungen: Paula Modersohn-Becker (1997), Rosemarie Trockel (2000), »SchattenRisse« (2001), Katharina Grosse (2002), »Unwirklichkeit üben« (Lovis Corinth und Max Slevogt, 2003) sowie die Ausstellungsreihe »Dialoge zur Zeichnung«.
Ackermann lehrte unter anderem in München an der Kunstakademie und der Fachhochschule für Fotodesign. Zudem verfasste sie ein Buch über »Farbige Wände« (2003).
Seit Dezember 2003 war sie Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart. Dieses Haus wurde im März 2005 in einem Neubau am Stuttgarter Schlossplatz eröffnet. Unter ihrer Leitung fanden dort nach der Eröffnungspräsentation verschiedene bedeutsame Präsentationen statt. Dazu gehörten monographische Ausstellungen zu Otto Dix, Max Bill, Fritz Winter, Josephine Meckseper und Christian Jankowski. Ebenso gab es Themenausstellungen wie »Leuchtende Bauten: Architektur der Nacht«, »Piktogramme - Die Einsamkeit der Zeichen« oder »Laboratorium Lack« und »Drei. Das Triptychon in der Moderne«. Daneben wurden auch zahlreiche Projekte mit jungen Künstlern entwickelt.
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