Max Ernst (1891-1976)

 

1922 zog der Kölner „DadaMax“ nach Paris, wo er für einige Zeit mit dem Dichter Paul Eluard und dessen Frau Gala in einer geheimnisvollen „ménage à trois“ zusammenlebte. In Eluards Haus realisierte Max Ernst während des Sommers 1923 einzigartige surrealistische Wandmalereien, die später abgenommen und auf Leinwand übertragen wurden. „Beim ersten klaren Wort“ stammt aus dem Schlafzimmer. Die Darstellung einer geöffneten Wand, durch die eine überlebensgroße weibliche Hand ins Zimmer greift, um mittels eines Mechanismus aus Kugel und Faden ein mysteriöses Insekt zu fangen, befand sich direkt am Kopfende des Ehebettes. ___



Beim ersten klaren Wort  

1923, Öl auf Gips, auf Leinwand aufgetragen, 232x167cm.
© VG Bild- Kunst, Bonn 2005