K20

Lasar Segall, Encontro, ca. 1924, Acervo Museu Lasar Segall – IBRAM/MinC, © Museu Lasar Segall

museum global.
Mikrogeschichten einer
ex-zentrischen Moderne         

10.11.2018 – 10.03.2019
K20 Grabbeplatz

Ausgehend von einer kritischen Beschäftigung mit der eigenen Sammlung konzentriert sich das Forschungs- und Ausstellungsprojekt museum global der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen auf ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des westlichen Kanons. Mit Mikrogeschichten aus Japan, Brasilien, Mexiko, China, Indien, dem Libanon oder Nigeria (1910 bis 1960) hinterfragt das Museum nicht nur eine eurozentrische Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven. Über ein lebendiges Forum öffnet es sich zur Stadtgesellschaft und initiiert den Dialog zwischen diversen Communities, Kunst, Wissenschaft und Forschung.

Das Forschungsprojekt und die Ausstellung werden von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

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Paul Klee

Plakatmotiv der Ausstellung "Paul Klee" im Israel Museum Jerusalem, 1966, Foto: Achim Kukulies

museum global
Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen

13.10.2018 — 10.03.2019  
K20 Grabbeplatz

1960 erwarb das Land Nordrhein-Westfalen 88 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Paul Klee. Der Ankauf galt als ein Akt der Wiedergutmachung für den Künstler, der als Professor der Düsseldorfer Kunstakademie 1933 von den Nationalsozialisten entlassen worden war. Das Konvolut, der Grundstock der 1961 gegründeten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ist nun Ausgangspunkt für die Befragung der Sammlung: Von 1966 bis 1985 nämlich reisten die Bilder um die Welt und waren u.a. 1966 in Jerusalem, 1969 in Prag, 1972 in Rio de Janeiro und 1979 in New Delhi zu sehen. Das "Universalgenie" Klee und seine Werke waren dabei erklärtermaßen Botschaft und Botschafter der neuen Bundesrepublik Deutschland, was bislang unbekannte Materialien aus Archiven und aus den gastgebenden Institutionen eindrucksvoll bezeugen.

Die Präsentation Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen bildet den Prolog für das umfassende Ausstellungprojekt museum global (ab 10.11.2018).

Cao Fei

Cao Fei, Haze and Fog 04, 2013, Inkjet-Print auf Papier, Courtesy Künstlerin und Vitamin Creative Space

Cao Fei        

06.10.2018 – 13.01.2019
K21 Ständehaus

Die chinesische Künstlerin Cao Fei (*1978) gilt als Pionierin einer Künstlergeneration, für die digitale Medien und Netzwerktechnologien zum Alltag gehört. In dringlicher Auseinandersetzung mit den neuesten medialen Errungenschaften entfaltet die in Peking lebende Künstlerin ihr vielseitiges Werk. Die erste große Einzelausstellung zu Cao Feis Werk in Deutschland präsentiert nun die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Der Überblick im K21 umfasst ihr bisheriges künstlerisches Schaffen von 1995 bis 2017: Videos und Fotografien, Multimedia-Installationen sowie noch nie in Ausstellungen gezeigte Zeichnungen.

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Lutz Bacher

Lutz Bacher, Hair, 2010. Courtesy the artist and Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York.

Lutz Bacher
What's Love Got to Do With It

07.09.2018 – 06.01.2019
K21 Ständehaus

Die US-amerikanische Künstlerin Lutz Bacher, die ihre Identität seit Beginn ihrer Laufbahn hinter einem männlichen Pseudonym verbirgt, arbeitet konzeptuell in verschiedenen Medien. Seit den 1970er Jahren stützt sich die lange in Kalifornien und mittlerweile in New York lebende Künstlerin in ihren Arbeiten auf gefundene Objekte sowie Text- und Bildmaterial der Populärkultur. Soundtracks aus Hollywoodfilmen, Requisiten aus Fernsehsendungen und unbearbeitete Handyvideos finden ebenso Eingang in ihre Werke wie ausrangierte Gegenstände der Konsumwelt.

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Tomás Saraceno

Installation "Tomás Saraceno - in orbit", K21 Ständehaus, Foto: Studio Saraceno, © Tomás Saraceno

Tomás Saraceno - in orbit

Permanente Installation
K21 Ständehaus

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

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