Akram Zaatari

Akram Zaatari, To Retouch, 2017, Pigment Inkjet Druck auf Hahnemühle Photo Rag, 100 x 150 cm, © Akram Zaatari

Eröffnung der Ausstellung

Freitag, 17. November 2017, 19.00 Uhr
Eintritt frei.

Es sprechen
Susanne Gaensheimer, Direktorin
Doris Krystof, Kuratorin

Im Anschluss: Künstlergespräch
Akram Zaatari und Doris Krystof


Preview für Schüler/innen und Studierende

Freitag, 17. November 2017, 15.30 Uhr

Bereits vor der offiziellen Eröffnung haben Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren sowie Studierende die Ge­legen­heit, die Ausstellung zu erleben und im Gespräch mit dem Künstler Akram Zaatari zu disku­tieren (in engl. Sprache).

Moderation: Vera Drebusch
Eintritt frei mit Schüler- und Studentenausweis, ohne Anmeldung.


Katalog

Akram Zaatari – Against Photography. An Annotated History of the Arab Image Foundation.

Mit einer Einführung von Hiuwai Chu und Bartomeu Marí, Essays von Mark Westmoreland und Akram Zaatari, einem Gespräch zwischen Chad Elias und Akram Zaatari. Gemeinsam herausgegeben von MACBA, MMCA und Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Erscheinungsdatum Dezember 2017, ca. 264 S., Preis: ca. 32 €

 

Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation

18.11.2017 – 25.02.2018
K21 Ständehaus

Fotografie und fotografische Objekte stehen seit 1995 im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon, lebt und arbeitet in Beirut) – Fotografie steht auch im Fokus dieser Ausstellung: Fotos sind rätselhafte Gegenstände, sie bewahren Spuren vergangener Ereignisse und begleiten uns bei den Schlüsselerlebnissen des Lebens. Gehegt und geliebt, zerstört und weggeworfen, können Fotos unterschiedlichste Emotionen auslösen. Am Anfang steht das Festhalten eines Moments, doch mit der Zeit ändert sich das Foto. Die Wahrnehmung der Bilder ändert sich und durch den Kontakt mit seiner physischen, sozialen oder politischen Umgebung ändert sich auch das Foto als materielles Objekt. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation (AIF) hat Zaatari einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet.

Seine Werke (Videoinstallationen, Filme, fotografische Objekte u.a.) reflektieren die Produktion, Zirkulation und Sammlung von Bildern im Kontext der aktuellen politischen Verwerfungen im Nahen Osten. Against Photography stellt mit zahlreichen Beispielen Zaataris Ansatz vor, durch eine Reflexion der Entwicklung der AIF und ihrer Sammlungen das Verständnis von Fotografie zu erweitern. Die Ausstellung wird zum archäologischen Grabungsfeld. Spezifische Sammlungen und fotografische Objekte werden zutage gefördert, die Spuren von Abnutzung und sogar Gewalt tragen. Zaataris erste Museumsausstellung in Deutschland ist eine Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive.


Die Ausstellung wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA) in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert.

Kuratoren: Hiuwai Chu und Bartomeu Mari
Kuratorin der Düsseldorfer Station: Doris Krystof

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Medienpartner: Handelsblatt

#AkramZaatari
#AgainstPhotography

 

Öffentliche Führungen

(Anmeldung erforderlich)

dienstags, 16.30 – 17.30 Uhr
sonn- und feiertags, 15.00 – 16.00 Uhr

Familienführung mit Besuch: Das Blaue Fotostudio

Führung zu verschiedenen Themen ab dem 26. November 2017:

Kalender

Annahme von Anmeldungen während der Bürozeiten:
Mo-Do 10.00 – 17.00 Uhr sowie Fr. 10.00 – 13.00 Uhr

Besucherservice
Tel. 0211. 83 81-204
service(at)kunstsammlung.de


Gebuchte Führungen

Führungen in deutscher Sprache sowie fremdsprachige Führungen können im Besucherservice reserviert werden:

MEHR


Begleitprogramm

Diskussionen, Gespräche und Workshops zur Ausstellung finden im Programm des Linklaters-Thementags am 19. November 2017, an den KPMG-Kunstabenden sowie bei Futur 3 im Schmela Haus statt.

Linklaters-Thementag

KPMG-Kunstabend

Futur 3