Carmen Herrera

Carmen Herrera, Red with White Triangle, 1961, Acryl auf Leinwand, 121,9 x 167,6 cm, Privatsammlung, New York, © Carmen Herrera

Lines of Sight

02.12.2017 – 08.04.2018
K20 Grabbeplatz

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus sieben Jahrzehnten präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera, die zu den Pionierinnen der geometrischen Abstraktion in Amerika zählt. Die Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert: Ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute entstehen in ihrem New Yorker Atelier kraftvolle Arbeiten von hoher Signalwirkung.

Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

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Akram Zaatari

Akram Zaatari, To Retouch, 2017, Pigment Inkjet Druck auf Hahnemühle Photo Rag, 100 x 150 cm, © Akram Zaatari

Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation

18.11.2017 – 25.02.2018
K21 Ständehaus

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die  Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion
des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie
und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland  wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive.

Die Ausstellung wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA), in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert.

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Maria Hassabi

Maria Hassabi, STAGING, 2017, Installationsansicht documenta14, Kassel, 7. Juni bis 17. September 2017, Performer: Maria Hassabi, Foto: Fred Dott

STAGING: Solo #2

09.12.2017 – 21.01.2018
K20 Grabbeplatz

Die eindringlichen Performances und Live-Installationen der in New York lebenden Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) sind streng komponierte Choreographien und langsame Entfaltungen von Körperbewegungen im Raum. In ihren international in Museen, auf Festivals, in Galerien, Theatern und im öffentlichen Raum gezeigten Werken lotet sie die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild aus und lässt skulpturale Körperlichkeit sich mittels gedehnter Dauer in präzise, definierte Mikrobewegungen entwickeln. Dabei werden die Übergänge zwischen den langsam ausgeführten Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer, wird die Zeit zwischen den Momenten der gedehnten Stille zum eigentlichen Raum der Erfahrung.

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Tomás Saraceno

Installation "Tomás Saraceno - in orbit", K21 Ständehaus, Foto: Studio Saraceno, © Tomás Saraceno

Tomás Saraceno - in orbit

Permanente Installation
K21 Ständehaus

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

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Künstlerräume

Alexandra Bircken, Parallelgesellschaften, 2016, Courtesy Alexandra Bircken, BQ, Berlin & Herald St., London, Foto: Achim Kukulies

K21 Künstlerräume

01.04.2017 31.03.2018
K21 Ständehaus

Das K21 ist ein besonderer Ort für junge, internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive  Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit den Positionen aus der Sammlung zu treten. Eine Folge wechselnder Raumeindrücke entsteht, die der Reichhaltigkeit und Dichte zeitgenössischer Kunst Ausdruck geben, die Sinne inspirieren und die Wahrnehmung immer wieder aufs Neue herausfordern.

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»WEGEN UMBAU GEÖFFNET«

Installationsansicht: Achim Kukulies

Eine Kunstsammlung wird neu verhandelt

Januar 2017 – August 2018
K20 Grabbeplatz, Labor

Die Auswirkungen der Globalisierung und die digitale Ausrichtung der Gesellschaft verlangen Neupositionierungen der Kunstmuseen weltweit, denn mit diesen Umbrüchen verändern sich auch Interessen und Orientierungen ihres Publikums. Vor diesem Hintergrund initiiert das Projekt »WEGEN UMBAU GEÖFFNET« eine experimentelle Form der Zusammenarbeit zwischen dem Museum und seinen Besuchern. In einer eigens für das Projekt entworfenen Ausstellungsarchitektur erkunden Besuchergruppen in Workshops Kunstwerke der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons, aber auch Methoden der Präsentation und Vermittlung im Museum. Am Ende entsteht eine gemeinsam konzipierte Ausstellung. Das Projekt bietet die Möglichkeit, sich auf neue Weise mit den von der Institution Museum verkörperten Kunst- und Kulturformen auseinanderzusetzen und diese für sich zu nutzen.

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