Douglas Gordon

Douglas Gordon, k.364, 2010, Installationsansicht Gagosian Gallery 2011, Courtesy Studio lost but found, Berlin, © Studio lost but found / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Rahmenprogramm

Kurzführung am Mittag
Mittwochs 13.00 – 13.30 Uhr

(im Zeitraum 18.04. bis 06.06.)

Ausstellungsführung
Sonn- und feiertags 15.00 – 16.00 Uhr
Douglas Gordon und ausgewählte Werke der Sammlung
(im Zeitraum 15.04. bis 03.06.)


Zur Teilnahme an öffentlichen Führungen ist eine Anmeldung beim Besucherservice erforderlich.

Annahme von Anmeldungen während der Bürozeiten:
Mo.-Do. 10.00 – 17.00 Uhr sowie Fr. 10.00 – 13.00 Uhr

Besucherservice

Tel.: 0211.83 81-204
Fax: 0211.83 81-209
service(at)kunstsammlung.de

 

Douglas Gordon
k.364

14.04. – 19.08.2018
K20 Grabbeplatz


In der Grabbe Halle des K20 präsentiert der international renommierte schottische Künstler Douglas Gordon (*1966) seine eindrucksvolle, raumgreifende Videoinstallation "k.364" (2010).

In dieser 50-minütigen Arbeit, die auf zwei doppelseitige Projektionsflächen projiziert wird, folgt der Künstler zwei israelischen Musikern polnisch-jüdischer Herkunft auf ihrer Bahnreise von Berlin nach Warschau, wo sie in der Nationalphilharmonie Mozarts "Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur, KV 364" aufführen werden.

Ihre Reflektionen über den Holocaust, die geschichtsbeladene Landschaft und die Begegnung mit der seit der NS-Zeit als Schwimmhalle missbrauchten Synagoge von Posen/Poznań mischen sich mit dem Geräusch des rollenden Zuges und den berührenden Klängen der Mozart-Symphonie.

Die Arbeit ist ein bewegendes Dokument des tiefen Vertrauens der Protagonisten in die Kraft der Musik vor dem subtil gezeichneten Hintergrund einer dunklen und ungelösten Geschichte.

Weitere Informationen

Der Eintritt ist frei.