Vorschau

- Foto: Jens Willebrand
Vorschau auf die Ausstellungen und Sammlungsprojekte 2013/2014
Der Schwerpunkt Skulptur, die intensive Auseinandersetzung mit dem künstlerischen „genius loci“ Düsseldorfs im internationalen Kontext sowie die Präsentation markanter Positionen der Gegenwartskunst prägen das Ausstellungsjahr 2013 in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. „Calder kommt“ heißt es ab September im K20 am Grabbeplatz, wo erstmals seit zwei Jahrzehnten in einem deutschen Museum das Werk des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder umfangreich zu sehen ist.
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2014
Kandinsky, Malewitsch, Mondrian - Der weiße Abgrund Unendlichkeit
Quadriennale Düsseldorf
05.04.2014 – 20.07.2014
K20 Grabbeplatz
Unter der Erde – Von Kafka bis Kippenberger
Quadriennale Düsseldorf
05.04.2014 – 10.08.2014
K21 Ständehaus
Tomás Saraceno – in orbit
Ab 22.06.2013
K21 STÄNDEHAUS
Im K21 entwickelt der argentinische Künstler Tomás Saraceno für das Kuppelgeschoss eine riesige Rauminstallation. In mehr als 20 Metern Höhe über der Piazza des Museums spannt Saraceno eine drei Lagen Konstruktion aus nahezu transparenten Stahl-Netzen, in denen sich (schwindelfreie) Menschen umherbewegen können. Ballone unterschiedlicher Größe halten die Netze auseinander. Der Aspekt des Schwebens und Fliegens ist grundlegender Bestandteil des künstlerischen Konzeptes.
Tomás Saraceno steht in der Nachfolge von Jules Verne oder des amerikanischen Architektur-Visionärs Richard Buckminster Fuller. Er sieht in der Gestaltung von Wolkenstädten eine Antwort auf die zunehmende Unbewohnbarkeit der Erde, auf dramatisches Bevölkerungswachstum und wachsende Ökologieprobleme.
Diese Arbeit ist die bislang wohl größte und technisch komplexeste des Künstlers. Die Düsseldorfer Groß-Installation ist für ihn ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung seines sozialutopischen Projektes der "Air-Port-City" – einer schwebenden Stadt.
Unterstützt von: Schwarzkopf (Henkel Beauty Care).
Alexander Calder - Avantgarde in Bewegung
07.09.2013 – 12.01.2014
K20 GRABBEPLATZ
Um Calders Verbindung zur europäischen Kunst-Avantgarde seiner Zeit zu erfassen und um einen neuen, vielfach überraschenden
Blick auf die Werke des Amerikaners zu ermöglichen, werden historische und experimentelle Filme, Musik der Avantgarde und die wichtigsten bildkünstlerischen Wegbegleiter in die Ausstellung einbezogen. Auf mehr als 1600 Quadratmetern erwartet den Besucher eine großartige Auswahl von Werken Alexander Calders aus dem Besitz internationaler Museen und Sammlungen.
Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im K20 am Düsseldorfer Grabbeplatz, in zwei großen Ausstellungshallen zu sehen. In der Kleehalle erlebt der Betrachter die frühen Skulpturen Calders – umgeben von Werken richtungsweisender Weggefährten wie Mondrian, Miró und Arp, von künstlerischen und dokumentarischen Filmen. In der hohen Grabbehalle hingegen kommen die großen Mobiles und Stabiles im freien Spiel der Formen monumental zur Geltung. Der Besucher kann hier erleben, wie der Künstler Raum und Proportionen spielerisch einsetzt.
An vielen Stellen der Ausstellung führen die Mobiles Calders Dialoge mit der experimentellen Musik seit den 1920er Jahren, mit Kompositionen von Edgar Varèse bis John Cage. Dies zeigt, wie Calder stets nach Anregungen aus anderen künstlerischen Bereichen suchte und seine eigenen Grenzen erweiterte.
Susan Philipsz & Julius Bissier
09.11.2013 – 30.03.2014
K21 STÄNDEHAUS
Für die Ausstellung in der Bel Etage des K21 befasst sich Susan Philipsz mit den Grenzbreichen von Klang, Malerei und Architektur. Im Fokus ihrer Installation werden dabei die historischen, räumlichen sowie ästhetischen Kontexte von Ständehaus und Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen stehen. Mit dem Werk Julius Bissiers wird in dieser Auseinandersetzung ein besonderer Komplex der Sammlung ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.
Durch die vielschichtige Bezugnahme auf ihren jeweiligen Ort gelingt es den Arbeiten Susan Philipsz’ immer wieder eindrucksvoll, dem Betrachter eine vollkommen andere Wahrnehmung der ihn umgebenden Räume zu ermöglichen. 2010 wurde die in Glasgow geborene Künstlerin mit dem prestigeträchtigen Turner-Preis ausgezeichnet, in diesem Jahr war sie mit einem eindrucksvollen Beitrag bei der documeta 13 beteiligt.



