Künstlerräume

  • Hans-Peter Feldmann beim Aufbau, Foto: Ralph GoertzHans-Peter Feldmann beim Aufbau, Foto: Ralph Goertz
  • Alicja Kwade beim Aufbau des Künstlerraums, Foto: Ralph GoertzAlicja Kwade beim Aufbau des Künstlerraums, Foto: Ralph Goertz
 

Neue Künstlerräume im K21 

Auf drei Etagen des K21 befinden sich die Künstlerräume. Jeder Raum beherbergt eine Position. Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Skulptur oder Film. Die Art und Weise, wie diese Werke unsere Gegenwart reflektieren, ist so unterschiedlich wie die Wirklichkeit selbst. Jeder Raum hält eine intensive Begegnung parat, zeigt eine eigenständige, artifizielle Welt, die den Besucher zum Nachdenken anregt, mit allen Sinnen umfängt oder auch angesichts der Rätselhaftigkeit eines Werkes mit Fragen zurücklässt. Manche Arbeiten sind dem Betrachter vielleicht durch frühere Besuche bekannt, andere sind neu und eigens für das K21 geschaffen.

Die Auswahl der Künstler folgt dem Wunsch, der Reichhaltigkeit und Dichte zeitgenössischer Ausdruckskraft ein Forum zu geben. Es gehört zum Konzept, dass die Räume von den Künstlern selbst eingerichtet werden.


Anna Oppermann,
Anders sein ("Irgendwie ist sie so anders…"), 1970 – 1986

Seit November 2013 ist die raumfüllende Arbeit von Anna Oppermann im K21 zu sehen. Die Ensembles der früh verstorbenen Künstlerin (1940 – 1993) bestehen aus hunderten von kleinen und großen Einzelteilen: Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte. Anna Oppermann, die als Vertreterin der Konzeptkunst gelten kann, arrangierte ihre Environments als fortlaufende, sich in den Raum ausbreitende Arbeits- und Denkprozesse.