Alexandra Bircken

Alexandra Bircken, Parallelgesellschaften, 2016, Courtesy Alexandra Bircken, BQ, Berlin & Herald St., London, Foto: Achim Kukulies
 

Parallelgesellschaften, 2016

Mit ihren bühnenhaften Installationen und ihrer eigenwilligen Objektsprache hat Alexandra Bircken (*1967) in den letzten Jahren international Anerkennung gefunden. Die in Köln und London lebende Künstlerin arbeitet mit groben Materialien wie Metall, Gummischläuchen und Holz, aber auch mit Wolle, Leder und transparenten Stoffen. Für ihre sperrigen Arrangements zerschneidet sie Motorräder und entwickelt Verhüllungen für Modepuppen.

Der menschliche Körper und dessen Transformationen durch Abgüsse und Fragmentierung bilden ein Zentrum ihrer Arbeiten. Nur auf den ersten Blick muten ihre Installationen martialisch an, geht es doch der Künstlerin tatsächlich um die Befragung und Verletzungen von Oberflächen. Seit den 90er Jahren, als Alexandra Bircken mit Alexander Faridi das gleichnamige Modellabel entwarf, wird Bekleidung zur zweiten Haut, zur Behauptung und zum Experiment.

Für das K21 hat Alexandra Bircken eine neue Rauminstallation entwickelt.