Ulla von Brandenburg

Ulla von Brandenburg, Two Times Seven, 2017, Installationsansicht K21 Ständehaus, Foto: Achim Kukulies
 

Two Times Seven (2017)

01.04.2017 – 31.03.2018

Die in Paris lebende Künstlerin Ulla von Brandenburg (geb. 1974 in Karlsruhe) verwendet in ihren Installationen Filme, Objekte, Wandzeichnungen und riesige Stoffe, aus denen sie raumteilende Kulissen baut. Vorhänge werden dabei zu drapierten Farbfeldern, die sich heben oder senken, hinter denen man verschwinden kann.

In ihrem Raum mit dem Titel Two Times Seven (2017) betritt der Besucher einen Wald von Stoffen, deren Vorder- und Rückseite unterschiedliche Behandlung erfuhren. Er begibt sich auf eine Reise von der Vergangenheit in die Zukunft.

Die surrealen Welten, die sie in ihren bühnenhaften Inszenierungen entwickelt, erinnern an das Theater und dessen Methoden zur Befragung der gesellschaftlichen Realität. Die Welt der Illusion wird zu einer Metapher des menschlichen Zusammenlebens in der nicht mehr zu unterscheiden ist, wer Zuschauer, wer Akteur ist und wo die Grenzen zwischen Realität und Imagination verlaufen.