Sammlung Online

Paul Klee, omphalo-centrischer Vortrag, 1939,690 (KK 10), Kreide und Kleisterfarbe auf Seide auf Jute auf Keilrahmen, 70 x 50,5 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

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Zur Provenienzforschung findet sich eine eigene Seite im Bereich "Forschen"

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Einstieg in die Sammlung Online

Neue Wege in der Präsentation ihres Bestands geht die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zur Eröffnung der Ausstellung über das Werk Paul Klees:  Erstmals werden die 100 Arbeiten Klees in wissenschaftlich umfangreicher Form im Internet dargestellt. Die Datenbank der "Sammlung Online", die auch über die Internetseite
sammlung-online.kunstsammlung.de erreichbar ist, befindet sich im Aufbau und wird kontinuierlich erweitert.

Zu jedem Kunstwerk finden sich Angaben zum Künstler, Titel, Entstehungsdatum, zu Technik und Maßen, zu eventuellen Beschriftungen, zur Inventarnummer und zu Erwerbungshinweisen. Ferner sind erläuternde Texte sowie Angaben zu Ausstellungen und Literatur eingestellt. Ausgewählte Werke werden durch Abbildungen ergänzt.

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Provenienzforschung

In der Rubrik Provenienz sind die verfügbaren Informationen zu den wechselnden Eigentumsverhältnissen seit Entstehen eines jeden Kunstwerkes aufgeführt.

Grundsätzlich werden sämtliche Kunstwerke der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen auf ihre Provenienz untersucht. Seit 1999 konzentriert sich die Recherche auf Besitzerwechsel zwischen 1933 und 1945. Anlass gab die im Dezember 1998 verfaßte Washingtoner Erklärung der "Claims Conference", deren Ziel es ist, Gerechtigkeit für die jüdischen NS-Verfolgten zu erreichen. Als unmittelbare Reaktion beschlossen in der Bundesrepublik Deutschland Bund, Länder und Gemeinden ein gemeinsames Vorgehen zur Auffindung und Rückgabe von Kulturgütern, die während der Zeit des Nationalsozialismus durch Beschlagnahmen, Enteignungen oder Zwangsverkäufe ihren Eigentümern entwendet wurden. Im Dezember 1999 verabschiedete die Kultusministerkonferenz eine "Grundsatzerklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz". Es folgten Handreichungen des Bundes 2001 und 2008. Die Museen und öffentlichen Sammlungen verpflichteten sich, ihre Anstrengungen besonders auf die Werke in ihrem Bestand zu richten, die einen Besitzerwechsel in den Jahren von 1933 bis 1945 aufweisen.

Die Recherchen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurden für die Dauer von 2 ½ Jahren durch die Arbeitsstelle für Provenienzforschung beim Berliner Institut für Museumskunde finanziell unterstützt. Die Ergebnisse wurden mit Hilfe von Volkmar Essers, Gesa Jeuthe, Isgard Kracht, Anette Kruszynski und - im Fall der Werke von Paul Klee - unter Beteiligung von Stefan Frey zusammengetragen.

Ein Ende der Provenienzforschung ist nicht absehbar.

Bei allen Angaben handelt es sich um den aktuellen Stand der Forschung. Durch neue Informationen können sich Änderungen ergeben.