Sarah Morris
Hornet, 2010
K20 GRABBEPLATZ
Paul Klee-Platz
Seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt die international bekannte Künstlerin Sarah Morris (*1968) aus der Beobachtung der Architektur unserer urbanen Umgebung komplexe, stark farbige Abstraktionen. Mit der Wiedereröffnung der Kunstsammlung am Grabbeplatz wird ein rund 27 m langes Wandbild am Paul-Klee-Platz der Öffentlichkeit übergeben und gibt dem Platz ein völlig neues Gesicht.
Die englisch-amerikanische Künstlerin und Filmemacherin gewann 2008 den Wettebewerb zur Neugestaltung des Paul-Klee-Platzes mit dem Entwurf eines ca. 180 m² großen Wandbildes aus farbig glasierten Fliesen. Die Arbeit Hornet (Hornisse) mit einer Ausdehnung von etwa 7 × 27 m verweist auf die Bewegung eines ausfliegenden Insekts, das in seinem Nest expandierende, wabenartige Strukturen baut.
Sarah Morris’ Gemälde wie auch ihre ortsspezifischen Wandbilder sind einfach und zugleich komplex kodiert und bewegen sich im Grenzbereich zwischen geometrisch-abstrakter Kunst der Moderne und zeitgenössischem Grafikdesign.




