Vorschau

Besucher im K21, Foto: Katja Illner

Tomás Saraceno - in orbit

Verlängert bis voraussichtlich Juni 2016
K21 Ständehaus

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären",  luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

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Futur 3: Annäherung an die ungekannte Zukunft.

F3 Schmela Haus
Jeden Donnerstagabend
19.00 Uhr

(außer Sommer- und Weihnachtsferien)

Mit Futur 3 nimmt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Zukunft in den Blick. Das Vortrags- und Diskussionsprogramm stellt Fragen nach dem Menschen, nach kulturellen Handlungen und den Entwicklungskräften der Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft.

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K21 Künstlerräume

K21 Ständehaus
ab 27. Februar 2016

Das K21 ist ein besonderer Ort für junge, internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive  Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit den Positionen aus der Sammlung zu treten. Eine Folge wechselnder Raumeindrücke entsteht, die der Reichhaltigkeit und Dichte zeitgenössischer Kunst Ausdruck geben, die Sinne inspirieren und die Wahrnehmung immer wieder aufs Neue herausfordern.
Die Künstlerräume im K21 werden ab 2016 von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West großzügig gefördert und damit als außergewöhnliches Ausstellungsformat bestätigt. Das Jahr startet mit Diango Hernández, Ibrahim Mahama sowie Bertold Stallmach / Nina Fischer & Maroan el Sani.


Alberto Burri.
Das Trauma der Malerei

K21 Ständehaus
05.03. – 03.07.2016

Den 100. Geburtstag des italienischen Künstlers Alberto Burri (1915 – 1995) feiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit einer umfassenden Retrospektive, die zuvor im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen ist. In dieser Ausstellung werden alle – nach Materialien oder Verfahren benannten – Bildserien Burris vorgestellt. Zu entdecken ist das bildnerische Schaffen eines der innovativsten Künstler der Nachkriegszeit, der folgende Künstlergenerationen nachhaltig beeinflusste.
Mit unorthodoxen Materialien wie Teer, Sackleinen, Eisen oder Plastik revolutionierte Alberto Burri die Malerei und erweiterte das Bild in den Raum hinein. Seine Werke formte er mit handwerklichen Verfahren wie Nähen, Nieten, Heften, Kleben, aber auch Reißen und Verbrennen. Dies zeigt eindrucksvoll das Bild aus Sackleinen Grande Sacco BS (1956) aus der Sammlung des Museums. Burris Schaffen ist in mehrfacher Hinsicht ein Kommentar zum wechselvollen Verlauf des 20. Jahrhunderts, dessen Traumata sich in der Biografie des Künstlers spiegeln: Zunächst als Feldarzt im 2. Weltkrieg tätig, fand Burri in der amerikanischen Kriegsgefangenschaft als Autodidakt zur Kunst und übersetzte seine Erfahrungen in kraftvolle, manchmal auch verstörende Bilder.
Organisiert von der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York.


Henkel – Die Kunstsammlung

K20 Grabbeplatz
09.04. – 14.08.2016

Düsseldorf ist Sitz der Henkel-Firmenzentrale, ebenso Standort der von Gabriele Henkel in vielen Jahren aufgebauten Kunstsammlung mit Arbeiten aus verschiedenen Kulturkreisen und Kunstgattungen. Sie reicht von der Klassischen Moderne über die Abstraktion des 20. Jahrhunderts bis zur Kunst fremder Kontinente. Zum ersten Mal wird sie in einer repräsentativen Auswahl öffentlich gezeigt.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Henkel AG & Co. KGaA.


Dominique Gonzalez-Foerster
1887 – 2058

K20 Grabbeplatz
23.04. – 07.08.2016

Bei Dominique Gonzalez-Foerster dreht sich alles um die Erfahrung und Reflexion von Räumen und Zeiten. Mit minimalen Mitteln erschafft sie Orte, Personen und Themen, die in unserer kollektiven Erinnerung existieren. Dabei geht es um so unterschiedliche Dinge wie den Lebensstil der 1970er Jahre, Filmikonen, König Ludwig II., die Psychoanalyse oder einen Blick in das Jahr 2058.

In Kooperation mit dem Centre Pompidou, Paris.
Die Ausstellung wird gefördert durch Schwarzkopf (Henkel Beauty Care).


Andreas Gursky –
nicht abstrakt

K20 Grabbeplatz
02.07. – 06.11.2016

Seit seinen frühen Jahren hat der Fotokünstler Andreas Gursky manche seiner eigenen Werke mit einer besonderen Zählung in römischen Ziffern versehen. In der Robert-Rademacher-Galerie des K20 wird die Reihe dieser Werke durch jüngste Arbeiten fortgesetzt werden. Sie treten in einen überraschenden Dialog mit Bildern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.


Christoph Büchel

K21 Ständehaus
09.09.2016 – 22.01.2017

Der Konzeptkünstler Christoph Büchel bereitet für den Herbst eine große Arbeit vor, bei der das K21 Ständehaus zum Ort des intensiven Austauschs und der Kreativität wird. Der 1966 in Basel geborene Künstler, bekannt für seine sozialkritischen Installationen, legt Wert darauf, dass sich sein für die Kunstsammlung konzipiertes jüngstes Projekt erst während der Laufzeit voll entfaltet. Diese Strategie kurzfristiger Informationen zu seinen Werken ist Bestandteil der Arbeitsweise Büchels, der sicherlich zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern zählt.


Wolke und Kristall -
Die Sammlung Dorothee und Konrad Fischer

K20 Grabbeplatz
24.09.2016 – 08.01.2017

Die Abkehr vom Bild ist einer der größten Umbrüche in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. An die Stelle der Malerei tritt die Konzeptkunst. Mehr als 200 Werke etwa von Carl Andre oder Sol LeWitt in  Gegenüberstellung mit Werken von Jackson Pollock, Robert Rauschenberg und Andy Warhol zeigen diesen Wandel. Dies unterstreicht auch die bedeutende Rolle, die der Düsseldorfer Galerist und Sammler Konrad Fischer für das internationale Kunstgeschehen ab den 1960er Jahren eingenommen hat.


2017:

Otto Dix – Der böse Blick

K20 Grabbeplatz
11.02. – 14.05.2017

Otto Dix verbrachte ab 1922 explosive Schaffensjahre in Düsseldorf. Er entwickelte während dieser Zeit eine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase ist die Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden etwa 120 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen.