Vorschau

Foto: Jens Willebrand

Ausstellungen und Projekte der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2015

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2015

K20 Grabbeplatz
07.02. — 10.05.2015

Uecker

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt das Werk Günther Ueckers aus einer zeitgenössischen Perspektive. Die  Präsentation zeugt von der beharrlichen Arbeit eines vielseitigen Erfinders. Die Bandbreite der Ausstellung reicht von Werken mit politischen Aussagen bis hin zu meditativen Schöpfungen, in denen sich der Künstler intensiv mit der Wirkung des Lichtes  auseinandersetzt. Weitere Themen sind der Stellenwert von Film und Schrift bei Uecker, dessen weltweite Rezeption ebenfalls dargestellt wird. Parallel zu seiner Ausstellung wird Günther Uecker eine neue Präsentation im LABOR von K20 zeigen.


K20 Grabbeplatz
13.06 – 27.09.2015

Miró –
Malerei als Poesie

Die Ausstellung widmet sich Joan Mirós lebenslangem Interesse für die Literatur. Miró pflegte nicht nur Freundschaften zu  bedeutenden Dichtern des 20. Jahrhunderts. Er ließ seine künstlerische Fantasie durch die Lektüre beflügeln und verstand sich selbst als »Malerdichter«, der keinerlei Unterschied zwischen den verschiedenen Künsten machte. Wort und Bild gehen auf seinen  Leinwänden vieldeutige Verbindungen ein. Miró schuf zusammen mit Dichterfreunden zahlreiche aufwändig gestaltete Künstlerbücher. Erstmals beleuchtet eine Ausstellung dieses Thema umfassend und zeigt Mirós Werk aus einem neuen Blickwinkel.


K21 Ständehaus
09.05. – 30.08.2015

Imi Knoebel – Malewitsch zu Ehren

Der in Düsseldorf lebende Künstler Imi Knoebel zählt zu den international wichtigsten deutschen Vertretern der Postmoderne.
Der russische Suprematist Kasimir Malewitsch und insbesondere dessen berühmtes Schwarzes Quadrat haben Imi Knoebel in den 1960er Jahren stark beeinflusst und die Entwicklung seines minimalistischen Werkes bis heute bestimmt. In der Bel Etage des K21 entwickelt Imi Knoebel ein dialogisches Zusammenspiel mit Werken von Kasimir Malewitsch und eigenen Arbeiten.


K21 Ständehaus
26.09.2015 – 24.01.2016

THE PROBLEM OF GOD

Die Ausstellung zeigt Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf vielfältige Weise mit christlichen Motiven, Themen oder Fragestellungen auseinandersetzen. Elemente der christlichen Ikonografie als Bestandteil des kollektiven Bild- und Textgedächtnisses finden sich vielschichtig und ambivalent in zeitgenössischen Kunstwerken wieder. Die verhandelten Themen reichen von existentiellen Grundfragen des Lebens über eine humorvoll kritische Beschäftigung mit
Aspekten von Religion und Glauben bis hin zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.


K20 Grabbeplatz
07.11.2015 – 02.2016

Agnes Martin.
Eine Retrospektive

Diese Retrospektive mit Gemälden und Zeichnungen von Agnes Martin (1912 – 2004) würdigt das künstlerische Schaffen einer der bemerkenswertesten Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Von den Experimenten der 1950er Jahre bis hin zum reifen Spätwerk ist es ein der Abstraktion verpflichtetes Werk der leisen Töne, entwickelt im Umfeld des Abstrakten Expressionismus und der minimalistischen Tendenzen. Die von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit Tate Modern, London, dem LACMA, Los Angeles, und dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, organisierte Ausstellung ermöglicht einen tiefen Einblick in Agnes Martins malerisches Werk und garantiert außergewöhnliche Seherlebnisse.


K21 Ständehaus

Künstlerräume im K21

Eine fast einmalige Situation in der internationalen Kunstwelt: Ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler haben  die Gelegenheit, ihren Raum im Museum zu gestalten. Die Räume sind so unterschiedlich, wie die Wirklichkeit selbst. Sie  wechseln regelmäßig und halten für den Besucher intensive Begegnungen mit der zeitgenössischen Kunst bereit.


K20 Grabbeplatz, Labor
09.2015 – 01.2016

Wiebke Siem im LABOR

Die Bildhauerin Wiebke Siem entwickelt für das LABOR eine interaktive Installation, die im Zusammenhang mit der Sammlung im
K20 steht. Das Werk der Trägerin des Goslarer Kaiserrings (2014) setzt sich in ironischen Brechungen und aus weiblicher  Perspektive mit der künstlerischen Moderne auseinander, vor deren Hintergrund sie eine ganz eigene Position findet. Die Rolle  der Kunst und ihre Bezüge zur Nichtkunst, die Verwandlung des Vertrauten in Fremdes sowie Formen des Sammelns und Präsentierens gehören zu den wesentlichen Aspekten ihrer Arbeit.


F3 Schmela Haus
Jeden Donnerstagabend
19.00 Uhr

(außer Sommer- und Weihnachtsferien)

Futur 3: Annäherung an die ungekannte Zukunft.

Ein Programm im Schmela Haus

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