Vorschau 2018

K20, Foto: Katja Illner
K21, Foto: Katja Illner
 

Anni Albers

09.06. – 09.09.2018
K20 Grabbeplatz

Anni Albers (1899−1994),  wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert, stellte die alte Technik des Webens ins Zentrum ihres Schaffens. Sie webte Bilder und Wandbehänge, entwarf Teppiche und Textilien für die maschinelle Produktion. Zeitlebens war sie eine begeisternde Lehrerin und Autorin. Die Ausstellung – eine Kooperation mit Tate Modern – wird alle Facetten des vielseitigen Werks der wohl bedeutendsten Bauhaus-Künstlerin und ihren geistigen wie visuellen Kosmos beleuchten.


museum global            

10.11.2018 – 10.03.2019
K20 Grabbeplatz

Mit der Ausstellung zu dem Forschungsprojekt museum global hinterfragt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den bisherigen Blick auf die westliche Moderne und erkundet zugleich die eigene Sammlungsgeschichte. Gezeigt werden Beispiele künstlerischer Praxis, die außerhalb Europas und Nord-Amerikas im Austausch mit oder unabhängig von der "Klassischen Moderne" entstanden, von der traditionellen westlichen Kunstgeschichts­schreibung jedoch kaum berücksichtigt wurden.

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Raqs Media Collective

21.04. bis 12.08.2018
K21 Ständehaus

Mit dieser Ausstellung stellt sich die indische Künstlergruppe Raqs Media Collective erstmals in einem deutschen Museum mit einer Einzelausstellung vor. Die Mitglieder des 1992 in Neu-Delhi gegründeten Kollektivs agieren in vielen Rollen, sind Kurato­ren, Autoren, Filmer, arbeiten mit Architekten oder Computerexperten. Mit multidisziplinärem Blick beschäftigen sie sich mit Themen wie dem globalen Kapitalis­mus, der Urbanisierung oder Formen politischer Repräsentation.


Cao Fei

06.10.2018 – 13.01.2019
K21 Ständehaus

Das K21 präsentiert die erste umfassende Ausstellung der in Peking lebenden Künstlerin Cao Fei in Deutschland. Die gezeigten Videos, Fotografien und Multimedia-Installationen dieser Pionierin der Post-Internet-Generation repräsentieren ihr gesamtes künstlerisches Schaffen. An der Schwelle zwischen Realität und Fiktion reflektieren ihre Projekte die gesellschaftliche und urbane Situation Chinas, die von ständigen, massiven Veränderungen geprägt ist. Dafür schöpft Cao Fei (*1978) aus ihrem persönlichen lokalen Umfeld in Peking und integriert aber ebenso traditionelle, chinesische Rituale in ihre Arbeiten. Visuell zwischen Dok-, Film- und Virtual-Reality-Ästhetik variierend, bedient sie sich der neusten digitalen Medien für ihre Kunstwerke.

In Kooperation mit dem MoMA PS1, New York, und der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf/Berlin.