K21

Cao Fei, Haze and Fog, 2013, Courtesy the artist and Vitamin Creative Space

Cao Fei        

06.10.2018 – 13.01.2019
K21 Ständehaus

Die chinesische Künstlerin Cao Fei (*1978) gilt als Pionierin einer Künstlergeneration, für die digitale Medien und Netzwerktechnologien zum Alltag gehört. In dringlicher Auseinandersetzung mit den neuesten medialen Errungenschaften entfaltet die in Peking lebende Künstlerin ihr vielseitiges Werk. Die erste große Einzelausstellung zu Cao Feis Werk in Deutschland präsentiert nun die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Der Überblick im K21 umfasst ihr bisheriges künstlerisches Schaffen von 1995 bis 2017: Videos und Fotografien, Multimedia-Installationen sowie noch nie in Ausstellungen gezeigte Zeichnungen.

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K20

Plakatmotiv der Ausstellung "Paul Klee" im Israel Museum Jerusalem, 1966, Foto: Achim Kukulies

museum global
Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen

13.10.2018 — 10.03.2019  
K20 Grabbeplatz

1960 erwarb das Land Nordrhein-Westfalen 88 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Paul Klee. Der Ankauf galt als ein Akt der Wiedergutmachung für den Künstler, der als Professor der Düsseldorfer Kunstakademie 1933 von den Nationalsozialisten entlassen worden war. Das Konvolut, der Grundstock der 1961 gegründeten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ist nun Ausgangspunkt für die Befragung der Sammlung: Von 1966 bis 1985 nämlich reisten die Bilder um die Welt und waren u.a. 1966 in Jerusalem, 1969 in Prag, 1972 in Rio de Janeiro und 1979 in New Delhi zu sehen. Das "Universalgenie" Klee und seine Werke waren dabei erklärtermaßen Botschaft und Botschafter der neuen Bundesrepublik Deutschland, was bislang unbekannte Materialien aus Archiven und aus den gastgebenden Institutionen eindrucksvoll bezeugen.

Die Präsentation Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen bildet den Prolog für das umfassende Ausstellungprojekt museum global (ab 10.11.2018).

K20

Lasar Segall, Encontro, ca. 1924, Acervo Museu Lasar Segall – IBRAM/MinC, © Museu Lasar Segall

museum global.
Mikrogeschichten einer
ex-zentrischen Moderne         

10.11.2018 – 10.03.2019
K20 Grabbeplatz

Ausgehend von einer kritischen Beschäftigung mit der eigenen Sammlung konzentriert sich das Forschungs- und Ausstellungsprojekt museum global der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen auf ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des westlichen Kanons. Mit Mikrogeschichten aus Japan, Brasilien, Mexiko, China, Indien, dem Libanon oder Nigeria (1910 bis 1960) hinterfragt das Museum nicht nur eine eurozentrische Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven. Über ein lebendiges Forum öffnet es sich zur Stadtgesellschaft und initiiert den Dialog zwischen diversen Communities, Kunst, Wissenschaft und Forschung.

Das Forschungsprojekt und die Ausstellung werden von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

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Schmela Haus

Schmela Haus, Mutter-Ey-Straße 3, Foto: Achim Kukulies

Alfred Schmela zum 100. Geburtstag

24.11.2018 – 20.01.2019
Schmela Haus

Am 23. November 2018 hätte der berühmte Düsseldorfer Galerist Alfred Schmela seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass veranstaltet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eine Ausstellung, die das weit verzweigte Netzwerk dieses Pioniers der rheinländischen Kunstszene sichtbar macht. Das architektonisch prägnante, von Aldo van Eyck geplante, 1971 eröffnete Galeriegebäude in der Düsseldorfer Altstadt – heute einer der drei Standorte der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen – wird zum Schauplatz der von der Kuratorin und Enkelin des Galeristen Lena Brüning zusammengestellten Schau: Ausgewählte Werke renommierter Künstler, mit denen Schmela bereits zu Beginn ihrer Karrieren zusammenarbeitete, werden gemeinsam mit dokumentarischem Material präsentiert. Die Ausstellung bildet das internationale Spektrum des Galerieprogramms ab und fokussiert jene zentralen Akteure und Strömungen der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – u.a. Joseph Beuys, Nouveau Réalisme, Pop Art, ZERO – zu deren Verbreitung und Erfolg Alfred Schmela wesentlich beitrug.