Vorschau

Besucher im K21, Foto: Katja Illner

Tomás Saraceno - in orbit

Verlängert bis voraussichtlich Juni 2016
K21 Ständehaus

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären",  luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

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Futur 3: Annäherung an die ungekannte Zukunft.

F3 Schmela Haus
Jeden Donnerstagabend
19.00 Uhr

(außer Sommer- und Weihnachtsferien)

Mit Futur 3 nimmt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Zukunft in den Blick. Das Vortrags- und Diskussionsprogramm stellt Fragen nach dem Menschen, nach kulturellen Handlungen und den Entwicklungskräften der Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft.

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Henkel – Die Kunstsammlung

K20 Grabbeplatz
08.04. – 14.08.2016

Die Ausstellung Henkel – Die Kunstsammlung gewährt erstmals tiefe Einblicke in die von Gabriele Henkel über Jahrzehnte kenntnisreich zusammengetragene und von ihr kuratierte Kunstsammlung. Im Fokus der Präsentation steht eine abstrakte Malerei, die sich in Werken der klassischen Moderne und der amerikanischen Kunst finden lässt, in Gemälden von Robert Delaunay, Jean Metzinger, Amédée Ozenfant, Ellsworth Kelly, Mary Heilmann oder Frank Stella ebenso wie auch in Arbeiten von Gerhard Richter, Konrad Klapheck oder Imi Knoebel. Gezeigt werden diese Bilder im spannungsvollen Dialog mit der faszinierenden, abstrakten Ornamentik außereuropäischer, vor allem asiatischer Textilien, die den offenen, grenzüberschreitenden Blick der Sammlerin bezeugen.

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Dominique Gonzalez-Foerster
1887 – 2058

K20 Grabbeplatz
23.04. – 07.08.2016

In der Kunst von Dominique Gonzalez-Foerster (geboren 1965 in Straßburg, lebt in Paris und Rio de Janeiro) dreht sich alles um die Erfahrung und Reflexion von Räumen und Zeiten. Mit teilweise minimalen Mitteln evoziert sie Orte, Personen und Themen, die auf die eine oder andere Weise in unserer kollektiven Erinnerung existieren. Dabei kann es um so unterschiedliche Themen wie die vom Hippietum geprägten 1970er Jahre, den Filmregisseur Rainer Werner Fassbinder, die Stadtutopie Brasilia, König Ludwig II, die Psychoanalyse, einen tropischen Regenschauer oder einen Ausblick in das Jahr 2066 gehen.

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Andreas Gursky –
nicht abstrakt

K20 Grabbeplatz
02.07. – 06.11.2016

Seit seinen frühen Jahren hat der Fotokünstler Andreas Gursky manche seiner eigenen Werke mit einer besonderen Zählung in römischen Ziffern versehen. In der Robert-Rademacher-Galerie des K20 wird die Reihe dieser Werke durch jüngste Arbeiten fortgesetzt werden. Sie treten in einen überraschenden Dialog mit Bildern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.


Christoph Büchel

K21 Ständehaus
09.09.2016 – 22.01.2017

Der Konzeptkünstler Christoph Büchel bereitet für den Herbst eine große Arbeit vor, bei der das K21 Ständehaus zum Ort des intensiven Austauschs und der Kreativität wird. Der 1966 in Basel geborene Künstler, bekannt für seine sozialkritischen Installationen, legt Wert darauf, dass sich sein für die Kunstsammlung konzipiertes jüngstes Projekt erst während der Laufzeit voll entfaltet. Diese Strategie kurzfristiger Informationen zu seinen Werken ist Bestandteil der Arbeitsweise Büchels, der sicherlich zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern zählt.


Wolke und Kristall -
Die Sammlung Dorothee und Konrad Fischer

K20 Grabbeplatz
24.09.2016 – 08.01.2017

Die Abkehr vom Bild ist einer der größten Umbrüche in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. An die Stelle der Malerei tritt die Konzeptkunst. Mehr als 200 Werke etwa von Carl Andre oder Sol LeWitt in  Gegenüberstellung mit Werken von Jackson Pollock, Robert Rauschenberg und Andy Warhol zeigen diesen Wandel. Dies unterstreicht auch die bedeutende Rolle, die der Düsseldorfer Galerist und Sammler Konrad Fischer für das internationale Kunstgeschehen ab den 1960er Jahren eingenommen hat.


2017:

Otto Dix – Der böse Blick

K20 Grabbeplatz
11.02. – 14.05.2017

Otto Dix verbrachte ab 1922 explosive Schaffensjahre in Düsseldorf. Er entwickelte während dieser Zeit eine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase ist die Ausstellung gewidmet. Gezeigt werden etwa 120 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen.