K21

Ed Atkins, Neoteny in Humans, 2017, Videostill, Courtesy the artist

Ed Atkins
Ye Olde Food

23.02. – 16.06.2019
K21

Der britische Künstler Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, welche die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt geworden ist Atkins insbesondere durch eine Reihe computeranimierter Videos, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt. Wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Fähigkeit digitaler Bildproduktion, die materielle Welt auf radikal dematerialisierte Weise realistisch wiederzugeben.

Mit Motion Capture animierte Protagonisten demonstrieren in seinen Videos totale Künstlichkeit, während sie gleichzeitig ein beunruhigendes Maß an Lebensnähe suggerieren: sie werden zum Weinen gebracht, schauen dem Betrachter in die Augen oder sprechen ihn an. Atkins Arbeiten untersuchen die Auswirkungen virtueller Welten auf die physisch greifbare Realität des Betrachters und regen dazu an, über Emotionalität und Körperlichkeit in einer zunehmend digitalisierten Welt ebenso nachzudenken wie über die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache.

In seiner Einzelausstellung im K21 präsentiert der Künstler aktuelle für die Sammlung erworbene Videound Textarbeiten, die er zusammen mit weiteren Werken in den Räumen der Bel Etage neu inszeniert.

Gefördert durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.

Save the Date: Eröffnung am 22. Februar 2019, 19.30h im K21

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Überblick: Programm 2019 für K20 und K21

Ai Weiwei © Ai Weiwei Studio

Zu den Highlights des Ausstellungsprogramms 2019 gehört die große Ausstellung mit Werken des weltbekannten chinesischen Künstlers Ai Weiwei, die ab Mitte Mai im K20 und K21 als den beiden Häusern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt stehen mehrere raumfüllende Installationen, die die enge Verbindung von Kunst und Politik im Werk dieses bedeutenden Künstlers sichtbar machen. Einen ganz eigenen Blick auf den Maler Edvard Munch wirft der norwegische Erfolgsautor Karl Ove Knausgård. Der Schriftsteller richtet für die Kunstsammlung im Herbst eine Ausstellung mit selten oder nie gezeigten Werken des Künstlers aus dem Depot des Munch-Museums in Oslo ein. Die rund 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier sind ab dem 12.10.2019 im K20 zu sehen. Das Ausstellungs-Jahr beginnt mit einer im K21 öffnenden Präsentation junger Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie in Düsseldorf, die dort ihr Studium 2018 abgeschlossen haben. Hiermit startet eine Kooperation zwischen der renommierten Kunsthochschule und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

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