Laufende Projekte

Installation "Tomás Saraceno - in orbit", K21 Ständehaus, Foto: Studio Saraceno, © Tomás Saraceno

Tomás Saraceno – in orbit

seit 25.03.2017
K21 Ständehaus

Die international gefeierte Großinstallation in orbit von Tomás Saraceno ist zum Marken­zeichen des K21 geworden. Mehr als 150.000 Besucher haben die riesige begehbare Rauminstallation seit 2013 bestiegen. Das Kunstwerk aus 2500 m² Stahl­netzen wurde nach dem Vorbild der Spinnen erschaffen. Es erstreckt sich in 25 Metern Höhe über der Piazza des Museums und lädt die Besucher zum Besteigen ein. Selten setzt ein Kunstwerk so unmittelbar auf die emotionale Einbeziehung des Betrachters.

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K21 Künstlerräume

bis 31.03.2018
K21 Ständehaus

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für junge Künstlerinnen und Künstler, die in 22 Räumen in einen Dialog mit der Architektur des Ständehauses und mit dessen Sammlung treten. In jedem Jahr werden vier internationale Positionen eingeladen, für zwölf Monate ihre zumeist raumbezogenen Arbeiten zu zeigen. Der Themenschwerpunkt der vier tempo­rären Ausstellungen wird 2018 auf Ökologie und Gesellschaft liegen. Die K21 Künstler­räume werden seit 2016 von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

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Vorschau 2017

Carmen Herrera, Untitled, 1948, Acryl auf Leinwand, 96,5 cm x 121,9, Sammlung Yolanda Santos Art, © Carmen Herrera

Carmen Herrera Lines of Sight

02.12.2017 – 08.04.2018
K20 Grabbeplatz

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung.

Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

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Maria Hassabi, STAGING, 2017, Installationsansicht documenta14, Kassel, 7. Juni bis 17. September 2017, Performer: Maria Hassabi, Foto: Fred Dott

Maria Hassabi
STAGING: Solo #2

09.12.2017 – 21.01.2018
K20 Grabbeplatz

Die eindringlichen Performances und Installationen der in New York lebenden Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) basieren auf streng komponierten Choreographien. In ihren international gezeigten Werken lotet sie die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild aus und lässt skulpturale Körperlichkeit sich mittels einer verlangsamten Geschwindigkeit entwickeln, wodurch sie Formen und Konventionen von Zuschauerschaft zum Thema macht und befragt. Für die monumentale Grabbe Halle des K20 hat Maria Hassabi eine neue Fassung ihrer auf der documenta 14 gefeierten Live Installation geschaffen. Auf faszinierende Weise destabilisiert ein einziger Tänzer bzw. eine Tänzerin verbunden mit prägnanten Setzungen wie einem pinkfarbenen Teppich, einer spezifischen Lichtinszenierung und einer geloopten Geräuschkulisse unsere gewohnte Erfahrung von Zeit und Raum.

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Vorschau 2018


Anni Albers. Retrospektive

09.06. – 09.09.2018
K20 Grabbeplatz

Anni Albers (1899−1994),  wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert, stellte die alte Technik des Webens ins Zentrum ihres Schaffens. Sie webte Bilder und Wandbehänge, entwarf Teppiche und Textilien für die maschinelle Produktion. Zeitlebens war sie eine begeisternde Lehrerin und Autorin. Die Ausstellung – eine Kooperation mit Tate Modern – wird alle Facetten des vielseitigen Werks der wohl bedeutendsten Bauhaus-Künstlerin und ihren geistigen wie visuellen Kosmos beleuchten.


museum global            

10.11.2018 – 10.03.2019
K20 Grabbeplatz

Mit der Ausstellung zu dem Forschungsprojekt museum global hinterfragt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den bisherigen Blick auf die westliche Moderne und erkundet zugleich die eigene Sammlungsgeschichte. Gezeigt werden Beispiele künstlerischer Praxis, die außerhalb Europas und Nord-Amerikas im Austausch mit oder unabhängig von der "Klassischen Moderne" entstanden, von der traditionellen westlichen Kunstgeschichts­schreibung jedoch kaum berücksichtigt wurden.


Raqs Media Collective – Twilight Language

April bis August 2018
K21 Ständehaus

Mit Twilight Language stellt sich die indische Künstlergruppe Raqs Media Collective erstmals in einem deutschen Museum mit einer Einzelausstellung vor. Die Mitglieder des 1992 in Neu-Delhi gegründeten Kollektivs agieren in vielen Rollen, sind Kurato­ren, Autoren, Filmer, arbeiten mit Architekten oder Computerexperten. Mit multidisziplinärem Blick beschäftigen sie sich mit Themen wie dem globalen Kapitalis­mus, der Urbanisierung oder Formen politischer Repräsentation.

In Kooperation mit The Whitworth, The University of Manchester.  


Cao Fei

06.10.2018 – 10.02.2019
K21 Ständehaus

Das K21 präsentiert im Herbst 2018 die erste große Ausstellung der in Peking lebenden Künstlerin Cao Fei in Deutschland seit 2008. Die in Zusammenarbeit mit dem MoMA PS1 gezeigten Multimedia-Installationen, Videos, Fotografien und Skulpturen nehmen zwischen Traumwelt und möglicher Katastrophe Bezug auf die sich stark ändernde gesellschaftliche und urbane Situation Chinas. Im Zusammen­spiel von Fantasie und Realität verleiht die Pionierin der Post-Internet-Generation (*1978) diesen Umbrüchen mit unterschiedlichsten Quellen und Referenzen ein Gesicht.