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		<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 16:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Big Picture III (Szenen/Figuren)</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/presseankuendigung-big-picture-iii.html</link>
			<description>Von der Performancekunst bis zum dokumentarischen Interview oder bis zur Anleihe beim Kino reicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Big Picture III (Szenen/Figuren)<br /> Bis 27.01.2013<br /> K21 STÄNDEHAUS</strong>
Kuratorin: Doris Krystof<br />Kuratorische Assistenz: Maria Anna Bierwirth
Von der Performancekunst bis zum dokumentarischen Interview oder bis zur Anleihe beim Kino reicht die Auswahl an Video-Arbeiten, die nun im dritten Teil der Übersicht <strong><em>Big Picture III (Szenen/Figuren)</em></strong> in K21 Ständehaus zu sehen ist. Im Mittelpunkt dieser Präsentation raumgreifender Video-Installationen steht die Frage: Was ist Darstellen? In der eigenwilligen Architektur des eigens umgestalteten Untergeschosses von K21 fragt eine konzentrierte Auswahl von Arbeiten danach, wie sich Ideen von Rolle, Identität und Selbst in der Gegenwartskunst artikulieren. Ausgewählte Leihgaben ergänzen den thematischen Parcours mit Video-Arbeiten aus dem umfangreichen Besitz der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Das Kino in der Apsis im Untergeschoss bietet ein wechselndes Programm, das jeweils für zwei Monate eine neue Filmarbeit internationaler Künstlerinnen und Künstler vorstellt. 
Zu sehen sind Werke von <strong>Vito Acconci, Eija-Liisa Ahtila, Peggy Buth, Keren Cytter, Hanne Darboven, Jeanne Faust, Christoph Girardet und Matthias Müller, Stefan Hablützel, Nan Hoover, Paul McCarthy, Imi Knoebel, Tony Oursler und Pia Stadtbäumer</strong>. Die beiden ersten Teile der Reihe<em> Big Picture </em>sind jeweils von weit mehr als 30 000 Besuchern gesehen worden.
Die Berlinerin&nbsp;<strong>Peggy Buth</strong> setzt sich bei <em>Big Picture III </em>in ihrer mehrteiligen Installation am Beispiel eines belgischen Museum kritisch mit der Geschichte der Kolonisierung Afrikas auseinander. <strong>Christoph Girardet</strong> und <strong>Matthias Müller</strong> montieren Ausschnitte aus 40 Spielfilmen Alfred Hitchcocks zu neuen Szenenfolgen zusammen (<em>Phoenix Tapes #1-#6/1999</em>). Die Beschäftigung mit gesellschaftlichen Tabus kennzeichnet das Werk des US-amerikanischen Künstlers <strong>Paul McCarthy</strong>. 1975 führt er in einem verlassenen Hotel zwei Performances durch. Die daraus hervorgegangenen Videos zeigen den Künstler in einem Akt der Selbsterforschung, Selbstbefriedigung und Selbstbeschmutzung durch Ketchup, Mayonnaise und rohes Fleisch. Zwischen infantilem Spiel und libidinösem Exzess verschränkt McCarthy lustvoll Themen wie sexuelle Obsession und Voyeurismus mit Seitenhieben gegen die Prüderie und Fastfood-Kultur der USA. 
Als Auftragsarbeit für Gerry Schums legendäre Düsseldorfer Videogalerie dokumentiert <strong>Imi Knoebel</strong> in <em>Projektion X </em>eine nächtliche Autofahrt, wobei ein&nbsp;auf dem Dach montierter Projektor ein großes Lichtkreuz auf die vorbeiziehenden Häuserwände wirft. Eine ebenfalls auf dem Auto befestigte Videokamera zeichnet die Projektion auf. Er filmt das flackernde Motiv 40 Minuten ununterbrochen und nutzt den charakteristischen Nachzieheffekt bei schwachem Licht im Video. Der Film wird in diesem Moment zu einem annähernd abstrakten, zeitlich definierten Bild. Knoebel entwickelt damit eine für sein Werk einzigartige Videoarbeit, die er an der Grenze zu Aktionskunst und filmischer Dokumentation verortet. 
In den Videos <em>Intercept the rays</em> und <em>Light Composition</em> ist die Künstlerin <strong>Nan Hoover </strong>zu sehen, deren Körper von projizierten Strahlen oder von Licht- und Schattenzonen erfasst wird, während sie sich in Zeitlupentempo durch den Raum bewegt. Die Beziehung von Linie, Fläche und Raum wird hier auf elementare Weise erforscht. <em>Eye Watching</em> hingegen thematisiert das Wahrnehmen selbst: In extremer Nahsicht beobachtet der Betrachter ein Auge, das wiederum etwas außerhalb Liegendes beobachtet. &nbsp;Für seine frühen Videoarbeiten und Performances nutzt der New Yorker <strong>Vito Acconci</strong> den eigenen Körper als Akteur und Objekt. In <em>Three Relationship Studies</em> erkundet der Künstler am Beispiel des Schatten- und Spiegelbildes das Verhältnis vom Ich zu seiner Umwelt: Während er in <em>Shadow Play </em>einen Kampf mit sich selbst ausficht, gerät Imitations zur Frage nach Weltaneignung durch Nachahmung. <em>Manipulation </em>hingegen inszeniert voyeuristisch das Wechselspiel von Macht und Ohnmacht zwischenmenschlicher Beziehungen.
Im Kino in der Apsis präsentiert ein Filmprogramm im zweimonatigen Wechsel jeweils eine neue Filmarbeit ausgewählter internationaler Künstlerinnen und Künstler: Phil Collins, Sarah Morris, Astrid Nippoldt, Marcel Odenbach, João Penalva.
<br /> Öffentliche Führungen finden sonn- und feiertags von 15.00 bis 16.00 Uhr und zusätzlich dienstags (nur am 17.04., 08.05., 29.05., 24.06.) statt.<br />Es erscheint ein kostenloses Faltblatt mit deutschen und englischen Texten zu den gezeigten Arbeiten.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Sechs Künstlerinnenräume in K21 komplett</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/pressemeldung-sechs-kuenstlerinnen-raeume-in-k21-komplett.html</link>
			<description>Die Präsentation der Fotografien von Candida Höfer schließt die Reihe der Künstlerinnenräume im K21...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Präsentation der Fotografien von Candida Höfer&nbsp;schließt die Reihe der Künstlerinnenräume im K21 Ständehaus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen&nbsp;ab. In insgesamt sechs Räumen, die jeweils einer einzelnen Künstlerin gewidmet sind, werden bis zum 29. April 2012 die Werke von Rosemarie Trockel, Lee Bontecou, Nancy Spero, Charlotte Posenenske, Annette Messager und Candida Höfer vorgestellt. Nach der 2010 gezeigten Ausstellung „<em>Intensif-Station“ </em>baut die Kunstsammlung mit diesem Projekt ihren Sammlungsschwerpunkt der Künstlerräume im K21 weiter aus. 
Im vergangenen Oktober hatte Rosemarie Trockel mit keramischen Arbeiten, die Themen wie Verletzlichkeit und Brutalität umkreisen, die Serie der Kabinett-Austellungen eröffnet. Den Schlussakkord setzte nun mit der Eröffnung am 7. März, dem KPMG&nbsp;Kunstabend, &nbsp;die Fotokünstlerin Candida Höfer. Sie hat ihre sachlich-dokumentarischen Fotografien&nbsp;aus den Jahren 1973 bis 2011&nbsp;im Ständehaus selbst installiert. Seit vielen Jahren konzentriert sich Candida Höfer auf die Fotografie von Innenräumen, meist kulturell geprägten Orten wie das&nbsp;<em>Festspielhaus Recklinghausen (19</em>97) oder&nbsp;das <em>Museum für Völkerkunde, Dresden VI</em> (2000).&nbsp;Frontal oder aus der Diagonale&nbsp;aufgenommen, versucht die Künstlerin, den&nbsp;besonderen Charakter des Raumes mit seinen prägenden Details einzufangen.
Die von Wissenschaft und Raumfahrt inspirierten dreidimensionalen Wandarbeiten der amerikanischen Künstlerin Lee Bontecou, von der die Kunstsammlung ein Hauptwerk besitzt, sind in K21 ebenso zu sehen wie die <em>War Series</em> von Nancy Spero.&nbsp;Diese Gouachen sind eine persönliche und kritische Reflexion des Vietnamkrieges als Ausgeburt männlicher Allmachtsfantasien. Ganz nach dem Willen des „Benutzers“, in diesem Fall der Kunstsammlung, können die Skulpturen aus Wellpappe von Charlotte Posenenske im Ausstellungsraum angeordnet werden. Ihre somit „demokratischen“ Kunstwerke, die mächtigen <em>Vierkantrohre Serie DW</em>, verzichten auf einen persönlichen Stil und betonen ganz den Aspekt industrieller Fertigung. 
Die Französin Annette Messager verwendet für ihre Installationen häufig Alltagsmaterialien und&nbsp;&nbsp;-techniken. So bewegt sich bei <em>Sous vent</em> (2004/2010) im Ständehaus das halbtransparente Seidentuch wie die Oberfläche eines schwarzen Ozeans über einer Landschaft aus aufleuchtenden Lichtinseln. Immer wieder werden damit einzelne Gegenstände wie Puppen, Schuhe oder Masken sichtbar und erinnern an Verdrängtes oder Unterbewusstes, das ab und an schemenhaft an die Oberfläche gelangt. &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorankündigung: Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/vorankuendigung-fresh-widow-fenster-bilder-seit-matisse-und-duchamp.html</link>
			<description>Mit mehr als 100 Kunstwerken aus den vergangenen 100 Jahren spürt die Kunstsammlung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Save the Date zur Ausstellung<br /><em>Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp</em></strong><strong><br />31.03. – 12.08.2012<br />K20 GRABBEPLATZ</strong>
Kuratorin: Dr. Maria Müller-Schareck <br />in Zusammenarbeit mit Melanie Vietmeier<br />Pressevorbesichtigung: Donnerstag, 29. März 2012, 11.00 Uhr
Mit mehr als 100 Kunstwerken aus den vergangenen 100 Jahren spürt die Kunstsammlung Nordhrein-Westfalen einem der beliebtesten Motive der Kunst nach: dem Fenster. Das Bild vom »Zimmer mit Aussicht« markiert die Schwelle zwischen Innen- und Außenraum; Fenstermotive dienten dabei seit jeher auch der Reflexion über das Medium Malerei selbst. Die Ausstellung <em>Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp</em> im K20 Grabbeplatz zeigt, wie bereits Henri Matisse oder Robert Delaunay in ihren Fenster-Bildern eine Malerei erprobten, die nicht mehr allein dem Abbilden von Wirklichkeit verpflichtet ist.
Mit dem verkleinerten Nachbau eines französischen Fensters, dessen Scheiben mit schwarzem Leder abgeklebt und damit undurchsichtig sind, markierte Marcel Duchamp 1920 so lakonisch wie eindringlich diesen Abschied: <em>Fresh Widow </em>verkündet mit seinem sprachspielerisch auf „French Window“ bezogenen Titel programmatisch den Verlust des Ausblicks und öffnet den Weg zu Neuem. Das Fenster erblindet oder – wie in den Bildern von René Magritte – zerspringt sogar. Immer häufiger verweigert es fortan den Blick auf die Welt, um einer neuen Bildwirklichkeit Raum zu geben. 
Seit 1950 konzentrierten sich Künstler wie Ellsworth Kelly, Eva Hesse, Robert Motherwell, Gerhard Richter, Christo, Isa Genzken, Brice Marden, Günther Förg, Toba Khedoori, Jeff Wall, Sabine Hornig und Olafur Eliasson ausgehend vom Motiv des Fensters auf grundlegende Fragen und Phänomene: auf die reduzierte Form des Fensters und seine formale Ähnlichkeit mit dem Raster und der gerahmten Bildtafel, auf die Rahmung und damit das Lenken des Blicks, auf Transparenz und Spiegelung, Licht und Schatten, auf das Verschleifen von Öffnung und Fläche und schließlich auf die Befreiung von jeder Materialität. 
Die Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Skulpturen, Fotografien und Projektionen in der Ausstellung<em> Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp </em>stehen stellvertretend für die verblüffende Vielfalt und Verschiedenartigkeit der seit 1912 entstandenen „Bild“-Entwürfe. Eindrucksvoll dokumentieren sie, wie die Künstler diese neue Freiheit zu nutzen wussten.
<br />Die Ausstellung wird von der Kunststiftung NRW sowie der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Mit freundlicher Unterstützung der Firma Velux. ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Erfolg der Wolfgang Tillmans Ausstellung</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/pressemeldung-erfolg-der-wolfgang-tillmans-ausstellung.html</link>
			<description>Die Werkschau des international angesehenen Fotokünstlers Wolfgang Tillmans, ein „Gastspiel“ der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Werkschau des international angesehenen Fotokünstlers Wolfgang Tillmans, ein „Gastspiel“ der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Warschau, war ein voller Erfolg: Mehr als 18 000 Besucher haben innerhalb von nur 10 Wochen die Ausstellung in der Nationalen Kunstgalerie Zachęta im Herzen der polnischen Hauptstadt gesehen. „Unsere polnischen Kolleginnen und Kollegen waren völlig überwältigt von dem Erfolg – und vor allem auch vom Andrang so vieler junger Menschen“, berichtet Ausstellungskuratorin Isabelle Malz aus Warschau. Fast 400 Exemplare des aufwändig als Künstlerbuch gestalteten zweisprachigen Katalogs seien gekauft worden. Schon bei der Eröffnung Mitte November war das große Interesse an der von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eingerichteten Schau „Zachęta Ermutigung“ deutlich geworden: Wegen des großen Andrangs musste die Nationale Kunstgalerie zeitweise geschlossen werden. Zahlreiche polnische Medien hatten über das Ereignis berichtet. 
Die erste Einzelausstellung des 1968 in Remscheid geborenen Künstlers in Polen zeigte etwa 100 Arbeiten aus den vergangenen zehn Jahren. Die Präsentation gehörte zum Festival-Programm der Kultursaison NRW in Polen 2011/2012 und ist mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert worden. 
„Der große Erfolg der Tillmans-Ausstellung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Kultur­saison NRW wunder­bare Einblicke in unser Kulturland gewähren konnte. Die Kunstsammlung NRW hat mit dieser großen Einzelausstellung hervorragend als Kulturbotschafter des Landes überzeugt. Ab diesem Frühjahr wird polnische Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen gezeigt. Darauf freuen wir uns schon sehr, denn: Der kulturelle Austausch gehört zu den wichtigsten Instrumenten der Völkerverständigung&quot;, sagte Kulturministerin Ute Schäfer. 
Neben abstrakten, das fotografische „Material“ befragenden Arbeiten war auch eine konzentrierte Auswahl der ‚Weltbilder’ von Tillmans zu sehen, die in den letzten zwei Jahren auf Reisen durch verschiedene Kontinente entstanden sind. Tillmans installative Arbeit aus der truth study centre-Familie, in der wie in einem Dokumentationsarchiv Fotografien, Zeitungsartikel, Fotokopien und Offsetdrucke gemeinsam präsentiert wurden, stellt die Frage nach der Interpretation von Bildern in der Mediengesellschaft. &nbsp;
„Ein übergreifendes Thema ist die Ermutigung, den eigenen Augen zu trauen, wenn man die Welt betrachtet, den eigenen Vorurteilen zu misstrauen, aber dem eigenen Instinkt hinsichtlich der Stichhaltigkeit einer Idee zu trauen“, sagt der Künstler über seine Arbeit. Damit nimmt Tillmans programmatisch den Namen des traditionsreichen Warschauer Ausstellungsortes auf, denn „Zachęta“ bedeutet auf Deutsch „Ermutigung“. 
Die Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit Polen hat für die Direktorin der Landesgalerie, Marion Ackermann, einen guten Grund. „Besonders gute, eigenwillige, stark mit der Geschichte und Tradition ihres Landes verbundenen, aber doch radikal auf die Gegenwart bezogene Künstlerinnen und Künstler kommen von dort.“ Gerade eröffnet wurde im Schmela Haus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Ausstellung <em>DA SIĘ WYTRZYMAĆ – IT’S BEARABLE&nbsp;</em>der beiden jungen polnischen Künstler Wojciech Bąkowski und Piotr Bosacki (bis 10.6. 2012). 
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das Ausstellungsjahr 2012 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/das-ausstellungsjahr-2012-der-kunstsammlung-nordrhein-westfalen-kopie-1.html</link>
			<description>Eine umfangreiche Darstellung mit vielen internationalen Leihgaben zum Motiv des Fensterbildes seit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Einen Blick auf die lebhafte Kunstszene Polens werfen zudem die Ausstellung mit den Künstlern Wojciech Bąkowski und Piotr Bosacki<em> </em>sowie eine Präsentation der Künstlerin Katarzyna Kozyra. Für das Labor der Abteilung Bildung wird der amerikanische Künstler Dan Graham eigens ein Projekt entwickeln, das sich mit der Sammlung und ihren Besuchern befasst. </strong>
<strong></strong>Höhepunkt des Ausstellungsjahres am Grabbeplatz ist die Schau <strong><em>Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp</em></strong> (31.03.2012 – 12.08.2012). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen Künstler wie Robert Delaunay, Henri Matisse und René Magritte das isolierte Fenster als Bildmotiv zu nutzen, um die Freiheit der Malerei von ihrer Funktion des Abbildens zu erproben und tradierte Regeln zu hinterfragen. Mit der Replik eines französischen Fensters, dessen Scheiben er mit schwarzem Leder abklebte, postulierte Marcel Duchamp mit <em>Fresh Widow</em> 1920 seinen Abschied von der illusionistischen Malerei. In den Werken jüngerer Künstler wie Ellsworth Kelly, Christo oder Gerhard Richter leert sich das Fenster, es erblindet oder zerspringt und es verweigert den Blick auf die Welt, um einer neuen, autonomen Bildsprache Raum zu geben. Weitere Künstler in der Austellung sind unter anderem <span style="background: none repeat scroll 0% 0% white;">Eva Hesse, Robert Motherwell, Isa Genzken, Günther Förg, Jeff Wall, Sabine Hornig und Olafur Eliasson.</span>
Ab Herbst werden in den Räumen des K21 – im Jahr nach dem 50. Gründungsjubiläum der Landessammlung – erstmals alle 100 Werke des Künstlers <strong>Paul Klee</strong> aus dem eigenen Besitz in einer kuratorisch und konservatorisch neu erarbeiteten Präsentation gezeigt. 
<strong><em>100 mal Paul Klee – Geschichte der Bilder</em></strong> ist vom 29.09.2012 &nbsp;bis zum 10.02.2013 geöffnet. Die Düsseldorfer Klee-Sammlung, der wohl größte Bestand des Künstlers in einem deutschen Museum, gibt einen unvergleichlichen Einblick in das Werk dieses vielseitigen Künstlers. Gleichzeitig soll auch die oft höchst wechselvolle Geschichte der einzelnen Werke dargestellt werden.&nbsp; 
<span style="background: none repeat scroll 0% 0% white;">Wichtige aktuelle Einzelpositionen der zeitgenössischen Kunst werden sowohl im Ständehaus als auch am Grabbeplatz präsentiert: <strong>Roman Ondák</strong> <strong><em>Within Reach of Hand or Eye </em></strong>(K21 Ständehaus, </span>25.02. – 28.05.2012) fasst drei Arbeiten zusammen, von denen eine eigens für den Ausstellungsort konzipiert wurde. Die Präsentation stellt Fragen nach der Wahrnehmung der Welt, nach Distanz und Nähe, nach den Grenzen und den Möglichkeiten des eigenen Wissens und Einflusses. Die britische Künstlerin <strong>Gillian Wearing</strong> (K20 Grabbeplatz, 08.09.2012 – 06.01.2013) erhält eine erste Überblicksschau in Deutschland, die zusammen mit der Whitechapel Gallery in London erarbeitet worden ist. 
<strong>Ein Querschnitt durch das Angebot der Abteilung Bildung </strong>
Wie alle anderen Ausstellungen, so werden natürlich auch die beiden Ausstellungen <em>100 mal Paul Klee</em> und <em>Fresh Widow</em> von einem Angebot der Abteilung Bildung begleitet. Hier geht es darum, Kinder und Jugendliche selbst an den Ausstellungsprojekten gestaltend teilhaben zu lassen sowie ihre Alltagswelt mit der Betrachtung von Kunst und eigener kreativer Arbeit zu verbinden. So ist das Projekt<strong><span style="color: navy;"> „</span>Schöne Aussichten<span style="color: navy;">“</span></strong> zur Fensterbilder-Ausstellung zweiteilig angelegt: Im ersten Teil besuchen die Kinder das Museum, besichtigen und besprechen verschiedene Werke. Im zweiten Teil gehen die Museumspädagogen der Kunstsammlung in Schulen oder Kindergärten und leiten dort die „Produktion“ von Fenster-Bildern an. Gemeinsam mit den Kindern erkunden sie den Ausblick aus den eigenen Räumen und regen sie dazu an, ihn als gerahmtes Bild zu betrachten. Die „Übersetzung“ der sichtbaren Umgebung in Bilder, bei denen abstrakte Formen zum Einsatz kommen, macht die Arbeitsweise der Künstler verständlich. &nbsp;
Als Teil des <strong><span style="color: navy;">„</span>Kulturrucksacks<span style="color: navy;">“</span></strong> der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird ab April zur Klee-Ausstellung das Projekt <strong><span style="color: navy;">„</span>polyphon<span style="color: navy;">“</span></strong> für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren angeboten. Es gibt den Jugendlichen die Gelegenheit, sich regelmäßig samstagnachmittags mit der Kunst Paul Klees auseinanderzusetzen, in der offenen Medienwerkstatt selbstständig mit digitalen Bildmedien und Musik zu experimentieren und eigene (Musik-)Videos und Kurzfilme zu Paul Klee zu entwickeln. Zum Projekt wird ein Video-Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die besten eingesendeten Videos prämiert werden. 
Weiter können sich Besucher ab 5 Jahren in erwachsener Begleitung an der Museumskasse einen <strong>„Klee Koffer“</strong> ausleihen, der sie durch die Klee-Räume führt. Im Koffer finden sie Informationen zu verschiedenen Werken, Anschauungsmaterial zu den künstlerischen Techniken Klees sowie kreative Aufgaben. 
Im Vorfeld der Sammlungspräsentation werden ab Mai Schüler und Schülerinnen der zweiten Klasse der Düsseldorfer Paul-Klee-Grundschule zu jungen Klee-Experten, den <strong>Klee-Kindern</strong> ausgebildet. Ziel des partizipativ angelegten Projekts ist es, dass sich die Kinder intensiv mit Paul Klee auseinandersetzen und das Konzept für eine Kinder-Eröffnung zur Klee-Präsentation erarbeiten, an der sie selbst mitwirken. Bei der Kinder-Vernissage stehen sie dann selbst als Ansprechpartner (Kinder-Cicerones) für andere Kinder bereit, informieren über den Künstler und seine Werke. ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Christmann neue Geschäftsführerin der Kunstsammlungs-GmbH </title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/pressemeldung-christmann-neue-geschaeftsfuehrerin-der-kunstsammlungs-gmbh.html</link>
			<description>Sandra Christmann ist neue Geschäftsführerin der ArtPartner Relations GmbH, der Tochtergesellschaft...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Tochtergesellschaft war 2001 gegründet worden, um Veranstaltungen in den verschiedenen Häusern der Landesgalerie zu organisieren, Partner in der Wirtschaft zu gewinnen und damit neue Publikumskreise für die Sammlung zu interessieren. Als neue Geschäftsführerin ist sie Nachfolgerin von Otmar Böhmer, der als Kaufmännischer Geschäftsführer an die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe gewechselt ist.
„Dass mein Weg nun in der Übernahme der Verantwortung für die Einbindung und das Zusammenspiel von Kunst und Wirtschaft mündet, ist für mich erfreulich, spannend und herausfordernd zugleich“, sagt die neue GmbH-Geschäftsführerin. Neben dem Bereich Veranstaltungen in den drei Kunstsammlungs-Häusern K20 Grabbeplatz, K21 Ständehaus und dem Schmela Haus während der vergangenen Jahre „lag mein Augenmerk aber auch schon auf der Betreuung unserer Partner und Kunden“. 
Sandra Christmann arbeitete nach dem Studium der Germanistik und Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und einer Zusatzausbildung in Marketing und PR-Arbeit mehrere Jahre lang als Marketingmanagerin für ein kanadisches IT-Unternehmen. Dann wechselte sie als Stellvertretende Geschäftsführerin zu einer Eventagentur nach München, schließlich kam Sandra Christmann nach eigenem Bekunden „aus Sehnsucht nach dem Rheinland“ 2006 zur GmbH der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Terminankündigung: Kunst trifft Mode am 12.01.</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/terminankuendigung-kunst-trifft-mode-am-1201.html</link>
			<description>Die intensive Wechselbeziehung zwischen Kunst und Mode ist Thema einer Abenddiskussion in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die abstrakten Modeentwürfe der Künstlerin Sonia Delaunay (1885 – 1979). Sie zählt zur Riege der acht <br />avantgardistischen Künstlerinnen der Zwischenkriegszeit, deren Werke in der<br />Ausstellung Die andere Seite des Mondes noch bis zum 15. Januar am Grabbeplatz zu sehen sind.
Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete und in Potsdam lebende Modedesigner wurde mit seinem Label „JOOP!“ und der Modemarke „Wunderkind“ weithin bekannt. Er gilt außerdem als exzellenter Kunstkenner und war Dozent an der Berliner Hochschule der Künste, die ihn zu ihrem Honorarprofessor ernannt hat. Sonia Delaunay hat bis in die 1960er Jahre exklusive Modeentwürfe für das Amsterdamer Luxuskaufhaus Metz geschaffen. Ein Querschnitt durch das Werk Delaunays ist Teil der Düsseldorfer Sonderausstellung, in der insgesamt 230 Arbeiten von acht Künstlerinnen zu sehen sind.
Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der Ausstellung statt: <br /><em><strong>Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde</strong></em><br />Bis 15.01.2012<br />K20 Grabbeplatz<br />Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10.00 – 18.00 Uhr; samstags, sonntags,<br />feiertags 11.00 – 18.00 Uhr<br />Öffentliche Führungen: donnerstags 16.30 Uhr, sonntags 15.00 Uhr<br />Eintrittspreise: 12,00 Euro / 9,50 Euro inkl. Audioguide<br />Weiteres Gespräch]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 12:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ankündigung: Big Picture II (Zeitzonen) ab 09.12.2011</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/ankuendigung-big-picture-ii-zeitzonen-ab-09122011.html</link>
			<description>Erleben und Erinnern von Zeit stehen im Mittelpunkt von Big Picture II (Zeitzonen): Die 19 zumeist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[So reicht die Ausstellung von On Kawaras Soundarbeit <em>One Million Years</em> als Untersuchung des Phänomens Zeit bis zu Ana Torfs’ Rückgriff auf den Prozess zum Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Jahr 1920. Eine ganze Reihe von Videos aus 40 Jahren erinnert in Big Picture II auch an die&nbsp;&nbsp; Düsseldorfer Kunstprofessorin Nan Hoover, die in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre. Kennzeichnend für die Werke der 2008 gestorbenen Video-Pionierin ist das Phänomen der „Zeitdehnung“ durch einen verzögerten Rhythmus der Bilder.
Fast 40 000 Besucher haben seit vergangenem März <em>Big Picture (Orte/Projektionen) </em>als Start der insgesamt dreiteiligen Reihe gesehen. Die neue Präsentation <em>Big Picture II (Zeitzonen)</em> setzt nun das Projekt des „großen Überblicks“ über die relativ neue&nbsp; Gattung raumgreifender Film- und Video-Installationen fort, die nur mit großem technischen Aufwand und daher nur äußerst selten gezeigt werden können. Bis auf zwei Leihgaben stammen alle präsentierten Werke aus dem Besitz der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
Liste der Künstler: Herbert Brandl, Danica Dakić, Hanne Darboven, Thomas Demand, Lucinda Devlin, Jochem Hendricks, Martin Honert, Nan Hoover, On Kawara, Dieter Kiessling, Korpys/Löffler, Angela Melitopoulos, Ron Mueck, Jason Rhoades, Hito Steyerl, Ana Torfs, Bill Viola und Samuel Beckett 
<hr   />
<strong>09.12.2011 - 01.04.2012</strong><strong><em><br />Big Picture II (Zeitzonen)</em><br />K21 STÄNDEHAUS</strong><br />Kuratorin: Doris Krystof<br />Kuratorische Assistenz: Maria Anna Bierwirth]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Kunst-Stars unterstützen Kunstsammlung</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/kunst-stars-unterstuetzen-kunstsammlung.html</link>
			<description>Mit mehr als einem Dutzend gespendeter Werke unterstützen international bekannte Künstler die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Schätzpreise liegen zwischen 5 000 Euro für ein kleinformatiges Auflagenobjekt Richters („Kreuz“/1997) und 80.000 Euro für „Dark Origami“, ein Wollbild Rosemarie Trockels von 2011. Wie auch der Erlös aus dem Fundraising Dinner soll der Auktionsgewinn für den Ankauf eines Gemäldes zur Bereicherung der bedeutenden Landes-Kunstsammlung verwendet werden.
Passend zum derzeitigen Themenschwerpunkt der Frauen in der Kunst wird das neue Gemälde von einer prominenten Künstlerin stammen, deren Namen erst im Laufe der Feier bekannt gegeben werden soll, verspricht die Künstlerische Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Marion Ackermann. Prominent wird auch das&nbsp; Auktions-Pult mit dem Deutschlandchef von Christie’s, Andreas Rumbler, besetzt sein.
Zu dem in der Museumsszene des Landes bisher einmaligen Fundraising Dinner haben mehr als 250 Gäste ihr Kommen zugesagt. Für den „Eintrittspreis“ von 1.000 Euro haben sie neben kulturellem und kulinarischem Genuss zudem noch eine spannenden Gewinnchance bei einer ungewöhnlichen Verlosung: Star-Fotokünstler Thomas Struth hat zugesagt, den glücklichen Gewinner des Abends als Teil seiner Bilderreihe „Familienporträts“ zu fotografieren und damit sozusagen in die jüngste Kunstgeschichte aufzunehmen.
Mit der Ausstellung Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde stellt die Kunstsammlung im K20 Grabbeplatz (bis 15.1.2012) acht Künstlerinnen der Avantgarde aus der Zeit zwischen den Weltkriegen vor. Als „Gäste“ ergänzen Leihgaben anderer Museen mit markanten Werken von Künstlerinnen der Klassischen Moderne bis Ende Januar die eigene Sammlung und im K21 Ständehaus eröffnen bis April monatlich „Künstlerinnenräume“ zum Werk arrivierter Gegenwartskünstlerinnen.]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pressemeldung: Wolfgang Tillmans in Warschau</title>
			<link>http://www.kunstsammlung.de/ueber-uns/presse/detailansicht/news/kunstsammlung-im-ausland-wolfgang-tillmans-in-warschau.html</link>
			<description>Mit einer umfangreichen Werkschau des international angesehenen Fotokünstlers Wolfgang Tillmans...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am prominenten Ort, nämlich in der Nationalen Kunstgalerie Zachęta im Herzen der polnischen Hauptstadt, zeigt Tillmans neben seinen abstrakten, das fotografische „Material“ befragenden Arbeiten auch eine konzentrierte Auswahl seiner ‚Weltbilder’, die in den letzten zwei Jahren auf Reisen durch verschiedene Kontinente entstanden sind. Unter seinen weniger bekannten Videoarbeiten, von denen erstmals fünf in Warschau gezeigt werden, ist als jüngstes Werk auch <em>Cuma</em> (2011) zu sehen. 
Tillmans installative Arbeit aus der <em>truth study centre</em>-Familie, in der wie in einem Dokumentationsarchiv Fotografien, Zeitungsartikel, Fotokopien und Offsetdrucke gemeinsam präsentiert werden, stellt die Frage nach der Interpretation von Bildern in der Mediengesellschaft. 
Der Künstler, der im Jahr 2000 als erster Nicht-Brite den renommierten Turner-Preis erhielt, „hat nicht nur eine neue Bildsprache der Fotografie entwickelt und damit nachhaltig eine ganze Künstlergeneration geprägt“, erklärt Ausstellungskuratorin Isabelle Malz. Durch die Verschmelzung von Fotografie und Installation habe er auch eine neue Form der Präsentation mit eigenen skulpturalen Qualitäten entwickelt. Zunächst hatte Tillmans in den 1990er Jahren mit Aufnahmen in den Magazinen Tempo, Spex oder i-D vor allem aus der Londoner Pop-Kultur und Klubszene auf sich aufmerksam gemacht. 
„Ein übergreifendes Thema ist die Ermutigung, den eigenen Augen zu trauen, wenn man die Welt betrachtet, den eigenen Vorurteilen zu misstrauen, aber dem eigenen Instinkt hinsichtlich der Stichhaltigkeit einer Idee zu trauen“, sagt der Künstler über seine Arbeit. Damit nimmt Tillmans programmatisch den Namen des traditionsreichen Warschauer Ausstellungsortes auf, denn „Zachęta“ bedeutet auf Deutsch „Ermutigung“.
Die erneute Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit Polen hat für die Künstlerische Direktorin der Landesgalerie, Marion Ackermann, einen guten Grund. „Besonders gute, eigenwillige, stark mit der Geschichte und Tradition ihres Landes verbundenen, aber doch radikal auf die Gegenwart bezogene Künstlerinnen und Künstler<br />kommen von dort.“ Nach der Einzelausstellung des Malers Wilhelm Sasnal (2009) und der aktuellen Installations-Präsentation von The Staircase/Die Treppe der Polin Monika Sosnowska in K21 Ständehaus sollen im kommenden Jahr auch zwei jüngere polnische Künstler im Schmela Haus ihren Auftritt haben. Für 2013 kündigte die Direktorin eine große Tillmans-Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen an.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein zweiteiliger, deutsch-polnischer Katalog im Schuber, mit einem von Wolfgang Tillmans konzipierten und gestalteten Bildteil und einem Textteil mit Beiträgen von Jacek Dehnel, Isabelle  Malz, Wolfgang Tillmans und Hanna Wróblewska. 
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<h3>Wolfgang Tillmans. Zachęta Ermutigung</h3>
18. November bis zum 29. Januar 2012<br />Zachęta Nationale Kunstgalerie, Warschau
Kuratorin: Dr. Isabelle Malz
Im Programm der Kultursaison NRW in Polen 2011/2012 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen. 
Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Düsseldorf statt. 
<strong>Festivalprogramm: </strong><br /><link http://www.kultursaison-tamtam.de/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.kultursaison-tamtam.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:47:00 +0100</pubDate>
			
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