#Kunstpilgern: Reisende zu Orten von Kunst und Religion gesucht

In Kooperation suchen Tourismus NRW, Kulturkenner.de und die Kunstsammlung anlässlich der Eröffnung von THE PROBLEM OF GOD im K21 vier Kulturinteressierte, die mit ihrer Begleitung in der Woche vom 22. bis 25. September 2015 unter dem Motto #Kunstpilgern jeweils eine von vier Themenrouten quer durch das Land bereisen möchten und über ihre Erlebnisse berichten. Die Teilnehmer der Sternfahrt erwarten in Kooperation mit zahlreichen Institutionen in Nordrhein-Westfalen Kuratorenführungen, exklusive Einblicke und ein gemeinsames Abschlussprogramm in der Kunstsammlung am Eröffnungstag der Ausstellung im K21 am 25.9.2015. Die einzelnen Touren zeigen repräsentativ die Bedeutung und Attraktivität der Kunst nach 1945 in NRW auf, die entweder religiösen Motiven folgt oder sich mit sakralen Aspekten auseinandersetzt. Dabei führen die Routen zu den Themen „Eine feste Burg“, „Diesseits“, „Licht“ und „Paradies“ etwa zu Museen und Ausstellungen, in Kirchen, Synagogen und Moscheen, durch Schlösser und Skulpturenparks. Bewerbungsschluss für die Pioniere des #Kunstpilgern ist am 25.08.2015.

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Nächste Ausstellung im K21: THE PROBLEM OF GOD

Unter dem Titel THE PROBLEM OF GOD zeigt die Kunstsammlung ab Ende September im K21 eine Ausstellung, die sich mit der christlichen Bildsprache in den Werken international bedeutender zeitgenössischer Künstler beschäftigt. Die Ausstellung, die ab dem 26. September zu sehen sein wird, vereint etwa 120 Werke u.a. von Eija-Liisa Ahtila, Francis Alÿs, Berlinde De Bruyckere, Francis Bacon, Tacita Dean, Harun Farocki, Katharina Fritsch, Kris Martin, Hermann Nitsch, Robert Rauschenberg, James Turrell sowie Bill Viola und dokumentiert, wie sich die christliche Bildtradition als universales Kulturgut in einem säkularen Kontext weiterentwickelt hat. Die Auswahl der Werke konzentriert sich auf die Kunst der vergangenen 25 Jahre und umfasst Gemälde, Papier- und Glasarbeiten, Skulpturen, Fotografien, Video- und Filmarbeiten sowie komplexe, zum Teil eigens für die Ausstellung geschaffene Rauminstallationen. Auffällig viele der Arbeiten widersetzen sich einer einfachen Lesart. Vielmehr entfalten sie komplexe Geschichten und Bilder, die sich differenziert und hintergründig mit christlichen Motiven, Themen und Fragestellungen auseinandersetzen, diese auch kritisch reflektieren, transformieren und in neue inhaltliche wie bildästhetische Zusammenhänge überführen.

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Neu: Chiharu Shiota mit Künstlerraum im K21 Ständehaus

Das K21 zeigt auf drei Etagen in jedem Raum eine andere künstlerische Position. Ab dem 7. Juli neu zu sehen ist der Künstlerraum von Chiharu Shiota (geb. 1972 in Osaka), die mit ihren Fadeninstallationen Räume in individuelle Erinnerungsorte verwandelt. Die Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet, webt Relikte des Alltags in ein dichtes Netz aus Wollfäden, enthebt sie schwebend der Realität und schafft traumartige Atmosphären. Für das K21 hat sie mit "A Long Day" und "State of Being (Dress)" zwei neue Arbeiten gestaltet.

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Handapparat zu Miró in der Bibliothek im K20

Zur Ausstellung "Miró. Malerei als Poesie" haben die Mitarbeiter der Werner Schmalenbach Bibliothek im K20 einen Handapparat zu Joan Miró zusammengestellt. Besucher können sich hier einen allgemeinen Überblick über die Werke und den Künstler verschaffen, dessen besonderer Bezug zum Buch bereits in der Ausstellung deutlich wird. In der Auswahl sind Ausstellungskataloge anderer Museen (u.a. aus der Fundació Miró), Monographien und Werkverzeichnisse (u.a. „The Illustrated Books“). Und das ist noch nicht alles: Im festen Bestand der Bibliothek sind viele weitere Bücher zu Miró zu finden, insgesamt knapp acht laufende Meter, von den ersten Ausstellungskatalogen des Künstlers, die vor knapp 80 Jahren erschienen sind, bis zu aktuellen Neuerscheinungen! Alle Bücher werden auf Nachfrage gerne von den Bibliothekaren zur Verfügung gestellt. Das neue Angebot des Ausstellungs-Handapparat wird es auch in Zukunft geben, sodass sich die Besucher noch weiter in das jeweilige Thema vertiefen können. Interessenten sind natürlich willkommen, auch unabhängig vom Besuch der Ausstellung in der Bibliothek vorbeizuschauen – der Eintritt hierfür ist kostenlos und nicht an den Ausstellungsbesuch gebunden.

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Meistersommer zu Miró beginnt

Im August startet der diesjährige Meistersommer: In dieser Kursreihe entdecken die Teilnehmer unter fachkundiger Leitung Meilensteine der modernen Kunst. Die Kurse widmen sich in diesem Jahr dem Werk des „Malerdichters“ Joan Miró. Der Meistersommer findet zu vier verschiedenen Themen jeweils an zwei Tagen im August und September statt (freitags 15.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 14.00 Uhr). Die Buchung von einzelnen Kursen, einem Paket von zwei Kursen oder des gesamten Angebots ist möglich. In einigen Kursen sind noch Plätze frei!

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Miró im K20: Malerei als Poesie

Joan Miró (1893-1983) zählt mit seinen rätselhaften Zeichen, tanzenden Himmelskörpern und verspielten Figuren zu den erfindungsreichsten und beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bei aller Unbeschwertheit verbirgt sich hinter Mirós Bildwelten jedoch eine intensive Reflektion über die Möglichkeiten der Malerei. Nur wenig bekannt sind Mirós lebenslanges Interesse an Literatur und Poesie sowie seine Freundschaften zu bedeutenden Schriftstellern seiner Zeit. Die Ausstellung "Miró. Malerei als Poesie", die die Kunstsammlung zusammen mit dem Bucerius Kunst Forum in Hamburg konzipiert hat, beleuchtet erstmals umfassend Mirós Verhältnis zur Dichtung. Die Ausstellung mit etwa 110 Gemälden, Zeichnungen und Malerbüchern aus allen Schaffensphasen des Künstlers wird ab dem 13. Juni 2015 im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

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Wieder geöffnet: Saracenos "in orbit" im K21

Die Rauminstallation "in orbit" von Tomás Saraceno im K21 ist ab dem 26. Mai wieder für mutige Kletterer geöffnet. Bei dem riesigen Kunstwerk aus Stahlnetzen, seit fast zwei Jahren großer Publikumsrenner der Kunstsammlung, mussten einige „Verschleißteile“ erneuert werden. Damit ist sichergestellt, dass schwindelfreie Kunstfreunde weiterhin gefahrlos in 25 Metern Höhe fast schwerelos direkt unter der Glaskuppel des K21 auf den riesigen Netzen „schweben“ können. Noch mindestens bis zum Ende dieses Jahres soll das Kunstwerk nach dem Vorbild von Spinnennetzen geöffnet bleiben. Für seine bisher größte Arbeit hat Tomás Saraceno insgesamt 2 500 Quadratmeter hochmoderner Sicherheitsnetze in drei Lagen ausgespannt. Sie werden von einer Reihe „Sphären“, luftgefüllten PVC-Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, auf Abstand gehalten. In einem von Saraceno im K21 eingerichteten Künstlerraum weben lebende Spinnen ihre Netze und geben auf diese Weise einen Einblick in den naturwissenschaftlichen Hintergrund des außergewöhnlichen Kunstwerks.

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Neu auf #32: Einblicke in die Bibliothek Joan Mirós

Die Ausstellung "Miró. Malerei als Poesie" stellt das literarische Interesse und die poetischen Anklänge im Werk Joan Mirós in den Mittelpunkt. #32, das Online-Magazin der Kunstsammlung, wirft einen Blick in die Büchersammlung des Künstlers: Bibliothekarin Marimba Williamson, die die etwa 120 Bücher umfassende Leseecke in der Ausstellung konzipiert hat, antwortet auf drei Fragen zur Leseleidenschaft Mirós.

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Technische Arbeiten im K20: Meisterwerke der Sammlung zu sehen

Ab dem 13. Juni ist übergangsweise ein Querschnitt aus der Sammlung der Klassischen Moderne in der Konrad Henkel Galerie (ebenfalls 2. OG) ausgestellt. Besucher erleben dort einen Rundgang mit Werken des Kubismus, der Malerei des Blauen Reiter und des Expressionismus sowie des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit. Arbeiten von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso, Piet Mondrian, Fernand Léger, Francis Bacon, Jean Dubuffet, Alberto Giacometti und Arnulf Rainer u.a. sind zu sehen. Der Zugang zur Konrad Henkel Galerie erfolgt ab dem 13. Juni über den Aufgang am Ende der Klee Halle (Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“). Wegen technischer Wartungsarbeiten sind die Sammlungsräume im 1. und 2. Obergeschoss im K20 am Grabbeplatz derzeit geschlossen.

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"Imi Knoebel – Malewitsch zu Ehren" im K21

Imi Knoebel zählt zu den international wichtigsten abstrakten Gegenwartskünstlern. Sein stark minimalistisches Werk hat der in Düsseldorf lebende Künstler (geb. 1940) seit den 1960er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Seine schon lange andauernde Beschäftigung mit dem Werk des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch hatte hierfür bereits den Grundstein gelegt. Insbesondere dessen revolutionäres Schwarzes Quadrat, das 1915 erstmals ausgestellt wurde und als Inbegriff des Null-Zustandes der Malerei gilt, war für Knoebel Ausgangspunkt für seine eigenen Ansätze. In der Bel Etage des K21 zeigt Imi Knoebel nun bis Ende August neueste Wand- und Raumarbeiten neben suprematistischen Arbeiten von Malewitsch.

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