Artist Talk mit Dominique Gonzalez-Foerster am 1. Juni

Beim nächsten KPMG-Kunstabend am 1. Juni ist Dominique Gonzalez-Foerster zu Gast im K20. Aus Anlass ihrer aktuellen Ausstellung "Dominique Gonzalez-Foerster 1887 – 2058", die noch bis zum 7. August am Grabbeplatz zu sehen ist, spricht die französische Künstlerin mit Kurator Julian Heynen in diesem Artist Talk "Flash-forward" ab 20.00 Uhr über ihr Werk. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt. Wie in jedem Monat können im K20 und im K21 die Ausstellungen und Sammlungen von 18.00 bis 22.00 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Zahlreiche beliebte Themenführungen wie etwa "Werke im Zwiegespräch" oder "Kunst à la carte" finden in beiden Häusern statt.

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Dresden: Marion Ackermann über den Weggang aus der Kunstsammlung

Die Direktorin der Kunstsammlung, Marion Ackermann, spricht in Dresden über die Beweggründe ihres Wechsels: „Es ist die besondere Konstellation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die mich nach sieben intensiven Jahren in Düsseldorf zum Wechsel nach hier bewogen hat. Reizvoll für meine künftige Arbeit ist zum einen der in den breit gefächerten Sammlungen ablesbare Dialog von Freier und Angewandter Kunst, der hier in Sachsen eine so lange und fruchtbare Geschichte hat. Auch die Menschen hier vor Ort möchte ich – etwa durch ein breites Bildungsangebot der einzelnen Häuser – an all diesen Prozessen aktiv beteiligen. Ein besonderes Anliegen ist es mir, mit den Möglichkeiten der Museen und den Mitteln der Kunst zu einer weltoffenen und liberalen Gesellschaft beizutragen.“

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Dominique Gonzalez-Foerster im K20

In der Retrospektive der international bedeutenden französischen Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster (*1965) dreht sich alles um die Erfahrung und Reflexion von Räumen und Zeiten. Mit häufig minimalen Mitteln evoziert sie Orte, Personen und Themen, die in unserer kollektiven Erinnerung existieren. Das können der Lebensstil der 1970er Jahre, Filmikonen wie Klaus Kinski, die Stadtutopie Brasilia, die Psychoanalyse, ein Regenschauer oder eine Art Autobiografie anhand ihrer eigenen Kleider sein. Installationen, Film- und Videoprojektionen, Sound- und Textarbeiten sowie ein Diorama verbinden sich in der Ausstellung zu einem Erlebnispanorama von großer Spannbreite und Intensität. Eigens für die Kunstsammlung hat die Künstlerin eine neue Version einer Arbeit entworfen, die einen Blick in das Jahr 2066 wirft, in dem Kunstwerke und Menschen vor einem seit Jahrzehnten anhaltenden Regen Zuflucht gesucht haben. Die Ausstellung, die vom Centre Pompidou, Musée National d’Art Moderne, Paris, in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert worden ist, wird vom 23. April bis zum 7. August 2016 zu sehen sein. Ein umfangreiches Programm begleitet die Ausstellung.

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Im K20 eröffnet: Henkel – Die Kunstsammlung

Die Ausstellung "Henkel – Die Kunstsammlung" gewährt erstmals tiefe Einblicke in die von Gabriele Henkel über Jahrzehnte kenntnisreich zusammengetragene Kunstsammlung. Im Fokus der Präsentation steht eine abstrakte Malerei, die sich in Werken der klassischen Moderne und der amerikanischen Kunst finden lässt: in Gemälden von Robert Delaunay, Ellsworth Kelly, Mary Heilmann oder Frank Stella ebenso wie auch in Arbeiten von Günther Uecker, Gerhard Richter oder Imi Knoebel. Gezeigt werden diese Bilder im spannungsvollen Dialog mit der faszinierenden, abstrakten Ornamentik außereuropäischer Textilien, die den offenen, grenzüberschreitenden Blick der Sammlerin bezeugen.

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Neue Edition von Dominique Gonzalez-Foerster

Für die Reihe der Editionen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat die Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster anlässlich ihrer Ausstellung im K20 eine neue Edition geschaffen: Die signierte und nummerierte Arbeit Untitled (Rosa) (2016, Mixed Media: 4 Farben Foto-Lithografie und Original-Lithografie von 3 Steinen) ist in einer Auflage von 100 (10 a.p., 10 p.p.) erschienen. Wie alle Editionen der Reihe entstand auch die aktuelle in Zusammenarbeit mit der Edition Copenhagen, Dänemark. Zum Preis von 950,00 Euro (inkl. MwSt.) auch im Webshop erhältlich.

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Futur 3 im Juni: Termine vor der Sommerpause

Mit Futur 3 lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen alle an Kunst und Kultur Interessierten zu Dialog, Debatte und Diskussion ins Schmela Haus ein. Die letzten vier Termine vor der Sommerpause versprechen ein abwechslungsreiches Programm: Am 2. Juni widmet sich der Abend im F3 der Reihe "museum global". Susanne Neubauer vom Institut für Kunstgeschichte der Freien Universität Berlin spricht über politische Verflechtungen im brasilianisch-deutschen Kulturaustausch und ihre Bedeutung für eine Revision der deutschen Kunstgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit. Eine Woche später (09.06.) wird Künstler Pavel Büchler zu Gast im Schmela Haus sein. Der Titel seines Artist Talks lautet "Making nothing happen." In der Reihe "Bild der Zukunft" geht der Historiker Valentin Groebner (Universität Luzern) am 16. Juni der Frage nach, was ein Gesicht in Großaufnahme dem Betrachter zeigt ("Schau mich an!", in Zusammenarbeit mit Mareike Foecking und Studierenden der FH Düsseldorf). Der letzte Termin im Juni schließlich (23.06.) ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Dominique Gonzalez-Foerster. 1887 – 2058". Präsentiert werden Filme der französischen Künstlerin, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind. Einlass und Barbetrieb an allen Abenden jeweils ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr. Eintritt frei.

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Aktuell im K21: Werke von Alberto Burri

Alberto Burris Biografie spiegelt das Trauma Italiens nach dem Ende des Faschismus und den ebenso turbulenten wie auch dramatischen Verlauf des 20. Jahrhunderts wieder. Seine Erlebnisse als Feldarzt und in amerikanischer Kriegsgefangenschaft verwandelt der Autodidakt unmittelbar nach Kriegsende in eine kraftvolle, aber von schrecklichen Erinnerungen zeugende Kunst. Mit seinen unverwechselbaren Bildern aus einfachen Materialien wie Eisen, Jute oder Plastik zählt der Italiener Alberto Burri (1915-1995) zu den einflussreichsten Künstlern der Nachkriegszeit. In Deutschland ist sein Werk allerdings bis heute eher unbekannt geblieben. Als Kooperation mit der Solomon R. Guggenheim Foundation, New York, zeigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf ab dem 5. März (bis 3. Juli 2016) die umfangreiche Retrospektive "Alberto Burri. Das Trauma der Malerei". Die rund 70 Arbeiten sind nach der Präsentation in New York als einzige europäische Station im K21 zu sehen. In der Bel Etage wird die Ausstellung von Werken aus dem internationalen Umfeld dieses Künstlers ergänzt. Hierzu zählen aus dem Besitz der Kunstsammlung NRW Bilder von Jannis Kounellis, Robert Rauschenberg oder Cy Twombly, die den nachhaltigen künstlerischen Einfluss Burris dokumentieren.

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Wiebke Siem im Labor: Der Traum der Dinge

Wiebke Siem, Trägerin des Goslarer Kaiserrings 2014, setzt sich in ironischen Brechungen mit der künstlerischen Moderne auseinander. In der Vergangenheit lag der Fokus ihres Werks auf Formen des Sammelns und Präsentierens. Objekte wurden in Reihungen und auf Regalen ausgestellt wie im Museumsarchiv oder in Warenauslagen. Für das Labor im K20 stellt Wiebke Siem den Besuchern bis zum 19. Juni 2016 Elemente für eine Skulpturengruppe als Bausatz zur Verfügung. Sie können sie nach eigenem Ermessen in immer neuen Konstellationen zusammensetzen. Der Besucher wird so zum Komplizen der Künstlerin im kreativen Prozess. Die Labor-Installation ist zu den Öffnungszeiten des K20 geöffnet.

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Neue Künstlerräume im K21

Das K21 ist ein besonderer Ort für junge, internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit den Positionen aus der Sammlung zu treten. Das neue Jahr startet mit Diango Hernández, Ibrahim Mahama sowie Bertold Stallmach / Nina Fischer & Maroan el Sani. Die Künstlerräume im K21 werden ab 2016 von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert.

Künstlerraum im K21 von Ibrahim Mahama, Foto: Wilfried Meyer
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Verlängert: Saracenos "in orbit" im K21

Gute Nachrichten für alle Fans von Tomás Saraceno: Die Installation in orbit wird bis voraussichtlich Juni 2016 geöffnet bleiben können. Die riesige Rauminstallation, die im Frühjahr 2013 eröffnet wurde, schwebt in mehr als 25 Metern Höhe über der Piazza des K21. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. In einem von Saraceno im K21 eingerichteten Künstlerraum im 3. Obergeschoss weben lebende Spinnen ihre Netze und geben auf diese Weise einen Einblick in den naturwissenschaftlichen Hintergrund des außergewöhnlichen Kunstwerks.

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