K21 Künstlerräume: Neu ab Ende Februar

Im K21 bieten die Künstlerräume auf drei Etagen intensive Begegnungen mit zeitgenössischer Kunst. Das neue Jahr 2016 startet mit neuen Installationen von Diango Hernández, Bertold Stallmach / Nina Fischer & Maroan el Sani und Ibrahim Mahama. Außerdem sind viele Lieblinge der Besucher – von Thomas Hirschhorn bis Antonia Low – wieder zu sehen. Die K21 Künstlerräume werden gefördert durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Anlässlich der Eröffnung der neuen K21 Künstlerräume findet am 27. Februar der erste Kunstschwoof statt. Einen Abend lang wird im Ständehaus gefeiert, getanzt und geschwooft. Zum Sparda-Tag sind alle kleinen und großen Besucher am 28. Februar ins K21 eingeladen. Von 11.00 Uhr an finden den ganzen Tag über verschiedene öffentliche Führungen statt. Zum Kunstschwoof und zum Sparda-Tag ist der Eintritt frei.

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Wiebke Siem im Labor: Der Traum der Dinge

Wiebke Siem, Trägerin des Goslarer Kaiserrings 2014, setzt sich in ironischen Brechungen mit der künstlerischen Moderne auseinander. In der Vergangenheit lag der Fokus ihres Werks auf Formen des Sammelns und Präsentierens. Objekte wurden in Reihungen und auf Regalen ausgestellt wie im Museumsarchiv oder in Warenauslagen. Für das Labor im K20 stellt Wiebke Siem den Besuchern bis zum 19. Juni 2016 Elemente für eine Skulpturengruppe als Bausatz zur Verfügung. Sie können sie nach eigenem Ermessen in immer neuen Konstellationen zusammensetzen. Der Besucher wird so zum Komplizen der Künstlerin im kreativen Prozess. Die Labor-Installation ist zu den Öffnungszeiten des K20 geöffnet.

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Symposium »Response to Agnes Martin« am 12. und 13. Februar 2016

Anlässlich der Ausstellung »Agnes Martin« im K20 veranstaltet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eine zweitägige Konferenz in Kooperation mit der Hochschule für Künste, Bremen. Am 12. und 13. Februar 2016 diskutieren Kunstwissenschaftler, Künstler, Kuratoren und Galeristen über das Werk der Malerin Agnes Martin, ihre Beziehungen zur Kunst ihrer Zeit sowie die Mythisierung und die Aktualität ihres Lebensentwurfs. Im Fokus dieses internationalen Symposiums stehen zunächst das Werk und die Künstlerinnenfigur selbst, darüber hinaus aber auch ihre Beziehungen zu Kunstschaffenden und künstlerischen Debatten ihrer Zeit, ihre u.a. von der englischen Romantik und asiatischen Philosophien inspirierten Texte, transkulturelle Bezugsgeflechte und schließlich die zentrale Frage nach der Reaktion des Betrachters auf das Werk, damals und heute. Anders als einigen der Abstrakten Expressionisten ging es Martin nicht um sublime Überwältigung; vielmehr bieten ihrer Arbeiten – in leisem Ton und großer Offenheit – andere Konzepte an, um Wahrnehmung erfahrbar zu machen. In ihren Augen ist vor allem die Reflexion über das Selbst der erste Impuls für gesellschaftliche Veränderung. Anmeldungen nimmt der Besucherservice unter: Tel. 0211.83 81-204

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Umfassende Retrospektive: "Agnes Martin" im K20

In einer umfassenden Retrospektive ist das außergewöhnliche Werk der amerikanischen Malerin Agnes Martin (1912 – 2004) bis zum 6. März im K20 am Grabbeplatz wieder und neu zu entdecken. Raster, vertikale oder horizontale Streifen, die Linien des Grafitstifts und eine eingeschränkte Farbpalette dominieren diese reduzierten und doch höchst nuancenreichen Bilder, die einem geduldigen Betrachter faszinierende (Seh-) Erlebnisse anbieten. Die Ausstellung ist von der Tate Modern in London in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, dem Los Angeles County Museum of Art (LACMA) und dem Solomon R. Guggenheim Museum New York organisiert worden. Etwa 130 Gemälde, Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten aus sechs Jahrzehnten zeichnen Martins künstlerischen Weg nach: von ihren frühen Bildern über die in New York entstandenen experimentellen Werke und Assemblagen der 1950er-Jahre bis hin zum reifen Spätwerk.

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Bis 20. März im K20: Cyprien Gaillard – Nightlife

Rodins berühmte Bronzeskulptur Der Denker vor dem Cleveland Museum, vom Wind bewegte exotische Bäume im Stadtraum von Los Angeles, ein Feuerwerk über dem Berliner Olympiastadion, eine kahle Eiche im Suchscheinwerfer eines Helikopters – die nächtlichen Außenaufnahmen des Films Nightlife (2015) führen an Orte, die menschenleer und doch voller Leben sind. Die von einem suggestiven Soundmix ("I was born a loser") unterlegte filmische Komposition wird als wandfüllende 3D-Projektion in der Grabbehalle im K20 als kontinuierlicher Loop präsentiert. Nightlife ist damit Fortsetzung und krönender Abschluss der Einzelausstellung des französischen Künstlers Cyprien Gaillard (*1980), die noch bis zum 31. Juli in der Julia Stoschek Collection zu sehen ist.

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Sammlung im K20: wieder zu sehen

Nach mehrmonatigen technischen Arbeiten ist nun die Sammlung im 2. OG des K20 wieder zu sehen. Auch das Lokal Lieshout hat wieder geöffnet. Beim Sammlungsrundgang können die Besucher einige Neuerungen entdecken: So ist zum ersten Mal das Gemälde "Zwei Frauen auf der Straße" (1914) von Ernst Ludwig Kirchner von zwei Seiten zu betrachten. Die Rückseite zeigt die Szene "Zwei Badende in Wellen", die der Künstler letztlich als nicht vollgültige Komposition verwarf. Um der Präsentation dieses Bildes gerecht zu werden, sind die Werke des "Blauen Reiter" von Kandinsky, Marc und Klee anders platziert als zuletzt. Arbeiten von Paul Klee erscheinen derzeit an zwei unterschiedlichen Orten, an gewohnter Stelle im Umfeld des "Blauen Reiter" und im Zusammenhang mit dem Surrealismus der 1930er Jahre. Neu ist auch, dass im Vorfeld der Ausstellung der Sammlung Dorothee und Konrad Fischer im Herbst dieses Jahres einige Stücke bereits jetzt in den Räumen präsentiert werden. Die Auswahl umfasst Werke von Robert Ryman, Alan Charlton, Dan Flavin, Bruce Nauman u.a. Passend zur Ausstellung Agnes Martin, die noch bis Anfang März im K20 geöffnet ist, ist nun auch eine kleine Auswahl der US-amerikanischen Malerei zu sehen. Dazu zählt auch das berühmte Bild "Number 32" (1950) von Jackson Pollock, erstmals zu betrachten nach seiner umfangreichen Restaurierung.

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Vorschau auf Ausstellungen 2016

Eine Kunst-Expedition auf andere Kontinente zur Erforschung der Moderne, Einblicke in die kaum bekannte, von Gabriele Henkel über Jahrzehnte zusammengebrachte Kunstsammlung, eine Erkundung der Ursprünge der Konzeptkunst und viele starke Einzelpositionen internationaler Gegenwarts-Künstler: Dies ist in Kurzfassung das Ausstellungsprogramm der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016.

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Neue Edition: Andrea Büttner

Im Dezember erscheint in der Reihe der Editionen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein neues Werk: Künstlerin Andrea Büttner hat die Edition "Stein" (2015) geschaffen, die in der Kunstsammlung erhältlich ist. Die Original-Lithografie von 4 Steinen (schwarz, grün, rot, hellgrün, Format 100 x 69 cm, Papier Steinbach 250 gr.) ist in einer Auflage von 100 erschienen (10 e.a., 10 h.c.), ist signiert und nummeriert. Druck Edition Copenhagen, Dänemark, Preis € 540,00.

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Futur 3: Drei Abende im Februar

Das Futur 3-Programm begleitet uns auch im Monat Februar. Mit Futur 3 nimmt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Zukunft in den Blick. Das Vortrags- und Diskussionsprogramm stellt Fragen nach dem Menschen, nach kulturellen Handlungen und den Entwicklungskräften der Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft. Nachdem das Programm über die Karnevalstage zunächst pausiert, geht es nach den Jecken Tagen dann wieder mit der F3-Reihe weiter. Am 11. Februar findet im Schmela Haus ein Abend ganz im Zeichen Agnes Martins statt. Nach einer Einführung durch Peter Schüller, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bildung, gibt es eine Präsentation des einzigen vollendeten Films von Agnes Martin. Der Film "Gabriel" (1976) ist eine kontemplative Studie über Landschaft, Vision und Wahrnehmung. Den 18. Februar gestaltet Schmela-Haus-Gast Laymert Garcia dos Santos, Kurator und Soziologe aus Sao Paolo und Stipendiat des Goethe Residency Program mit der Präsentation des im Kollektiv realisierten Experimantalfilm "Xapiri" (2011) über Yanomami Schamanismus. Ein weiterer Abend im Begleitprogramm zur Ausstellung "Agnes Martin" im K20 findet am 25. Februar statt. Die Restauratorin der Ausstellung an der Tate Modern (London) Rachel Barker hält einen Vortrag in englischer Sprache.

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Verlängert: Saracenos "in orbit" im K21

Gute Nachrichten für alle Fans von Tomás Saraceno: Die Installation in orbit wird bis voraussichtlich Juni 2016 geöffnet bleiben können. Die riesige Rauminstallation, die im Frühjahr 2013 eröffnet wurde, schwebt in mehr als 25 Metern Höhe über der Piazza des K21. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. In einem von Saraceno im K21 eingerichteten Künstlerraum im 3. Obergeschoss weben lebende Spinnen ihre Netze und geben auf diese Weise einen Einblick in den naturwissenschaftlichen Hintergrund des außergewöhnlichen Kunstwerks.

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