Pressemeldung:
Begleitprogramm Joseph Beuys

Abteilung für Bildung stellt Begleitprogramm zur Quadriennale-Ausstellung "Joseph Beuys. Parallelprozesse" vor, Jugendliche gestalten Ausstellungszeitung, ein Stadtplan führt zu [...]

Stadtplan: Joseph Beuys – Leben und Werk in Düsseldorf

Leben und Wirken von Joseph Beuys sind eng mit der Stadt- und Kulturgeschichte Düsseldorfs verwoben. Seit seiner Immatrikulation an der Staatlichen Kunstakademie 1946 bis zu seinem Tod lebt und arbeitet er 40 Jahre in seiner Wahlheimat. In den bewegten 60er und 70er Jahren ist die Stadt Zentrum des künstlerischen Aufbruchs im Westen Deutschlands. Durch die Präsenz von Joseph Beuys, eine sich im Aufbruch befindende Kunstakademie und einen internationalen Künstler- und Galeristenkreis entwickelt sich eine immense Anziehungskraft, die den internationalen Ruf Düsseldorfs als Kunststadt begründet. Der Stadtplan, der von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Projektes aufbereitet wurde, stellt die Lebensstationen des Künstlers nun erstmals anschaulich vor. Dokumentiert sind biografische Daten, historische Fotos und Kurzbeschreibungen der Beuys-Schauplätze in Düsseldorf und der näheren Umgebung.

Weitere Bausteine des medialen Vermittlungsangebots:

Magazin von Jugendlichen für Jugendliche

In einem zweiwöchigen Sommerferien-Workshop haben junge Autoren eine Ausstellungszeitung produziert. Sie schrieben Texte, machten Fotos und gestalteten ein Beuys-Magazin, das nun mit der Eintrittskarte kostenlos an interessierte Jugendliche ausgegeben wird.

Audio Guide Plus

In 45 Kommentaren erläutert der Journalist und langjährige Beuys-Kenner Helge Drafz mit einem Audio Guide Plus die Werke der Ausstellung und erklärt deren Zusammenhänge. Kommentare von Marion Ackermann, Friedhelm Mennekes und Johannes Stüttgen sind in den O-Ton eingefügt. Der Audio Guide Plus ist für eine Leihgebühr von 2,00 Euro an der Kasse erhältlich.

Ausstellungstagebuch für Kinder
Wie schon für andere Ausstellungsprojekte zuvor entwickelte die Abteilung Bildung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein Ausstellungstagebuch für Kinder. Das Tagebuch ist kostenlos mit der Eintrittskarte zu bekommen und ermöglicht die kreative Auseinandersetzung mit den „Entdeckungen“ in der Ausstellung.

Filmprogramm im Trinkaus-Auditorium

Seit der Wiedereröffnung von K20 Grabbeplatz hat sich das Trinkaus-Auditorium als Kino bewährt. Während der Laufzeit der Ausstellung werden hier zwei Filme im Wechsel gezeigt, die eine Einführung in Leben und Werk von Joseph Beuys geben. Die Filme, die den Ausstellungsbesuch ergänzen, laufen während der Öffnungszeiten.

Die Abteilung Bildung hat für die Ausstellung ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen und Diskussionen zusammengestellt:

Zahlreiche Angebote gibt es für Besucher, die den „ganzen Beuys“ erleben möchten: Neben regelmäßigen Führungen in deutscher Sprache (sonntags 15.00 – 16.00 Uhr und donnerstags 16.30 – 17.30 Uhr) sowie Gesprächen in der Ausstellung werden erstmals auch Führungen in japanischer Sprache angeboten (sonntags 10.10./07.11./05.12, 14.00-15.00 Uhr, nur nach vorheriger Anmeldung). Die KPMG Kunstabende im Oktober, November und Dezember (jeweils 1. Mittwoch im Montag) sowie die regelmäßigen Angebote des „Kunsttipp am Mittag“ (ab 07.10. donnerstags 13.00 – 13.30 Uhr) widmen sich ebenfalls den „Parallelprozessen“.

In Kooperation mit dem museum kunst palast findet fünf Mal samstags die Seminarreihe für Erwachsene „Gipfeltreffen: PAIK-BEUYS/BEUYS-PAIK“ statt.  Betrachtet  werden mit unterschiedlichen Schwerpunkten die gemeinsamen Themen bei Beuys und dem koreanischen Video-Pionier Nam June Paik.

 „Von Beuys inspiriert“

Das Schmela Haus ist wiederum Satellit des Ausstellungshauses am Grabbeplatz. Ab dem 23.09. wird das ehemalige Galeriehaus nach der erfolgreichen Reihe BEUYS AUSSTELLEN? im kommenden Frühjahr erneut zum Treffpunkt und Ort der Diskussion. Die Gesprächsreihe mit Künstlern, die über ihre Beziehung zu Beuys berichten, findet immer donnerstags ab 19.30 Uhr statt. Los geht es mit einem Eröffnungsfest „Hommage à Beuysam Donnerstag, 23.09., 19.30 Uhr. Für die Gespräche bereits zugesagt haben Ulrike Rosenbach, Bernhard Blume, Klaus Staeck, Jonathan Meese, Jörg Herold und Christian Jendreiko.

Jugendlichen-Preview

Noch vor der offiziellen Eröffnung dürfen Jugendliche am Freitag, dem 10.09., wieder einen ersten Blick in die neue Ausstellung werfen. Karin Mohr und Julia Vollmer, die die Vorbesichtigung leiten, laden zwischen 15.00 – 17.00 Uhr interessierte junge Leute ein, die nach Vorlage ihres Schülerausweises freien Eintritt in die Kunstsammlung bekommen. Eine Preview für junge Kunstliebhaber findet parallel auch im K21 Ständehaus statt.