Pressemeldung: Grandes Dames – Vorträge und Gespräche im Schmela Haus

Am 29.09. startet eine dreiteilige Vortragsreihe im Schmela Haus zur Rolle von Künstlerinnen in bedeutenden Museumssammlungen. Museumsdirektoren und Kuratoren aus Paris, Hongkong und London sind nach Düsseldorf eingeladen, um die Fragen zu diskutieren [...]

Am 29.09. startet eine dreiteilige Vortragsreihe im Schmela Haus zur Rolle von Künstlerinnen in bedeutenden Museumssammlungen. Museumsdirektoren und Kuratoren aus Paris, Hongkong und London sind nach Düsseldorf eingeladen, um die Fragen zu diskutieren, wie Museen mit fehlenden Positionen von Künstlerinnen umgehen sollten, und ob Sammlungen im Nachhinein strategisch korrigiert werden können. Im Anschluss an die Vorträge, die von den Erfahrungen im Pariser Centre Pompidou, dem Moderna Museet in Stockholm und der Tate in London berichten, bietet sich die Möglichkeit zum intensiven Gespräch über die spezifischen Erfahrungen und die umgesetzten Initiativen.

Die Vortragsreihe ist als Einleitung für das Sammlungsprojekt Grandes Dames gedacht. Dabei wird die Kunstsammlung am Grabbeplatz um Hauptwerke von Künstlerinnen, die in der Sammlung fehlen, ergänzt. Ab dem 06.10. sind Gemälde und Skulpturen von Natalia Gontscharowa, Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Meret Oppenheim, Ljubow Popowa und Marianne Werefkin zu sehen. Sie werden als Leihgaben bis Ende Januar 2012 am Grabbeplatz bleiben.

Die Vorträge und Gespräche finden in englischer Sprache statt.
Einlass ist ab 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich.

29.09.2011, 19.30 Uhr
Alfred Pacquement (Direktor Musée national d’art moderne-CCI, Centre Pompidou, Paris) und Camille Morineau (Sammlungskuratorin für zeitgenössische Kunst, Musée national d’art moderne-CCI, Centre Pompidou, Paris): elles@centrepompidou, an Institution's Introspection).
Moderation: Pierre Korzilius (Direktor, Institut français Düsseldorf)

06.10.2011, 19.30 Uhr
Lars Nittve (Direktor, M+, Hongkong):
Revisioning the modern – in reality. The case of the “The Second Museum of Our Wishes” at Stockholm’s Moderna Museet

27.10.2011, 19.30 Uhr
Frances Morris (Leiterin der Sammlung, International Art, Tate, London):
Looking at the overlooked; Women Artists Made History