Pressemeldung: Kunst-Stars unterstützen Kunstsammlung

Mit mehr als einem Dutzend gespendeter Werke unterstützen international bekannte Künstler die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beim Ankauf eines neuen Gemäldes. Die Bildgeschenke werden am Samstag (3.12.2011) als Höhepunkt eines festlichen Fundraising Dinners in K21 Ständehaus versteigert. Hierfür haben unter anderem die Maler Gerhard Richter, Gotthard Graubner, Georg Baselitz und Konrad Klapheck sowie Rosemarie Trockel und die Fotokünstler Andreas Gursky und Wolfgang Tillmans hochkarätige Arbeiten zur Verfügung gestellt. Eigens für diese Auktion hat Günther Uecker eine großformatige Zeichnung geschaffen.

Die Schätzpreise liegen zwischen 5 000 Euro für ein kleinformatiges Auflagenobjekt Richters („Kreuz“/1997) und 80.000 Euro für „Dark Origami“, ein Wollbild Rosemarie Trockels von 2011. Wie auch der Erlös aus dem Fundraising Dinner soll der Auktionsgewinn für den Ankauf eines Gemäldes zur Bereicherung der bedeutenden Landes-Kunstsammlung verwendet werden.

Passend zum derzeitigen Themenschwerpunkt der Frauen in der Kunst wird das neue Gemälde von einer prominenten Künstlerin stammen, deren Namen erst im Laufe der Feier bekannt gegeben werden soll, verspricht die Künstlerische Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Marion Ackermann. Prominent wird auch das  Auktions-Pult mit dem Deutschlandchef von Christie’s, Andreas Rumbler, besetzt sein.

Zu dem in der Museumsszene des Landes bisher einmaligen Fundraising Dinner haben mehr als 250 Gäste ihr Kommen zugesagt. Für den „Eintrittspreis“ von 1.000 Euro haben sie neben kulturellem und kulinarischem Genuss zudem noch eine spannenden Gewinnchance bei einer ungewöhnlichen Verlosung: Star-Fotokünstler Thomas Struth hat zugesagt, den glücklichen Gewinner des Abends als Teil seiner Bilderreihe „Familienporträts“ zu fotografieren und damit sozusagen in die jüngste Kunstgeschichte aufzunehmen.

Mit der Ausstellung Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde stellt die Kunstsammlung im K20 Grabbeplatz (bis 15.1.2012) acht Künstlerinnen der Avantgarde aus der Zeit zwischen den Weltkriegen vor. Als „Gäste“ ergänzen Leihgaben anderer Museen mit markanten Werken von Künstlerinnen der Klassischen Moderne bis Ende Januar die eigene Sammlung und im K21 Ständehaus eröffnen bis April monatlich „Künstlerinnenräume“ zum Werk arrivierter Gegenwartskünstlerinnen.