Pressemeldung: Ankündigung zum Ende der Ausstellung

Im Schmela Haus präsentieren sich noch bis Sonntag die in Poznań lebenden Künstler Wojciech Bąkowski und Piotr Bosacki in ihrer ersten Einzelausstellung in einer Institution außerhalb Polens. Die Ausstellung, die am 10.06.2012 endet, gehört zum Programm von „Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW“. [...]

Nach dem Ende der Ausstellung geht das Schmela Haus bis Oktober in die Sommerpause und steht in dieser Zeit für Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung. Am 25.10. eröffnet eine Ausstellung mit der ebenfalls aus Polen stammenden Künstlerin Katarzyna Kozyra.

Wojciech Bąkowski und Piotr Bosacki, die beide an der Kunstakademie in Poznań (Posen) studiert haben, zählen derzeit zu den am meisten diskutierten jüngeren Künstlern Polens. Vielfach haben die beiden besonders in den Bereichen von Literatur und Musik zusammengearbeitet. Ihre neuesten Arbeiten aus den vergangenen zwei Jahren sind dabei eng im Zusammenspiel mit der besonderen Raumstruktur des architektonisch bemerkenswerten  ehemaligen Galeriehauses zu sehen.

Wojciech Bąkowskis Arbeit wurzelt in der Literatur und der Musik: Zu dem bisherigen Werk des 1979 geborenen Künstlers gehören neben zahlreichen Arbeiten auf Papier auch gezeichnete Filme, interaktive Sound-Skulpturen und -Installationen sowie Performances. In all seinen Arbeiten entwirft er eindringliche, zwischen Alltagsbeobachtung und Halluzination schwebende Welten von großer Direktheit.
 
Der zwei Jahre ältere Piotr Bosacki geht von der Musik und anderen Regelsystemen aus. Er entwickelt Kompositionen und animierte Filme, aber auch Objekte, in deren Konstruktion sich Rationalität und Analyse mit Inkonsequenz und Alltäglichkeit verbinden.

Die Arbeiten von Bąkowski und Bosacki werden im Schmela Haus eng miteinander verknüpft gezeigt. In den Blickpunkt rückt damit ihre generationstypische Auseinandersetzung mit einer plan- und ziellos erscheinenden Realität - ohne jedoch ein existentielles und individuelles Engagement und eine philosophisch-poetische Durchdringung aufzugeben.

Die Ausstellung gehört zum Programm der polnischen Kulturwochen „Klopsztanga. Polen grenzenlos NRW“ und wird vom Adam-Mickiewicz-Institut und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Eintritt ist frei.