Pressemeldung:
Beuys-Hüte weisen den Weg

Aufmerksame Spaziergänger stoßen hier und da in der Düsseldorfer Altstadt auf ein merkwürdiges Symbol: Der unverkennbare Hut des Künstlers Joseph Beuys weist ab sofort den Weg zu zahlreichen Orten, die im Leben des [...]

Aufmerksame Spaziergänger stoßen hier und da in der Düsseldorfer Altstadt auf ein merkwürdiges Symbol: Der unverkennbare Hut des Künstlers Joseph Beuys weist ab sofort den Weg zu zahlreichen Orten, die im Leben des weltbekannten Akademie-Professors eine wichtige Rolle gespielt haben.

Die weiße Hut-Markierung auf dem Straßenpflaster ergänzt den Stadtplan „Joseph Beuys – Leben und Werk“, der an der Kasse der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen kostenlos erhältlich ist. Am Grabbeplatz und im Schmela Haus ist noch bis zum 16. Januar 2011 die Ausstellung „Joseph Beuys. Parallelprozesse“ mit rund 300 Werken von der Zeichnung bis zu zehn großen Raum-Installationen des bedeutenden Künstlers zu sehen.

Der Stadtplan, der auf dem Titelbild den von Brigitte Hellgoth vor der Akademie fotografierten Künstler zeigt, ist von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Beuys-Projektes erarbeitet worden. Erstmals stellt er die Lebensstationen des Künstlers anschaulich vor. Dokumentiert sind biografische Daten, historische Fotos und Kurzbeschreibungen der Beuys-Schauplätze in Düsseldorf und der näheren Umgebung vom frühen Ehrenmal in einem Kirchturm von Meerbusch-Büderich bis zu einem Büro in der Andreasstraße 25, von wo aus Beuys seit 1970 politische Öffentlichkeitsarbeit betrieben hat. Mit dem weißen Hut-Symbol leicht zu finden ist auch das Gebäude der früheren Galerie Schmela, (Hunsrückenstrasse 16-18),  die Schauplatz der ersten Beuys-Austellung und 1965 der legendären Aktion „wie man einem toten Hasen die Kunst erklärt“ gewesen ist.