Pressemeldung: Raimund Girke

Erstmals werden Raimund Girkes Werke aus dem Bestand der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gemeinsam ausgestellt: Drei großformatige Gemälde sowie 16 Papierarbeiten sind seit dem Wochenende in der Sammlungspräsentation im K20 zu sehen.

In seinem Werk untersucht Raimund Girke (1930–2002) die Wirkung der Farbe und ihrer feinen Nuancen. Die Farbe bedeutet Materie und Energie, sie wird strukturiert und rhythmisch auf die Oberfläche aufgetragen, um dieser Bewegung zu verleihen.

Während die frühen Arbeiten des Künstlers von einer repetitiven Ordnung geprägt sind, werden die Bilder später immer heller, fast monochrom weiß. In den Papierarbeiten von 1977 bis 1987 greift Girke dann auf Blau, Schwarz und Braun zurück. Sein Spätwerk zeichnet sich durch einen deutlichen Kontrast zwischen hell und dunkel aus.

Die ausgestellten Werke stammen zum größten Teil aus einer großzügigen Schenkung von Karin Girke, der Witwe des Künstlers. Gezeigt werden sie in den Sammlungsräumen im 2. Obergeschoss der Kunstsammlung am Grabbeplatz.