Pressemeldung:
„Von Beuys inspiriert“

Zu Künstlervorträgen und Performances lädt eine neue Veranstaltungsreihe ins Schmela Haus: Während der noch bis 16. Januar 2011 geöffneten Ausstellung [...]

Zu Künstlervorträgen und Performances lädt eine neue Veranstaltungsreihe ins Schmela Haus: Während der noch bis 16. Januar 2011 geöffneten Ausstellung „Joseph Beuys. Parallelprozesse“ wird damit das frühere Domizil der Galerie Schmela wieder zum „Satelliten“ von K20 Grabbeplatz. Zu der Gesprächsreihe „Von Beuys inspiriert“ (jeweils donnerstags um 19.30 Uhr) haben namhafte Künstler verschiedener Generationen und Genres wie Ulrike Rosenbach, Bernhard Blume, Klaus Staeck, Jonathan Meese oder Jörg Herold zugesagt, um über Joseph Beuys und dessen Bedeutung für ihr eigenes Werk zu sprechen.

Den Auftakt macht am 30. September der Düsseldorfer Christian Jendreiko. Bereits eine Woche zuvor startet „Von Beuys inspiriert“ mit einer Eröffnungsparty in dem auch architektonisch bedeutsamen Galerie-Haus, das Joseph Beuys 1971 mit einer eigenen Ausstellung eröffnet hat.  

Nach den öffentlichen Führungen um 16.30 Uhr durch die Ausstellung „Parallelprozesse“ in K20 am nahen Grabbeplatz können die Besucher an der Bar des Schmela Hauses ihre Gespräche fortsetzten, bevor die Künstlerinnen und Künstler dann das Wort ergreifen oder aber ihre Performances vorführen. Die Veranstaltungsreihe will auch den Dialog mit der Düsseldorfer Kunstakademie verstärken: So wird Akademie-Rektor Tony Cragg einen Abend gestalten und die mit ihren öffentlichen Auftritten schon fast legendäre Künstlergruppe „Gallery Hasen“ gemeinsam mit Studenten der Akademie ihre Inspiration durch Beuys darstellen.

Dabei geht es weniger um einen wissenschaftlichen, als um einen künstlerischen Blickwinkel auf Beuys. Untersucht werden soll das Verhältnis von zeitgenössischen Künstlern zur historischen Position. Das Spektrum der möglichen Beiträge wurde dabei ganz bewusst offen gelassen.

Das Schmela Haus erweitert als jüngster „Ableger“ in der Mutter-Ey-Str. 3 die Standorte der Kunstsammlung. Der denkmalgeschützte Bau des niederländischen Architekten Aldo van Eyck (1918–1999) war bei seiner Eröffnung 1971 das erste eigens errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik. Für die Kunstsammlung als experimentelle Probebühne konzipiert, reagiert der Ort mit einem lebendigen Programm auf aktuelle Kunstentwicklungen. Den Auftakt machte im Winter 2009/2010 die Veranstaltungsreihe „BEUYS AUSSTELLEN?“, an deren großen Erfolg die Reihe „Von Beuys inspiriert“ nun anknüpft.

 

Joseph Beuys. Parallelprozesse