Pressemeldung:
Von Meese bis Staeck

Namhafte Künstler vom Polit-Grafiker Klaus Staeck bis zu Jonathan Meese kommen zu einer neuen Veranstaltungsreihe ins Schmela Haus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Von Beuys inspiriert“ werden die [...]

Namhafte Künstler vom Polit-Grafiker Klaus Staeck bis zu Jonathan Meese kommen zu einer neuen Veranstaltungsreihe ins Schmela Haus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Von Beuys inspiriert“ werden die Künstlerinnen und Künstler verschiedener Generationen und Genres jeweils donnerstags um 19.30 Uhr über Joseph Beuys und dessen Bedeutung für ihr eigenes Werk zu sprechen. Den Auftakt macht am 30. September der Düsseldorfer Christian Jendreiko. Ihm folgen der Bildhauer Thomas Stricker (7.10.), der Filmemacher Lutz Mommartz (21.10.) und am 4.11. Jonathan Messe als prominenter All-Round-Künstler der jüngeren Generation.  

Die Veranstaltungsreihe, bei der auch Performances einzelner Künstler auf dem Programm stehen, unterstreicht den Dialog zwischen der Kunstsammlung und der Düsseldorfer Kunstakademie: So wird Akademie-Rektor Tony Cragg am 11.11. den Abend im Schmela Haus gestalten. Der international bekannte britische Bildhauer und die mit ihren öffentlichen Auftritten schon fast legendäre Künstlergruppe „Gallery Hasen“ werden gemeinsam mit Studenten der Akademie ihre Inspiration durch Beuys deutlich machen. Zugesagt bei „Von Beuys inspiriert“ haben unter anderem auch Jörg Herold (28.10.), Klaus Staeck (25.11.), Ulrike Rosenbach (2.12.) und Bernhard Blume (9.12.).

Während der noch bis 16. Januar 2011 geöffneten Ausstellung „Joseph Beuys. Parallelprozesse“ wird damit das frühere Domizil der Galerie Schmela erneut  zum „Satelliten“ von K20 Grabbeplatz.  Nach den öffentlichen Führungen (16.30 Uhr) durch die „Parallelprozesse“  können die Besucher an der Bar des Schmela Hauses ihre Gespräche fortsetzten, bevor die Künstlerinnen und Künstler dann das Wort ergreifen oder aber ihre Performances vorführen. Dabei geht es weniger um einen wissenschaftlichen, als um einen künstlerischen Blickwinkel auf Beuys. Untersucht werden soll das Verhältnis von zeitgenössischen Künstlern zur historischen Position. Das Spektrum der möglichen Beiträge wurde dabei ganz bewusst offen gelassen.

Das Schmela Haus erweitert als jüngster „Ableger“ in der Mutter-Ey-Str. 3 die Standorte der Kunstsammlung. Der denkmalgeschützte Bau des niederländischen Architekten Aldo van Eyck (1918–1999) war bei seiner Eröffnung 1971 das erste eigens errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik. Für die Kunstsammlung als experimentelle Probebühne konzipiert, reagiert der Ort mit einem lebendigen Programm auf aktuelle Kunstentwicklungen. Den Auftakt machte im Winter 2009/2010 die Veranstaltungsreihe „BEUYS AUSSTELLEN?“, an deren großen Erfolg die Reihe „Von Beuys inspiriert“ nun anknüpft.


Gesamtes Rahmenprogramm zur Ausstellung im Kalender.