Primarstufe

Anmeldung und Information

Besucher*innenservice
Tel +49 (0)211 8381-204
service@kunstsammlung.de
Anmeldeformular

Drei Kinder halten selbstgebastelte bunte Masken vor ihr Gesicht, im Hintergrund weitere Masken an der Wand

Grund und Boden
29.11.2025 – 19.4.2026
buchbar bis 19.4.2026

Erde als künstlerisches Material
Für die Ausstellung „Grund und Boden“ hat der japanische Künstler Shimabuku eine männliche und eine weibliche Figur aus Erde geformt, die gemeinsam in einem Bett liegen. Das Kunstwerk bietet einen Anlass, sich über die Erde als Lebensgrundlage und künstlerisches Material auszutauschen. Welche Bodenarten kennen die Kinder? Für welche Lebewesen ist das Erdreich von Bedeutung? Was geht aus der Erde hervor? Im praktischen Teil nehmen die Schüler*innen Abdrücke und formen pflanzliche und tierische Lebewesen aus Ton.

Führung mit Workshop im K21. 90 Min.


Grund und Boden
29.11.2025 – 19.4.2026
buchbar bis 19.4.2026

Farben aus der Natur
Bevor es industriell hergestellte Farben in Tuben gab, stellten Künstler*innen ihre Farben selbst her – oft mit Mitteln aus der Natur: mit Erde, Pflanzen, Holzkohle oder tierischen Produkten. Auch in der Ausstellung „Grund und Boden“ bestehen viele Werke aus natürlichen Materialien wie Lehm, Kiefernnadeln, Seide oder sogar Schokolade. Im Workshop experimentieren die Kinder mit natürlichen Farbträgern wie Kurkumapulver, Rote-Bete-Saft, Kohle oder Kakaopulver. Sie lernen, aus alltäglichen Naturmaterialien eigene Farben herzustellen: Wie verhalten sich verschiedene Materialien? Welche Zutaten eignen sich besonders gut? Im Anschluss malen sie frei mit ihren selbst angerührten Farben. Dabei stehen nicht das Ergebnis, sondern der Prozess und das sinnliche Erleben im Mittelpunkt.

Führung mit Workshop im K21. 90 Min.



Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art
28.3. — 2.8.2026
buchbar ab 28.3.2026

Ich, live und in Farbe 
Viele der formstrengen und zugleich farbenfrohen Skulpturen der US-amerikanischen Künstlerin Anne Truitt lassen an Porträts denken – Porträts von Menschen, Situationen oder Gefühlen. Ganz bewusst orientieren sich ihre schlanken Stelen an den Maßen des menschlichen Körpers. 
In diesem Workshop beschäftigen sich die Kinder zunächst mit der Wirkung von Farben. Im nächsten Schritt horchen die Kinder in sich hinein und suchen nach Farbtönen, die ihrer Gefühlslage entsprechen. Wie geht es Kopf, Herz, Bauch oder Füßen? Die gewählten Farben werden auf ein kubisches Holzstück aufgetragen. Zusammengestellt bilden die Hölzer eine farbenprächtiges Stimmungsporträt der ganzen Klasse.

Führung mit Workshop im K20. 90 Min.


Anne Truitt. Pionierin der Minimal Art
28.3. — 2.8.2026
buchbar ab 28.3.2026

Mal' mal anders
In diesem Workshop spielt Farbe die Hauptrolle! Im Rundgang durch die Ausstellung Anne Truitt entdecken die Kinder, wie die Künstlerin Farbe als Ausdrucksmittel nutzt und welche Techniken sie dafür verwendet. Zurück in der Werkstatt sind nun die Kinder an der Reihe, eigene Farbfeldmalereien zu gestalten. 
Dafür nutzen sie verschiedenen Techniken des Farbauftrags, etwa mit Farbrollen oder Klebeband, um mit klaren Kanten, Überlagerungen und Oberflächenstrukturen zu experimentieren. So erleben die Kinder, wie Farbe, Form und Oberfläche zusammenwirken und wie kleine Entscheidungen im Gestaltungsprozess große Wirkung entfalten können.

Führung mit Workshop im K20. 120 Min.


Playground
25.4.2026 — 9.5.2027

Welten erschaffen
buchbar ab 25.4.

Während der Ausstellung „Playground“ wird die riesige Grabbehalle im K20 zu einem Ort für Entdeckungen, Verkleidungen und gemeinsames Spiel. Betreten wird der Spielbereich durch ein Tor zu einer neuen Welt der Fantasie und Kreativität. Inspiriert von den Möglichkeiten des Raumes und ausgestattet mit bunten Kostümen und verschiedenen Accessoires und Gegenständen, erfinden die Schüler*innen eigene Welten und (Rollen-)Spiele, die sie sich am Ende des Workshops gegenseitig vorstellen. 

Workshop im K20. 90 Min.
buchbar dienstags bis freitags, 10 – 11.30 Uhr


Playground
25.4.2026 — 9.5.2027

Komm spielen!
buchbar ab 25.4.

Im K20 hat die Künstlerin Sonia Kazovsky „Playground“ eingerichtet – eine hallengroße Installation, die gleichzeitig Kunstwerk und Spielplatz ist. Der farbenfrohe Ort gliedert sich in verschiedene Bereiche, die einer Landschaft ähneln. Die Kinder sind eingeladen, sich den Raum zu eigen zu machen, die Möglichkeiten der Installation zu erkunden, Geschichten zu erfinden und eigene Spiele zu entwickeln. Die Kinder gestalten einfache Figuren aus Textilien, die sie als Begleiter und Spielpartner im „Playground“ aktivieren können. 

Workshop im K20. 90 Min.
buchbar dienstags bis freitags, 10 – 11.30 Uhr

Wer hat so viele Bilder?
Was ist das Museum für ein Ort? Wer hat die ganzen Kunstwerke gemacht und wer hat sie ausgesucht? Warum darf man sie nicht anfassen? Und wer sorgt dafür, dass sie restauriert werden, wenn doch mal was passiert? Was vor und hinter den Kulissen einer Kunstsammlung passiert, darf hier erfragt werden. Welches Museum wünschen sich die Schüler*innen? Welche Werke finden sie interessant oder blöd? Was würden sie sammeln und ausstellen? Oder haben sie Tipps, was die Kunstsammlung besser machen könnte?

Führung mit Workshop im K20 oder K21. 120 Min.


Palast der 1000 Treppen
Das K21 ist ein Haus zum Staunen. Hier beeindruckt die prunkvoll bis nüchterne Architektur im Inneren und Äußeren des ehemaligen Parlamentsgebäude. Welchen Eindruck macht das K21 auf die Schüler*innen? Worin unterscheidet es sich von der Schularchitektur oder dem Wohnhaus der Kinder? Was macht ein Museum zum Museum? Auf dem Weg durch das Haus sind viele verschiedene Treppenformen zu überwinden, ungewöhnliche Architekturdetails und Baumaterialien zu beobachten, ein riesiges Dach aus Glas und natürlich jede Menge Kunstwerke zu entdecken. Die Erfahrungen des Rundgangs fließen im anschließenden Workshop in eine kreativ-praktische Arbeit ein.

Führung mit Workshop im K21. 90 Min.

Die Vielfalt der Formen
Ob eckig, spitz oder kantig, rund, fließend oder organisch: Für viele Künstler*innen gibt es nichts Spannenderes als Formen. Manchmal ergeben Vierecke, Dreiecke und Kreise eine Stadt oder eine Landschaft wie bei Etel Adnan, Robert Delaunay und Paul Klee. Künstler*innen wie Wassily Kandinsky und Lygia Pape dagegen lassen abstrakte Formen wirken. Gemeinsam begeben sich die Kinder auf Spurensuche und tragen eine Formensammlung zusammen. Egal ob gegenständlich oder abstrakt – im Workshop gestalten die Schüler*innen ein Gemeinschaftsbild, das mit jeder einzelnen Form mehr und mehr zusammenwächst.

Führung mit Workshop im K20. 120 Min


Surreale Welten
Oft scheinen Werke der Surrealist*innen und Künstler*innen wie Katharina Fritsch und Wiebke Siem einer Traumwelt entsprungen zu sein. Mit ihren Darstellungen innerer Welten hinterfragen sie die sichtbare Wirklichkeit und wenden sich dem Spontanen und Unbewussten zu. Surrealistische Techniken wie die Décalcomanie, Frottage, Grattage oder Cadavre Exquis lassen zufällige Formen und Gestalten entstehen, die die Schüler*innen zu fantastischen Motiven weiterentwickeln. Diese können als Bühnenbilder dienen oder die Hauptrollen einer Geschichte übernehmen.

Führung mit Workshop im K20 oder in der Schule. 90 Min.
Materialien, die bei einer Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten: Zeichenpapier, Bunt- und Bleistifte, Wachsstifte, Wasserfarben.

Tief im Wald, draußen in der Natur
In der K20 Sammlung gehen die Kinder auf die Suche nach Naturdarstellungen. In welchen Kunstwerken finden sich Pflanzen, Wasser oder Tiere? Welche Naturerfahrungen haben die Kinder schon gemacht? Warum ist es wichtig, die Natur zu schützen? Unter dem Eindruck der Werke von Etel Adnan, Pierre Bonnard, Paul Klee, Yves Tanguy oder Marianne von Werefkin gestalten die Schüler*innen Farblandschaften. Dabei experimentieren sie mit natürlichen Farben wie Kurkumapulver, Rote-Bete-Saft oder Kohle. Wie verhalten sich verschiedene Materialien? Welche Zutaten eignen sich besonders gut?

Führung mit Workshop im K20. 90 Min.


Ruhiges Blau und schwebendes Gelb
Jede Farbe hat ihren eigenen Charakter. Manche springen regelrecht ins Auge, andere treten in den Hintergrund. Stehen sie nebeneinander, unterstützen oder verdrängen sie sich. Mischt man sie, entstehen völlig neue Charaktere. Anhand der Werke der K20 Sammlung beschäftigen sich die Schüler*innen mit der Wirkung von Farbe und untersuchen, wie Künstler*innen Farbe als Gestaltungsmittel einsetzen. In der Werkstatt werden die Kinder selbst zu Maler*innen, mischen ihre Lieblingsfarben und kreieren ausdrucksstarke Farbkompositionen. 

Führung mit Workshop im K20 oder in der Schule. 90 Min.
Materialien, die bei Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten: 
Dickeres Papier, Farben (Wasser-, Tempera- oder Acrylfarbe, wasserlösliche Buntstifte), Pinsel

Unter Druck!
Die künstlerische Gestaltung von Druckstöcken und das experimentelle Arbeiten mit verschiedenen Drucktechniken stehen im Fokus dieses Workshops. Mit einfachen Materialien erforschen die Schüler*innen spielerisch Techniken wie Monotypie, Tief-, Pappdruck oder Materialdruck. Dabei dienen Kunstwerke aus der K20 Sammlung als Inspiration für die Druckmotive der Kinder. Sind die fürs Drucken vorbereitenden Schritte getan, experimentieren die Schüler*innen mit dem Druckvorgang selbst. Das macht Spaß und führt selbst bei einfachen Druckvorlagen zu überraschenden Ergebnissen.

Führung mit Workshop im K20. 120 Min.


Geheime Zeichen
Von Beginn seiner Karriere an spielt die Linie im Werk von Paul Klee eine entscheidende Rolle. Auf Striche reduzierte Figuren und Tiere, aber auch Buchstaben und abstrakte Zeichen tauchen in seinen Bildern auf. Besonders faszinierten ihn die Kalligrafie, Keilschriften, altägyptische Hieroglyphik sowie die nordafrikanische Ornamentik. In der K20 Sammlung machen sich die Schüler*innen auf die Suche nach Klees Zeichensprache und entwickeln im Anschluss eigene geheime Bild- und Schriftzeichen

Führung mit Workshop im K20 oder in der Schule. 120 Min.
Materialien, die bei Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten:
Bleistifte, Buntstifte, Öl- oder Wachsmalkreiden, Wasserfarben, Papier (DIN A4 und DIN A3)

Was ist Skulptur?
Wie ein Riese aus Wachs, der zu schmelzen droht und sich dagegen aufbäumt, steht Thomas Schüttes „Geist Nr. 15“ (1999) im Treppenhaus des K21. Die Skulptur besteht aus Gussstahl und ist so schwer, dass man sich fragt, wie die Arbeit eigentlich dorthin gekommen ist. Andere dreidimensionale Werke im K21 sind kleiner oder weicher, aus Metall oder Papier und manchmal gar kein Gegenstand, sondern ein ganzer Raum. Wie werden diese Objekte hergestellt und wie wirken sie, wenn man davor, daneben, darin steht?
Nach einer kleinen Einführung zum Thema Skulptur können die Kinder selbst kleine dreidimensionale Objekte montieren.

Führung mit Workshop im K21. 120 Min.


Traumwelten 
Die Künstlerin Katharina Fritsch erschafft lebensgroße bis übergroße Plastiken, die humorvoll mit unseren Vorstellungen von Wirklichkeit und Traum, Wünschen und Ängsten spielen. In ihrer Arbeit „Mann und Maus“ wird ein riesiges Tier zum nächtlichen Alptraum eines Mannes, das bedrohlich auf seiner Bettdecke sitzt. Im Workshop erkunden die Schüler*innen spielerisch ihre eigenen inneren Bilder, Träume und Geschichten und gestalten kleine Gips- oder Knetobjekte.

Führung mit Workshop im K20 oder in der Schule. 90 Min. 
Fachvorschlag: Kunst
Materialien, die bei Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten: Draht, Gipsbinden oder bunte Knete, ggf. kleine Verpackungen aus festem Kunststoff, (Kron-)Korken, o.ä.

In Szene!
Wer möchte nicht in unbekannte Welten reisen oder fantastische Geschichten erfinden? Die digitale Videotechnik hält dafür das Verfahren des „Chroma Keying“ bereit, das auch junge Schüler*innen anwenden können. In der Medienwerkstatt steht eine große, leuchtend grüne Hohlkehle, in der sich die Schüler*innen in Szene setzen können. Der grüne Hintergrund dient als Platzhalter für reale oder imaginäre Settings, die später mit Hilfe eines Computerprogramms hinzugefügt werden. Inspirationen für ihre filmischen oder fotografischen Experimente finden die Schüler*innen in der K21 Sammlung oder den Sonderausstellungen.

Führung mit Workshop im K21. 180 Min. 
Bitte informieren Sie sich über die maximale Gruppengrößen bei diesem Workshop in der Medienwerkstatt.

mikro MAKRO
Die imposante Architektur des K21 bildet den Ausgangspunkt für die Schüler*innen, sich mit dem Raum, Größenverhätnissen und Perspektiven zu beschäftigen. Sie entdecken architektonische Details, experimentieren mit Blickwinkeln und Totalen oder setzen sich selbst in Beziehung zur Architektur. Je nach zeitlichem Umfang bietet die Medienwerkstatt im K21 die Möglichkeit, die entstandenen Fotografien anschließend am Computer weiter zu bearbeiten. 

Führung mit Workshop im K21. 120 oder 180 Min. 
Bitte informieren Sie sich über die maximale Gruppengrößen bei diesem Workshop in der Medienwerkstatt.


Bilder lernen laufen
Ein Film besteht aus vielen Einzelbildern. Dieses Phänomen lässt sich gut an der Videoarbeit „Tide Table“ (Gezeitenkalender) des südafrikanischen Künstlers William Kentridge nachvollziehen. Sein Animationsfilm entsteht auf der Basis von großformatigen Kohle- und Pastellzeichnungen, die er immer wieder verwischt und mit neuen Zeichnungen überschreibt. Im Workshop tun es die Schüler*innen dem Künstler nach: Der Zeichnungsprozess wird Bild für Bild mit der Kamera festgehalten und im Anschluss zu einem filmischen Bewegtbild montiert.

Führung mit Workshop im K21. 180 Min.
Bitte informieren Sie sich über die maximale Gruppengrößen bei diesem Workshop in der Medienwerkstatt.

Heute bin ich …
… wütend, begeistert, schüchtern oder mutig? Wichtig ist es, über seine Gefühle sprechen zu lernen und die Gefühle anderer nicht zu verletzen. Künstler*innen der K20 Sammlung wie Anys Reimann, Paula Modersohn-Becker, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Georg Grosz oder Pablo Picasso drücken in ihren Porträts unterschiedliche Emotionen aus, welchen die Kinder nachspüren können. Im kreativen Workshop gestaltet jedes Kind ein zweidimensionales Porträt im Sinne der Janusköpfigkeit. 

Führung mit Workshop im K20 oder in der Schule. 90 oder 120 Min.
Materialien, die bei Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten:
Papiere, Pappen, Wasserfarben, Pinsel, Ölkreiden oder andere Malstifte, Scheren, Klebestifte


Über und unter und um uns herum
Max Beckmann porträtierte in seinem Gemälde „Der Eiserne Steg“ die Stadt Frankfurt im Jahr 1922. Rauchende Schornsteine, Stromleitungen und Lastkräne prägen das Stadtbild und zeugen von einer von Menschen genutzten und geformten Umwelt. Anders die Werke von Pierre Bonnard, Franz Marc und Paul Klee. Sie zeigen eine überbordende Natur. Welchen Stellenwert hat die Natur für die Schüler*innen? Wie empfinden sie das Leben in der Stadt? Im Workshop entwickeln die Schüler*innen die Vision einer idealen Um- und Lebenswelt. 

Workshop im K20 oder in der Schule. 90 Min.
Materialien, die bei Durchführung in der Schule vorhanden sein sollten: 
Große Papiere oder Packpapierbahnen, farbiges Tonpapier, Collagematerial, Scheren, Klebestift, Tempera- oder Wasserfarben, Pinsel, Ölkreiden oder Farbstifte