Ibrahim Mahama

Ibrahim Mahama, Post No Bill, 2015, Installationsansicht im K21, Foto: Isabel Hernandez © IKS 2016

#32 Online-Magazin

99 sec of Ibrahim Mahama

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FOOD DISTRIBUTION CORPORATION

Mit seinen monumentalen Installationen aus groben Jutesäcken rückt Ibrahim Mahama (* 1987) die  Warenströme und Produktionsbedingungen in seinem Heimatland Ghana ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mit Markierungen ihrer unterschiedlichen Gebrauchszusammenhänge versehen, sind Jutesäcke symbolisches, geradezu archäologisches Material der Zirkulation von Rohstoffen im lokalen und  internationalen Kontext. So, wie die Materialien von ihrer vielfältigen Verwendung zeugen, spiegelt Mahama auch in der Herstellung seiner Arbeiten, die er oft im öffentlichen Raum präsentiert, diese wirtschaftlichen Umwandlungsprozesse. Er beauftragt ghanaische Wanderarbeiter mit dem  Zusammennähen seiner riesigen Draperien und bindet seine Werke in sozioökonomische Prozesse von Arbeit, Handel und Migration ein.