Vorschau 2017

Tomás Saraceno – in orbit

K21 Ständehaus
Ab 25. März 2017

Feiern Sie mit uns am 25.03.2017 von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Wiedereröffnung dieses einzigartigen Kunstwerks!
Eintritt frei.

Unter der Glaskuppel des K21 schwebt in 25 Metern Höhe die riesige Rauminstallation in orbit des  Künstlers Tomás Saraceno. Sie wirkt wie eine surreale Landschaft, erinnert an ein Wolkenmeer. Das  begehbare Kunstwerk ist eine Konstruktion aus 2500 Quadratmetern Stahlnetzen und großen Ballons, den transparenten Sphären. Die im März 2017 nach umfangreichen Erneuerungsarbeiten wiedereröffnete Installation hat der Künstler nach dem Vorbild von Spinnennetzen geschaffen. Tomás Saraceno arbeitete  dazu mit Wissenschaftlern aus Kunst-, Philosophie und Naturwissenschaften zusammen und verfolgt ein visionäres Ziel: die schwebende Stadt der Zukunft (Aerocene Project). Das Langzeitprojekt ist seine Antwort auf wachsende Ökologieprobleme und eine zunehmende Unbewohnbarkeit der Erde.

Mutige Kunstfreunde über 12 Jahre sind eingeladen, die Installation kriechend oder kletternd zu  entdecken. Die Besucher werden zu ihrer eigenen Sicherheit von Mitarbeitern des Museums in die Installation eingewiesen. Treckingschuhe und geeignete Kleidung sind Voraussetzung zum Besteigen von in orbit und stehen vor Ort zur Verfügung. Wartezeiten sind möglich, da höchstens zehn Personen gleichzeitig im Netz sein dürfen.

MEHR

 

K21 Künstlerräume

ab 1. April 2017
K21 Ständehaus

Das K21 Ständehaus ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit  Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit  raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit der Architektur und den Positionen aus der Sammlung zu treten. Die neuen Installationen legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und architektonische Erweiterung des Raumes: Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Pamela Rosenkranz und die Beuys Schülerin Inge Mahn.


Art et Liberté:
Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948)

15.07 – 15.10.2017
K20 Grabbeplatz

Art et Liberté: Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948) ist die erste umfassende Museumsausstellung der in Kairo aktiven Gruppe Art et Liberté (Kunst und Freiheit). Das surrealistische Kollektiv aus Schriftstellern und bildenden Künstlern engagierte sich kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im Königreich Ägypten im Kampf gegen Faschismus, Nationalismus und Kolonialismus. Mit einer neuen Definition von Surrealismus etablierte die Gruppe eine zeitgenössische Bildsprache, die mehr im Globalen als im Lokalen wurzelt.

 

Futur 3 Annäherung an die ungekannte Zukunft

F3 Schmela Haus
donnerstags, 19.00 Uhr (außer in den Ferien)

Mit Futur 3 lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen alle an Kunst und Kultur Interessierten zu Dialog,  Debatte und Diskussion ein. An ausgewählten Donnerstagabenden (außer in den Ferien) finden Begegnungen mit internationalen Gästen statt, die in unterschiedlichen Konstellationen und Themensträngen Fragen zur Zukunft von Museum, Stadt, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft erörtern.


Vorschau 2018

Die exzentrische Moderne

14.04. – 12.08.2018
K20 Grabbeplatz

Mit der Ausstellung Die exzentrische Moderne hinterfragt die Kunstsammlung die großen Erzählungen der westlichen Moderne und die eigene Sammlungsgeschichte. Gezeigt werden künstlerische Praktiken, die außerhalb Europas und Nord-Amerikas im Austausch mit oder unabhängig von der sogenannten "klassischen Moderne" entstanden sind und von der traditionellen westlichen Kunstgeschichtsschreibung nur wenig berücksichtigt wurden.

Informationen zum Forschungsprojekt museum global

MEHR