Pressemeldung: Das Ausstellungs- jahr 2013

Der Schwerpunkt Skulptur, die intensive Auseinandersetzung mit dem künstlerischen „genius loci“ Düsseldorfs im internationalen Kontext sowie die Präsentation markanter Positionen der Gegenwartskunst prägen das Ausstellungsjahr 2013 [...]

Der Schwerpunkt Skulptur, die intensive Auseinandersetzung mit dem Künstlerischen "genius loci" Düsseldorfs im internationalen Kontext sowie die Präsentation markanter Positionen der Gegenwartskunst prägen das
Ausstellungsjahr 2013 in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. „Calder kommt“ heißt es ab September im K20 am Grabbeplatz, wo erstmals seit zwei Jahrzehnten in einem deutschen Museum das Werk des amerikanischen Bildhauers Alexander Calder umfangreich zu sehen ist.

Vor der Calder-Präsentation als dem Ausstellungs-Höhepunkt 2013 breiten ab Februar über 50 international angesehene Bildhauer der nahen Kunstakademie im K20 ein Panorama der Entwicklung dieser Kunstgattung seit 1945 aus. Als riesige schwebende Skulptur spannt Tomás Saraceno unter der Kuppel von K21 eine begehbare Netzkonstruktion aus.

Die Gruppe KRAFTWERK, die im Januar gleich zehn Mal in der Düsseldorfer Kunstsammlung auftritt, steht nicht nur für die enge Verbindung von Kunst und Musik: Die Elektro-Musiker wurzeln tief in der Düsseldorfer   Kunstszene der 1960/70er Jahre. Genau in dieser Zeit entwarf der niederländische Architekt Aldo van Eyck das Haus des Galeristen Alfred Schmela. Hier werden nun die Amsterdamer Spielplatz-Entwürfe des Niederländers mit dem Werk von zwei zeitgenössischen Künstlern in Dialog treten.

Der Fotokünstler Wolfgang Tillmans, dessen erste Übersichtsausstellung in Westdeutschland ab März im K21 zu sehen sein wird, steht mit seinem Werk ebenso für eine unverwechselbare Position in der Kunst der  Gegenwart wie die Britin Susan Philipsz, die ab November ebenfalls im K21 zu Gast ist und die gerade mit einem eindrucksvollen Beitrag an der documenta 13 beteiligt gewesen ist.