Pressemeldung: Klee-Werke zurück am Grabbeplatz

Klee ist wieder da: Als Querschnitt durch die umfangreiche Kollektion mit Werken Paul Klees der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen sind nun wieder 25 Arbeiten des bedeutenden Künstlers im K20 Grabbeplatz zu sehen. Seit Herbst war die gesamte Klee-Sammlung [...]

Klee ist wieder da: Als Querschnitt durch die umfangreiche Kollektion mit Werken Paul Klees der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen sind nun wieder 25 Arbeiten des bedeutenden Künstlers im K20 Grabbeplatz zu sehen. Seit Herbst war die gesamte Klee-Sammlung der Landesgalerie unter dem Titel 100 x Paul Klee im K21 Ständehaus als Sonderausstellung ausgestellt und ist dort von rund 99 000 Kunstfreunden bewundert worden.

Die Neupräsentation im 2. Obergeschoss mit Arbeiten aus allen Schaffensperioden Klees legt ein besonderes Gewicht auf die Gemälde: Hier reicht die Palette von der frühen Federpflanze (1919) über das Kamel (in rhythm. Baumlandschaft) von 1920 bis zu seinen späten Gemälden heroische Rosen und Dame und Mode von 1938. Auch die Arbeiten auf Papier spannen den Bogen von dem bedeutenden frühen Aquarell Erinnerung an einen Garten 1914 bis zu dem Großformat hat Kopf, Hand, Fuss und Herz aus dem Jahr 1930.

Der Ankauf von 88 Werken Paul Klees durch das Land Nordrhein-Westfalen war 1960 Startschuss zur Gründung der Kunstsammlung. Mittlerweile ist der Besitz durch weitere Erwerbungen und zuletzt durch eine Schenkung auf 101 Arbeiten gewachsen. Paul Klee war bis 1933 Lehrer an der Kunstakademie in Düsseldorf, von wo ihn die NS-Machthaber aus dem Amt jagten. Er starb 1940 in der Schweiz.