Pressemitteilung: Richter-Editionen im K20 nur noch wenige Tage zu sehen – Freitag früher geschlossen

Die Editionen Gerhard Richters sind in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Düsseldorfer Grabbeplatz nur noch wenige Tage zu sehen. [...]

Die Editionen Gerhard Richters sind in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Düsseldorfer Grabbeplatz nur noch wenige Tage zu sehen. Die Ausstellung mit rund 45 Druckgrafiken, Foto-Editionen, Multiples, Gemälde-Editionen, Künstlerbüchern und Plakaten des international erfolgreichsten deutschen Künstlers der Gegenwart schließt am kommenden Sonntag (09.03.2014). Wegen einer internen Veranstaltung der Kunstsammlung ist die Richter-Ausstellung am Freitag (07.03.) allerdings nur bis 15.00 Uhr geöffnet. In den ersten beiden Wochen haben sich mehr als 10 000 Besucher die Arbeiten angesehen.

Zu Stande gekommen war die lediglich drei Wochen dauernde Präsentation durch die spontane Zusammenarbeit der Kunstsammlung mit der Olbricht Collection, die die weltweit umfangreichste Sammlung von Richters Auflagenwerken besitzt. „Damit wollen wir unseren Besucher die einzigartige Gelegenheit geben, sich mit diesen aktuellen und teils erst im vergangenen Jahr entstanden Editionen Richters vertraut zu machen. Als reizvolle Fortsetzung empfehle ich den Besuch unserer beiden großen Richter-Räume mit bedeutenden Hauptwerken in der Ständigen Sammlung“, erläutert Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung.

Für Gerhard Richter stellen die Editionen einerseits ein weites Experimentierfeld zur kritischen Auseinandersetzung mit den bildnerischen Möglichkeiten zeitgenössischer Kunst dar. Andererseits entspricht diese Arbeitsweise aber auch ganz den bis heute wirksamen gesellschaftspolitischen Vorstellungen der 60er Jahren mit dem Ideal der Demokratisierung von Kunst und Kultur: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktionen von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln“, schrieb der Künstler 1998 in einem Brief. Vielfältig sind die künstlerischen Strategien, die Richter für seine Editionen von der Druckgrafik bis zu großformatig gewebten Tapisserien, vom Spiegelobjekt bis zum Künstlerbuch anwendet.