Susanne Gaensheimer: Vorschau auf Programm

Zum 1. September wird Susanne Gaensheimer neue Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Die Kunsthistorikerin, die zuletzt acht Jahre das MMK Museum für Moderne Kunst leitete, wechselt nun von Frankfurt in die Landeshauptstadt. Sie folgt damit auf Marion Ackermann, die im vergangenen Jahr die Aufgabe der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden übernahm. Zu ihrem Start in Düsseldorf stellt Susanne Gaensheimer neue Projekte für den Herbst 2017 in den Häusern K20 und K21 vor und gibt bereits einen Ausblick auf das Ausstellungsprogramm im kommenden Jahr. Mit der bisher größten Retrospektive von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert das K20 ab Anfang Dezember die 102 Jahre alte kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. Im K21 wird bereits ab Mitte November die Ausstellung "Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der ARAB IMAGE FOUNDATION" des in Beirut lebenden Künstlers, Filmemachers und Kurators Akram Zaatari zu sehen sein. Zudem präsentiert die Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi zum Jahresende in der monumentalen Grabbe Halle des K20 eine Fassung ihrer auf der Documenta 14 gezeigten Live-Installation "STAGING: Solo" (2017).

Prof. Dr. Susanne Gaensheimer, Foto: Andreas Endermann