Agnes Martin

Agnes Martin, Untitled #5, 1998, Acryl und Grafit auf Leinwand, 152,4 x 152,4 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen © 2015 Agnes Martin/Artists Rights Society (ARS), New York, VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Agnes Martin

07.11.2015 – 06.03.2016
K20 GRABBEPLATZ

In der ersten Retrospektive nach dem Tod der amerikanischen Malerin Agnes Martin (1912 – 2004) ist deren außergewöhnliches Schaffen in all seinen Facetten wieder und neu zu entdecken. Es ist ein der Abstraktion verpflichtetes Werk der leisen Töne, das sich im Umfeld des Abstrakten Expressionismus und der minimalistischen Tendenzen entwickelte.

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Wiebke Siem

Installationsansicht im Labor, Foto: Achim Kukulies

Wiebke Siem – Der Traum der Dinge

04.02. - 19.06.2015
K20 Grabbeplatz, Labor

Die Bildhauerin Wiebke Siem setzt sich in ironischen Brechungen mit der künstlerischen Moderne auseinander. In den letzten zehn Jahren inszenierte sie ihre Skulpturen in Interieurs mit altem Mobiliar wie in Bühnenbildern, neuerdings baut sie Figurinen aus Gebrauchsgegenständen, die sie in großer Zahl sammelt, bearbeitet und formal verändert. Eigens für das „Labor“ im K20 hat die Künstlerin, die 2014 mit dem renommierten Kaiserring in Goslar ausgezeichnet worden ist, ihre neueste Arbeit Der Traum der Dinge geschaffen, mit der sie den Besucher ganz unmittelbar in ihr Werk einbezieht.

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Cyprien Gaillard

Abb. Cyprien Gaillard, Nightlife (Film Still), 2015; vollständiges Copyright, s. Website

Nightlife

29.01. – 20.03.2016
K20 GRABBEPLATZ

Rodins berühmte Bronzeskulptur Der Denker vor dem Cleveland Museum, vom Wind bewegte exotische Bäume im Stadtraum von Los Angeles, ein Feuerwerk über dem Berliner Olympiastadion, eine kahle Eiche im Suchscheinwerfer eines Helikopters – die nächtlichen Außenaufnahmen des Films Nightlife (2015) führen an Orte, die menschenleer und doch voller Leben sind. Die von einem suggestiven Soundmix ("I was born a loser") unterlegte filmische Komposition wird als wandfüllende 3D-Projektion in der Grabbehalle im K20 als kontinuierlicher Loop präsentiert.

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Tomás Saraceno

Installation "Tomás Saraceno - in orbit", K21 Ständehaus, Foto: Studio Saraceno, © Tomás Saraceno

Tomás Saraceno - in orbit

Verlängert bis voraussichtlich Juni 2016
K21 Ständehaus

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige  Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen.

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