Marcel Broodthaers

Marcel Broodthaers, Modèle: La Pipe, 1969, Farbe auf vakuumgeformtem Plastik, 83,5 × 121 × 0,5 cm, The Museum of Modern Art, New York. Partial gift of the Daled Collection and partial purchase through the generosity of Maja Oeri and Hans Bodenmann, Sue and Edgar Wachenheim III, Agnes Gund, Marlene Hess and James D. Zirin, Marie-Josée and Henry R. Kravis, and Jerry I., Speyer and Katherine G. Farley, 2011, Foto: © Estate of Marcel Broodthaers / Artists Rights Society (ARS), New York / SABAM, Brüssel / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Peter Butler

Marcel Broodthaers.
Eine Retrospektive

04.03. – 11.06.2017
K21 Ständehaus

Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive ist eine große Überblicksschau über das facettenreiche Werk des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers (1924 –1976), der im Umfeld von Pop, Minimal und Konzeptkunst eine eigenwillige, kritische Position formuliert. Broodthaers wandte sich im Alter von vierzig Jahren von der Dichtung kommend der bildenden Kunst zu und fand mit seinen installativen, kinematografischen und institutionskritischen Arbeiten innerhalb kürzester Zeit großen Anklang in der avantgardistischen Kunstszene Europas.

Die über vier Jahre am Museum of Modern Art, New York, und am Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, sorgfältig entwickelte Ausstellung von über 400 Werken unterschiedlichster Medien und Gattungen findet mit der Düsseldorfer Station ihren Abschluss an dem Ort, der  Broodthaers’ kurze, aber höchst produktive künstlerische Karriere weitgehend befördert hat.

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Otto Dix – Der böse Blick

Otto Dix, 1919, Fotograf unbekannt, Foto: Otto Dix Stiftung

Otto Dix – Der böse Blick

11.02. – 14.05.2017
K20 Grabbeplatz

Otto Dix (1891–1969), berühmter Maler und berüchtigter Bürgerschreck, verbrachte von Herbst 1922 bis November 1925 intensive Schaffensjahre in Düsseldorf. Als Mitglied der revolutionären Künstlergruppe Das Junge Rheinland entwickelte er seine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Ausstellung Otto Dix – Der böse Blick.

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Künstlerräume

Alexandra Bircken, Parallelgesellschaften, 2016, Courtesy Alexandra Bircken, BQ, Berlin & Herald St., London, Foto: Achim Kukulies

K21 Künstlerräume

Ständige Präsentation
K21 Ständehaus

Das K21 ist ein besonderer Ort für junge, internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive  Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit den Positionen aus der Sammlung zu treten. Eine Folge wechselnder Raumeindrücke entsteht, die der Reichhaltigkeit und Dichte zeitgenössischer Kunst Ausdruck geben, die Sinne inspirieren und die Wahrnehmung immer wieder aufs Neue herausfordern.

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»WEGEN UMBAU GEÖFFNET«

Foto: Kunstsammlung

Eine Kunstsammlung wird neu verhandelt

Januar 2017 – August 2018
K20 Grabbeplatz, Labor

Die Auswirkungen der Globalisierung und die digitale Ausrichtung der Gesellschaft verlangen Neupositionierungen der Kunstmuseen weltweit, denn mit diesen Umbrüchen verändern sich auch Interessen und Orientierungen ihres Publikums. Vor diesem Hintergrund initiiert das Projekt »WEGEN UMBAU GEÖFFNET« eine experimentelle Form der Zusammenarbeit zwischen dem Museum und seinen Besuchern. In einer eigens für das Projekt entworfenen Ausstellungsarchitektur erkunden Besuchergruppen in Workshops Kunstwerke der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons, aber auch Methoden der Präsentation und Vermittlung im Museum. Am Ende entsteht eine gemeinsam konzipierte Ausstellung. Das Projekt bietet die Möglichkeit, sich auf neue Weise mit den von der Institution Museum verkörperten Kunst- und Kulturformen auseinanderzusetzen und diese für sich zu nutzen.

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