Meese, Jonathan
*1970

1970 in Tokio geboren, wuchs Jonathan Meese in Hamburg auf und studierte dort von 1995 bis 1998 an der Hochschule für bildende Künste bei Franz Erhard Walther. Von Beginn seiner künstlerischen Laufbahn an, die er als 22-jähriger begann, bediente sich Meese unterschiedlicher Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Performance und Schrift. Oft werden diese zu raumgreifenden Installationen vereint, wie etwa beim frühen Auftritt im Rahmen der ersten Berlin Biennale im Jahr 1998.

BOY’S “YOUTRONIC” VON LUNA SQUARE!” (DR. DE-NAPPOZ), 2018

Acryl auf Leinwand
210,4 x 140,2 x 3,3 cm


Erworben 2018

Foto: Achim Kukulies, © VG Bild-Kunst, Bonn

Geschichte, Identität, gescheiterte Ideologien, Revolution sowie die Rolle und die Kraft von Kunst gehören zu den Themen, die Jonathan Meese beschäftigen. Durch sein provokatives Verhalten und mit gezielt eingesetzten Gesten der Macht polarisiert er Kritiker und Publikum. Diese Haltung ist Teil der Selbstinszenierung des Künstlers, der gerne als Enfant terrible auftritt.

Das Bild „BOY'S "YOUTRONIC" VON LUNA SQUARE!" (DR. DE-NAPPOZ)“ ist Teil einer Serie, die Jonathan Meese 2018 geschaffen und im selben Jahr im Rahmen der Ausstellung „Die nackteste Freiheit der Kunst“ in einer Düsseldorfer Galerie gezeigt hat. Es ist das erste Werk von Jonathan Meese im Bestand der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Mit dem Erwerb wird die Sammlung um eine der eigenwilligsten und meistdiskutierten Position der deutschen Malerei erweitert.