Kalender
Download aktuelles Quartalsprogramm
März
Das Kleine Studio wird zur Werkstatt für alle kleinen Künstler*innen. Spielerisch und unbefangen experimentieren sie dort mit den Techniken und Materialien der „großen“ Kunst und lernen dabei deren Themen und Ausdrucksformen kennen.
Mit Kunstvermittlerin Jeannette Petersen
An folgenden Mittwochen wird das Kleine Studio zum Treffpunkt für Kinder und ihre erwachsene Begleitung. Als Museumsmäuse gehen die Kinder auf Entdeckungsreise durch das K21.
Entgelt: 90 €, Anmeldung erforderlich
Mit Kunstvermittlerin Annette Hohenlohe
An folgenden Donnerstagen wird das Kleine Studio zum Treffpunkt für Kinder und ihre erwachsene Begleitung.
Als Museumsmäuse gehen die Kinder auf Entdeckungsreise durch das K21.
Mit Künstlerin Nura Afnan-Samandari
Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung
Bar Putti of Pity
Wer beim Umschreiten des K21 weit nach oben unter das Dachgesims des alten Ständehauses blickt, kann dort die Figuren engelsgleicher Kinder entdecken. Schon weit über 100 Jahre halten sie die Wappen der Stände und Provinzen, deren Vertreter sich hier einst zum Provinziallandtag einfanden. Am 6. März dürfen sich die Putti eine Auszeit von ihrer repräsentativen Pflicht erlauben und unter der Kuppel einen Drink nehmen. Das K21 steht nach den regulären Öffnungszeiten allen offen, die ihnen Gesellschaft leisten wollen. Trinkend, redend oder auch schweigend, denn zusammen ist man weniger allein.
Pablo Schlumbergers nomadische Bar Putti reagiert mit jedem Erscheinen auf den neuen Ort und seinen Kontext und verändert so immer wieder ihre Gestalt und Ausrichtung. Nach Stationen im Harburger Bahnhof (2019), der Neuen Barmbeker Apotheke (2021) und dem BPA in Köln (2023) taucht sie dieses Mal in einem besonders entlegenen Teil des Kuppelgeschosses im K21 auf. Für einen Abend wird der schlauchförmige Raum zwischen Treppenturm und Aufzug zur Rooftop Bar. Ihr wechselndes Signet, dieses Mal zwei Fontänen weinende Katzen, deutet bereits an, dass in diesem Labyrinth aus Museumsmobiliar durchaus Platz für Mitleid ist. Im Französischen heißt „es regnet“ bekanntlich „il pleut“ - „es weint“. Passenderweise stehen hier schon die Auffanggefäße für die nächsten Himmelstränen bereit.
Begleitet wird der Abend von den melancholisch-sphärischen Klängen von Fion Pellacini.
Prost – die Getränke sind frei!
Über die Künstler
Pablo Schlumberger beschäftigt sich in seiner medienübergreifenden Praxis mit Repräsentation und Wahrnehmung. Dabei schöpft er aus dem Fundus kunsthistorischer Epochen sowie Hoch- und Popkultur. Seine künstlerischen Arbeiten kreisen um das Feuchte und Humorvolle, um Kreisläufe und Handlungsstränge, Exzess, Abschweifung und ineffiziente Produktivität. Alltagsgegenstände wie Architekturen, Münzen und Brunnen erscheinen in seinen Werken als wiederkehrende Motive. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Dortmunder Kunstverein, in der Sammlung Falckenberg in Hamburg, in der Klosterruine Berlin, sowie im Rahmen der Ausstellungsreihe Über Brücken – Bridging Cologne gezeigt. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Fion Pellacini ist bildender Künstler, Komponist und Musiker mit deutscher und brasilianischer Staatsangehörigkeit. Seine skulpturalen, performativen und musikalischen Arbeiten beziehen sich auf verschiedene soziale Gruppen und reflektieren physische, räumliche und soziale Bedingungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Schwellen liegt. Zusammenarbeit ist ein wiederkehrendes Element in seiner künstlerischen Praxis. Seine Werke waren unter anderem im Dortmunder Kunstverein, bei PIVÔ Art and Research in São Paulo, im Golden Pudel Club in Hamburg und der David Roberts Art Foundation in London ausgestellt. Er lebt und arbeitet in Aachen und São Paulo.
Am Internationalen Frauentag bietet die Kunstsammlung NRW eine besondere Sammlungsführung unter dem Titel „Feministische Fragen zum Internationalen Frauentag“ an. In diesem Kontext wird die Sammlung im K20 aus einer feministischen Perspektive betrachtet. Die Führung lädt dazu ein, zentrale Fragen zu Repräsentation von Künstlerinnen und feministischen Sichtweisen in der Kunstgeschichte zu erkunden und sich mit der Bedeutung von Frauen* in der Sammlung auseinanderzusetzen.
Die Führung „Mit Baby zur Kunst“ gibt jungen Eltern eine Gelegenheit, die Werke der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in einer entspannten Atmosphäre zu erleben und zu genießen. Die Babys können selber entscheiden, ob sie die Kunst angucken, lieber etwas trinken oder doch schlafen wollen.
Du willst Kunst nicht nur anschauen, sondern selbst aktiv werden? Inspiriert von Kunstwerken im K21 öffnen wir einen kreativen Raum für dich – zum Austauschen, Ausprobieren und künstlerischen Gestalten. Folge deinen kreativen Impulsen, treffe Künstler*innen und blicke hinter die Kulissen.
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Mit Künstler*in Markus Henschler und Jacqueline Est, wissenschaftliche Volontärin der Abteilung Bildung
Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung
Freitags haben Erwachsene die Gelegenheit, sich in verschiedenen künstlerischen Techniken wie Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und dreidimensionalem Gestalten zu erproben – immer angeregt von den Werken der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, von Etel Adnan bis Andy Warhol. Im Zentrum stehen Experiment, Spaß und Miteinander, Vorkenntnisse sind nicht notwendig, nur Lust auf das Machen! In diesem Quartal widmen wir uns den Künstler*innen der klassischen Moderne in der Sammlungspräsentation.
Mit Künstler Markus Kottmann
Grund und Boden
Frottage, Pflanzen-Collagen, Experimente mit Solarpapier und mehr: Familien entdecken die aktuellen Ausstellungen im Museum und werden anschließend im Werkraum selbst kreativ.
Das K21 ist der Ort für zeitgenössische Kunst. In den Werken der Künstler*innen zeigt sich, wie sie die Welt erleben und wie sie neue Ideen und Techniken erproben. Häufig nutzen sie dafür Medien wie Fotografie, Film oder auch Computerspiele. Inspiriert von der Kunst könnt ihr in der offenen Medienwerkstatt mit digitalen Bildmedien experimentieren und eure eigenen Projekte realisieren.
10.1., 24.1.: Pixel-Museum
Hast du schon mal ein Bild im Internet gefunden, das dich sofort fasziniert hat? Wie sähe Malerei aus, wenn sie nicht aus Farbe, sondern aus Pixeln bestünde? Und wie sähe ein Museum aus, das du selbst aus Bildern aus dem Netz erschaffst? Du gehst auf Schatzsuche im Internet und verwandelst gefundene Bilder mit digitalen Tools in eigene Kunstwerke. Aus deiner persönlichen Sammlung entsteht dein eigenes Mini-Museum im analogen Raum – mit allem, was dazugehört: Auswahl, Ordnung, Titel und Geschichten!
Mit Künstlerin Jessica Tille
14.2., 28.2.: Werkstatt für Geräusche und Geschichten
Die offene Medienwerkstatt im Februar kommt diesmal ganz ohne Bilder aus. Mit einfachen Mitteln und seltsamen Instrumenten erfinden wir eigene Sounds und Soundeffekte. Was für Geschichten lassen sich damit erzählen?
Mit Künstlerin Insa Schülting
14.3., 28.3.: Einmal um die Welt
Du wolltest schon immer mal zu Fuß die Welt umrunden? Durch die Technik des Legetrickfilms ist das innerhalb von nur drei Stunden möglich! Als gezeichnete Miniaturfigur hast du die Möglichkeit, deine selbst erschaffenen Landschaften zu entwerfen und zu durchschreiten.
Mit Künstler*in Markus Henschler
11 – 17 Uhr
Offene Workshops in den Studios und auf der Piazza vom K21
Einstieg jederzeit möglich
11.30 – 12.30 Uhr
Zwei für mich, eins für dich – Haben und Teilen
Führung für Familien
12.30 – 13.30 Uhr
Achtung hier kommt ein … Haus!
Führung für Familien
12.30 – 13.30 Uhr
Grund und Boden. Ausstellungsführung für Erwachsene
14 – 15 Uhr
Von Kornelkirschen und Kakaobohnen
Führung für Familien
15 – 16 Uhr
Grün oder Grau?
Führung für Familien
15 – 16 Uhr
Auf Sachensuche
Führung für Familien
Teilnahme und Eintritt kostenfrei
Überall auf der Welt entwickeln Künstler*innen neue Ideen und gestalten überraschende und fantastische Kunstwerke. Wir machen uns auf die Suche und verfolgen ihre Spuren quer über den Globus. Willkommen sind alle Kinder ab zwei Jahren und ihre erwachsene Begleitung.
Mit Kunstvermittlerin Jeannette Petersen
Welche Bücher haben dein Leben verändert? Anys Reimann liest Tove Janssons „Mumins“ vor und erzählt, warum die kleinen Wesen sie bis heute begleiten. Es geht um Freundschaften und große Abenteuer.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Die Düsseldorfer Künstlerin Anys Reimann arbeitet mit Collagen, Skulpturen und Malerei. In ihren Kunstwerken beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität, Herkunft und dem Körper. Ihre Werke hinterfragen feste Vorstellungen in der Gesellschaft und zeigen neue Blickwinkel auf Geschlecht, Sexualität und kulturelle Zugehörigkeit. Gemeinsam erkunden wir ihre Werke und treten in einen offenen Austausch.
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung
Meisterwerke von Etel Adnan bis Andy Warhol
Neue Blicke auf die Kunstgeschichte: Unter dem Titel „Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung“ zeigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ab 6.7.2024 ihre Sammlung im K20 mit Meistwerken von Etel Adnan bis Andy Warhol in einer umfangreichen Neupräsentation. Der neue Sammlungsrundgang umfasst 20 Räume und zeigt mehr als 180 Kunstwerke, die in den Jahren 1904 bis 2023 entstanden sind. Highlights sind die Neuerwerbungen, die unter der Leitung von Susanne Gaensheimer seit 2017 ins Haus gekommen sind. Zahlreiche Gegenüberstellungen von historischen Werken und Werken von heute laden zur Neubetrachtung von Geschichte wie Gegenwart ein.
Du willst Kunst nicht nur anschauen, sondern selbst aktiv werden? Inspiriert von Kunstwerken im K21 öffnen wir einen kreativen Raum für dich – zum Austauschen, Ausprobieren und künstlerischen Gestalten. Folge deinen kreativen Impulsen, treffe Künstler*innen und blicke hinter die Kulissen.
Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Mit Künstler*in Markus Henschler und Jacqueline Est, wissenschaftliche Volontärin der Abteilung Bildung
Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung
Freitags haben Erwachsene die Gelegenheit, sich in verschiedenen künstlerischen Techniken wie Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und dreidimensionalem Gestalten zu erproben – immer angeregt von den Werken der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, von Etel Adnan bis Andy Warhol. Im Zentrum stehen Experiment, Spaß und Miteinander, Vorkenntnisse sind nicht notwendig, nur Lust auf das Machen! In diesem Quartal widmen wir uns den Künstler*innen der klassischen Moderne in der Sammlungspräsentation.
Mit Künstler Markus Kottmann
Bereits vor der offiziellen Eröffnung haben Studierende, Auszubildende und Schüler*innen (ab Sek. II) die Gelegenheit, die Ausstellung zu erleben und mit Special Guests ins Gespräch zu kommen.
Mit Prof. Dr. Axel Buether, Professor für Didaktik der visuellen Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal
Zur Eröffnung der Ausstellung im K20 laden wir alle herzlich ein.
Es sprechen
Susanne Gaensheimer
Direktorin
Ina Brandes MdL
Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Vivien Trommer
Kuratorin
Eintritt frei
In diesem offenen Workshop laden wir Familien mit Kindern zum Austausch ein. In einer Führung entdecken wir Kunstwerke, die Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung aufwerfen. Im praktischen Teil werden wir gemeinsam Collage-Bilder machen. Begleitet von Kunstvermittler*innen und in Kooperation mit PANTA e. V. schaffen wir einen geschützten Raum, in dem Familien ins Gespräch kommen, eigene Perspektiven einbringen und sich gegenseitig stärken können. Spielerische Impulse, kindgerechte Fragen und kurze Mitmachaktionen fördern Selbstbewusstsein, Empathie und Ausdruckskraft.
Kostenlose Familienführung von 13 – 14 Uhr
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
In Kooperation mit PANTA e. V.
Das K21 ist der Ort für zeitgenössische Kunst. In den Werken der Künstler*innen zeigt sich, wie sie die Welt erleben und wie sie neue Ideen und Techniken erproben. Häufig nutzen sie dafür Medien wie Fotografie, Film oder auch Computerspiele. Inspiriert von der Kunst könnt ihr in der offenen Medienwerkstatt mit digitalen Bildmedien experimentieren und eure eigenen Projekte realisieren.
10.1., 24.1.: Pixel-Museum
Hast du schon mal ein Bild im Internet gefunden, das dich sofort fasziniert hat? Wie sähe Malerei aus, wenn sie nicht aus Farbe, sondern aus Pixeln bestünde? Und wie sähe ein Museum aus, das du selbst aus Bildern aus dem Netz erschaffst? Du gehst auf Schatzsuche im Internet und verwandelst gefundene Bilder mit digitalen Tools in eigene Kunstwerke. Aus deiner persönlichen Sammlung entsteht dein eigenes Mini-Museum im analogen Raum – mit allem, was dazugehört: Auswahl, Ordnung, Titel und Geschichten!
Mit Künstlerin Jessica Tille
14.2., 28.2.: Werkstatt für Geräusche und Geschichten
Die offene Medienwerkstatt im Februar kommt diesmal ganz ohne Bilder aus. Mit einfachen Mitteln und seltsamen Instrumenten erfinden wir eigene Sounds und Soundeffekte. Was für Geschichten lassen sich damit erzählen?
Mit Künstlerin Insa Schülting
14.3., 28.3.: Einmal um die Welt
Du wolltest schon immer mal zu Fuß die Welt umrunden? Durch die Technik des Legetrickfilms ist das innerhalb von nur drei Stunden möglich! Als gezeichnete Miniaturfigur hast du die Möglichkeit, deine selbst erschaffenen Landschaften zu entwerfen und zu durchschreiten.
Mit Künstler*in Markus Henschler
Gemeinsam reden wir anhand verschiedener Kunstwerke über die Erweiterung der K20 Sammlung. Wir fragen: Warum ist es wichtig, dass viele unterschiedliche Menschen in der Kunst vorkommen? Was bedeutet „Repräsentation“? Welche Künstler*innen und Kunstwerke berühren uns? Die Führung ist ein safer space für Black, Indigenous and People of Colour.
Mit Jacqueline Est, wissenschaftliche Volontärin der Abteilung Bildung
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Stellt euch vor, im Wald leben unsichtbare Wesen, die auf Pflanzen, Tiere und Wege achten. Wie könnte so ein Waldwesen aussehen? Welche Aufgabe hat es? Kann es fliegen, krabbeln, klettern oder leuchten? Inspiriert von der Videoinstallation The Finesse von Christopher Kulendran Thomas, in der Waldlandschaften, Spiegelungen und Fantasiegestalten eine große Rolle spielen, entwickeln Kinder eigene Fantasie-Wesen, die in einem zukünftigen Wald leben und darauf achten, dass alle freundlich miteinander umgehen.
Mit Spiegeln, Papier, Stoffen und Naturmaterialien gestalten sie Figuren – Waldgeister. Der Workshop verbindet Naturerleben, Fantasie und den spielerischen Gedanken: Wie könnte eine Welt aussehen, in der alle gut miteinander leben?
Mit Künstlerin Jana Zatvarnická
April
Mit Tast- und Sehübungen, Sanduhren und Farbbrillen erkunden Familien die Ausstellung, tauschen sich über Lieblingsfarben aus und malen anschließend im Werkraum eigene meditative Bilder.
Raus ins Museum! Rein in Deine Sammlung/Anne Truitt
Welche Farbe hat ein besonderer Tag? Wie sieht dein Jahr in Farben aus? In diesem Workshop gestaltest du ein Farbtagebuch und hältst deine liebsten Erinnerungen in selbst gemischten Tönen fest. Daraus entsteht Schicht für Schicht eine stehende Farbskulptur, die deine Erinnerungen trägt. Am Ende umschreiten wir eure Skulpturen in einer kleinen Ausstellung und sehen, wie unterschiedlich ein Jahr aussehen kann!
Mit Künstlerin Jessica Tille
Wir betrachten gemeinsam die Kunstwerke im K20 – zum Beispiel ein Video der Künstlerin Rebecca Horn, die sich Kostüme mit Fühlern, Federn oder anderen Erweiterungen ihres Körpers baut und damit ihre Umgebung erkundet. Anschließend geht’s ins Studio. Dort entwickelt ihr eigene kleine Wesen aus Karton und Holz, die wir mit Motoren und Batterien in Bewegung versetzen.
Mit Künstler Majd Suliman
Über 100 Millionen Tonnen Textilien werden weltweit jährlich produziert - rund 92 Millionen Tonnen davon landen wieder im Müll. In der Textilproduktion arbeiten über 430 Millionen Menschen - in den meisten Fällen zu sehr niedrigen Löhnen und unter schlechten bis lebensgefährlichen Bedingungen. Noch vor nicht so langer Zeit sah es anders aus - die Menschen wussten ihre Kleidung, Schuhe und Heimtextilien selbst herzustellen und wertzuschätzen. Das wertvolle Wissen wurde von Generation zu Generation - oft als verschlüsselte Symbole und Muster auf den Textilien selbst - weitergegeben. In unserem Kurs dreht sich alles um die traditionellen Textiltechniken Weben, Flechten, Sticken, Knüpfen, Stempeln... Als Material benutzen wir unsere alte Kleidung. Wir lassen kleine Kunstwerke aus dem bereits Vorhandenen entstehen und gewinnen neue Lieblingsstücke - ganz im Sinne der Upcycling-Art.
Mit Künstlerin Olga Drachuk-Meyer
Grund und Boden
Frottage, Pflanzen-Collagen, Experimente mit Solarpapier und mehr: Familien entdecken die aktuellen Ausstellungen im Museum und werden anschließend im Werkraum selbst kreativ.
Drei Aktionstage laden dazu ein – kritisch, gemeinschaftlich und künstlerisch – zentrale Dimensionen des Zusammenlebens zu erkunden und zu fragen, wie wir Grund und Boden anders denken und gestalten können.
11 – 16.30 Uhr Markt der Möglichkeiten
Lokale Vereine und Initiativen stellen sich vor.
Mit dem VHS Biogarten, SoLaWi Düsseldorf, Inklusive Umweltgruppe derLebenshilfe Düsseldorf, Psychologists for Future u. v. m.
11 – 16.30 Uhr Jungpflanzen-Tauschbörse
Bringt eure selbstgezogenen Setzlinge mit und tauscht sie gegen Pflanzen, die euch für die neue Saison noch fehlen!
11 – 16.30 Uhr Soundwalk
Projektpräsentation Werk:Klub
12 – 13 Uhr Panel Talk
Künstler*innengespräch
With Maria Thereza Alves, Dor Guez and Ron Tran.
The talk will be held in English.
12 – 16 Uhr Offener Workshop für Kinder und Familien
Druck- und Zeichenwerkstatt
Mit Künstlerin Bettina Meyer
12 – 16 Uhr Offener Workshop
Blütenpapier schöpfen
Mit Künstlerin Xénia Imrová
14 – 16 Uhr Spaziergang
Hearing the Unknown.
Ein akustischer Spaziergang durch das Ökosystem – Ständehauspark Edition.
Mit dem Soundkollektiv Studio som
14 und 15 Uhr Führung
durch die Ausstellung Grund und Boden
16.30 Uhr Kulinarisches Gespräch
Mit Künstlerin Paula Erstmann
Lokale Vereine und Initiativen stellen sich vor.
Mit dem VHS Biogarten, SoLaWi Düsseldorf, Inklusive Umweltgruppe derLebenshilfe Düsseldorf, Psychologists for Future u. v. m.
Bringt eure selbstgezogenen Setzlinge mit und tauscht sie gegen Pflanzen, die euch für die neue Saison noch fehlen!
Auf den ersten Blick wirken Anne Truitts Werke minimalistisch, doch bei genauerem Hinsehen entfalten sie eine sinnliche, poetische Tiefe. In einem langsamen, sorgfältigen Prozess trug die Künstlerin Schicht für Schicht Farbe auf – ebenso nehmen wir uns Zeit beim Betrachten und vertiefen die Kunstwahrnehmung durch Achtsamkeitsübungen im Ausstellungsraum.
Grund und Boden
Artist talk with three artists of the exhibition: Maria Thereza Alves, Dor Guez and Ron Tran.
The talk will be held in English.
Hearing the Unknown: Ein akustischer Spaziergang durch das Ökosystem – Ständehauspark Edition.
Mit dem Soundkollektiv Studio som
Was verbindet Anne Truitts Werke mit Arbeiten von Künstler*innen wie Helen Frankenthaler, Sol LeWitt, Agnes Martin oder Ad Reinhardt? In einer Kombiführung durch die Ausstellung und die Sammlung des K20 nehmen wir Minimal Art und Farbfeldmalerei in den Blick.
Am letzten Tag der Ausstellung „Grund und Boden“ führt diese Performance des Künstlers JP Raether in einem Reisebus an den Rand des Braunkohletagebaus Hambach, des größten Tagebaus Europas. Dieser Ort andauernder Auseinandersetzungen zwischen der Ausbeutung fossiler Ressourcen und des Widerstands dagegen wird zum Bühnenbild einer fahrenden Lecture Performance über Kohle, Klimawandel, Wärme, Entropie und künstliches Leben.
Das Publikum ist via Kopfhörer über die Dauer von sechs Stunden mit der Reiseleiter*in verbunden. Diese ist Asche Lützerathi, eins von mehreren sogenannten „künstlichen Wesen“, in die sich JP Raether in Performances verwandelt. Asche Lützerathi ist benannt nach dem geräumten Protestcamp Lützerath am Braunkohletagebau Garzweiler. Fotos und Relikte einer dortigen Performance von Asche Lützerathi sind in „Grund und Boden“ ausgestellt.
Einige dieser Exponate werden zu Beginn der Performance vom Künstler entnommen und auf der Reise mitgeführt. An die Teilnehmer*innen verteilte „Sorgestäbe“ machen diese zu aktiven Mitwirkenden einer Sorgegemeinschaft, die Asche Lützerathi erlaubt, für sechs Stunden in dieser Welt zu erscheinen. In den Worten des Künstlers: „Wir werden ‚negentropisch Beschleunigte‘ und ‚psycho-realistisch Wachträumende‘ – eine durch Sprache erweiterte und veränderte Gruppe. Wir wandeln mit Asche Lützerathi über abgebaggerte Landstraßen, vorbei an Flughafen, Tunnel und Tankstelle, über den frisch sedimentierten Erdwall der Autobahn.“
Die Reise macht den Klimawandel vor der Haustür konkret erfahrbar. Sie führt vom K21 über den Flughafen Düsseldorf und eine Autobahnraststätte ins Rheinische Revier, das sich in naher Zukunft vom Kohlerevier zur Digitalregion mit Serverzentren für Künstliche Intelligenz wandeln soll. „Dort, wo planetare Prozesse in unmittelbare Nähe rücken“, so JP Raether, „wird das Aschene zum Resonanzraum einer gemeinsamen, prekären Zukunft.“
Die Performance findet auf Englisch statt.
Ablauf:
11:00 Check-In im K21
12:00 Beginn
13:00 Abfahrt
17:30 Ankunft K21
Zum Künstler:
JP Raether erforscht mit sogenannten „Schwarmwesen“ oder „aLivfeforms“ Alternativen zu kapitalistischen Modellen von Subjekt und Handeln. Er ist Vizepräsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und leitet dort den neu aufgebauten Performance-Studiengang Live Art Forms.
Voraussetzung für die Teilnahme:
Festes Schuhwerk und Outdoor-Kleidung
Proviant und Getränke sind mitzubringen
Minderjährige sind nur in Begleitung von Erwachsenen zugelassen
Tickets sind personengebunden
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei
Im Fall eines vorzeitigen Verlassens der Veranstaltung liegt die Rückreise in der Verantwortung der*s Besucher*in
In vier Bänden mit Tagebüchern reflektierte Anne Truitt ihren Alltag als Künstlerin, Lehrerin, Kind, geschiedene Frau, Großmutter. Die Bücher geben Einblick in das stetige Werden einer Persönlichkeit und auf den intellektuellen Hintergrund ihrer Kunst. Obwohl man sie nie persönlich getroffen hat, meint man nach der Lektüre, in ihr eine Freundin gefunden zu haben. Die Texte sind zugleich unheimlich unterhaltsam: Sie wirken wie einen Soap Opera, in der Geistesgrößen der Zeit ihre Aufritte haben. Wer mag, kann sie auch als Lebenshilfe und Selfcare-Vorlage lesen. Truitt thematisiert Einsamkeit, Mutterschaft und moralische Fragen. Schriftstellerinnen wie Rachel Kushner und Audrey Niffenegger fühlten sich durch diese Texte inspiriert. An diesem Abend soll Anne Truitt über ihre Texte vorgestellt werden.
Philipp Holstein ist Leiter des Feuilletons der Rheinischen Post. Er leitet den Schwerpunkt „Text und Musik“ an der Robert-Schumann-Hochschule und unterrichtet an der Heinrich-Heine-Universität. In seinem Veranstaltungsformat „Eine Stunde Gegenwart“ stellt er regelmäßig literarische Neuerscheinungen vor.
Mai
Mit Tast- und Sehübungen, Sanduhren und Farbbrillen erkunden Familien die Ausstellung, tauschen sich über Lieblingsfarben aus und malen anschließend im Werkraum eigene meditative Bilder.
Auf den ersten Blick wirken Anne Truitts Werke minimalistisch, doch bei genauerem Hinsehen entfalten sie eine sinnliche, poetische Tiefe. In einem langsamen, sorgfältigen Prozess trug die Künstlerin Schicht für Schicht Farbe auf – ebenso nehmen wir uns Zeit beim Betrachten und vertiefen die Kunstwahrnehmung durch Achtsamkeitsübungen im Ausstellungsraum.
Was verbindet Anne Truitts Werke mit Arbeiten von Künstler*innen wie Helen Frankenthaler, Sol LeWitt, Agnes Martin oder Ad Reinhardt? In einer Kombiführung durch die Ausstellung und die Sammlung des K20 nehmen wir Minimal Art und Farbfeldmalerei in den Blick.
Juni
Mit Tast- und Sehübungen, Sanduhren und Farbbrillen erkunden Familien die Ausstellung, tauschen sich über Lieblingsfarben aus und malen anschließend im Werkraum eigene meditative Bilder.
Auf den ersten Blick wirken Anne Truitts Werke minimalistisch, doch bei genauerem Hinsehen entfalten sie eine sinnliche, poetische Tiefe. In einem langsamen, sorgfältigen Prozess trug die Künstlerin Schicht für Schicht Farbe auf – ebenso nehmen wir uns Zeit beim Betrachten und vertiefen die Kunstwahrnehmung durch Achtsamkeitsübungen im Ausstellungsraum.
Was verbindet Anne Truitts Werke mit Arbeiten von Künstler*innen wie Helen Frankenthaler, Sol LeWitt, Agnes Martin oder Ad Reinhardt? In einer Kombiführung durch die Ausstellung und die Sammlung des K20 nehmen wir Minimal Art und Farbfeldmalerei in den Blick.
Juli
Mit Tast- und Sehübungen, Sanduhren und Farbbrillen erkunden Familien die Ausstellung, tauschen sich über Lieblingsfarben aus und malen anschließend im Werkraum eigene meditative Bilder.
Auf den ersten Blick wirken Anne Truitts Werke minimalistisch, doch bei genauerem Hinsehen entfalten sie eine sinnliche, poetische Tiefe. In einem langsamen, sorgfältigen Prozess trug die Künstlerin Schicht für Schicht Farbe auf – ebenso nehmen wir uns Zeit beim Betrachten und vertiefen die Kunstwahrnehmung durch Achtsamkeitsübungen im Ausstellungsraum.
Was verbindet Anne Truitts Werke mit Arbeiten von Künstler*innen wie Helen Frankenthaler, Sol LeWitt, Agnes Martin oder Ad Reinhardt? In einer Kombiführung durch die Ausstellung und die Sammlung des K20 nehmen wir Minimal Art und Farbfeldmalerei in den Blick.
August
Mit Tast- und Sehübungen, Sanduhren und Farbbrillen erkunden Familien die Ausstellung, tauschen sich über Lieblingsfarben aus und malen anschließend im Werkraum eigene meditative Bilder.