Calder kommt! Vorprogramm beginnt mit "K-Camps"

Die erste Veranstaltung im Vorprogramm der Ausstellung „Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung“ findet am 23.05.2013 statt. Sie steht unter dem Motto “STEP UP – Bewegung als Ausweg in Kunst und Gesellschaft”. Los geht es ab 18.30 Uhr im Foyer des K20 Grabbeplatz. Die „K-Camps“ sind ausdrücklich als Diskussionsveranstaltung gedacht: Zur Einleitung des ersten Abends stellen der Grimmepreisträger Siggi Becker und der Medienethiker Prof. Dr. Christian Schicha in kurzen 15-Minuten-Statements ihre Thesen vor. In der anschließenden Diskussion ist jeder eingeladen, Stellung zu beziehen oder auch den Referenten zu widersprechen. Die Kunstsammlung veranstaltet in den nächsten Monaten eine Reihe von insgesamt sieben K-Camps in Zusammenarbeit mit Prof. Tim Bruysten.

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Ausstellung im Schmela Haus mit "Kino für Kinder"

An drei Wochenenden im Mai (11. bis 26.05.) zieht das "Kino für Kinder" des Künstlers Gareth Moore ins Schmela Haus ein. Begleitend zur Ausstellung "Das Kind, die Stadt und die Kunst - Aldo van Eyck, Nils Norman, Yto Barrada", in der der Spielplatz als urbaner, ästhetischer und politischer Raum im Fokus steht, können Kinder hier sechs kurze 16mm-Filme von internationalen Künstlern wie Ulla von Brandenburg oder Geoffrey Farmer sehen. Die Filmvorführungen beginnen samstags und sonntags um 11.00, 15.00 und 17.00 Uhr. Ausgangspunkt der Ausstellung sind die Arbeiten des niederländischen Architekturvisionärs Aldo van Eyck (1918–1999), der von 1947 bis 1978 in Amsterdam mehr als 700 Spielplätze realisierte. Der historischen Präsentation von Planungen und Entwürfen des Architekten stehen künstlerische Arbeiten von Nils Norman und Yto Barrada gegenüber, die aus heutiger Sicht den Spielplatz als Ort der Gemeinschaft und Veränderung thematisieren. Eintritt frei!

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Selten ausgestellte Bissier-Arbeiten im K21 zu sehen

Einen seltenen Einblick in ihen umfangreichen Besitz mit Werken des Künstlers Julius Bissier (1893 - 1965) bietet sich bis zum Herbst in der Bel Etage im K21. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt dabei auf Bissiers geometrisch-abstraktem Werk. Gezeigt wird bis zum 20. Oktober eine Auswahl an Tuschen und Druckgraphiken sowie filigranen Miniaturen aus dem Spätwerk des Künstlers. Die hochempfindlichen Arbeiten auf Papier mit ihren sensiblen Farben können aus konservatorischen Gründen nur selten präsentiert werden. Auch bisher nie gezeigte Leinwandarbeiten, eine wenig bekannte Seite des Künstlers aus den frühen 1950er Jahren, sind in dieser neuen Sammlungspräsentation zu sehen. Die Kunstsammlung besitzt viele hundert Werke, die aus dem Nachlass des Künstlers im Jahr 1970 in die Sammlung gekommen sind.

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Klee-Werke zurück am Grabbeplatz

Klee ist wieder da: Als Querschnitt durch die umfangreiche Kollektion mit Werken Paul Klees sind nun wieder 25 Arbeiten des bedeutenden Künstlers im K20 Grabbeplatz zu sehen. Seit Herbst war die gesamte Klee-Sammlung unter dem Titel "100 x Paul Klee" im K21 Ständehaus als Sonderausstellung ausgestellt und ist dort von rund 99 000 Kunstfreunden bewundert worden. Die Neupräsentation im 2. Obergeschoss mit Arbeiten aus allen Schaffensperioden Klees legt ein besonderes Gewicht auf die Gemälde.

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Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute im K20

Von den an der traditionsreichen Düsseldorfer Kunstakademie lehrenden und studierenden Bildhauern gingen seit 1945 entscheidende Impulse von weit reichender Strahlkraft aus. Professoren wie Ewald Mataré, Joseph Beuys, Fritz Schwegler, Rosemarie Trockel, Hubert Kiecol und Katharina Fritsch prägten und prägen die fruchtbaren Auseinandersetzungen in der Akademie über ihre Klassen hinaus und trugen zugleich wesentlich zur Entwicklung der Bildhauerei bei. Tony Cragg, Bildhauer, Professor und Rektor der Akademie, hat den Anstoß für diese Ausstellung aus der Innensicht der Kunsthochschule gegeben: Mit herausragenden Werken der 53 beteiligten Künstlerinnen und Künstler wird Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute ein beeindruckendes Panorama moderner Bildhauerei sichtbar machen und zeigen, wie künstlerische Ideen entstehen, sich wandeln und Neues erzeugen.

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Wolfgang Tillmans im K21

Seit dem Ende der 1980er Jahre hat Wolfgang Tillmanns (geb. 1968) als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation das Medium Fotografie um entscheidende Aspekte weiterentwickelt und als Kunstform neu definiert. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt mit der Ausstellung eine längst überfällige Überblicksausstellung, die bisher nie zu sehende frühe zeichnerische und andere Arbeiten aus den späten 1980er Jahren einschließt. Seine frühesten Arbeiten, Fotokopien von Zeitungsbildern und eigenen Fotografien, gehen zurück auf Experimente mit einem der ersten digitalen Schwarzweiß-Fotokopiergeräte. Bilder und Fotosequenzen seiner Freunde und von jungen Leuten aus der Pop- und Klubkultur machten ihn einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Als erster nicht aus Großbritannien stammende Künstler und Fotograf erhielt der in Berlin und London lebende Tillmans im Jahr 2000 den renommierten britischen Turner Preis.

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Zur Tillmans-Ausstellung: Freischwimmer 13 × mittwochs

Die »Freischwimmer«-Abende widmen sich 10 x am Mittwochabend jeweils einem bestimmten Aspekt von Wolfgang Tillmans' künstlerischer und technischer Vorgehensweise. Das Programm beginnt um 19.00 Uhr mit einer Themenführung von Sebastian Riemer durch die Ausstellung. Ein geladener Gast aus dem Kreis junger Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler wird das Abendthema vertiefen und den eigenen konzeptionellen Ansatz in Bezug zu Wolfgang Tillmans’ Werk setzen. Im Anschluss an die Präsentation und die Diskussion klingt der Abend im informellen Gespräch mit Getränken in netter Atmosphäre aus. Bei Vorlage eines gültigen Schüler oder Studentenausweises ist der Eintritt frei. An den »Freischwimmer« bleiben alle Ausstellungen und Künstlerräume im K21 für die Dauer der Veranstaltung geöffnet.

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Neue Edition erschienen: Wolfgang Tillmans

Anlässlich der Ausstellung "Wolfgang Tillmans" hat der international bekannte Künstler für die Reihe Editionen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eine Edition angefertigt, deren Erlös der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zugute kommt. Der Tintenstrahldruck Kepler Venice tables – Edition für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (2013) auf Baumwollpapier ist in der Auflage 100, 25 a.p. erschienen, ist signiert und nummeriert und zu einem Preis von 750 Euro erhältlich.

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Labor im K20: Dingfest. Tastbare Skulpturen

Das Projekt "Dingfest", das parallel zur Ausstellung "Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute" ab dem 19. Februar im Labor im K20 zu sehen ist, soll nicht nur Blinden und Sehbehinderten neue Möglichkeiten eröffnen, sich der Bildenden Kunst anzunähern und ihr Verständnis von zeitgenössischer Bildhauerei zu bereichern. Es bietet auch sehenden Besuchern die seltene Gelegenheit, die haptischen Qualitäten eines Kunstwerks zu begreifen, seine räumlichen Dimensionen körperlich zu erfassen und den Produktionsprozess anhand der hinterlassenen Spuren nachzuempfinden.

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Kunst im Netz entdecken: Sammlung Online

Ob einfach nur neugierig oder mit wissenschaftlichem Forschungsinteresse: Besucher der Sammlung Online erwartet eine ausführliche Dokumentation der abgebildeten Meisterwerke aus der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Zu jedem Kunstwerk finden sich unter anderem Angaben zum Titel, zur Entstehung, Technik und Maßen sowie zu eventuellen Beschriftungen oder Erwerbungshinweisen. Erläuternde Texte und Angaben, wo das Werk ausgestellt war, sind ebenso zu lesen wie umfangreiche Literaturhinweise. In der Rubrik "Provenienz" werden die verfügbaren Informationen zu den wechselnden Eigentumsverhältnissen seit Entstehen eines jeden Kunstwerkes aufgeführt. In einem Portfolio können die Nutzer Werke "sammeln" und sich so ihre eigene "Kunstsammlung" zusammenstellen. Ausführliche Künstlerbiographien sind ebenfalls Bestandteil der Seite. Zunächst mit 100 Arbeiten von Paul Klee gestartet, ist die Sammlung Online inzwischen um weitere Meisterwerke aus der Zeit der Klassischen Moderne ergänzt worden.

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