"Auslese" im Lokal Lieshout mit Bettina Fischer

Die Liste der "Ausleser", die seit Sommer 2010 viermal im Jahr die sonntägliche Matinée Auslese – Bücher für die Sammlung gestaltet haben, ist inzwischen lang. Felicitas von Lovenberg, Durs Grünbein, Ingrid Bachér, Elger Esser, Michael Krüger und viele andere Literaturliebhaber, Laien wie Profis, stellten an einem Sonntagvormittag im Lokal Lieshout, dem Museumscafé im K20 am Grabbepelatz, jeweils 15 Titel vor, die sie im Blick auf die Sammlung, deren Geschichte, die Bilder und Künstler ausgewählt hatten. Nun geht die Auslese in die nächste Runde: Zu Gast am 1. Februar ist Bettina Fischer, die Leiterin des Literaturhauses Köln e.V. Beginn: 12.00 Uhr. Besucher, die an der Auslese teilnehmen wollen, zahlen nur den Eintritt in die Sammlung. Eine Kooperation mit der Buchhandlung Müller & Böhm.

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Vorschau: Uecker ab 7. Februar am Grabbeplatz

Nach einer kurzen Umbaupause geht es im K20 am Grabbeplatz weiter: Einen Blick auf das facettenreiche Werk des Künstlers Günther Uecker (*1930) richtet die Kunstsammlung mit der Ausstellung "Uecker". Die konzentrierte Auswahl bedeutender Werkblöcke dokumentiert – jenseits der weltbekannten Nagelreliefs – die unerschöpfliche Energie Ueckers seit den Tagen der internationalen Avantgardebewegung ZERO, die in den 1950/60er Jahren auch von Düsseldorf aus neue Wege in der Kunst gewagt hat. "Uecker" ist mit etwa 60 Werken aus fünf Jahrzehnten von der großen Rauminstallation bis zu Zeichnung vom 7. Februar bis zum 10. Mai 2015 im K20 am Grabbeplatz zu sehen. Zur Eröffnung am 6. Februar um 19.00 Uhr laden wir Sie schon jetzt herzlich ein. Noch vor der Eröffnung findet am selben Tag um 16.00 Uhr eine exklusive Preview für Schüler und Studierende statt, bei der der Künstler persönlich durch die Ausstellung führen wird.

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Futur 3: Neues Programm startet am 29.01.

Das neue Programm von Futur 3 im Schmela Haus beginnt nach der Winterpause wieder am 29. Januar. Im Jahr 2015 wird sich Futur 3 intensiv mit Fragen nach dem Verhältnis von Kunst, Gesellschaft und Globalisierung beschäftigen. In der Reihe historischer und zeitgenössischer Betrachtungen zur Globalisierung macht ein Vortrag der Berliner Kunstwissenschaftlerin Dorothea Schöne den Auftakt: In zunehmendem Maße hat sich die jüngste Kunstgeschichte und Museologie mit dem Einfluss und den Folgen von Migration und Globalisierung befasst. Zentraler Ausgangspunkt war dabei die Aufhebung des Verständnisses einer homogenen Kulturnation, wie es gerade auch unser mitteleuropäisches Denken bis ins späte 20. Jahrhundert geprägt hat. Der Vortrag untersucht anhand ausgewählter künstlerischer Positionen die Funktion und Rolle von Sprache und Schriftbild im Rahmen dieses Austausches, die Formierung neuer Narrative und die Begrenztheiten kulturellen Austausches auf Basis althergebrachter Rezeptionsmuster. Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr. Eintritt frei.

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Verlängerung im K21: Saraceno-Installation bleibt bis Ende 2015 geöffnet

Die riesige Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bleibt ein weiteres Jahr geöffnet. In den vergangenen 18 Monaten haben nicht nur mehr als 100 000 Menschen die Konstruktion aus Netzen unter der Kuppel des Ständehauses betrachtet, sondern vielfach auch als mutige Kletterer bestiegen. Gründliche Sicherheitsprüfungen haben nun ergeben, dass nach einigen Restaurierungen die Konstruktion nach dem Vorbild von Spinnennetzen noch bis zum Jahresende 2015 benutzt werden kann.

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Annette Messager im K21 Ständehaus

Annette Messager zählt zu den wichtigsten Figuren der aktuellen internationalen Kunstszene und bereitete mit ihrem Oeuvre das Terrain für die französische zeitgenössische Kunst vor. Dennoch liegt ihre letzte Einzelausstellung in einem deutschen Museum fast 25 Jahre zurück. Die Ausstellung "Annette Messager. Exhibition/Exposition" im K21 bietet nun die Möglichkeit, ihr Werk neu zu entdecken. Gezeigt werden Arbeiten, die sie seit den späten 1980er-Jahren bis heute geschaffen hat. Eigens für die Ausstellung ist die Serie Les interdictions en 2014 entstanden. Zentraler Teil der Ausstellung ist die raumgreifende Installation "Sous vent" (2004–10), die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2011 angekauft hat. Diverse Objekte wie eine übergroße Hand, ein Fuß, Organe oder Stofftiere werden von einem schwarzen Seidentuch bedeckt, das die Luftströmung aus drei Ventilatoren in Bewegung setzt. Während der Ausstellung im K21 ist Sous vent in einer Installationslänge von über 20 Metern im Untergeschoss des Ständehauses zu sehen.

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Umstrittenes Gris-Gemälde - Kunstsammlung ruft Limbach-Kommission an

Zur Klärung der strittigen Frage, ob der Galerist Alfred Flechtheim ein Gemälde von Juan Gris (1887-1927) unter dem Druck der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verkaufen musste, ruft die Kunstsammlung Nordrhein Westfalen die Limbach-Kommission an. Das bei Differenzen über die Rückgabe von Kulturgütern beratende Expertengremium soll klären helfen, ob für die NRW-Landesgalerie eine Restitution des Stilllebens „Geige und Tintenfass“ (1913) an die Erben des 1937 im Londoner Exil gestorbenen Galeristen Flechtheim geboten ist. Die Kunstsammlung NRW hatte das Gris-Werk 1964 im internationalen Kunsthandel erworben.

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Jetzt schon vormerken: Lichterfest 2015 mit Düsseldorfer Symphonikern

Mit einem Glanzlicht der besonderen musikalischen Art wartet das kommende Lichterfest der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehauspark auf: Am Samstag, 5. September 2015, gibt das prominente Orchester ein Konzert, bei dem die rund 80 Musiker auf einer schwimmenden Bühne in der Mitte des Kaiserteichs vor dem K21 Platz nehmen werden.

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#32: Online-Magazin der Kunstsammlung

Das Online-Magazin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen berichtet über Künstler und Themen der Kunstsammlung, macht aber auch jenseits des Ausstellungsgeschehens in Düsseldorf die Kunst zum Thema. Unter Rubriken wie "artists, live", "making of" oder "scouting" kommen Künstler selbst zu Wort, werden Einblicke hinter die Kulissen von K20 und K21 und F3 möglich und beleuchtet die Kunstsammlung auch Ausstellungen und Projekte an anderen Orten. Namensgebend für die Plattform ist Jackson Pollocks Meisterwerk "Number 32" (1950). Viel Freude beim Entdecken!

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Neuer Künstlerraum im K21: Antonia Low

Antonia Low ist eine sensible Perfektionistin, die die Räume in denen sie ausstellt, auf ihre inneren Zusammenhänge hin befragt. Häufig spürt sie Kabeln und Leitungen nach, die wie Lebensadern in den Wänden verborgen sind und die die Funktion des Raumes im Kern bestimmen. In ihrer Installation "A Room Recalls" im K21 dringt die Künstlerin nicht in die Schichten des Putzes vor, sondern nähert sich mit Spiegelungen den visuellen Untiefen des gegebenen Raumes an. Im größten und zugleich architektonisch ausgewogensten Raum des K21 hat die Berliner Künstlerin den Boden mit einer Spiegelfläche ausgelegt. Über Planken und über die Stege eines schwarzen Gerüstes kann der Besucher den Raum betreten und den reflektierenden Untergrund mit all seinen Veränderungen wahrnehmen. "A Room Recalls" ist von nun an für Besucher geöffnet. Im Online-Magazin #32 gibt es einen Einblick in den Aufbau und die Hintergründe der Installation.

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Neues Angebot: Drei Orte der Kunst mit einer Jahreskarte!

Im praktischen Visitenkartenformat steckt viel künstlerischer Inhalt, denn mit der persönlichen Jahreskarte der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erhalten die Inhaber innerhalb der regulären Öffnungszeiten freien Eintritt ab Kaufdatum in die Sammlungen und Ausstellungen von K20 Grabbeplatz, K21 Ständehaus und F3 Schmela Haus. Erhältlich ist die Jahreskarte zum Preis von 25,00 Euro an der Museumskasse oder per Post. Familien können doppelt sparen: Bei gleichzeitiger Bestellung einer Jahreskarte für eine erwachsene Person und ein Kind ist die Karte für das Kind (6 bis 18 Jahre) kostenlos, jedes weitere Kind/Jugendlicher zahlt nur 5,00 Euro.

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