Für Kinder und Jugendliche: Aktionen in den Ferien

Es weihnachtet bald! In den Weihnachtsferien bietet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wieder ein abwechslungsreiches Kursprogramm für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersklassen an. Auch in der zweiten Ferienwoche finden noch Kurse statt. Momentan sind in allen Programmen noch Plätze frei. Teilnahme nur nach Anmeldung im Besucherservice.

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Besucherrekord: Kunstsammlung meldet 300 000 Besucher für 2014

Das Jahr 2014 hat der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf erneut einen Besucherrekord beschert. Rund 300 000 Kunstinteressierte haben die beiden Ausstellungshäuser K20 und K21 sowie die Vorträge im F3 Schmela Haus in den vergangenen zwölf Monaten besucht. Dies bedeutet zum dritten Mal in Folge eine Steigerung der Besucherzahl um jeweils rund zehn Prozent (2013: 270 000, 2012: 250 000, 2011: 230 000), teilte der Kaufmännische Direktor der NRW-Landesgalerie, Hagen W. Lippe-Weißenfeld mit: „Das nachhaltig steigende Besucherinteresse bestätigt unser attraktives künstlerisches Programm, das sich ganz bewusst auch an breite Zielgruppen richtet. Besonders erfreulich ist zudem die Steigerung der Zahl bei den Gästen, die zum ersten Mal in unsere Häuser gekommen sind“, so Lippe-Weißenfeld.

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Umstrittenes Gris-Gemälde - Kunstsammlung ruft Limbach-Kommission an

Zur Klärung der strittigen Frage, ob der Galerist Alfred Flechtheim ein Gemälde von Juan Gris (1887-1927) unter dem Druck der Verfolgung durch die Nationalsozialisten verkaufen musste, ruft die Kunstsammlung Nordrhein Westfalen die Limbach-Kommission an. Das bei Differenzen über die Rückgabe von Kulturgütern beratende Expertengremium soll klären helfen, ob für die NRW-Landesgalerie eine Restitution des Stilllebens „Geige und Tintenfass“ (1913) an die Erben des 1937 im Londoner Exil gestorbenen Galeristen Flechtheim geboten ist. Die Kunstsammlung NRW hatte das Gris-Werk 1964 im internationalen Kunsthandel erworben.

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#32: Online-Magazin der Kunstsammlung

Das Online-Magazin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen berichtet über Künstler und Themen der Kunstsammlung, macht aber auch jenseits des Ausstellungsgeschehens in Düsseldorf die Kunst zum Thema. Unter Rubriken wie "artists, live", "making of" oder "scouting" kommen Künstler selbst zu Wort, werden Einblicke hinter die Kulissen von K20 und K21 und F3 möglich und beleuchtet die Kunstsammlung auch Ausstellungen und Projekte an anderen Orten. Namensgebend für die Plattform ist Jackson Pollocks Meisterwerk "Number 32" (1950). Viel Freude beim Entdecken!

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In eigener Sache: Vertrag der Direktorin vorzeitig verlängert

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Vertrag mit Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, vorzeitig verlängert. Ihr zunächst bis 2016 befristeter Vertrag läuft damit weitere sieben Jahre. Das teilten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kulturministerin Ute Schäfer mit.

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Neuer Künstlerraum im K21: Antonia Low

Antonia Low ist eine sensible Perfektionistin, die die Räume in denen sie ausstellt, auf ihre inneren Zusammenhänge hin befragt. Häufig spürt sie Kabeln und Leitungen nach, die wie Lebensadern in den Wänden verborgen sind und die die Funktion des Raumes im Kern bestimmen. In ihrer Installation "A Room Recalls" im K21 dringt die Künstlerin nicht in die Schichten des Putzes vor, sondern nähert sich mit Spiegelungen den visuellen Untiefen des gegebenen Raumes an. Im größten und zugleich architektonisch ausgewogensten Raum des K21 hat die Berliner Künstlerin den Boden mit einer Spiegelfläche ausgelegt. Über Planken und über die Stege eines schwarzen Gerüstes kann der Besucher den Raum betreten und den reflektierenden Untergrund mit all seinen Veränderungen wahrnehmen. "A Room Recalls" ist von nun an für Besucher geöffnet. Im Online-Magazin #32 gibt es einen Einblick in den Aufbau und die Hintergründe der Installation.

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Annette Messager im K21 Ständehaus

Annette Messager zählt zu den wichtigsten Figuren der aktuellen internationalen Kunstszene und bereitete mit ihrem Oeuvre das Terrain für die französische zeitgenössische Kunst vor. Dennoch liegt ihre letzte Einzelausstellung in einem deutschen Museum fast 25 Jahre zurück. Die Ausstellung "Annette Messager. Exhibition/Exposition" im K21 bietet nun die Möglichkeit, ihr Werk neu zu entdecken. Gezeigt werden Arbeiten, die sie seit den späten 1980er-Jahren bis heute geschaffen hat. Eigens für die Ausstellung ist die Serie Les interdictions en 2014 entstanden. Zentraler Teil der Ausstellung ist die raumgreifende Installation "Sous vent" (2004–10), die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2011 angekauft hat. Diverse Objekte wie eine übergroße Hand, ein Fuß, Organe oder Stofftiere werden von einem schwarzen Seidentuch bedeckt, das die Luftströmung aus drei Ventilatoren in Bewegung setzt. Während der Ausstellung im K21 ist Sous vent in einer Installationslänge von über 20 Metern im Untergeschoss des Ständehauses zu sehen.

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Wael Shawky: Cabaret Crusades – Ausstellung und Filmproduktion

In seiner ersten großen Museumsausstellung in Deutschland zeigt der ägyptische Künstler Wael Shawky (*1971) die als Filmtrilogie angelegten "Cabaret Crusades", in denen Marionetten die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge als Kabarett aufführen. Während Teil 1 und Teil 2 der Cabaret Crusades als raumgreifende Projektion ab dem 6. September in der Grabbehalle zu sehen sind, wird der in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen produzierte dritte Teil, "The Secrets of Karbala", parallel zur Ausstellung im selben Raum produziert und am 4. Dezember uraufgeführt. Bis dahin verwandeln Wael Shawky und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den Ausstellungsraum auf nie dagewesene Weise zum Ort der Kunstproduktion.

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Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee

Ägypten – das Land am Nil interessiert Europa seit Jahrtausenden. Viele Künstler reisten dorthin, so auch Max Slevogt (1868 – 1932) und Paul Klee (1879 – 1940). Slevogt unternahm im Frühjahr 1914 eine akribisch geplante "Malexpedition" von Alexandria bis Assuan und verarbeitete das Gesehene in einem Schaffensrausch vor Ort. Klee besuchte Ägypten zur Jahreswende 1928/29, nachdem er bereits 1914 in Tunesien das nördliche Afrika für sich entdeckt hatte. Auch sein Weg führte ihn entlang des Nils nach Kairo sowie nach Oberägypten. Zusammen mit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beiden Künstlern bis 4. Januar 2015 mit "Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee" eine große Ausstellung im K20 Grabbeplatz.

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Neues Labor-Projekt mit Katharina Hinsberg

Für das "Labor" der Kunstsammlung, den Ausstellungsraum der Abteilung Bildung, hat die Künstlerin Katharina Hinsberg einen kombinatorischen Farbraum entworfen, welcher sich über die Dauer der Ausstellung durch Mitarbeit der Besucher immer wieder verwandelt. Die Wände sind in 28 Schichten mit Blättern von Seidenpapier ausgekleidet; jede Schicht ist von einer anderen Farbe. Die Papiere hängen in einem Raster und sind so fixiert, dass sie leicht einzeln abgenommen werden können. Unter jedem abgetragenen Blatt tritt eine neue Farbe zutage. Der Raum ist im 2. Obergeschoss des K20 am Grabbeplatz bis Anfang Januar 2015 zu sehen. Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, einzelne oder mehrere Blätter schichtweise zu entfernen und Möglichkeiten der Komposition zu erproben.

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