Lichterfest im Ständehauspark

  • Lichterfest, Auftakt 19.09.2014, Foto: Wilfried MeyerLichterfest, Auftakt 19.09.2014, Foto: Wilfried Meyer
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Futur 3: Artist Talk mit Thomas Hirschhorn

Vor vier Jahren hat Thomas Hirschhorn (*1957) auf Einladung der Kunstsammlung seine bis dato im K21 alleinstehende Arbeit „Two Families“ bildgewaltig in die „Intensif-Station“ eingearbeitet. Hirschhorns Ausstellungen sind für die Besucher wie auch die Institution Museum gleichermaßen inspirierend wie fordernd, wie zuletzt seine radikale Ausstellung „Flamme éternelle“ im Palais de Tokyo in Paris im Frühsommer dieses Jahres zeigte. Am Donnerstag, 25. September, ist der Künstler zu Gast in der Reihe Futur 3 im Schmela Haus. Thema des Gesprächs zwischen Thomas Hirschhorn und Kunstsammlungsdirektorin Marion Ackermann werden seine in alle Richtungen strebendenden Überwältigungsstrategien und seine Haltung gegenüber der zeitgenössischen Kunst und der Institution Museum sein. Außerdem geht es um ganz konkrete restauratorische Fragen zum Künstlerraum im K21, die sich der Kunstsammlung in der täglichen Museumsarbeit als Herausforderung stellen. Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt frei.

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K21: Programm zum Lichterfest vorgestellt

Aktuelle Kunst und nostalgische Kahnfahrt, cooler Jazz und eine heiße Clubnacht. In ein Gesamtkunstwerk der ganz eigenen Art verwandelt sich der historische Park rings um das K21 Ständehaus, wenn die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen vom 19. bis zum 21. September zu ihrem Lichterfest lädt. Marion Ackermann, Künstlerische Direktorin, und Hagen Lippe-Weißenfeld, Kaufmännischer Direktor, haben das Programm zum Lichterfest gemeinsam mit Künstler Mischa Kuball im K21 vorgestellt.

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Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee

Ägypten – das Land am Nil interessiert Europa seit Jahrtausenden. Viele Künstler reisten dorthin, so auch Max Slevogt (1868 – 1932) und Paul Klee (1879 – 1940). Slevogt unternahm im Frühjahr 1914 eine akribisch geplante "Malexpedition" von Alexandria bis Assuan und verarbeitete das Gesehene in einem Schaffensrausch vor Ort. Klee besuchte Ägypten zur Jahreswende 1928/29, nachdem er bereits 1914 in Tunesien das nördliche Afrika für sich entdeckt hatte. Auch sein Weg führte ihn entlang des Nils nach Kairo sowie nach Oberägypten. Zusammen mit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beiden Künstlern bis 4. Januar 2015 mit "Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee" eine große Ausstellung im K20 Grabbeplatz.

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Neues Labor-Projekt mit Katharina Hinsberg

Für das "Labor" der Kunstsammlung, den Ausstellungsraum der Abteilung Bildung, hat die Künstlerin Katharina Hinsberg einen kombinatorischen Farbraum entworfen, welcher sich über die Dauer der Ausstellung durch Mitarbeit der Besucher immer wieder verwandelt. Die Wände sind in 28 Schichten mit Blättern von Seidenpapier ausgekleidet; jede Schicht ist von einer anderen Farbe. Die Papiere hängen in einem Raster und sind so fixiert, dass sie leicht einzeln abgenommen werden können. Unter jedem abgetragenen Blatt tritt eine neue Farbe zutage. Der Raum ist im 2. Obergeschoss des K20 am Grabbeplatz bis Anfang Januar 2015 zu sehen. Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, einzelne oder mehrere Blätter schichtweise zu entfernen und Möglichkeiten der Komposition zu erproben.

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Wael Shawky: "Making of" im Online-Magazin

Im Herbst 2014 wird die Grabbe Halle im K20 gleichzeitig Ausstellungsraum und Ort einer Filmproduktion. Wir begleiten den Künstler Wael Shawky und sein Team in unserem Online-Magazin #32 bei der Vollendung seiner Videotrilogie. Auf www.number32.de finden sich in der Kategorie "Making of" schon jetzt eine Reportage von einem ersten Treffen in den Glaswerkstätten in Murano, ein fotografischer Blick hinter die Kulissen in Düsseldorf sowie ein Interview zwischen Wael Shawky und Kuratorin Doris Krystof.

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Lichterfest im Ständehauspark vom 19. bis 21. September

Nach einem fulminanten Auftakt im September 2012 geht das Lichterfest im Ständehauspark in die zweite Runde: Vom 19. – 21.9.2014 lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen an drei Tagen zu Open-Air-Konzerten, künstlerischen Illuminationen, romantischen Bootsfahrten auf dem Kaiserteich und gastronomischen Highlights in den Park rund um das K21 ein. Nach dem Eröffnungskonzert mit den Jungen Blechbläsern NRW auf der Kaiserteichbühne ist die Clubnacht im Ständehaus besonderer Höhepunkt des Wochenendes. An den Turntables treffen sich in einmaliger Museumsatmosphäre am späten Freitagabend DJ Theo Fitsos, DJ Frank Dursthoff und DJ Michi Beck von "Die Fantastischen Vier". Tickets sind noch online erhältlich (€ 19,50 inkl. VVK Gebühren). Der Eintritt in den Park und zu den Open-Air-Veranstaltungen des Lichterfests ist frei. Am Samstag und Sonntag ist der Eintritt Museumseintritt im K21 ebenfalls kostenlos.

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Wael Shawky: Cabaret Crusades – Ausstellung und Filmproduktion

In seiner ersten großen Museumsausstellung in Deutschland zeigt der ägyptische Künstler Wael Shawky (*1971) die als Filmtrilogie angelegten "Cabaret Crusades", in denen Marionetten die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge als Kabarett aufführen. Während Teil 1 und Teil 2 der Cabaret Crusades als raumgreifende Projektion ab dem 6. September in der Grabbehalle zu sehen sind, wird der in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen produzierte dritte Teil, "The Secrets of Karbala", parallel zur Ausstellung im selben Raum produziert und am 4. Dezember uraufgeführt. Bis dahin verwandeln Wael Shawky und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den Ausstellungsraum auf nie dagewesene Weise zum Ort der Kunstproduktion.

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Bel Etage im K21: Katharina Sieverding

Unter dem Titel "mal d’archive" hat Katharina Sieverding eine mehrere Ausstellungsräume umfassende Installation im K21 geschaffen, in der sie frühe und aktuelle Arbeiten, Fotografien und Objekte mit einander verschränkt. Ihr aus 16 großformatigen Fotoarbeiten bestehender Stauffenberg-Block (I-XVI /1969), dessen Titel sich auf den 1944 hingerichteten Widerstandskämpfer und Hitler-Attentäter Claus von Stauffenberg bezieht, steht in der Bel Etage des Ständehauses im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die bis zum 21. September zu sehen ist. Auf Grund seiner Dimensionen – bei üblicher Hängung vier mal zwölf Meter – kann dieser Werkblock aus dem Besitz der Kunstsammlung nur selten gezeigt werden.

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Vorschau: Annette Messager im K21 ab 27.09.

Annette Messager zählt zu den wichtigsten Figuren der aktuellen internationalen Kunstszene und bereitete mit ihrem Oeuvre das Terrain für die französische zeitgenössische Kunst vor. Dennoch liegt ihre letzte Einzelausstellung in einem deutschen Museum fast 25 Jahre zurück. Die Ausstellung "Annette Messager. Exhibition/Exposition" im K21 bietet nun ab dem 27. September die Möglichkeit, ihr Werk neu zu entdecken. Gezeigt werden Arbeiten, die sie seit den späten 1980er-Jahren bis heute geschaffen hat. Eigens für die Ausstellung ist die Serie Les interdictions en 2014 entstanden. Zentraler Teil der Ausstellung ist die raumgreifende Installation "Sous vent" (2004–10), die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2011 angekauft hat. Diverse Objekte wie eine übergroße Hand, ein Fuß, Organe oder Stofftiere werden von einem schwarzen Seidentuch bedeckt, das die Luftströmung aus drei Ventilatoren in Bewegung setzt. Während der Ausstellung im K21 ist Sous vent in einer Installationslänge von über 20 Metern im Untergeschoss des Ständehauses zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 26. September um 19.00 Uhr statt.

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K21 Ständehaus: Tomás Saraceno – in orbit

Eine riesige Rauminstallation mit dem Titel „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstanden. In mehr als 20 Metern Höhe über der Piazza von K21 Ständehaus spannte Saraceno eine Konstruktion aus Netzen, in denen sich die Besucher scheinbar schwerelos bewegen können. Die insgesamt 2.500 Quadratmeter hochmoderner Sicherheitsnetze breiten sich in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel des K21 aus. Sie werden von einer Reihe „Sphären“, luftgefüllten PVC-Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, auf Abstand gehalten. „Das Werk zu beschreiben bedeutet die Menschen zu beschreiben, die es benutzen – und deren Gefühle“, erklärt Tomás Saraceno zu seiner in den vergangenen drei Jahren mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Spezialisten geplanten bisher größten Installation. Die Installation wird voraussichtlich bis Frühjahr 2015 zu sehen sein.

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