Ab 6. September: Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee

Ägypten – das Land am Nil interessiert Europa seit Jahrtausenden. Viele Künstler reisten dorthin, so auch Max Slevogt (1868 – 1932) und Paul Klee (1879 – 1940). Slevogt unternahm im Frühjahr 1914 eine akribisch geplante »Malexpedition« von Alexandria bis Assuan und verarbeitete das Gesehene in einem Schaffensrausch vor Ort. Klee besuchte Ägypten zur Jahreswende 1928/29, nachdem er bereits 1914 in Tunesien das nördliche Afrika für sich entdeckt hatte. Auch sein Weg führte ihn entlang des Nils nach Kairo sowie nach Oberägypten. Zusammen mit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beiden Künstlern ab 6. September 2014 eine Ausstellung im K20 Grabbeplatz. Die Eröffnung findet am 5. September um 19 Uhr statt.

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Lichterfest: Vorverkauf zur Clubnacht im K21 gestartet

Nach einem fulminanten Auftakt im September 2012 geht das Lichterfest im Ständehauspark in die zweite Runde: Vom 19. – 21.9.2014 lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen an drei Tagen zu Open-Air-Konzerten, künstlerischen Illuminationen, romantischen Bootsfahrten auf dem Kaiserteich und gastronomischen Highlights in den Park rund um das K21 ein. Besonderer Höhepunkt des Wochenendes ist die Clubnacht im Ständehaus am Freitagabend. An den Turntables der Clubnacht treffen sich in einmaliger Museumsatmosphäre DJ Theo Fitsos, DJ Frank Dursthoff und DJ Michi Beck von "Die Fantastischen Vier". Der Ticket-Vorverkauf startet am 1. August über Westticket und deren VVK-Stellen (Ticketpreis: 19,50 Euro inkl. VVK Gebühren).

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Wael Shawky "Cabaret Crusades" ab 6. September

In seiner ersten großen Museumsausstellung in Deutschland zeigt der ägyptische Künstler Wael Shawky (*1971) die als Filmtrilogie angelegten "Cabaret Crusades", in denen Marionetten die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge als Kabarett aufführen. Während Teil 1 und Teil 2 der Cabaret Crusades als raumgreifende Projektion ab dem 6. September in der Grabbehalle zu sehen sind, wird der in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen produzierte dritte Teil, "The Secrets of Karbala", parallel zur Ausstellung im selben Raum produziert und am 4. Dezember uraufgeführt. Die Eröffnung findet am 5. September um 19 Uhr statt.

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Bel Etage im K21: Katharina Sieverding

Unter dem Titel "mal d’archive" hat Katharina Sieverding eine mehrere Ausstellungsräume umfassende Installation im K21 geschaffen, in der sie frühe und aktuelle Arbeiten, Fotografien und Objekte mit einander verschränkt. Ihr aus 16 großformatigen Fotoarbeiten bestehender Stauffenberg-Block (I-XVI /1969), dessen Titel sich auf den 1944 hingerichteten Widerstandskämpfer und Hitler-Attentäter Claus von Stauffenberg bezieht, steht in der Bel Etage des Ständehauses im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die bis zum 21. September zu sehen ist. Auf Grund seiner Dimensionen – bei üblicher Hängung vier mal zwölf Meter – kann dieser Werkblock aus dem Besitz der Kunstsammlung nur selten gezeigt werden.

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Neues Labor Projekt ab 4. September

Für das "Labor" der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat die Künstlerin Katharina Hinsberg einen kombinatorischen Farbraum entworfen, welcher sich über die Dauer der Ausstellung durch Mitarbeit der Besucher immer wieder verwandelt. Dieser wird ab dem 4. September im K20 Grabbeplatz zu sehen sein - die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, einzelne oder mehrere Blätter schichtweise zu entfernen und Möglichkeiten der Komposition zu erproben. Eröffnung am 3. September um 18 Uhr, Eintritt frei.

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Verlängerung: Mercedes-Benz fährt alle 20 min. zur Kunst

Alle 20 Minuten rollt der schwarze Kleinbus zur Kunst – und das seit vier Jahren: Rund 75 000 Passagiere aus aller Welt haben bisher den Shuttle genutzt, den Mercedes-Benz und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ihren Gästen bieten. Auf die praktische Verbindung zwischen den beiden Ausstellungshäusern K20 am Grabbeplatz und K21 im Ständehaus ist auch künftig Verlass, denn soeben haben Mercedes-Benz in Düsseldorf und die Kunstsammlung ihre Kooperation um ein weiteres Jahr verlängert.

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K20: Weißer Abgrund Unendlichkeit beendet

Die Ausstellung im K20 ist nun beendet: Etwa 80 000 Besucher haben "Kandinsky, Malewitsch, Mondrian - Der weiße Abgrund Unendlichkeit" in der Kunstsammlung am Grabbeplatz gesehen. Rund 120 Gemälde, Zeichnungen, Künstlerbücher, Zeitschriften und Filme dokumentierten erstmals die vielfältige Bedeutung der Farbe Weiß in den Werken der Avantgarde-Maler Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian. Die Leihgaben der Schau, die zum Programm des Düsseldorfer Kunstfestivals Quadriennale 2014 gehört hat, kamen aus Sammlungen und Museen in 13 Ländern wie den USA, aus Russland und sogar Australien. Da einige der begehrten Meisterwerke auch in anderen internationalen Museen als Leihgaben erwartet werden, musste die Ausstellung der NRW-Landesgalerie im K20 am Grabbeplatz nach nur 12 Wochen Laufzeit bereits vor dem offiziellen Quadriennale-Ende am 10. August schließen.

Installationsansicht der Ausstellung im K20, Foto: Achim Kukulies
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K21 Ständehaus: Tomás Saraceno – in orbit

Eine riesige Rauminstallation mit dem Titel „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstanden. In mehr als 20 Metern Höhe über der Piazza von K21 Ständehaus spannte Saraceno eine Konstruktion aus Netzen, in denen sich die Besucher scheinbar schwerelos bewegen können. Die insgesamt 2.500 Quadratmeter hochmoderner Sicherheitsnetze breiten sich in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel des K21 aus. Sie werden von einer Reihe „Sphären“, luftgefüllten PVC-Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, auf Abstand gehalten. „Das Werk zu beschreiben bedeutet die Menschen zu beschreiben, die es benutzen – und deren Gefühle“, erklärt Tomás Saraceno zu seiner in den vergangenen drei Jahren mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Spezialisten geplanten bisher größten Installation.

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STADT UNTER! Mapping Game durch das unterirdische Düsseldorf

Düsseldorf wird aufgedeckt: Zur Ausstellung „Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger“, die im Programm der Quadriennale Düsseldorf stattfindet (K21, bis 10.08.2014), realisiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erstmals ein Computerspiel, das die Spieler auf Entdeckungsreise in den Untergrund schickt. Auf einer digitalen Stadtkarte Düsseldorfs können Bewohner und Besucher verborgene Orte des städtischen Untergrunds entdecken, dabei Informationen zu Tunneln, Schächten und Unterführungen sammeln und in Mini-Spielen wie etwa einem Quiz oder Bilderrätsel Punkte erzielen. Auch eigene im Untergrund verborgene Orte können, egal ob öffentlich zugänglich oder nicht, hinzugefügt und mit anderen geteilt werden.

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Von Kindern für Kinder: Neuer Multimediaguide zur Sammlung

Von Kindern für Kinder ist das neueste Projekt der Bildungsabteilung gedacht und gemacht. Ab sofort kann für den Sammlunsgbesuch des K20 am Grabbeplatz ein neuer Multimediaguide ausgeliehen werden, der sich speziell an jüngere Museumsbesucher richtet. Der Guide wurde von den „Klee Kindern“, Viertklässlern der Düsseldorf Paul-Klee-Grundschule, entwickelt. Kinder, die das Museum besuchen, können auf ipads, die kostenlos mit der Eintrittskarte ausgegeben werden, O-Töne und Interviews der „Klee Kinder“ hören und sehen.

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