Ab 9. Mai im K21: Imi Knoebel – Malewitsch zu Ehren

Imi Knoebel zählt zu den international wichtigsten abstrakten Gegenwartskünstlern. Sein stark minimalistisches Werk hat der in Düsseldorf lebende Künstler (geb. 1940) seit den 1960er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Seine schon lange andauernde Beschäftigung mit dem Werk des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch hatte hierfür bereits den Grundstein gelegt. Insbesondere dessen revolutionäres Schwarzes Quadrat, das 1915 erstmals ausgestellt wurde und als Inbegriff des Null-Zustandes der Malerei gilt, war für Knoebel Ausgangspunkt für seine eigenen Ansätze. In der Bel Etage des K21 zeigt Imi Knoebel nun bis Ende August neueste Wand- und Raumarbeiten neben suprematistischen Arbeiten von Malewitsch. Am 10. Mai 2015, zugleich dem letzten Tag der Uecker-Ausstellung im K20, laden wir Sie bei freiem Eintritt ab 13.00 Uhr ein, die Ausstellung im Ständehaus zu besuchen.

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KPMG- Kunstabend mit Günther Uecker und Wim Wenders

Eine einmalige Begegnung am Grabbeplatz: Zum KPMG-Kunstabend treffen sich am 6. Mai Günther Uecker und Wim Wenders zum Gespräch. Der Künstler und der Filmemacher sind derzeit mit großen Ausstellungen in Düsseldorf präsent. Im Auditorium im K20 am Grabbeplatz sprechen sie ab 20.00 Uhr über "Die Welt der Bilder" (begrenzte Plätze, keine Reservierung möglich). Zuvor finden, wie an jedem ersten Mittwoch im Monat, zahlreiche kostenlose Führungen und Rundgänge durch die Ausstellungen und Sammlungspräsentationen im K20 und K21 statt. Eintritt frei von 18.00 bis 22.00 Uhr.

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60.000. Uecker-Besucher im K20 begrüßt

Eine schöne Geburtstagsüberraschung: Am 23.04.2015 konnte Kunstsammlungs-Direktorin Marion Ackermann den 60.000. Besucher der Uecker-Ausstellung im K20 begrüßen. Dr. Hans Joachim Traenkner verbrachte mit seiner Frau Sigrid seinen Geburtstag in Düsseldorf. Nach einem Kö-Bummel und Besuch des Kö-Bogens, der dem Ehepaar aus Krefeld sehr gefallen hatte, kamen die beiden Kulturliebhaber an den Grabbeplatz, um sich die Ausstellung anzusehen. Mit dem Werk Günther Ueckers seien sie noch nicht näher vertraut, aber das wird sich sicher ändern: Marion Ackermann überreichte dem Paar nicht nur die Eintrittskarten, sondern auch ein Exemplar des begehrten Ausstellungskatalogs, den – nahezu ein Künstlerobjekt – Uecker selbst mitgestaltet hat.

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Futur 3 im Mai

Mit Futur 3 lädt die Kunstsammlung alle an Kunst und Kultur Interessierte zu Dialog, Debatte und Diskussion ins Schmela Haus ein. An jedem Donnerstagabend (außer an Feiertagen und in den Ferien) finden Begegnungen mit internationalen Gästen statt, die in unterschiedlichen Konstellationen und Themensträngen Fragen zur Zukunft – von Museum, Stadt, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft – erörtern. Im Mai finden insgesamt drei Donnerstags-Termine statt. Im Schmela Haus geht es an diesen Abenden etwa um die Frage "Journalismus nach dem Text!?" in der Reihe "Bild der Zukunft" (mit Stefan Schulz am 07.05.), findet eine Lecture Performance von und mit Michael Kliën und Steve Valk statt ("The Ecological Self" am 21.05.) und analysiert Tobias Matzner "Menschen, Algorithmen und liberale Subjekte" am 28.05.2015. Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr, Eintritt frei.

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Wael Shawky: The Secrets of Karbalaa wird im K21 gezeigt

Im Okober 2014 haben der ägyptische Künstler Wael Shawky und ein internationales 40-köpfiges Filmteam im Rahmen von Shawkys Ausstellung in K20 den Film "The Secrets of Karbalaa" gedreht. Damit ist Shawkys "Cabaret Crusades" –Trilogie, in der Marionetten kindlich und grausam zugleich die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge aus arabischer Sicht nachspielen, zum Abschluss gekommen. Nach der Fertigstellung der Postproduction des Films im Januar 2015 - rechtzeitig zu Shawkys Ausstellung im PS1MoMA, New York, wo die drei Filme bis Ende August 2015 zu sehen sind - ist der in Düsseldorf produzierte Film als Sonderveranstaltung an einigen Terminen im K21 zu sehen. Das erste Screening findet am 18. April zur Düsseldorfer Nacht der Museen statt. Weitere Termine: 25. April und 2. Mai, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr, 3. Mai von 11.00 bis 13.00 Uhr und 17. Mai (Internationaler Museumstag) noch einmal von 15.00 bis 17.00 Uhr.

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Uecker im Labor

Anlässlich seiner großen Ausstellung im K20 hat Günther Uecker eine neue Arbeit für das „Labor“ im 2. Obergeschoss entwickelt. hier sind die Besucher eingeladen, "Briefe an einen Unbekannten" zu schreiben und diese an den vor Ort verspannten Seilen aufzuhängen. Reflexionen zum Ausstellungsbesuch können hier ebenso ihren Niederschlag finden wie poetische Gedanken oder gesellschaftliche Fragestellungen. Schreiben ist im Werk von Günther Uecker von essenzieller Bedeutung. Die Schrift als sprachlicher Ausdruck steht bei ihm oftmals gleichberechtigt neben seinen bildkünstlerischen Arbeiten.

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Uecker-Katalog ist erschienen

Der umfangreiche Katalog zur Ausstellung Uecker ist nun erhältlich. Das hochwertig gestaltete Buch mit Bildern direkt aus der aktuellen Ausstellung knüpft durch Materialität und Typografie an die Qualität der frühen Drucksachen Ueckers an. Frühe Fotografien – unter anderem von Hilla Becher und anderen Künstlerkollegen – zeigen ihn außerdem als den nagelnden „Bild-Hauer“, Aktionskünstler, politischen Menschen, Poeten, Bühnenbildner und Klangkünstler. Durch drei aufschlussreiche Interviews mit dem Künstler, für die er als Gesprächspartner Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, die Fotografin Hilla Becher und den Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Eric Kandel wählte, verdichten sich die einzelnen Stränge von Ueckers Werk und seiner Person zu einem fulminanten Gesamtbild. Der 156 Seiten starke Band, in dem außerdem die Rede von Max Hollein zur Ausstellungspreview veröffentlicht ist, ist zu einem Preis von 36,00 Euro erhältlich. Erschienen im Nicolai Verlag (40 farbige und 35 s/w-Abbildungen, deutsch/englisch).

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Günther Uecker am Grabbeplatz

Einen Blick auf das facettenreiche Werk des Künstlers Günther Uecker (*1930) richtet die Kunstsammlung mit der Ausstellung "Uecker" im K20. Die konzentrierte Auswahl bedeutender Werkblöcke dokumentiert – jenseits der weltbekannten Nagelreliefs – die unerschöpfliche Energie Ueckers seit den Tagen der internationalen Avantgardebewegung ZERO, die in den 1950/60er Jahren auch von Düsseldorf aus neue Wege in der Kunst gewagt hat. "Uecker" ist mit etwa 60 Werken aus fünf Jahrzehnten von der großen Rauminstallation bis zu Zeichnung bis zum 10. Mai 2015 im K20 am Grabbeplatz zu sehen.

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Wartungsarbeit: Saracenos "in orbit" bis 26.05. geschlossen

Die riesige Rauminstallation in orbit des Künstlers Tomás Saraceno ist ein großer Anziehungspunkt im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. In den vergangenen anderthalb Jahren haben weit mehr als 100 000 Menschen nicht nur die Konstruktion aus Netzen unter der Kuppel des Ständehauses betrachtet, sondern diese vielfach auch als mutige Kletterer bestiegen. Im Frühjahr muss nun die Installation, die bis zum Ende des Jahres 2015 geöffnet bleibt, einer mehrwöchigen technischen Wartung unterzogen werden und bleibt daher für Besucher geschlossen. Die Schließungszeit muss noch einmal um wenige Tage verlängert werden: Nach Pfingsten, am 26. Mai, wird die Installation wieder für die Besucher geöffnet. Bitte beachten Sie, dass in der Zeit der technischen Arbeiten zeitweise auch das 4. Obergeschoss des K21 gesamt gesperrt werden muss, so dass die Installation auch nicht von außen zu sehen sein wird.

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Mehr als nur Nägel: Günther Uecker für #32

Am 6. Februar eröffnet im K20 am Grabbeplatz die erste große Museumsausstellung in seiner Wahlheimat. Grund genug für Günther Uecker, den weltweit bekannten Künstler, selbst Hand anzulegen. Für das Online-Magazin #32 stellte Fotograf Andreas Endermann, der Uecker beim Aufbau begleitete, einige der Bilder zur Verfügung.

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