Futur 3: Programm am 27. November

Futur 3 – Annäherung an eine ungekannte Zukunft richtet in der neuen Staffel den Blick vermehrt auf die globale Welt. Das Vortrags- und Diskussionsprogramm stellt an jedem Donnerstagabend ab 19.00 Uhr die Frage nach dem Menschen, nach kulturellen Handlungen und den Entwicklungskräften der Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt. Am letzten Donnerstag des Monats, am 27.11. wird es noch einmal literarisch: Schriftsteller und Verleger Axel von Ernst liest Texte von Rilke, Thomas Mann, Agatha Christie sowie den ägyptischen Autoren Ala al-Aswani und Chaled al-Chamissi (ebenfalls in Kooperation mit dem Literaturbüro NRW). Die Kunstsammlung bietet gemeinsam mit der Künstlerin und Kuratorin Maha Maamoun (dritte F3 Goethe Residency Stipendiatin aus Kairo) anlässlich ihres Abschieds einen zusätzlichen Programmpunkt an: Zur Vorstellung des zeitgleich in Kairo erstmals präsentierten Albums "Salute the Parrot" von Maurice Louca (Kairo) wird nach der Lesung eine "Listening Party" veranstaltet. Auch hierzu ist der Eintritt frei!

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In eigener Sache: Vertrag der Direktorin vorzeitig verlängert

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Vertrag mit Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, vorzeitig verlängert. Ihr zunächst bis 2016 befristeter Vertrag läuft damit weitere sieben Jahre. Das teilten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kulturministerin Ute Schäfer mit.

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Neuer Künstlerraum im K21: Antonia Low

Antonia Low ist eine sensible Perfektionistin, die die Räume in denen sie ausstellt, auf ihre inneren Zusammenhänge hin befragt. Häufig spürt sie Kabeln und Leitungen nach, die wie Lebensadern in den Wänden verborgen sind und die die Funktion des Raumes im Kern bestimmen. In ihrer Installation "A Room Recalls" im K21 dringt die Künstlerin nicht in die Schichten des Putzes vor, sondern nähert sich mit Spiegelungen den visuellen Untiefen des gegebenen Raumes an. Im größten und zugleich architektonisch ausgewogensten Raum des K21 hat die Berliner Künstlerin den Boden mit einer Spiegelfläche ausgelegt. Über Planken und über die Stege eines schwarzen Gerüstes kann der Besucher den Raum betreten und den reflektierenden Untergrund mit all seinen Veränderungen wahrnehmen. "A Room Recalls" ist seit dem 22. November für Besucher geöffnet, im Online Magazin #32 gibt es einen Einblick in den Aufbau und die Hintergründe der Installation.

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Wael Shawky: Making of im Online Magazin #32

Mit einer internationalen Crew aus Marionettenspielern, Szenographen, Beleuchtern, Kameraleuten und einer professionellen Filmproduktionsfirma hat Wael Shawky im Oktober seinen Filmdreh zum dritten Teil der "Cabaret Crusades" im K20 begonnen. Der ägyptische Künstler schildert in seiner Trilogie die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge aus arabischer Sicht - verfremdet dargestellt mit Marionetten. Das Online Magazin #32 der Kunstsammlung wirft regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen einer außergewöhnlichen Filmproduktion.

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Annette Messager im K21 Ständehaus

Annette Messager zählt zu den wichtigsten Figuren der aktuellen internationalen Kunstszene und bereitete mit ihrem Oeuvre das Terrain für die französische zeitgenössische Kunst vor. Dennoch liegt ihre letzte Einzelausstellung in einem deutschen Museum fast 25 Jahre zurück. Die Ausstellung "Annette Messager. Exhibition/Exposition" im K21 bietet nun die Möglichkeit, ihr Werk neu zu entdecken. Gezeigt werden Arbeiten, die sie seit den späten 1980er-Jahren bis heute geschaffen hat. Eigens für die Ausstellung ist die Serie Les interdictions en 2014 entstanden. Zentraler Teil der Ausstellung ist die raumgreifende Installation "Sous vent" (2004–10), die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen 2011 angekauft hat. Diverse Objekte wie eine übergroße Hand, ein Fuß, Organe oder Stofftiere werden von einem schwarzen Seidentuch bedeckt, das die Luftströmung aus drei Ventilatoren in Bewegung setzt. Während der Ausstellung im K21 ist Sous vent in einer Installationslänge von über 20 Metern im Untergeschoss des Ständehauses zu sehen.

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Wael Shawky: Cabaret Crusades – Ausstellung und Filmproduktion

In seiner ersten großen Museumsausstellung in Deutschland zeigt der ägyptische Künstler Wael Shawky (*1971) die als Filmtrilogie angelegten "Cabaret Crusades", in denen Marionetten die Geschichte der mittelalterlichen Kreuzzüge als Kabarett aufführen. Während Teil 1 und Teil 2 der Cabaret Crusades als raumgreifende Projektion ab dem 6. September in der Grabbehalle zu sehen sind, wird der in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen produzierte dritte Teil, "The Secrets of Karbala", parallel zur Ausstellung im selben Raum produziert und am 4. Dezember uraufgeführt. Bis dahin verwandeln Wael Shawky und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen den Ausstellungsraum auf nie dagewesene Weise zum Ort der Kunstproduktion.

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Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee

Ägypten – das Land am Nil interessiert Europa seit Jahrtausenden. Viele Künstler reisten dorthin, so auch Max Slevogt (1868 – 1932) und Paul Klee (1879 – 1940). Slevogt unternahm im Frühjahr 1914 eine akribisch geplante "Malexpedition" von Alexandria bis Assuan und verarbeitete das Gesehene in einem Schaffensrausch vor Ort. Klee besuchte Ägypten zur Jahreswende 1928/29, nachdem er bereits 1914 in Tunesien das nördliche Afrika für sich entdeckt hatte. Auch sein Weg führte ihn entlang des Nils nach Kairo sowie nach Oberägypten. Zusammen mit der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beiden Künstlern bis 4. Januar 2015 mit "Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee" eine große Ausstellung im K20 Grabbeplatz.

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Neues Labor-Projekt mit Katharina Hinsberg

Für das "Labor" der Kunstsammlung, den Ausstellungsraum der Abteilung Bildung, hat die Künstlerin Katharina Hinsberg einen kombinatorischen Farbraum entworfen, welcher sich über die Dauer der Ausstellung durch Mitarbeit der Besucher immer wieder verwandelt. Die Wände sind in 28 Schichten mit Blättern von Seidenpapier ausgekleidet; jede Schicht ist von einer anderen Farbe. Die Papiere hängen in einem Raster und sind so fixiert, dass sie leicht einzeln abgenommen werden können. Unter jedem abgetragenen Blatt tritt eine neue Farbe zutage. Der Raum ist im 2. Obergeschoss des K20 am Grabbeplatz bis Anfang Januar 2015 zu sehen. Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, einzelne oder mehrere Blätter schichtweise zu entfernen und Möglichkeiten der Komposition zu erproben.

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K21 Ständehaus: Tomás Saraceno – in orbit

Eine riesige Rauminstallation mit dem Titel „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstanden. In mehr als 20 Metern Höhe über der Piazza von K21 Ständehaus spannte Saraceno eine Konstruktion aus Netzen, in denen sich die Besucher scheinbar schwerelos bewegen können. Die insgesamt 2.500 Quadratmeter hochmoderner Sicherheitsnetze breiten sich in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel des K21 aus. Sie werden von einer Reihe „Sphären“, luftgefüllten PVC-Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, auf Abstand gehalten. „Das Werk zu beschreiben bedeutet die Menschen zu beschreiben, die es benutzen – und deren Gefühle“, erklärt Tomás Saraceno zu seiner in den vergangenen drei Jahren mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Spezialisten geplanten bisher größten Installation. Die Installation wird voraussichtlich bis Frühjahr 2015 zu sehen sein.

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Neues Angebot: Drei Orte der Kunst mit einer Jahreskarte!

Im praktischen Visitenkartenformat steckt viel künstlerischer Inhalt, denn mit der persönlichen Jahreskarte der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erhalten die Inhaber innerhalb der regulären Öffnungszeiten freien Eintritt ab Kaufdatum in die Sammlungen und Ausstellungen von K20 Grabbeplatz, K21 Ständehaus und F3 Schmela Haus. Erhältlich ist die Jahreskarte zum Preis von 25,00 Euro an der Museumskasse oder per Post. Familien können doppelt sparen: Bei gleichzeitiger Bestellung einer Jahreskarte für eine erwachsene Person und ein Kind ist die Karte für das Kind (6 bis 18 Jahre) kostenlos, jedes weitere Kind/Jugendlicher zahlt nur 5,00 Euro.

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