In order of appearance.

Absolvent_innen der Kunstakademie Düsseldorf

8.2. — 8.3.2020

  • Hedda Schattanik und Roman Szczesny, Amor Fati, 2020

Die Kooperation zwischen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Kunstakademie Düsseldorf geht in die zweite Runde. Die Ausstellung „In order of appearance“ zeigt aktuelle Werke von 77 Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Sie alle haben 2019 ihr Studium an der international renommierten Kunsthochschule abgeschlossen und präsentieren nun größtenteils zum ersten Mal ihre Arbeiten im musealen Raum.

Die Ausstellung, die das gesamte Untergeschoss des K21 einnimmt, folgt keiner thematischen Vorgabe. Insgesamt rund 100 Arbeiten dokumentieren die aktuellen künstlerischen Positionen in ihrer gesamten Breite. Neben einer Vielzahl von Gemälden sind Skulpturen, Installationen, Fotografien, Grafiken, Videos und Performances zu sehen. Die Ausstellung bietet damit einen Einblick in die aktuellen künstlerischen Entwicklungen in der Stadt und zeigt, welche Themen für junge Künstlerinnen und Künstler heute relevant sind. Die gezeigten Arbeiten beschäftigen sich mit Fragen nach Identität, Herkunft und den Grenzen des freien Handelns. Dem Interesse an aktuellen medialen Debatten und politisch relevanten Themen stehen die Suche nach alternativen Welten und die Auseinandersetzung mit den traditionellen Medien gegenüber.

Der Titel der Ausstellung „In order of appearance“ ist aus dem Bereich des Films entlehnt. Die im Abspann gebräuchliche Formulierung listet die involvierten Akteure in der Reihenfolge ihres  Auftritts im Film auf. So basiert auch das Konzept der Ausstellung nicht auf hierarchischen Prinzipien: Alle Absolventinnen und  Absolventen des vergangenen Jahres wurden eingeladen, neue Arbeiten für die Ausstellung vorzuschlagen. Denn eine der wichtigsten Voraussetzungen dieses  Ausstellungsvorhabens ist, niemanden auszuschließen und damit einen Überblick über die gesamte Kunstproduktion eines Jahrgangs der Düsseldorfer Kunstakademie zu vermitteln. Ganz bewusst sieht das Ausstellungskonzept davon ab, die Klassen und die Namen von Professorinnen und Professoren zu nennen, bei denen die Künstlerinnen und Künstler studiert haben. Denn die Arbeiten haben auch außerhalb der Akademie ihre Gültigkeit.

Mit dieser sich jährlich fortsetzenden Ausstellungsreihe möchte die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in einen Austausch treten mit der jungen Künstlergeneration und diese am Beginn ihrer Laufbahn unterstützen. Erstmals unterstützt auch die Stiftung Junge Kunst der Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen dieses Vorhaben durch den Ankauf eines der präsentierten Kunstwerke. Eine weitere Förderung ist das Provinzial Kunst-Stipendium, das anlässlich der Ausstellung ebenfalls zum zweiten Mal vergeben wird.


Mit Werken von

Laura Aberham, Jonathan Auth, Eliza Ballesteros, Yukie Laurentia Beheim, Joscha Bender, Marco Biermann und Tomas Kleiner, Katharina Bloch, Marina Bochert, Kai Borsutzky, Louisa Brüseke, Jana Buch, Vanessa Castra, Catherina Cramer, Xheni Çuni, Sibylle Czichon, Zoe Dittrich-Wamser, Kathrin Edwards, Bradley Emerson, Hakan Eren, Lisa-Maria Feike, Thimo Franke, Yutao Gao, Teye Gerbracht, Lukas Goersmeyer, Yijie Gong, Nicholas Grafia, Manuel Gröger, Kaori Hiraiwa, Paulina Hoffmann, Soonho Jeong, Andreas Jonak, Kaiso, Eun Kyung Kim, Sarah Kirschnick, Lisa Klinger, Konstitutiv der Möglichkeiten, Hanna Körner, Annette Kössler, Lukrezia Krämer, Moritz Krauth, Jana Kurashvili, Aylin Leclaire, Eunhwa Lee, Lotte Joseph Agnes Leerschool, Janis Löhrer, Jake Madel, Gloria Manzanares Romero, Neal McKee, Oliver Meier, Mikkel Møller Pedersen, Anna Christina Nendza, Anja Neumann, Filiz Özcelik, Maximilian Klemens Sänger, Rosa Sarholz, Hedda Schattanik und Roman Szczesny, Kai Werner Schmidt, Jan Luka Schmitz, Paul Schuseil, Lisa Seidel, Maya Shirakawa, Albrecht Maximilian Siegenbruk, Christina Steffans, Arjan Stockhausen, Sabrina Straub, Marie Sturm, Levente Szücs, Hiroki Tanaka, caner teker, Fivos Theodosakis, Tadashi Toyama, Robin Weuste, Eilza Wiszniewska, Samira Witt, Jana Zatvarnická, Yiy Zhang, Vera Zlatic.

  • Mit freundlicher Unterstützung von

  • Medienpartner

  • Gefördert durch:

K20K21 – Der Podcast der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt eine einzigartige Auswahl herausragender Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts. Doch was steckt hinter dem, was die Besucherinnen und Besucher in den beiden Häusern sehen können? Der neue Podcast nimmt sich jeweils eine der aktuellen Ausstellungen vor: „K20K21“ besucht den musealen Raum, trifft Beteiligte und spricht mit Künstlerinnen und Künstlern über die Inspiration für ihre Arbeit.

Ausstellungsansichten

  • Foto: Achim Kukulies
  • Foto: Achim Kukulies
  • Foto: Achim Kukulies
  • Foto: Achim Kukulies
  • Foto: Achim Kukulies
  • Foto: Achim Kukulies
Ihr Besuch

Die Ausstellung “In order of appearance” im K21 findet parallel zum Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf (5. bis 9.2.2020) statt.

Anfahrt
K21
Ständehausstraße 1
40217 Düsseldorf

Haltestelle:
Graf-Adolf-Platz

Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag
10–18 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag
11–18 Uhr
KPMG-Kunstabend,
Eintritt frei
18–22 Uhr

Besucherservice
Anmeldung und Information
Tel +49 (0)211 8381-204
service@kunstsammlung.de

Museumsshuttle
Kostenfreier Shuttle
zwischen K20 und K21
(ca. alle 30 min., max. 8 Personen)