Raqs Media Collective im K21 ab 20. April

Die Auseinandersetzung mit Zeit, Sprache und Geschichte steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit des 1992 in Neu-Delhi gegründeten Raqs Media Collective. Unter Einsatz verschiedener Medien vereinen die drei Mitglieder Jeebesh Bagchi (*1966), Monica Narula (*1969) und Shuddhabrata Sengupta (*1968) zeitgenössische Kunstpraxis mit historischer und philosophischer Spekulation, Geschichtsforschung und Theorie, wobei sie soziale und politische Bedingungen im globalen Kontext in den Blick nehmen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist Raqs' Faszination für das Phänomen Zeit, ein Thema, das die Künstler bereits seit den Anfängen ihrer Zusammenarbeit intensiv beschäftigt.

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Artist Talk mit Raqs Media Collective zur Eröffnung

Zur Eröffnung ihrer Ausstellung am 20. April kommen die drei Künstler des Raqs Media Collective nach Düsseldorf und werden im Gespräch mit Georg Imdahl, Kunstakademie Münster, in ihr Werk einführen. Zuvor eröffnet Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung, um 19.00 Uhr die Ausstellung. Der Eintritt ist frei, herzlich Willkommen!

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Douglas Gordon im K20: "k.364"

In der Grabbe Halle des K20 präsentiert der international renommierte schottische Künstler Douglas Gordon seine eindrucksvolle Videoinstallation "k.364" (2010). In dieser 50-minütigen Arbeit, die auf zwei doppelseitigen Projektionsflächen gezeigt wird, folgt der Künstler zwei israelischen Musikern polnisch-jüdischer Herkunft auf einer Bahnreise von Berlin nach Warschau, wo sie in der Nationalphilharmonie Mozarts "Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364" aufführen werden. Die Installation wird bis zum 19. August zu sehen sein. Eintritt frei!

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K20: Öffentliche Führungen zu Douglas Gordon und Sammlung

Der Installation "k.364" von Douglas Gordon widmen sich verschiedene öffentliche Führungen. Vom 18. April bis 6. Juni finden immer mittwochs Kurzführungen am Mittag statt. Um 13.00 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher einen halbstündigen Einblick in die Ausstellung (Teilnahme und Eintritt frei). Öffentliche Führungen zu Douglas Gordon und ausgewählten Werken der Sammlung im K20 sind im Zeitraum bis zum 3. Juni immer sonn- und feiertags um 15.00 Uhr geplant. Die Teilnahme an den einstündigen Führungen ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen, um Anmeldung beim Besucherservice wird gebeten.

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"in orbit" im K21: Installation wieder geöffnet

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Die Installation ist nach durchgeführten Wartungsarbeiten nun wieder für die Begehung geöffnet. Aktuelle Informationen im Bereich "Öffnungszeiten" sowie telefonisch über den Besucherservice unter Tel +49 (0)211. 83 81-204.

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Raqs Media Collective: Preview für Studierende

Bereits vor der offiziellen Eröffnung von Raqs Media Collective am 20. April haben Studierende wieder die Gelegenheit, die Ausstellung gemeinsam mit den Künstlern zu diskutieren. Die Preview für Studierende findet am Eröffnungstag um 15.30 Uhr in der Ausstellung statt, die Künstler sind anwesend. Die Preview findet in englischer Sprache statt, Eintritt frei mit Studentenausweis.

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Akram Zaatari: Katalog noch erhältlich

Aktuell ist zur Ausstellung Akram Zaatari. Against Photography der vom Museum MACBA in Barcelona herausgegebene Katalog in englischer Sprache erschienen. Die Publikation präsentiert das Werk des libanesischen Künstlers Akram Zaatari auf 188 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Erhältlich ab sofort im Museum und im Webshop zum Preis von 35,00 Euro.

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Sammlung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde 1961 gegründet. Grundstock bildet der Ankauf einer Gruppe von Paul-Klee-Werken durch das Land NRW. Damit sollte der von den Nationalsozialisten verfolgte Künstler gewürdigt werden, der bis 1933 Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie war. Heute kennzeichnet die Kunstsammlung eine einzigartige Auswahl von Avantgarde-Gemälden des 20. Jahrhunderts: Die Bilder von Henri Matisse, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky oder Jackson Pollock sind Zeugnisse der Geschichte und eröffnen Visionen künftiger Gesellschaften. Im K20 sind prägende Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts zu sehen wie Kubismus oder Surrealismus, Pop und Minimal Art. Im K21 wird internationale Kunst seit den 1980er Jahren präsentiert, darunter Rauminstallationen, Fotografie und Video.

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Linklaters-Thementag am 6. Mai im K21

Zu einer "Reise durch Raum und Zeit" lädt das K21 zum nächsten Linklaters-Thementag für die ganze Familie am 6. Mai ein. Alle Workshops und Führungen des Tages widmen sich den Themen der Ausstellung von Raqs Media Collective. Von 11.00 bis 17.00 Uhr vergeht bei offenen Workshops auf der Piazza und in den Studios die Zeit "...wie im Fluge". Spezielle Führungen für Kinder, Erwachsene und Familien werden über den Tag verteilt angeboten. Um 14.00 Uhr lädt Beatrice Hilke zu Kuratorenführung im Untergeschoss ein. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Workshops und Führungen ist an diesem Tag frei.

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Präsentationen im K21

Die Künstlerräume stehen im Zeichen von Bühne, Theater und Inszenierung. Inge Mahn verbindet Alltagsgegenstände mit Architektur. In Anlehnung an die Minimal Art tragen ihre Werke aus Gips durchgängig Weiß als Farbe. Und die Dinge, die sie verwendet, sind auf Grundformen zurückgeführt, bevor sie in einen Dialog mit dem Raum treten. Ulla von Brandenburgs Arbeiten kennzeichnen dagegen etwas Verführerisches, ja fast Dekoratives. Sie erinnern an surreale Welten und bühnenhafte Inszenierungen. Auch Eva Kot’átková entwirft Bühnen mit surrealen Objekten und Collagen. Es handelt sich um Fragmente und Käfige, die an Repressionen aus der Kindheit und der Erziehung erinnern und dazu dienen, bestehende Normen zu hinterfragen.

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