STAGING: Solo #2 (2017) von Maria Hassabi bis 21. Januar

Flankierend zur Ausstellung von Carmen Herrera zeigt die in New York lebende Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) ab dem 8. Dezember in der monumentalen Grabbe Halle "STAGING: Solo #2" (2017). Ihre eindringlichen Performances sind streng komponierte Choreographien, in denen sie immer wieder die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild auslotet. Skulpturale Körperlichkeit entwickelt sich aus präzise definierten Mikrobewegungen der Tänzerinnen und Tänzer, die verbunden mit prägnanten Setzungen im Raum – ein pinkfarbiger Teppich, eine spezifische Lichtinszenierung und Klangkomposition – auf beunruhigend faszinierende Weise die gewohnte Erfahrung von Zeit und Raum destabilisieren. Die Performance wird ab dem 8. Dezember für gut sechs Wochen lang immer während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein (bis 21. Januar 2018).

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Ausstellung im K20: Carmen Herrera – Lines of Sight

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

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Ausstellung im K21: Akram Zaatari. Against Photography

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive. Sie wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA), in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert. Im K21 wird Against Photography vom 18. November bis 25. Februar 2018 zu sehen sein.

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Kunst & Karneval im K20: Masken-Workshops für Groß und Klein

Was haben die Personen in den Bildern des kubistischen Künstlers Fernand Léger mit Robotern gemein? Erinnern Pablo Picassos Figuren an Transformers und Co. oder surrealistische Gestalten an Comicfiguren? In diesem offenen Workshop bietet sich an vier Sonntagen im Januar und Februar die Gelegenheit, sich rechtzeitig zu Karneval gemeinsam mit Freunden oder der Familie von den Bildern und Figuren der klassischen Moderne im K20 inspirieren zu lassen. Eigene fantastische Masken werden gestaltet! Vier Termine ab dem 14. Januar, jeweils 13.00 bis 18.00 Uhr. Das Entgelt für Erwachsene beträgt 10,00 Euro pro Person und Termin, Kinder (ab 7 Jahren) zahlen 4,50 Euro. Um Anmeldung beim Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81 204 oder per E-Mail unter service@kunstsammlung.de) wird gebeten.

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Futur 3: Christian Kravagna zu Gast im Januar

Am 11. Januar findet die erste Veranstaltung im neuen Jahr im Schmela Haus statt. Zu Gast ist Christian Kravagna, der in der Reihe "museum global" sein Buch "Transmoderne - Eine Kunstgeschichte des Kontakts" vorstellt. Der Kunsthistoriker ist Professor für Postcolonial Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Postkolonialismus, die globale Moderne und Migration, aber auch visuelle Kultur, Kunst und Politik. Im Anschluss an die Buchpräsentation wird ein kurzes Gespräch zwischen Christian Kravagna und Mitarbeiterinnen des Ausstellungsprojekts "museum global" stattfinden. Hiermit wird die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in einer Ausstellung ab November 2018 ihre Bestände der eurozentrischen Moderne in den Blick nehmen, um sie weltweit angesiedelten Mikrogeschichten künstlerischer Modernen gegenüber zu stellen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Kursreihe für Erwachsene zu Carmen Herrera

Am 19. Januar beginnt im Begleitprogramm zu "Carmen Herrera – Lines of Sight" eine dreiteilige Kursreihe für Erwachsene. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Werk Carmen Herreras umfassend kennen – von den frühen Arbeiten der Pariser Zeit bis heute. Sie erfahren, welche Bedeutung dieser lange unentdeckten Künstlerin in der Geschichte der Abstraktion zukommt. Eigene bildnerische Experimente erlauben ihnen zudem einen praktischen Zugang zur Kunst Carmen Herreras. Die Kurse zu unterschiedlichen Themen finden jeweils an einem Freitag und einem Samstag statt (19./20.01., 26./27.01., 02./03.02.). Das Entgelt pro Kurs beträgt 30,00 Euro. Wer an mehreren Kursen teilnimmt, erhält eine Ermäßigung. Weitere Informationen und Anmeldung beim Besucherservice der Kunstsammlung.

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Deutscher Katalog zu Carmen Herrera erschienen

Zur Ausstellung erscheint das Katalogbuch Lines of Sight in deutscher Sprache. Die Publikation mit 256 Seiten (196 farbige und 20 schwarz-weiß Abbildungen, Hardcover gebunden) versammelt Texte zum Werk der 102-jährigen Künstlerin und zeigt alle in der Ausstellung präsentierten Werke. Erschienen im Wienand Verlag Köln, Preis der Museumsausgabe: 36,00 Euro.

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Edition von Carmen Herrera erschienen

Anlässlich der Ausstellung Carmen Herrera – Lines of Sight erscheint eine Edition der Künstlerin. Das Blatt "Untitled" (2017) ist auch Carmen Herreras erste Auseinandersetzung mit Lithografie. Das Werk ist beispielhaft für Herreras klare und absolut radikal komponierte Farbflächenbilder. Die Edition kann ungerahmt oder gerahmt erworben werden. Die Rahmung entspricht konservatorischen Standards in Museumsqualität. Die Edition (Original-Lithografie, 1 Stein / Farbe, Auflage: 100, 10 AP, 10 PP, 1 HC, 1 Archiv) im Format 100 × 67 cm ist signiert und nummeriert. Preis (ungerahmt): 1000,00 Euro.

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"in orbit": Installation von Tomás Saraceno im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Die Installation ist während der Öffnungszeiten des Museums zu betreten. Es ist möglich, dass es zu kurzfristigen Schließungen und Wartungsarbeiten kommt. Aktuelle Informationen im Bereich "Öffnungszeiten" sowie telefonisch über den Besucherservice unter Tel +49 (0)211. 83 81-204.

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Künstlerräume im K21

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Werke aus der Sammlung mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 Räume intensive, fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. In diesem Jahr sind neben bestehenden Künstlerräumen neue Installationen von fünf Künstlerinnen zu sehen. Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Inge Mahn und Pamela Rosenkranz legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und eine architektonische Erweiterung des Raumes. Die Künstlerräume werden seit dem vergangenen Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Die neuen Räume werden bis Ende März 2018 zu sehen sein.

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