Vorschau K20: Art et Liberté – Surrealismus in Ägypten

"Art et Liberté – Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938–1948)" ist die erste umfassende Museumsausstellung zu der in Kairo aktiven Gruppe "Art et Liberté" (Kunst und Freiheit), die ab dem 15. Juli im K20 zu sehen sein wird. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der heute fast vergessenen ägyptischen Künstlergruppe, die sich am Vorabend des Zweiten Weltkrieges 1938 in Kairo gegründet hat. In Berlin, Rom und Moskau waren zu dieser Zeit die Diktatoren auf dem Zenit ihrer Macht, Spanien stand kurz vor der faschistischen Machtübernahme. International schlossen sich in vielen Ländern Dichter und Maler, Filmemacher oder Fotografen zusammen, für die der Surrealismus zum Ausdruck des kulturellen Widerstands gegen Faschismus, Kolonialismus und Nationalismus wurde. Mit mehr als 200 Leihgaben aus rund 50 Sammlungen in zwölf Ländern, darunter Gemälde und Grafiken, Fotografien, Filme, Bücher und Dokumente, wird diese Ausstellung an ihrer dritten Station nach Paris und Madrid bis Mitte Oktober 2017 im K20 zu sehen sein.

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Aktionen in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche

Auch in diesem Jahr bietet die Kunstsammlung wieder Ferienaktionen für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien an. Das Programm beginnt in der dritten Juliwoche. "Mach es wie die Profis" fordert Barbara Dörffler jugendliche Teilnehmer zwischen 10 und 12 Jahren auf. Der dreitägige Kurs ab dem 19. Juli führt ein in die Arbeitsschritte von Ausstellungsmachern. Die Teilnehmer von "Das tragbare Museum..." schauen, wie die Sammlung des Museums derzeit aufgebaut ist, betrachten Kunstwerke und entwerfen ein eigenes Modell, das sie mit ihren Bildern bestücken. Die Angebote richten sich jeweils an Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersgruppen. Alle Ferienaktionen bis Ende August sind im neuen Quartalsprogramm veröffentlicht. Plätze können bereits beim Besucherservice der Kunstsammlung gebucht werden.

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Sammlung im K20: Paul Klee und reduzierter Eintritt

Die Sammlungsräume am Grabbeplatz präsentieren sich an einigen Stellen in neuem Licht: Neu eingerichtet im 2. Obergeschoss von K20 wurde ein Grafikraum mit Werken von Paul Klee. Zu sehen sind 26 Blätter, die einen Überblick über das Schaffen des Künstlers von den 1910er bis in die 1940er Jahre geben. Das "Bildnis der Frau v. Sinner, Bern" (1906) begrüßt die Besucher gleich zu Beginn. Die Auswahl enthält Aquarelle aus der Zeit der Reise nach Tunesien, aber auch Blätter aus den Jahren, die Klee am Bauhaus in Weimar und Dessau verbrachte. Dazu gehören etwa die "vermessenen Felder" (1929), die Eindrücke von Klees Ägyptenreise verarbeiten. Die Folge endet mit Beispielen aus den späten Schaffensjahren wie "Gefährliches" (1938). Zu den Arbeiten von Paul Klee zeigen wir unsere Collagen von Kurt Schwitters zusammen mit dessen "Merzbild 25 A. Das Sternenbild" (1920). Auch an anderen Stellen des Sammlungsrundgangs ist Paul Klee präsent – insgesamt sind es derzeit 39 Werke des Künstlers aus der Sammlung. Aufgrund des Ausstellungsumbaus im Erdgeschoss zahlen Besucher von K20 derzeit einen reduzierten Eintritt von 10,00 Euro (ermäßigt 8,00 Euro).

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Schließung des Museums zum Grand Départ (Tour de France)

An den Tagen zwischen dem 29. Juni und 2. Juli steht ganz Düsseldorf im Zeichen des Radsports: Während des Grand Départ der diesjährigen Tour de France ändert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen aufgrund des erwartet hohen Besucherandrangs in der Stadt sowie teilweise gesperrter Straßen rund um die beiden Häuser K20 und K21 ihre Öffnungszeiten. Am Samstag, dem 1. Juli 2017, bleiben beide Häuser ganztags geschlossen. Am Sonntag, dem 2. Juli 2017, bleibt das K20 in der Altstadt weiterhin geschlossen. Das K21 im Ständehauspark hat an diesem Tag wieder regulär geöffnet. Besucherinnen und Besuchern wird an allen Tagen dringend empfohlen, sich auf den Internetseiten des Veranstalters der Tour de France sowie bei der Stadt Düsseldorf über mögliche Einschränkungen bei der Anreise und Sperrungen im Bereich der Innenstadt zu informieren.

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Bel Etage im K21: Leunora Salihu bis 10. September

Die 1977 im Kosovo geborene Leunora Salihu ist auf dem Weg, sich als Bildhauerin eine unverwechselbare künstlerische Sprache zu erarbeiten. Für ihre abstrakten Skulpturen, die sich in Form und Größe stark unterscheiden, verwendet sie Holz, Multiplexplatten, Kunststoffe oder Ton. Eine enorme Materialkenntnis bildet die Basis aller Arbeiten, denn die Eigenschaften der Werkstoffe bestimmen die endgültigen Formen der Objekte, auch wenn diese bisweilen Assoziationen an Industrie, Maschinenbau und Literatur wachrufen. Eine Präsentation von Werken der Bildhauerin ist unter dem Titel GRAVITY ON A JOURNEY in den Räumen der Bel Etage im K21 bis zum 10. September 2017 sehen sein.

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Futur 3 im Schmela Haus

Über den Sommer widmen sich mehrere Abende der Reihe "Futur 3" der Ausstellung "Art et Liberté" im K20. Zu einer Preview der von Sam Bardaouil und Till Fellrath kuratierten Schau über die gleichnamige ägyptische surealistische Künstlergruppierung, lädt die Kunstsammlung am 6. Juli ein. Gut eine Woche vor Eröffnung der Ausstellung widmen sich Talk und Diskussion der für die Künstler prägenden Umbruchszeit in Ägypten zwischen 1938 und 1948. Im Anschluss findet eine Sommerparty statt. Weitere Termine im Begleitprogramm folgen. Veranstaltungsort ist das Schmela Haus in der Mutter-Ey-Straße. Einlass und Barbetrieb jeweils ab 18.30 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Die neuen K21 Künstlerräume sind eröffnet

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Werke aus der Sammlung mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 Räume intensive, fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. Ab April sind neben bestehenden Künstlerräumen neue Installationen von fünf Künstlerinnen zu sehen. Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Inge Mahn und Pamela Rosenkranz legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und eine architektonische Erweiterung des Raumes. Die Künstlerräume werden seit dem vergangenen Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Die neuen Räume werden bis Ende März 2018 zu sehen sein.

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Saraceno-Kunstwerk im K21 wieder geöffnet

Die riesige Netzkonstruktion "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno im K21 ist wieder begehbar: Nun wurde der absolute Publikumsrenner des Museums, der wegen gründlicher Renovierung seit vergangenem Herbst geschlossen war, neu eröffnet. Vor allem sind die 2 500 Quadratmeter Stahlnetz neu gespannt worden, auf denen mutige Museumsbesucher in etwa 25 Metern Höhe unter der gläsernen Dachkuppel scheinbar schwebend klettern können. Nicht nur das Netz, sondern auch die schimmernden "Sphären", die als große Kugeln von mehreren Metern Durchmesser die drei Netzlagen auf Abstand gehalten hatten, waren nach jahrelanger Beanspruchung erneuerungsbedürftig. Wegen der Verwendung strapazierfähigerer Materialien kann "in orbit" in der neuen Version fünf Jahre lang für Kletterer (ab 12 Jahren) geöffnet bleiben. Jeweils sonn- und feiertags werden um 16.00 Uhr Ausstellungsführungen im K21 angeboten. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis inbegriffen (nur nach Anmeldung im Besucherservice). Die Installation kann im Anschluss an die jeweilige Führung betreten werden.

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Susanne Gaensheimer wird neue Direktorin

Wie die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am 7. März mitteilte, wird Prof. Dr. Susanne Gaensheimer neue Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Die Kunsthistorikerin, die zuletzt acht Jahre das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt leitete, wechselt zum 1. September 2017 nach Düsseldorf. Sie folgt damit auf Prof. Dr. Marion Ackermann, die im vergangenen Jahr die Aufgabe der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden übernahm.

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"Wegen Umbau geöffnet" im Labor im K20

Im Projekt »Wegen Umbau geöffnet«, das von Januar 2017 bis August 2018 im Labor im K20 stattfindet, setzen sich Besucherinnen und Besucher sowie Museumsinteressierte mit Kunstwerken der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons auseinander. Als Fokusgruppen arbeiten sie in einer hierfür entworfenen Ausstellungsarchitektur und entwickeln eigene Zugänge zu von ihnen ausgewählten Werken. In einer Reihe von Workshops untersuchen sie Inhalte, Präsentations- und Vermittlungsformen und kommentieren diese. Schließlich präsentieren sie dem Museum und dem Publikum ihre Perspektiven in Form einer Ausstellung und laden zur weiteren Diskussion ein. »Wegen Umbau geöffnet« ist Teil des mehrjährigen Forschungsprojekts "museum global". Es besteht fortlaufend die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Projekt in einer der Workshop-Reihen anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

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