museum global: heute im OPEN SPACE

Zur Ausstellung "museum global" haben die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das Architektenteam raumlaborberlin den OPEN SPACE entwickelt und eingerichtet – einen kostenfrei zugänglichen Treffpunkt und Verhandlungsort in der bisher als Ausstellungssaal genutzten Grabbe Halle. Hier laden nun eine Bühne, eine Café, eine Infostation sowie eine Siebdruckwerkstatt zu Diskussion und Austausch ein. Mit einem direkten Eingang über den Grabbeplatz öffnet sich das Museum damit erstmals praktisch wie symbolisch dem Stadtraum. Täglich findet ein abwechslungsreiches, in weiten Teilen kostenfreies Programm statt, das gemeinsam mit diversen Partnern initiiert wurde. Das Vermittlungsprogramm im OPEN SPACE der Ausstellung "museum global" wird gefördert durch die Commerzbank-Stiftung.

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museum global: Ausstellung im K20

Ausgehend von einer kritischen Beschäftigung mit der eigenen Sammlung konzentriert sich die Ausstellung "museum global. Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne" im K20 (ab 10.11.) auf ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des westlichen Kanons. Mit Mikrogeschichten aus Japan, Georgien, Brasilien, Mexiko, Indien, dem Libanon oder Nigeria (1910 bis 1960) hinterfragt das Museum nicht nur eine eurozentrische Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven. Begleitend zur Ausstellung wird mit raumlaborberlin der OPEN SPACE eingerichtet. Hier lädt die Kunstsammlung mit einer Bühne, einem Café, einer Infostation sowie einer Siebdruckwerkstatt zu Diskussion und Austausch ein. Mit einem Eingang über den Grabbeplatz öffnet sich das Museum erstmals dem Stadtraum. Das Forschungsprojekt wurde initiiert und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

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"Planet 58": Absolvent_innen bis 31.3. im K21 zu Gast

Die Ausstellung "Planet 58" zeigt aktuelle Werke von Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf. Alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben 2018 ihr Studium an der international renommierten Kunsthochschule abgeschlossen und präsentieren nun jeweils eine bis drei Arbeiten im musealen Raum. Die Schau, die die gesamte Ausstellungsfläche im Untergeschoss des K21 einnimmt, folgt keiner thematischen Vorgabe, sondern zeigt fast 60 künstlerische Positionen in ihrer gesamten Breite. Neben zahlreichen Gemälden sind Skulpturen, Installationen, Fotografien, Grafiken, Videos und Performances zu sehen. Die Ausstellung bleibt bis zum 31. März geöffnet.

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Ab 23.2. im K21: Ed Atkins. Ye Olde Food

Die nächste Ausstellung im K21 steht bevor: Der britische Künstler Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, welche die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt geworden ist Atkins insbesondere durch eine Reihe computeranimierter Videos, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt. Wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Fähigkeit digitaler Bildproduktion, die materielle Welt auf radikal dematerialisierte Weise realistisch wiederzugeben. Die Ausstellung "Ye Olde Food" wird ab dem 23.2. in den Räumen der Bel Etage zu sehen sein. Die Eröffnung findet am 22.2. um 19.30 Uhr statt. Herzlich willkommen!

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Encounter am 17.2. mit Dipesh Chakrabarty

Zu unserer nächsten Encounter-Veranstaltung begrüßen wir am 17.2. im Open Space Dipesh Chakrabarty. Der Professor für Geschichte, Südasiatische Sprachen und Zivilisationen an der University of Chicago, zählt zu den weltweit einflussreichsten postkolonialen Intellektuellen und Geschichtsdenkern. In seinem berühmten Werk "Provincializing Europe" kritisiert er, dass "Europa im historischen Wissen als stillschweigender Maßstab fungiert". Einen Schwerpunkt seiner aktuellen Forschung bilden die Diskurse der Geschichtsschreibung im Zeitalter der Globalisierung und des Klimawandels. Dipesh Chakrabartys Vortrag wird in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung stattfinden. Die Moderation übernimmt Jörg Häntzschel.

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Mittwochs im OPEN SPACE: Vorträge, Film und Gespräche

Am Mittwochabend bleibt das K20 länger geöffnet: Die Ausstellung "museum global" ist zur Wochenmitte jeweils bis 19.00 Uhr zu sehen, der OPEN SPACE schließt erst um 21.00 Uhr. Um 19.00 Uhr finden an ausgewählten Terminen Vorträge und Gespräche mit renommierten Gästen statt. Die nächsten Termin im Überblick: Film-Screening: "Kaddu Beykat" (Letter From My Village) am 13.2., eine Lecture mit Sam Bardaouil ("Transmodernism – The Arab context") am 20.2. und der Vortrag "Die 'folkloristische Moderne'" von Miriam Oesterreich am 27.2. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Vorschau: Programm 2019 für K20 und K21

Zu den Highlights des Ausstellungsprogramms 2019 gehört die große Ausstellung mit Werken des weltbekannten chinesischen Künstlers Ai Weiwei, die ab Mitte Mai (bis 1. September 2019) im K20 und K21 als den beiden Häusern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt stehen mehrere raumfüllende Installationen, die die enge Verbindung von Kunst und Politik im Werk dieses bedeutenden Künstlers sichtbar machen. Einen ganz eigenen Blick auf den Maler Edvard Munch wirft der norwegische Erfolgsautor Karl Ove Knausgård. Der Schriftsteller richtet für die Kunstsammlung im Herbst eine Ausstellung mit selten oder nie gezeigten Werken des Künstlers aus dem Depot des Munch-Museums in Oslo ein. Die rund 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier sind ab dem 12.10.2019 im K20 zu sehen. Das Ausstellungs-Jahr beginnt mit einer am 8.2.2019 im K21 öffnenden Präsentation junger Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie in Düsseldorf, die dort ihr Studium 2018 abgeschlossen haben. Hiermit startet eine Kooperation zwischen der renommierten Kunsthochschule und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

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In eigener Sache: Ankäufe des Jahres 2018

Rund 20 Werke von elf Künstlerinnen und Künstlern hat die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 2018 erworben. "Unser Blickwinkel bei den Ankäufen war ebenso global wie regional, aber immer auf die internationale Bedeutung der Künstlerinnen und Künstler gerichtet", erklärte die Direktorin der NRW-Landesgalerie, Susanne Gaensheimer. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungs- und Ausstellungsprojektes "museum global", bei dem es um eine radikale Erweiterung der bisher vor allem westlich geprägten Museums-Sammlung geht, hätten einige der nun neu aufgenommenen Kunstwerke einen nicht-europäischen Hintergrund.

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"in orbit": Installation im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Aktuelle Informationen zum Besuch erhalten Sie über unseren Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81-204 bzw. service@kunstsammlung.de) und auf der Seite der "Öffnungszeiten" auf der Website.

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Katalog zu "museum global" erschienen

Auch außerhalb der Grenzen Europas und Nordamerikas existierten im 20. Jahrhundert Zentren der Kunstproduktion, wo eigenständige Positionen jenseits von oder in Auseinandersetzung mit der westlichen Moderne formuliert wurden. "museum global" lenkt den Blick auf eine "ex-zentrische" Moderne und erzählt in Mikrogeschichten von ausgewählten künstlerischen Manifestationen. Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen: Herausgegeben von Susanne Gaensheimer, Kathrin Beßen, Doris Krystof, Isabelle Malz und Maria Müller-Schareck, deutsch/englisch, 280 Seiten. Erschienen im Wienand Verlag und im Museum sowie im Webshop zum Preis von 34,00 Euro erhältlich.

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