"Akram Zaatari. Against Photography" im K21 eröffnet

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive. Sie wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA), in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert. Im K21 wird Against Photography vom 18. November bis 25. Februar 2018 zu sehen sein.

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Edition von Peter Kogler erschienen

Peter Kogler hat für die Reihe Editionen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eine Edition geschaffen, ihr Erlös kommt der Kunstsammlung zugute. Der 1959 in Innsbruck geborene Künstler hat die Medien- und Computertechnologie zur Grundlage seiner Werke gemacht. Die Ameise, das Gehirn, die Ratte oder die Röhre sind Grundmodule und prägnante Erkennungsmerkmale seiner Arbeiten. Die nun erschienene Edition ist Koglers erste Auseinandersetzung mit der Lithographie. Das Werk ist eine Überlagerung historischer Ebenen der Drucktechnik, alter und neuer Medien – hier kommen händische Arbeiten auf dem Stein, eine computergenerierte Vorlage sowie der Druck von Platte und Stein zusammen und schaffen ein komplexes Werk. Die Edition ist ungerahmt zum Preis von 800,00 Euro im Museum erhältlich. Sie kann auch online im Webshop bestellt werden.

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"in orbit" bis voraussichtlich 21. November nicht begehbar

Besucher, die bis Mitte November einen Besuch der Installation "in orbit" von Tomás Saraceno im K21 planen, sind gebeten, sich vorab über folgende Schließungszeiten zu informieren: Wegen notwendiger technischer Wartungsarbeiten wird die spektakuläre Installation unter der Kuppel des Ständehauses voraussichtlich bis zum 17. November einschließlich geschlossen bleiben. Ebenfalls nicht begehbar ist die Installation am Wochenende des 18. und 19. November. An diesen Tagen finden große Veranstaltungen auf der Piazza von K21 statt, die das Besteigen der Netze unter der Kuppel nicht möglich machen. Voraussichtlich ab dem 21. November kann "in orbit" dann von allen Mutigen wieder ohne Einschränkung betreten werden. Aktuelle Informationen im Bereich "Öffnungszeiten" sowie telefonisch über unseren Besucherservice unter Tel +49 (0)211. 83 81-204.

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Vorschau: Carmen Herrera ab 2. Dezember im K20

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

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Akram Zaatari: Cyanotypie im "Blauen Fotostudio"

Zur Ausstellung "Akram Zaatari – Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation" wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten: Zusätzlich zu den regulären öffentlichen Führungen, die jeweils dienstags um 16.30 Uhr sowie sonn- und feiertags um 15.00 Uhr stattfinden, gibt es auch ein Angebot, bei dem die Besucher selbst kreativ werden können. Im "Blauen Fotostudio" können sie gemeinsam mit Freunden oder der Familie mit einem besonderen fotografischen Druckverfahren experimentieren. Die Cyanotypie, auch Blaudruck genannt, ist eines der ältesten Verfahren zur Herstellung von fotografischen Bildern. Inspiriert durch die Cyanotypien von Akram Zaatari werden anhand von mitgebrachten oder vor Ort aufgenommenen Fotos eigene Kompositionen entwickelt. Am 26. November findet um 15.30 Uhr die erste Familienführung mit Besuch im "Blauen Studio" statt, weitere Termine an ausgewählten Sonntagen folgen. An den KPMG-Kunstabenden im Dezember und Januar stehen zusätzliche Cyanotypie-Workshops für Groß und Klein auf dem Programm.

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Künstlerräume im K21

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Werke aus der Sammlung mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 Räume intensive, fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. In diesem Jahr sind neben bestehenden Künstlerräumen neue Installationen von fünf Künstlerinnen zu sehen. Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Inge Mahn und Pamela Rosenkranz legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und eine architektonische Erweiterung des Raumes. Die Künstlerräume werden seit dem vergangenen Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Die neuen Räume werden bis Ende März 2018 zu sehen sein.

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Futur 3: Zwei Vorträge im November

Im November finden insgesamt zwei Termine im Programm von Futur 3 im Schmela Haus statt. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei. In der Reihe "museum global" ist zu einem zusätzlichen Termin am 9. November die Kunsthistorikerin, Künstlerin und Aktivistin Peju Layiwola, Lagos / Nigeria zu Gast. Sie ist in diesem Herbst Stipendiatin des Goethe Residency Program und lebt derzeit in Düsseldorf. Am Abend gibt sie im Schmela Haus einen Einblick in ihre Arbeit und aktuelle Forschung. Dr. des. Daniel Berndt wird am 23. November den Künstler Akram Zaatari und die Arab Image Foundation vorstellen. Der Kunsthistoriker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund Marbach, Weimar, Wolfenbüttel und arbeitete selbst mehrere Jahre als Forschungsassistent und -koordinator bei der Arab Image Foundation. Er promovierte an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, unter anderem auch zu Akram Zaatari und publizierte zahlreiche Aufsätze.

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Choreographie von Maria Hassabi ab dem 8. Dezember

Flankierend zur Ausstellung von Carmen Herrera zeigt die in New York lebende Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) ab dem 8. Dezember in der monumentalen Grabbe Halle "STAGING: Solo #2". Ihre eindringlichen Performances sind streng komponierte Choreographien, in denen sie immer wieder die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild auslotet. Skulpturale Körperlichkeit entwickelt sich aus präzise definierten Mikrobewegungen der Tänzerinnen und Tänzer, die verbunden mit prägnanten Setzungen im Raum – ein pinkfarbiger Teppich, eine spezifische Lichtinszenierung und Klangkomposition – auf beunruhigend faszinierende Weise die gewohnte Erfahrung von Zeit und Raum destabilisieren. Die Performance wird ab dem 8. Dezember für gut sechs Wochen lang immer während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein (bis 21. Januar 2018). Am Tag der Eröffnung findet um 19.00 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt.

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Beiträge zum Programm im Online-Magazin #32 archiviert

Zu den Ausstellungen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erscheinen regelmäßig begleitende Beiträge im Online-Magazin #32. Sie bleiben auch nach dem Ende einer Ausstellung im Archiv bestehen, wie etwa das "Making of" mit den Ausstellungsmachern Sam Bardaouil und Till Fellrath, das aus Anlass der Ausstellung "Art et Liberté" entstanden ist. Ebenfalls im Online-Magazin befinden sich vollständige Mitschnitte der abendlichen Futur 3-Veranstaltungen aus dem Schmela Haus. Mehr als 50 Vorträge, Gespräche und Diskussionsrunden sind inzwischen in der Kategorie "on record" archiviert. Zu den jüngsten Beiträgen zählen die Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm von "Art et Liberté" und die vielfältigen Themenabende zum Forschungsprojekt "museum global".

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Neues Angebot im K21: Ab in die Greenbox!

Ab Oktober gibt es in der Medienwerkstatt im K21 ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: "Ab in die Greenbox!". Ob Star Wars, Gladiator oder Hugo Cabret – atemberaubende visuelle Effekte vieler berühmter Filme sind mit der Greenscreen-Technik entstanden. Wie funktioniert dieses Verfahren, mit dem man lebensgefährliche Situationen überstehen kann? Das können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an jedem 2. und 4. Samstag im K21 ausprobieren. Angeregt von den Ausstellungen im Museum entstehen eigene Videos in der Greenbox. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Die offene Medienwerkstatt findet im Rahmen des Kulturrucksacks NRW statt.

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