In der Bel Etage im K21: Ed Atkins. Ye Olde Food

Der britische Künstler Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, welche die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt geworden ist Atkins insbesondere durch eine Reihe computeranimierter Videos, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt. Wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Fähigkeit digitaler Bildproduktion, die materielle Welt auf radikal dematerialisierte Weise realistisch wiederzugeben. Die Ausstellung "Ye Olde Food" ist bis zum 16.6. in den Räumen der Bel Etage zu sehen sein.

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Vorschau: Ai Weiwei ab 18.5.

"Everything is art. Everything is politics", so brachte der international bekannte Gegenwartskünstler Ai Weiwei seine Arbeitsweise auf den Punkt. "Alles ist Kunst, alles ist Politik" ist auch Leitmotiv seiner bisher größten Ausstellung in Europa, die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gleichzeitig ab dem 18. Mai im K20 und im K21 zeigt.

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Salon21 im K21: "Rheingold 2019" am 27.4.

"Rheingold" dreht sich um die Sehnsüchte eines Hochstaplers und die große Frage: Wie wurde aus dem Beuys-Diktum "Jeder Mensch ist ein Künstler" die Ich-AG? Eine augenzwinkernde Gesellschaftssatire, die um den Aufstieg und Fall eines Düsseldorfer Kunstberaters kreist. Premiere des Langfilms der Webserie (ca. 70 min.), eine Produktion der Volksbühne Berlin. Im Anschluss an das Screening findet im Salon21 im K21 ein Gespräch mit dem Künstler Alex Wissel und dem Regisseur Jan Bonny statt. Beginn ist um 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Filmstill aus "Rheingold 2019"
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Sammlung im K20: Phase des Umbaus

Nach dem Ende des mehrteiligen Projekts "museum global" hat im K20 eine Phase des Umbaus begonnen. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch, dass die Ausstellungsräume im Erdgeschoss ebenso wie die Sammlungsräume in der 2. Etage derzeit geschlossen sind. Im 1. Obergeschoss (Robert Rademacher Galerie) zeigen wir in einer neu eingerichteten Sammlungspräsentation Werke der US-amerikanischen Kunst nach 1945, Arbeiten von Gerhard Richter und Katharina Sieverding sowie Neuerwerbungen von Carmen Herrera.

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Programm in den Osterferien

Das Programm für Kinder und Jugendliche in den Osterferien beginnt am 16.4.: In den beiden jeweils 3-tägigen Workshops für Jugendliche sind noch Plätze frei. Der Workshop "Im Medienrausch" richtet sich an Jugendliche zwischen 10 und 12 Jahren. Wie in einem Filmset fühlt man sich in der geheimnisvollen Installation von Janet Cardiff und Georges Bures Miller. Dort hört man Klänge, Töne und Stimmen. Die Teilnehmer/innen experimentieren mit dem Zusammenwirken von Bild und Ton, Raum und Klang, um damit kurze Filme zu realisieren. Im K20 heißt es für Jugendliche ab 13 Jahren "Stadt, Wand, Druck". Ausgangspunkt für diesen Siebdruckworkshop ist die leuchtende Wandgestaltung von Sarah Morris auf dem Paul-Klee-Platz. Die Künstlerin nimmt mit Form und Farbe Bezug auf die Stadt. Die Teilnehmer/innen entwerfen eigene Formen, die in der Siebdruckwerkstatt in farbkräftige Drucke umgesetzt werden. Teilnahme nach Anmeldung beim Besucherservice.

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Vorschau: "Beste Freunde" ab Anfang Juni im K20

Seit 1969 ist die Gesellschaft der Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen e.V. ein wertvoller und verlässlicher Förderer des Museums. Mit Ankäufen erweitert der Freundeskreis die Sammlung und hilft bei der Finanzierung von Ausstellungen. Ebenso hat er durch Übernahme eines größeren Teils der Baukosten den für die Kunstsammlung so überaus wichtigen Erweiterungsbau mit Klee Halle und Henkel Galerie möglich gemacht. Museum und Freundeskreis sind seit einem halben Jahrhundert "Beste Freunde". Die Präsentation mit wichtigen Erwerbungen der Gesellschaft der Freunde wird ab dem 5. Juni im K20 zu sehen sein.

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Sammlung im K21

K21 ist das Museum für internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Im 2. und 3. Obergeschoss konzentriert sich die Sammlungspräsentation auf Werke seit den späten 1980er Jahren. Beginnend mit hinterleuchteten Groß-Dias von Jeff Wall, Skulpturen und Bildern von Rosemarie Trockel und Robert Gober, führt der Rundgang zu jüngeren Erwerbungen von Akram Zaatari und Wael Shawky. Die Ausstellung zeigt Videos wichtiger Performance-Künstler wie Marina Abramovic und Paul McCarthy, Fotografie ist mit Werken von Thomas Ruff und Thomas Struth vertreten. Skulpturen von Katharina Fritsch und Thomas Schütte bilden je eigene Raumsituationen.

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"in orbit": Installation im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Aktuelle Informationen zum Besuch erhalten Sie über unseren Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81-204 bzw. service@kunstsammlung.de) und auf der Seite der "Öffnungszeiten" auf der Website.

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Katalog zu "museum global"

Auch außerhalb der Grenzen Europas und Nordamerikas existierten im 20. Jahrhundert Zentren der Kunstproduktion, wo eigenständige Positionen jenseits von oder in Auseinandersetzung mit der westlichen Moderne formuliert wurden. "museum global" lenkt den Blick auf eine "ex-zentrische" Moderne und erzählt in Mikrogeschichten von ausgewählten künstlerischen Manifestationen. Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen: Herausgegeben von Susanne Gaensheimer, Kathrin Beßen, Doris Krystof, Isabelle Malz und Maria Müller-Schareck, deutsch/englisch, 280 Seiten. Erschienen im Wienand Verlag und im Museum sowie im Webshop zum Preis von 34,00 Euro erhältlich.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zu Beginn des Jahres 2019 möchte ich Ihnen berichten, wie sich die beiden Häuser der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen während der vergangenen Monate entwickelt haben – viele von Ihnen haben es beim Besuch unserer Ausstellungen sicher schon bemerkt.

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