Ausstellung im K20: Carmen Herrera – Lines of Sight

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

MEHR

STAGING: Solo #2 (2017) von Maria Hassabi im K20

Flankierend zur Ausstellung von Carmen Herrera zeigt die in New York lebende Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) ab dem 8. Dezember in der monumentalen Grabbe Halle "STAGING: Solo #2" (2017). Ihre eindringlichen Performances sind streng komponierte Choreographien, in denen sie immer wieder die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild auslotet. Skulpturale Körperlichkeit entwickelt sich aus präzise definierten Mikrobewegungen der Tänzerinnen und Tänzer, die verbunden mit prägnanten Setzungen im Raum – ein pinkfarbiger Teppich, eine spezifische Lichtinszenierung und Klangkomposition – auf beunruhigend faszinierende Weise die gewohnte Erfahrung von Zeit und Raum destabilisieren. Die Performance wird ab dem 8. Dezember für gut sechs Wochen lang immer während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein (bis 21. Januar 2018).

MEHR

Ausstellung im K21: Akram Zaatari. Against Photography

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive. Sie wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA), in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert. Im K21 wird Against Photography vom 18. November bis 25. Februar 2018 zu sehen sein.

MEHR

Kinder und Jugendliche: Ferienaktionen beginnen

Auch in diesen Weihnachtsferien gibt es für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersstufen ein umfangreiches Workshop-Programm. Die ersten Kurse beginnen noch vor Weihnachten. Die Plätze sind begehrt, aktuelle Informationen und Anmeldung im Besucherservice der Kunstsammlung telefonisch unter Tel +49 (0)211. 83 81-204 bzw. per E-Mail service@kunstsammlung.de

MEHR

Deutscher Katalog zu Carmen Herrera erschienen

Zur Ausstellung erscheint das Katalogbuch Lines of Sight in deutscher Sprache. Die Publikation mit 256 Seiten (196 farbige und 20 schwarz-weiß Abbildungen, Hardcover gebunden) versammelt Texte zum Werk der 102-jährigen Künstlerin und zeigt alle in der Ausstellung präsentierten Werke. Erschienen im Wienand Verlag Köln, Preis der Museumsausgabe: 36,00 Euro.

MEHR

Edition von Carmen Herrera erschienen

Anlässlich der Ausstellung Carmen Herrera – Lines of Sight erscheint eine Edition der Künstlerin. Das Blatt "Untitled" (2017) ist auch Carmen Herreras erste Auseinandersetzung mit Lithografie. Das Werk ist beispielhaft für Herreras klare und absolut radikal komponierte Farbflächenbilder. Die Edition kann ungerahmt oder gerahmt erworben werden. Die Rahmung entspricht konservatorischen Standards in Museumsqualität. Die Edition (Original-Lithografie, 1 Stein / Farbe, Auflage: 100, 10 AP, 10 PP, 1 HC, 1 Archiv) im Format 100 × 67 cm ist signiert und nummeriert. Preis (ungerahmt): 1000,00 Euro.

MEHR

Futur 3: Vortrag zu Akram Zaatari

Im Dezember findet ein letzter Termin im Programm von Futur 3 im Schmela Haus statt, der sich mit dem Werk von Akram Zaatari beschäftigt. Am 7. Dezember spricht Hiuwai Chu über Akram Zaatari als einen "Künstler als Sammler". Hiuwai Chu ist Kuratorin der Ausstellung "Akram Zaatari – Against Photography" am Museu d’Art Contemporani de Barcelona (MACBA), wo die Präsentation vor ihrer Düsseldorfer Station im K21 zu sehen war. Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

MEHR

"in orbit": Installation von Tomás Saraceno im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Die Installation ist während der Öffnungszeiten des Museums zu betreten. Es ist möglich, dass es zu kurzfristigen Schließungen und Wartungsarbeiten kommt. Aktuelle Informationen im Bereich "Öffnungszeiten" sowie telefonisch über den Besucherservice unter Tel +49 (0)211. 83 81-204.

MEHR

Künstlerräume im K21

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Werke aus der Sammlung mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 Räume intensive, fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. In diesem Jahr sind neben bestehenden Künstlerräumen neue Installationen von fünf Künstlerinnen zu sehen. Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Inge Mahn und Pamela Rosenkranz legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und eine architektonische Erweiterung des Raumes. Die Künstlerräume werden seit dem vergangenen Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Die neuen Räume werden bis Ende März 2018 zu sehen sein.

MEHR

Beiträge zum Programm im Online-Magazin #32 archiviert

Zu den Ausstellungen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erscheinen regelmäßig begleitende Beiträge im Online-Magazin #32. Sie bleiben auch nach dem Ende einer Ausstellung im Archiv bestehen, wie etwa das "Making of" mit den Ausstellungsmachern Sam Bardaouil und Till Fellrath, das aus Anlass der Ausstellung "Art et Liberté" entstanden ist. Ebenfalls im Online-Magazin befinden sich vollständige Mitschnitte der abendlichen Futur 3-Veranstaltungen aus dem Schmela Haus. Mehr als 50 Vorträge, Gespräche und Diskussionsrunden sind inzwischen in der Kategorie "on record" archiviert. Zu den jüngsten Beiträgen zählen die Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm von "Art et Liberté" und die vielfältigen Themenabende zum Forschungsprojekt "museum global".

MEHR