Cao Fei im K21

Die chinesische Künstlerin Cao Fei (*1978) gilt als Pionierin einer Künstlergeneration, für die digitale Medien und Netzwerktechnologien zum Alltag gehören. In dringlicher Auseinandersetzung mit den neuesten medialen Errungenschaften entfaltet die in Peking lebende Künstlerin ihr vielseitiges Werk. Die erste große Einzelausstellung zu Cao Feis Werk in Deutschland präsentiert nun die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Der Überblick im K21, der bis zum 13. Januar zu sehen sein wird, umfasst ihr bisheriges künstlerisches Schaffen von 1995 bis 2017: Videos und Fotografien, Multimedia-Installationen sowie noch nie in Ausstellungen gezeigte Zeichnungen.

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Begleit- programm zur Ausstellung "Cao Fei"

Cao Feis Werke reflektieren sehr eingehend die gesellschaftliche und urbane Situation Chinas, die von massiven Veränderungen geprägt ist. Im Rahmen einer öffentlichen Führungen bietet sich die Gelegenheit mehr über die Arbeiten der Künstlerin zu erfahren. Die Führungen werden dienstags um 16.30 Uhr und sonn- und feiertags um 15.00 Uhr angeboten. An drei Terminen steht statt der allgemeinen Führungen eine Kuratorinnenführung mit Kathrin Beßen (13.11., 11.12. und 8.1.2019) auf dem Programm. "Untitled", das jungen Begleitprogramm der Kunstsammlung für alle unter 30, widmet sich ebenfalls an mehreren Terminen der Ausstellung. Am 20.10. und 27.10. (jeweils 16.30 Uhr) geht die Gruppe der Frage nach, wie die Realität von Arbeiter/innen aussieht, mit der sich die Künstlerin Cao Fei in ihrer Videoarbeit "Whose Utopia?" auseinandersetzt. Während eines gemeinsamen Spaziergangs durch Düsseldorf bringt die fiktive Erzählerin Li den Teilnehmer/innen ihr Leben in der Stadt Shenzhen nahe. Beim ersten "Gemischten Doppel", dem Ausstellungsgespräch mit Expert/innen, ist am 21.10. Tim Bruysten, Professor für Gamedesign, zu Gast (Beginn: 15.00 Uhr). Die Teilnahme an öffentlichen Führungen ist im Eintrittspreis inbegriffen, um Anmeldung wird gebeten.

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Katalog "Cao Fei" erschienen

Zur Ausstellung "Cao Fei" erscheint ein gleichnamiger Katalog im Hirmer Verlag mit Beiträgen von Cao Fei, Klaus Biesenbach, Lauren Cornell und Philip Tinari. Die Publikation (Umfang 208 S.) ist zum Museumspreis von 28,- Euro mit Beginn der Ausstellung erhältlich.

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Sammlung im K21

K21 ist das Museum für internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Im 2. und 3. Obergeschoss konzentriert sich die Sammlungspräsentation auf Werke seit den späten 1980er Jahren. Beginnend mit hinterleuchteten Groß-Dias von Jeff Wall, Skulpturen und Bildern von Rosemarie Trockel und Robert Gober, führt der Rundgang zu jüngeren Erwerbungen von Akram Zaatari und Wael Shawky. Die Ausstellung zeigt Videos wichtiger Performance-Künstler wie Marina Abramovic und Paul McCarthy, Fotografie ist mit Werken von Thomas Ruff und Thomas Struth vertreten. Skulpturen von Katharina Fritsch und Thomas Schütte bilden je eigene Raumsituationen.

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Ausstellung von Lutz Bacher im K21

Die US-amerikanische Künstlerin Lutz Bacher, die ihre Identität seit Beginn ihrer Laufbahn hinter einem männlichen Pseudonym verbirgt, arbeitet konzeptuell in verschiedenen Medien. Seit den 1970er Jahren stützt sich die lange in Kalifornien und mittlerweile in New York lebende Künstlerin in ihren Arbeiten auf Fundobjekte und Bildmaterial der Popkultur. Fotos aus Werbekampagnen, Auszüge aus Pornoheften und unbearbeitete Handyvideos finden ebenso Eingang in ihre Werke wie ausrangierte Objekte der Warenwelt. Das K21 zeigt die Ausstellung "What's Love Got to Do With It" zum Re-Opening des Museums. Sie wird bis zum 6. Januar 2019 in der Bel Etage zu sehen sein.

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Öffentliche Führungen zu Lutz Bacher

Die Medialisierung des gesellschaftlichen und politischen Alltags, Fragen der Identität sowie die Auseinandersetzung mit Macht und Gewalt stehen für Lutz Bacher im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. Die Ausstellung "What’s Love Got to Do With It" im K21 vereint scheinbar disparate Elemente und lässt diese interagieren. Besucher/innen haben die Gelegenheit, das Werk der Künstlerin im Rahmen von öffentlichen Führungen durch das Museum kennen zu lernen. Neben den Rundgängen an Sonn- und Feiertagen um 15.00 Uhr werden zwei Kuratorinnenführungen angeboten. Beatrice Hilke nimmt die Besucher/innen mit auf eine Tour am 12.9 und 14.11., jeweils von 17.00-17.30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

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museum global: Vorschau auf Ausstellung ab 10.11. im K20

Ausgehend von einer kritischen Beschäftigung mit der eigenen Sammlung konzentriert sich die Ausstellung "museum global. Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne" im K20 (ab 10.11.) auf ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des westlichen Kanons. Mit Mikrogeschichten aus Japan, Georgien, Brasilien, Mexiko, Indien, dem Libanon oder Nigeria (1910 bis 1960) hinterfragt das Museum nicht nur eine eurozentrische Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven. Begleitend zur Ausstellung wird mit raumlaborberlin der OPEN SPACE eingerichtet. Hier lädt die Kunstsammlung mit einer Bühne, einem Café, einer Infostation sowie einer Siebdruckwerkstatt zu Diskussion und Austausch ein. Mit einem Eingang über den Grabbeplatz öffnet sich das Museum erstmals dem Stadtraum. Das Forschungsprojekt wurde initiiert und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundesaußenministers Heiko Maas. Save the Date: Eröffnung am 9.11.2018 um 19.00 Uhr.

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Umbau in der Sammlung im K20

In Vorbereitung auf das Ausstellungsprojekt "Museum Global" werden die Sammlungsräume im K20 umgebaut. Insbesondere die Sammlung US-amerikanischer Kunst nach 1945 ("Robert-Rademacher-Galerie") wird ab dem 8. August vorübergehend nicht mehr zu sehen sein. Weitere Teilschließungen folgen. Im September und Oktober werden die Sammlungsräume im 2. Obergeschoss nach und nach umgebaut. Aktuell sind u.a. Werke der Surrealisten im Max Ernst und René Magritte, Malerei des 20. Jahrhunderts von Picasso, Miró, Matisse und Mondrian sowie ausgewählte Arbeiten von Paul Klee und Joseph Beuys zu sehen. Der Eintritt ins Museum ist derzeit reduziert.

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Paul Klee – Eine Sammlung auf Reisen: ab 13.10. im K20

1960 erwarb das Land Nordrhein-Westfalen 88 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Paul Klee. Der Ankauf galt als ein Akt der Wiedergutmachung für den Künstler, der als Professor der Düsseldorfer Kunstakademie 1933 von den Nationalsozialisten entlassen worden war. Das Konvolut, der Grundstock der 1961 gegründeten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ist nun Ausgangspunkt für die Befragung der Sammlung: Von 1966 bis 1985 nämlich reisten die Bilder um die Welt und waren u.a. 1966 in Jerusalem, 1969 in Prag, 1972 in Rio de Janeiro und 1979 in New Delhi zu sehen. Das "Universalgenie" Klee und seine Werke waren dabei erklärtermaßen Botschaft und Botschafter der neuen Bundesrepublik Deutschland, was bislang unbekannte Materialien aus Archiven und aus den gastgebenden Institutionen eindrucksvoll bezeugen. Die Präsentation bildet den Prolog für das umfassende Ausstellungprojekt "museum global" (ab 10.11.2018).

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"in orbit": Installation im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Aktuelle Informationen zum Besuch erhalten Sie über unseren Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81-204 bzw. service@kunstsammlung.de) und auf der Seite der "Öffnungszeiten" auf der Website.

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