Neue Ausstellung: Otto Dix ab 10. Februar im K20

Otto Dix (1891–1969), berühmter Maler und berüchtigter Bürgerschreck, verbrachte von Herbst 1922 bis November 1925 intensive Schaffensjahre in Düsseldorf. Als Mitglied der revolutionären Künstlergruppe Das Junge Rheinland entwickelte er seine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick". Vom 11.02. – 14.05.2017 werden ca. 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen im K20 am Grabbeplatz gezeigt. Die Eröffnung findet am 10. Februar 2017 um 19.00 Uhr statt.

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KPMG- Kunstabend im Februar

Am 1. Februar findet der nächste KPMG-Kunstabend im K20 und K21 statt. In mehreren Führungen und Gesprächen können die Besucher des Abends ab 18.00 Uhr bei freiem Eintritt die Sammlungen und Künstlerräume der beiden Häuser entdecken. Um 20.00 Uhr wird im K20 der Film "Geld, Macht, Kunst" (2016) präsentiert. Kulturjournalistin Martina Müller, die die Filmdokumentation über das Millionengeschäft mit der Kunst produziert hat, wird im Anschluss daran mit Anette Kruszynski, kommissarische Direktorin der Kunstsammlung, über ihre Arbeit sprechen.

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Neuer K21 Künstlerraum von Alexandra Bircken

Mit ihren bühnenhaften Installationen und ihrer eigenwilligen Objektsprache hat Alexandra Bircken (*1967) in den letzten Jahren international Anerkennung gefunden. Die in Köln und London lebende Künstlerin arbeitet mit groben Materialien wie Metall, Gummischläuchen und Holz, aber auch mit Wolle, Leder und transparenten Stoffen. Für ihre sperrigen Arrangements zerschneidet sie Motorräder und entwickelt Verhüllungen für Modepuppen. Die Installation "Parallelgesellschaften" ist seit Dezember im 2. Obergeschoss von K21 Ständehaus zu sehen. Die Künstlerräume im K21 werden von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Im Laufe des Jahres 2017 können sich die Besucher auf neue Räume von Ulla von Brandenburg, Gego, Eva Kot´átková und der Beuys-Schülerin Inge Mahn freuen.

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"Wegen Umbau geöffnet" im Labor im K20

Im Projekt »Wegen Umbau geöffnet«, das von Januar 2017 bis August 2018 im Labor im K20 stattfindet, setzen sich Besucherinnen und Besucher sowie Museumsinteressierte mit Kunstwerken der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons auseinander. Als Fokusgruppen arbeiten sie in einer hierfür entworfenen Ausstellungsarchitektur und entwickeln eigene Zugänge zu von ihnen ausgewählten Werken. In einer Reihe von Workshops untersuchen sie Inhalte, Präsentations- und Vermittlungsformen und kommentieren diese. Schließlich präsentieren sie dem Museum und dem Publikum ihre Perspektiven in Form einer Ausstellung und laden zur weiteren Diskussion ein. »Wegen Umbau geöffnet« ist Teil des mehrjährigen Forschungsprojekts museum global und wird am Abend des 18. Januars um 20.00 Uhr vorgestellt und eröffnet. Es besteht fortlaufend die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Projekt in einer der Workshop-Reihen anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

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Andreas Gursky schenkt Kunstsammlung bedeutendes Werk

Der international renommierte Fotokünstler Andreas Gursky hat der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein bedeutendes Werk geschenkt. Die großformatige Fotoarbeit "Tote Hosen II" (2014), zu der die Idee während eines Konzertes der Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen entstanden ist, zeigt die Bühne mit dem abstrahierten Reflex der Musiker auf einer riesigen LED-Wand. Das fast vier Meter breite und über zwei Meter hohe Bild war ein "Blickfang" der vor kurzem in der NRW-Landesgalerie beendeten Gursky-Ausstellung: Es war wichtiges Bindeglied zwischen visuellen und auditiven Elementen in der von 70 000 Kunstfreunden besuchten Ausstellung, in die Gursky erstmals eine Soundinstallation des DJs und Techno-Musikers Richie Hawtin integriert hatte.

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Vorschau auf das Jahres- programm 2017

Avantgarde am Rhein und Surrealismus am Nil: Dies und mehr bietet das Jahresprogramm 2017 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Gleich zwei international bedeutende Künstler, die vom Rheinland aus die Kunstwelt im 20. Jahrhunderts beeinflusst haben, stellt die Kunstsammlung im kommenden Jahr in den Mittelpunkt: Otto Dix und Marcel Broodthaers. Die NRW-Landesgalerie präsentiert auch die erste umfassende Museumsausstellung des surrealistischen Kollektivs "Art et Liberté" aus Ägypten. Außerdem: weitere Projekte im Rahmen von "museum global" und ein Wiedersehen mit "in orbit", der begehbaren Netzkonstruktion von Tomás Saraceno unter der Glaskuppel des K21.

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Masken- Workshop "Kunst & Karneval"

Grell, grotesk und satirisch überspitzt stellt Otto Dix die Gesellschaft der Zwanziger Jahre in Dresden, Berlin und Düsseldorf dar. In dem offenen Workshop "Kunst & Karneval" haben Sie Gelegenheit, sich im Vorfeld der Karnevalszeit von den Dixschen Figuren und Typen inspirieren zu lassen und eigene, außergewöhnliche Masken zu gestalten. Angeleitet wird der Kurs von Ute Krafft, Bildhauerin für Puppen und Figuren ("Hurra Deutschland", ARD). Der erste Termin ist am Sonntag, den 29. Januar. Danach jeweils an den drei darauffolgenden Sonntagen, ebenfalls von 14.00 bis 18.00 Uhr. Teilnahmegebühr: 5,00 Euro pro Person und Termin, um Anmeldung wird gebeten.

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Otto Dix im K20: Exklusives Private View

Zu der Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick" bietet die ArtPartner Relations GmbH ein exklusives Event-Paket an: Verbringen Sie einen unvergesslichen Kunstabend im Stil der 20er Jahre außerhalb der Öffnungszeiten – als Firmenevent mit Ihren Kunden oder als Privatperson mit Ihren Freunden. Empfangen werden Sie mit Champagner, Currywurst und Jazz-Musik, anschließend genießen Sie eine kunsthistorische Führung und tauchen ein in die Bildwelt des bekannten Malers Otto Dix. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.artpartnerrelations.de/news-page/. Bei Fragen steht Ihnen Valentina Wöber, Leiterin Veranstaltungen, gern zur Verfügung (per Mail unter woeber@kunstsammlung.de, Tel. 0221.8381 – 212).

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Neu erschienen: Katalog zu "My Phantasies" erhältlich

Parallel zur Sammlungspräsentation "My Phantasies" (noch bis 15. Januar 2017) im K21 ist kürzlich die Publikation "eye watching" erschienen. Vorgestellt werden die in den Jahren 2009 bis 2016 durch die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erworbenen Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, Videos und Installationen. Die Übersicht sämtlicher Erwerbungen und Schenkungen von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern ist zugleich eine Bilanz der ehemaligen Kunstsammlungsdirektorin Marion Ackermann. Die Publikation ist nun im Museum und im Webshop zum Preis von 25,00 Euro erhältlich.

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Im Umbau: "in orbit" im K21 wird 2017 wieder öffnen

Die riesige Netzkonstruktion "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno im K21 steht vor dem "Neustart": Der absolute Publikumsrenner, der nach drei Jahren unter der gewaltigen Glaskuppel des Museums abgebaut werden musste, wird in wenigen Monaten neu eröffnet. Voraussichtlich Ende Februar 2017 können mutige Kunstliebhaber wieder die Rauminstallation in schwindelnder Höhe besteigen.

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