"Akram Zaatari. Against Photography" im K21 eröffnet

Im Zentrum der künstlerischen Praxis von Akram Zaatari (geb. 1966 in Saida/Libanon) steht die Fotografie. Seine Videoinstallationen, Filme und fotografischen Objekte drehen sich um eine Reflexion des Fotografischen. Als Mitbegründer und Hauptakteur der 1997 in Beirut gegründeten Arab Image Foundation hat Zaatari mit seinem Werk einen unermesslichen Beitrag zu den Diskursen der Fotografie und ihren wechselnden Funktionsweisen geleistet. Zaataris erste Museumsaustellung in Deutschland wird damit zu einer archäologischen Entstehungsgeschichte der Fotografie aus künstlerischer Perspektive. Sie wurde vom Museu d’Art Contemporani in Barcelona (MACBA) und dem National Museum of Modern and Contemporary Art, Korea (MMCA), in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen organisiert. Im K21 wird Against Photography vom 18. November bis 25. Februar 2018 zu sehen sein. Zur Eröffnung mit anschließenden Künstlergespräch laden wir Sie am 17. November ab 19.00 Uhr herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

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Linklaters-Thementag im K21: Licht ins Dunkel!

Am 19. November findet im K21 wieder ein Linklaters-Thementag für die ganze Familie statt. Anlässlich der Ausstellung von Akram Zaatari stehen alle Programme dieses Tages unter dem Motto "Licht ins Dunkel". Von 11.00 bis 17.00 Uhr entsteht bei offenen Workshops auf der Piazza und in den Studios eine "Welt in 1001 Bildern". Spezielle Führungen für Kinder, Erwachsene und Familien widmen sich über den Tag verteilt verschiedenen Themen rund um die Fotografie. "Cheese!" heißt es etwa in der Familienführung um 11.30 Uhr, Kinder ab 5 Jahren entdecken um 15.00 Uhr das "Leben in Schwarz-Weiß". Parallel bietet Doris Krystof den erwachsenen Besuchern eine Kuratorenführung durch Akram Zaatari – Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation im Untergeschoss an. Der Eintritt und die Teilnahme an allen Workshops und Führungen ist an diesem Tag frei.

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"in orbit" bis voraussichtlich 21. November nicht begehbar

Besucher, die bis Mitte November einen Besuch der Installation "in orbit" von Tomás Saraceno im K21 planen, sind gebeten, sich vorab über folgende Schließungszeiten zu informieren: Wegen notwendiger technischer Wartungsarbeiten wird die spektakuläre Installation unter der Kuppel des Ständehauses voraussichtlich bis zum 17. November einschließlich geschlossen bleiben. Ebenfalls nicht begehbar ist die Installation am Wochenende des 18. und 19. November. An diesen Tagen finden große Veranstaltungen auf der Piazza von K21 statt, die das Besteigen der Netze unter der Kuppel nicht möglich machen. Voraussichtlich ab dem 21. November kann "in orbit" dann von allen Mutigen wieder ohne Einschränkung betreten werden. Aktuelle Informationen im Bereich "Öffnungszeiten" sowie telefonisch über unseren Besucherservice unter Tel +49 (0)211. 83 81-204.

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Vorschau: Carmen Herrera ab 2. Dezember im K20

Mit der bisher größten Ausstellung von Werken aus 70 Arbeitsjahren präsentiert die Kunstsammlung ab Anfang Dezember die kubanisch-amerikanische Künstlerin Carmen Herrera. In Havanna 1915 geboren, zählt sie zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus und der geometrischen Abstraktion in Amerika. Die umfassende Ausstellung zeigt rund 70 Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur von 1947 bis 2017. Die mittlerweile 102 Jahre alte Künstlerin wurde vom Kunstmarkt lange ignoriert; ihr erstes Bild verkaufte sie im Alter von 89 Jahren. Bis heute produziert die in New York lebende Künstlerin kraftvolle Arbeiten mit Signalwirkung. Carmen Herrera – Lines of Sight wurde vom Whitney Museum of American Art, New York, organisiert. Die Präsentation in Düsseldorf ist eine Kooperation zwischen dem Whitney Museum und der Kunstsammlung und wird ab dem 2. Dezember im K20 am Grabbeplatz zu sehen sein.

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Akram Zaatari: Cyanotypie im "Blauen Fotostudio"

Zur Ausstellung "Akram Zaatari – Against Photography. Eine kommentierte Geschichte der Arab Image Foundation" wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten: Zusätzlich zu den regulären öffentlichen Führungen, die jeweils dienstags um 16.30 Uhr sowie sonn- und feiertags um 15.00 Uhr stattfinden, gibt es auch ein Angebot, bei dem die Besucher selbst kreativ werden können. Im "Blauen Fotostudio" können sie gemeinsam mit Freunden oder der Familie mit einem besonderen fotografischen Druckverfahren experimentieren. Die Cyanotypie, auch Blaudruck genannt, ist eines der ältesten Verfahren zur Herstellung von fotografischen Bildern. Inspiriert durch die Cyanotypien von Akram Zaatari werden anhand von mitgebrachten oder vor Ort aufgenommenen Fotos eigene Kompositionen entwickelt. Am 26. November findet um 15.30 Uhr die erste Familienführung mit Besuch im "Blauen Studio" statt, weitere Termine an ausgewählten Sonntagen folgen. An den KPMG-Kunstabenden im Dezember und Januar stehen zusätzliche Cyanotypie-Workshops für Groß und Klein auf dem Programm.

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Futur 3: Zwei Vorträge im November

Im November finden insgesamt zwei Termine im Programm von Futur 3 im Schmela Haus statt. Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei. In der Reihe "museum global" ist zu einem zusätzlichen Termin am 9. November die Kunsthistorikerin, Künstlerin und Aktivistin Peju Layiwola, Lagos / Nigeria zu Gast. Sie ist in diesem Herbst Stipendiatin des Goethe Residency Program und lebt derzeit in Düsseldorf. Am Abend gibt sie im Schmela Haus einen Einblick in ihre Arbeit und aktuelle Forschung. Dr. des. Daniel Berndt wird am 23. November den Künstler Akram Zaatari und die Arab Image Foundation vorstellen. Der Kunsthistoriker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund Marbach, Weimar, Wolfenbüttel und arbeitete selbst mehrere Jahre als Forschungsassistent und -koordinator bei der Arab Image Foundation. Er promovierte an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, unter anderem auch zu Akram Zaatari und publizierte zahlreiche Aufsätze.

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Choreographie von Maria Hassabi ab dem 8. Dezember

Flankierend zur Ausstellung von Carmen Herrera zeigt die in New York lebende Künstlerin und Choreographin Maria Hassabi (geb. 1973 in Zypern) ab dem 8. Dezember in der monumentalen Grabbe Halle "STAGING: Solo #2". Ihre eindringlichen Performances sind streng komponierte Choreographien, in denen sie immer wieder die spannungsvolle Beziehung des Körpers zum Bild auslotet. Skulpturale Körperlichkeit entwickelt sich aus präzise definierten Mikrobewegungen der Tänzerinnen und Tänzer, die verbunden mit prägnanten Setzungen im Raum – ein pinkfarbiger Teppich, eine spezifische Lichtinszenierung und Klangkomposition – auf beunruhigend faszinierende Weise die gewohnte Erfahrung von Zeit und Raum destabilisieren. Die Performance wird ab dem 8. Dezember für gut sechs Wochen lang immer während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein (bis 21. Januar 2018). Am Tag der Eröffnung findet um 19.00 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin statt.

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Beiträge zum Programm im Online-Magazin #32 archiviert

Zu den Ausstellungen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen erscheinen regelmäßig begleitende Beiträge im Online-Magazin #32. Sie bleiben auch nach dem Ende einer Ausstellung im Archiv bestehen, wie etwa das "Making of" mit den Ausstellungsmachern Sam Bardaouil und Till Fellrath, das aus Anlass der Ausstellung "Art et Liberté" entstanden ist. Ebenfalls im Online-Magazin befinden sich vollständige Mitschnitte der abendlichen Futur 3-Veranstaltungen aus dem Schmela Haus. Mehr als 50 Vorträge, Gespräche und Diskussionsrunden sind inzwischen in der Kategorie "on record" archiviert. Zu den jüngsten Beiträgen zählen die Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm von "Art et Liberté" und die vielfältigen Themenabende zum Forschungsprojekt "museum global".

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Neues Angebot im K21: Ab in die Greenbox!

Ab Oktober gibt es in der Medienwerkstatt im K21 ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren: "Ab in die Greenbox!". Ob Star Wars, Gladiator oder Hugo Cabret – atemberaubende visuelle Effekte vieler berühmter Filme sind mit der Greenscreen-Technik entstanden. Wie funktioniert dieses Verfahren, mit dem man lebensgefährliche Situationen überstehen kann? Das können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an jedem 2. und 4. Samstag im K21 ausprobieren. Angeregt von den Ausstellungen im Museum entstehen eigene Videos in der Greenbox. Eintritt frei, ohne Anmeldung. Die offene Medienwerkstatt findet im Rahmen des Kulturrucksacks NRW statt.

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Leunora Salihu: Katalogbuch erschienen

Zur Ausstellung GRAVITY ON A JOURNEY von Leunora Salihu ist aktuell ein umfangreicher Katalog erschienen. Das Buch, das vom Distanz Verlag herausgegeben wird, zeigt neuere Arbeiten der Künstlerin, die sie für die Präsentation im K21 entwickelt hat. Es enthält Vorworte von Thomas A. Lange und Anette Kruszynski sowie einen Beitrag von Susanne Meyer-Büser und zahlreiche Installationsansichten. Umfang 112 Seiten, deutsch/englisch, erhältlich zum Preis von 29,90 Euro im Museum.

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