Verlängerung im OPEN SPACE: Programm bis zum 24.3.

Wegen des großen Erfolgs wird der OPEN SPACE zwei Wochen länger geöffnet sein: Bis zum 24.3. können Sie dort weiterhin Kaffee trinken, Zeitung lesen, freies WLAN nutzen, in Büchern und Katalogen stöbern, sich mit Freunden treffen, mit Siebdruck experimentieren oder an Veranstaltungen teilnehmen. Das Programm für den Zeitraum vom 11. bis 24. März senden wir Ihnen Anfang März in einem gesonderten Newsletter zu. Bis zum 24.3. wird außerdem im K20 die Präsentation "Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen" verlängert. Das Konvolut von 88 Werken Paul Klees, der von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert wurde, bildet den Grundstock der Kunstsammlung. Im Zentrum der Schau steht die kulturpolitisch motivierte Reise, die die Klee-Sammlung zwischen 1966 und 1985 an nahezu 40 Orte auf der ganzen Welt führte. Verschiedene Führungsformate bieten Gelegenheit, sich mit den Werken und Themen der Ausstellung auseinanderzusetzen.

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In der Bel Etage im K21: Ed Atkins. Ye Olde Food

Der britische Künstler Ed Atkins (*1982, Oxford) gilt als Pionier einer jungen Künstlergeneration, welche die tiefgreifenden Veränderungen der Lebenswirklichkeit durch die rasante Entwicklung der digitalen Medien reflektiert. Bekannt geworden ist Atkins insbesondere durch eine Reihe computeranimierter Videos, in denen er die Versprechungen, Potentiale und Ideologien der von ihm verwendeten Technologien kritisch hinterfragt. Wichtiger Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Fähigkeit digitaler Bildproduktion, die materielle Welt auf radikal dematerialisierte Weise realistisch wiederzugeben. Die Ausstellung "Ye Olde Food" ist bis zum 16.6. in den Räumen der Bel Etage zu sehen sein.

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Paul Klee – Eine Sammlung auf Reisen im K20

1960 erwarb das Land Nordrhein-Westfalen 88 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Paul Klee. Der Ankauf galt als ein Akt der Wiedergutmachung für den Künstler, der als Professor der Düsseldorfer Kunstakademie 1933 von den Nationalsozialisten entlassen worden war. Das Konvolut, der Grundstock der 1961 gegründeten Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ist nun Ausgangspunkt für die Befragung der Sammlung: Von 1966 bis 1985 nämlich reisten die Bilder um die Welt und waren u.a. 1966 in Jerusalem, 1969 in Prag, 1972 in Rio de Janeiro und 1979 in New Delhi zu sehen. Das "Universalgenie" Klee und seine Werke waren dabei erklärtermaßen Botschaft und Botschafter der neuen Bundesrepublik Deutschland, was bislang unbekannte Materialien aus Archiven und aus den gastgebenden Institutionen eindrucksvoll bezeugen. Die Präsentation wird bis zum 24.3. geöffnet sein (verlängert um zwei Wochen)!

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"Planet 58": Absolvent_innen bis 31.3. im K21 zu Gast

Die Ausstellung "Planet 58" zeigt aktuelle Werke von Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf. Alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben 2018 ihr Studium an der international renommierten Kunsthochschule abgeschlossen und präsentieren nun jeweils eine bis drei Arbeiten im musealen Raum. Die Schau, die die gesamte Ausstellungsfläche im Untergeschoss des K21 einnimmt, folgt keiner thematischen Vorgabe, sondern zeigt fast 60 künstlerische Positionen in ihrer gesamten Breite. Neben zahlreichen Gemälden sind Skulpturen, Installationen, Fotografien, Grafiken, Videos und Performances zu sehen. Die Ausstellung bleibt bis zum 31. März geöffnet.

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Encounter am 24.3.: "OPEN – was noch mal?"

Welche Erfahrungen, Hoffnungen und Wünsche verbinden sich mit dem OPEN SPACE? Können solche Orte Veränderungen bewirken? Wenn ja, welche? Am 24.3. findet das Podiumsgespräch mit Jan Liesegang, raumlaborberlin, Angeli Sachs, Leiterin des Studiengangs Master Art Education Curatorial Studies, Zürcher Hochschule der Künste, und Kuratorin am Museum für Gestaltung Zürich, Lysania, Spoken Word Artist, und Julia Hagenberg, Leiterin der Abteilung Bildung an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im OPEN SPACE statt. Moderation: Christian Holl, freier Autor und Kurator. Teilnahme kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl.

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Sammlung im K21

K21 ist das Museum für internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Im 2. und 3. Obergeschoss konzentriert sich die Sammlungspräsentation auf Werke seit den späten 1980er Jahren. Beginnend mit hinterleuchteten Groß-Dias von Jeff Wall, Skulpturen und Bildern von Rosemarie Trockel und Robert Gober, führt der Rundgang zu jüngeren Erwerbungen von Akram Zaatari und Wael Shawky. Die Ausstellung zeigt Videos wichtiger Performance-Künstler wie Marina Abramovic und Paul McCarthy, Fotografie ist mit Werken von Thomas Ruff und Thomas Struth vertreten. Skulpturen von Katharina Fritsch und Thomas Schütte bilden je eigene Raumsituationen.

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Vorschau: Programm 2019 für K20 und K21

Zu den Highlights des Ausstellungsprogramms 2019 gehört die große Ausstellung mit Werken des weltbekannten chinesischen Künstlers Ai Weiwei, die ab Mitte Mai (bis 1. September 2019) im K20 und K21 als den beiden Häusern der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt stehen mehrere raumfüllende Installationen, die die enge Verbindung von Kunst und Politik im Werk dieses bedeutenden Künstlers sichtbar machen. Einen ganz eigenen Blick auf den Maler Edvard Munch wirft der norwegische Erfolgsautor Karl Ove Knausgård. Der Schriftsteller richtet für die Kunstsammlung im Herbst eine Ausstellung mit selten oder nie gezeigten Werken des Künstlers aus dem Depot des Munch-Museums in Oslo ein. Die rund 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier sind ab dem 12.10.2019 im K20 zu sehen. Das Ausstellungs-Jahr beginnt mit einer am 8.2.2019 im K21 öffnenden Präsentation junger Absolventinnen und Absolventen der Kunstakademie in Düsseldorf, die dort ihr Studium 2018 abgeschlossen haben. Hiermit startet eine Kooperation zwischen der renommierten Kunsthochschule und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

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"in orbit": Installation im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Aktuelle Informationen zum Besuch erhalten Sie über unseren Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81-204 bzw. service@kunstsammlung.de) und auf der Seite der "Öffnungszeiten" auf der Website.

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Katalog zu "museum global"

Auch außerhalb der Grenzen Europas und Nordamerikas existierten im 20. Jahrhundert Zentren der Kunstproduktion, wo eigenständige Positionen jenseits von oder in Auseinandersetzung mit der westlichen Moderne formuliert wurden. "museum global" lenkt den Blick auf eine "ex-zentrische" Moderne und erzählt in Mikrogeschichten von ausgewählten künstlerischen Manifestationen. Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen: Herausgegeben von Susanne Gaensheimer, Kathrin Beßen, Doris Krystof, Isabelle Malz und Maria Müller-Schareck, deutsch/englisch, 280 Seiten. Erschienen im Wienand Verlag und im Museum sowie im Webshop zum Preis von 34,00 Euro erhältlich.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zu Beginn des Jahres 2019 möchte ich Ihnen berichten, wie sich die beiden Häuser der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen während der vergangenen Monate entwickelt haben – viele von Ihnen haben es beim Besuch unserer Ausstellungen sicher schon bemerkt.

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