Neue Ausstellung: Otto Dix im K20

Otto Dix (1891–1969), berühmter Maler und berüchtigter Bürgerschreck, verbrachte von Herbst 1922 bis November 1925 intensive Schaffensjahre in Düsseldorf. Als Mitglied der revolutionären Künstlergruppe Das Junge Rheinland entwickelte er seine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Dieser künstlerisch wie menschlich prägenden Phase widmet die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen die Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick". Vom 11.02. – 14.05.2017 werden ca. 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen im K20 am Grabbeplatz gezeigt.

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Marcel Broodthaers ab 4. März im K21

Mit Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive kommt eine große Überblicksschau über das vielfältige Werk des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers (1924–1976) Anfang März ins K21. Broodthaers, der im Umfeld von Pop, Minimal und Konzeptkunst eine kritische, eigenwillige Position formulierte, fand innerhalb kürzester Zeit in der avantgardistischen Kunstszene großen Anklang mit institutionskritischen, installativen und kinematografischen Arbeiten, auf denen seine zentrale Bedeutung für die bildende Kunst im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert basiert. Die Ausstellung ist organisiert von The Museum of Modern Art, New York und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, und wird am Abend des 3. März 2017 eröffnet.

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Futur 3: neue Programmstaffel – wieder im Schmela Haus

Im Februar beginnt die neue Programmstaffel der Reihe "Futur 3. Annäherung an eine ungekannte Zukunft". Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres die Gesprächsrunden baubedingt an den Grabbeplatz ausweichen mussten, steht nun wieder das Schmela Haus in der Mutter-Ey-Straße als Veranstaltungsort für Diskussionen und Debatten zur Verfügung. Am 16. Februar ist Nadine Siegert, stellvertretende Leiterin des Iwalewahaus in Bayreuth, zu Gast in Düsseldorf. Sie spricht über "Afrikanische Moderne in deutschen Sammlungen – Relationen und Routen von Sammler/innen, Künstler/innen und Werken". Anlässlich der Retrospektive Marcel Broodthaers' im K21 finden im F3-Programm ab März Vorträge und Veranstaltungen über das Werk des belgischen Künstlers statt. Das Thema Globalisierung und die Künste stehen ebenfalls im Zentrum der kommenden Veranstaltungen, die sich dem dreijährigen Forschungsprojekt "museum global" widmen.

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Neuer K21 Künstlerraum von Alexandra Bircken

Mit ihren bühnenhaften Installationen und ihrer eigenwilligen Objektsprache hat Alexandra Bircken (*1967) in den letzten Jahren international Anerkennung gefunden. Die in Köln und London lebende Künstlerin arbeitet mit groben Materialien wie Metall, Gummischläuchen und Holz, aber auch mit Wolle, Leder und transparenten Stoffen. Für ihre sperrigen Arrangements zerschneidet sie Motorräder und entwickelt Verhüllungen für Modepuppen. Die Installation "Parallelgesellschaften" ist seit Dezember im 2. Obergeschoss von K21 Ständehaus zu sehen. Die Künstlerräume im K21 werden von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Im Laufe des Jahres 2017 können sich die Besucher auf neue Räume von Ulla von Brandenburg, Gego, Eva Kot´átková und der Beuys-Schülerin Inge Mahn freuen.

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"Wegen Umbau geöffnet" im Labor im K20

Im Projekt »Wegen Umbau geöffnet«, das von Januar 2017 bis August 2018 im Labor im K20 stattfindet, setzen sich Besucherinnen und Besucher sowie Museumsinteressierte mit Kunstwerken der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons auseinander. Als Fokusgruppen arbeiten sie in einer hierfür entworfenen Ausstellungsarchitektur und entwickeln eigene Zugänge zu von ihnen ausgewählten Werken. In einer Reihe von Workshops untersuchen sie Inhalte, Präsentations- und Vermittlungsformen und kommentieren diese. Schließlich präsentieren sie dem Museum und dem Publikum ihre Perspektiven in Form einer Ausstellung und laden zur weiteren Diskussion ein. »Wegen Umbau geöffnet« ist Teil des mehrjährigen Forschungsprojekts "museum global". Es besteht fortlaufend die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Projekt in einer der Workshop-Reihen anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

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Andreas Gursky schenkt Kunstsammlung bedeutendes Werk

Der international renommierte Fotokünstler Andreas Gursky hat der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ein bedeutendes Werk geschenkt. Die großformatige Fotoarbeit "Tote Hosen II" (2014), zu der die Idee während eines Konzertes der Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen entstanden ist, zeigt die Bühne mit dem abstrahierten Reflex der Musiker auf einer riesigen LED-Wand. Das fast vier Meter breite und über zwei Meter hohe Bild war ein "Blickfang" der vor kurzem in der NRW-Landesgalerie beendeten Gursky-Ausstellung: Es war wichtiges Bindeglied zwischen visuellen und auditiven Elementen in der von 70 000 Kunstfreunden besuchten Ausstellung, in die Gursky erstmals eine Soundinstallation des DJs und Techno-Musikers Richie Hawtin integriert hatte.

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Katalog zu Marcel Broodthaers erschienen

Marcel Broodthaers war Dichter, Künstler, Fotograf, Filmemacher, Kritiker, Lehrer, Sammler, Antiquar, Galerist, Kurator und Museumsdirektor. 1963 beschloss er, bildender Künstler zu werden. Nie verlor er jedoch seine Verbindung zur Sprache und Poesie. Sein Werk voller Poesie ist eine wesentliche Brücke zwischen Klassischer Moderne und Kunst der Gegenwart. Trotz einiger großer Ausstellungen – die Kataloge sind sämtlich vergriffen – blieb bisher die Kenntnis über sein Werk den Spezialisten vorbehalten. In der jetzt erschienenen Monographie, herausgegeben vom Museum of Modern Art, New York, und ausgestattet mit mehr als 500 meist farbigen Abbildungen, präsentieren und erläutern renommierte Autoren zum ersten Mal das gesamte Oeuvre. Die Ausstellung Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive, die zuvor in Madrid zu sehen war, wird ab dem 4. März im K21 gezeigt. (Katalog: gebundene Ausgabe, hg. von Christophe Cherix & Manuel Borja-Villel. New York/Madrid/Düsseldorf 2016/17, zum Preis von 49,90 Euro erhältlich im Webshop sowie in den Museen).

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Otto Dix im K20: Exklusives Private View

Zu der Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick" bietet die ArtPartner Relations GmbH ein exklusives Event-Paket an: Verbringen Sie einen unvergesslichen Kunstabend im Stil der 20er Jahre außerhalb der Öffnungszeiten – als Firmenevent mit Ihren Kunden oder als Privatperson mit Ihren Freunden. Empfangen werden Sie mit Champagner, Currywurst und Jazz-Musik, anschließend genießen Sie eine kunsthistorische Führung und tauchen ein in die Bildwelt des bekannten Malers Otto Dix. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.artpartnerrelations.de/news-page/. Bei Fragen steht Ihnen Valentina Wöber, Leiterin Veranstaltungen, gern zur Verfügung (per Mail unter woeber@kunstsammlung.de, Tel. 0211.8381 – 212).

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Im Umbau: "in orbit" im K21 ab voraussichtlich Ende März wieder offen

Die riesige Netzkonstruktion "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno im K21 steht vor dem "Neustart": Der absolute Publikumsrenner, der nach drei Jahren unter der gewaltigen Glaskuppel des Museums abgebaut werden musste, wird in wenigen Monaten neu eröffnet. Voraussichtlich Ende März 2017 können mutige Kunstliebhaber wieder die Rauminstallation in schwindelnder Höhe besteigen.

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Noch erhältlich: Edition "Una's Haus" von Imi Knoebel

Imi Knoebel hat für die Reihe Editionen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen anlässlich seiner Ausstellung im K21 eine neue Edition geschaffen: Der Original Linoldruck "Una’s Haus", 2015 (2 Farben, 5 Druckvorgänge, davon 4-maliger Druck der Farbe Tagesleucht-Weiß, Format 69 x 100 cm) wird in einer Auflage von 100 (10 a.p.., 10 p.p.), signiert und nummeriert herausgegeben. Druck Edition Kopenhagen, Dänemark, erhältlich zum Preis von 900,- Euro in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, mit Bestellung per E-Mail oder im Webshop.

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