Banu Cennetoğlu im K21

K21 präsentiert das Werk von Banu Cennetoğlu: Die in Istanbul lebende Künstlerin befasst sich mit den politischen, sozialen und medialen Bedingungen heutiger Informationsgesellschaften. Ihre konzeptuellen Arbeiten fragen nach dem Verhältnis von Privatem und Öffentlichem, nach dem Unterschied von ungefilterter Information einerseits und redaktionell aufbereiteten Nachrichten andererseits. Tagtäglich werden Entscheidungen darüber getroffen, was wann wie und in welcher Form publiziert wird, welche Information zur Nachricht wird und welchen gesellschaftlichen Stellenwert das Private hat. Banu Cennetoğlu weist in jedem ihrer Werke darauf hin, dass diese Entscheidungen politische Entscheidungen sind, gleichgültig ob sie das Private oder das Öffentliche betreffen.

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Vorschau: Carsten Nicolai im K21

Die Ausstellung "Carsten Nicolai. Parallax Symmetry" (ab 28.9.2019) gibt einen Überblick über das Werk des Künstlers und Musikers, der seit den frühen 1990er Jahren an der Schnittstelle von bildender Kunst, Musik und Naturwissenschaft arbeitet. Als Musiker ist Nicolai unter dem Pseudonym Alva Noto einer der bekanntesten Vertreter der zeitgenössischen elektronischen Musik seiner Generation. Seit seiner Teilnahme an der documenta X (1997) wird er auch als bildender Künstler weltweit ausgestellt.

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Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas ab Ende Oktober im K20

Die international renommierte, belgische Choreografin und Tänzerin Anne Teresa De Keersmaeker (*1960) gehört zu den wichtigsten Vertretern der internationalen Tanzszene und trägt seit Jahren mit ihren vielfach ausgezeichneten Arbeiten entscheidend zur Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes bei. Für die Grabbe Halle des K20 hat sie nun eine adaptierte Fassung ihrer inzwischen ikonisch gewordenen Choreografie "Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich" entwickelt.

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Offene Medienwerkstatt im K21: Ab in die Greenbox!

Ob Star Wars, Gladiator oder Hugo Cabret – atemberaubende visuelle Effekte vieler berühmter Filme sind mit der Greenscreen-Technik entstanden. Wie funktioniert dieses Verfahren, mit dem man lebensgefährliche Situationen überstehen und fantastische Welten betreten kann? Das können Teilnehmer ab 10 Jahren in der Greenbox im K21 ausprobieren und eigene Videos mit dieser Technik drehen. Anregen lassen sie sich von den Ausstellungen im Ständehaus. Ein Projekt zum "Kulturrucksack NRW" an jedem 2. und 4. Samstag im Monat von 15.00 – 18.00 Uhr.

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Sammlung im K21

K21 ist das Museum für internationale Gegenwartskunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Im 2. und 3. Obergeschoss konzentriert sich die Sammlungspräsentation auf Werke seit den späten 1980er Jahren. Beginnend mit hinterleuchteten Groß-Dias von Jeff Wall, Skulpturen und Bildern von Rosemarie Trockel und Robert Gober, führt der Rundgang zu jüngeren Erwerbungen von Akram Zaatari und Wael Shawky. Die Ausstellung zeigt Videos wichtiger Performance-Künstler wie Marina Abramovic und Paul McCarthy, Fotografie ist mit Werken von Thomas Ruff und Thomas Struth vertreten. Skulpturen von Katharina Fritsch und Thomas Schütte bilden je eigene Raumsituationen.

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"in orbit": Installation im K21

Über der Piazza des K21 schwebt in mehr als 25 Meter Höhe die riesige Rauminstallation "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno. Es ist eine Konstruktion aus Stahlnetzen, die in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel aufgespannt ist. Innerhalb der insgesamt 2.500 Quadratmeter umfassenden Netzstruktur sind ein halbes Dutzend "Sphären", luftgefüllte Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, platziert. Besucher können die transparente Installation betreten und sich auf den drei Ebenen zwischen den Kugeln frei bewegen. Aktuelle Informationen zum Besuch erhalten Sie über unseren Besucherservice (telefonisch unter 0211. 83 81-204 bzw. service@kunstsammlung.de) und auf der Seite der "Öffnungszeiten" auf der Website.

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Neue Edition: Ai Weiwei

Erhältlich ab Ende August: Für die Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat Ai Weiwei ein fotografisches Selbstporträt geschaffen, in dem er direkt auf den Betrachter zugeht. Er zitiert damit das Plakat von Joseph Beuys "La rivoluzione siamo Noi" von 1971. Ai Weiwei stellt damit 50 Jahre später erneut die Frage nach der Revolution. Hierbei schwingt sein Wissen um die mythologisierende Perspektive in Bezug auf die Verbindung von Kunst und Politik mit. Die Edition (Preis: 2.400,00 €) ist ab Ende August erhältlich unter: editionen@kunstsammlung.de

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Katalog zur Ausstellung "Ai Weiwei"

Zur Ausstellung "Ai Weiwei" ist eine gleichnamige Publikation erschienen, die auch noch nach dem Ende der Ausstellung erworben werden kann. Mit Beiträgen von Rembert Hüser, Doris Krystof, Friederike Sigler, Linda Walther, Falk Wolf und einem Interview des Künstlers von Hans Ulrich Obrist. 256 Seiten, deutsche und englische Ausgabe, herausgegeben von Susanne Gaensheimer, Doris Krystof und Falk Wolf, erschienen im Prestel Verlag, München. London. New York. Preis im Museum 32,00 Euro, erhältlich auch im Webshop.

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Vorschau: Edvard Munch ab 12.10. im K20

Mit rund 140 selten oder noch nie in Deutschland gezeigten Werken präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 einen „unbekannten“ Edvard Munch (1863 – 1944). Ausgewählt hat die Gemälde, Druckgrafiken und Skulpturen Karl Ove Knausgård (*1968). Der international gefeierte Schriftsteller, Norweger wie Munch, erlangte Weltruhm mit seinem sechsbändigen autobiografischen Roman, der in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt wurde. Sein sehr persönlicher Blick eröffnet eine frische Perspektive auf den wohl bedeutendsten Künstler der skandinavischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts und legt dar, wie aktuell Munchs Beschäftigung mit der Einbettung des Individuum in die Gesellschaft auch heute noch ist. Eine Ausstellung des Munch Museum in Oslo in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Sie findet parallel zur Frankfurter Buchmesse statt, die 2019 Norwegen als Ehrengastland in den Mittelpunkt stellt und wird vom 12.10. bis 1.3.2020 zu sehen sein.

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Sammlung im K20

Nach einer umfassenden Renovierung ist im K20 ab Ende Juli die Sammlung mit ihren Höhepunkten aus den historischen Avantgarden und Meisterwerken der US-amerikanischen und europäischen Kunst nach 1945 wieder geöffnet. In der Rademacher Galerie steht mit Werken von Carmen Herrera, Jackson Pollock, Gerhard Richter und Katharina Sieverding die Frage im Mittelpunkt, welche Erscheinungsformen Malerei seit den 1950er Jahren annehmen kann. Bekannte Highlights von Klee bis Kandinsky, von Picasso bis Mondrian sind in den Räumen im 2. Obergeschoss zu sehen. Im Bereich des Surrealismus mit Klassikern von Magritte, Miró und Max Ernst lassen sich Neuerwerbungen des ägyptischen Surrealismus entdecken.

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