Ausstellung im K20: Otto Dix verlängert bis 28. Mai

Die Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick" im K20 wird wegen des anhaltenden großen Publikumsinteresses um zwei Wochen verlängert: Die noch bis zum 28. Mai geöffnete Schau schildert die drei wichtigen und erfolgreichen Schaffensjahre, die Otto Dix in Düsseldorf verbracht hat. Mehr als 65 000 Besucher haben die seit Mitte Februar geöffnete Ausstellung bisher gesehen. Otto Dix (1891–1969), berühmter Maler und berüchtigter Bürgerschreck, lebte von Herbst 1922 bis November 1925 in Düsseldorf. Als Mitglied der revolutionären Künstlergruppe Das Junge Rheinland entwickelte er seine kritische Handschrift, die ihn in der Kunst des 20. Jahrhunderts unverkennbar macht. Gezeigt werden ca. 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus nationalen und internationalen Sammlungen.

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KPMG- Kunstabend zu Broodthaers und Kunst im Rheinland

Zu einem Abend über die Beziehungen des Künstlers Marcel Broodthaers ins Rheinland lädt die Kunstsammlung am 7. Juni ins K21 ein. Unter dem Motto "Plus que 50 ans après – Mehr als 50 Jahre später" treffen sich ab 20.00 Uhr unter anderem Gregor Jansen (Direktor Kunsthalle Düsseldorf), Thomas W. Rieger (Direktor Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf und Berlin), Susanne Rennert (Kuratorin / Forschungsprojekt Museum Mönchengladbach 1967 – 1978), Susanne Titz, (Direktorin Museum Abteiberg, Mönchengladbach), Daniel Hug (Direktor Art Cologne) und Kuratorin Doris Krystof. Die Ausstellung "Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive", die an diesem Abend bis 22.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet ist, läuft noch bis zum 11. Juni. In diesem Jahr feiern Kunsthalle Düsseldorf, Art Cologne, Konrad Fischer Galerie und die Ära Johannes Cladders am Städtischen Museum Mönchengladbach ihren 50. Geburtstag. Diese historische Gleichzeitigkeit gab den Anlass zur Kooperation im Broodthaers-Begleitprogramm.

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Bel Etage im K21: Werke von Leunora Salihu

Die 1977 im Kosovo geborene Leunora Salihu ist auf dem Weg, sich als Bildhauerin eine unverwechselbare künstlerische Sprache zu erarbeiten. Für ihre abstrakten Skulpturen, die sich in Form und Größe stark unterscheiden, verwendet sie Holz, Multiplexplatten, Kunststoffe oder Ton. Eine enorme Materialkenntnis bildet die Basis aller Arbeiten, denn die Eigenschaften der Werkstoffe bestimmen die endgültigen Formen der Objekte, auch wenn diese bisweilen Assoziationen an Industrie, Maschinenbau und Literatur wachrufen. Eine Präsentation von Werken der Bildhauerin ist unter dem Titel GRAVITY ON A JOURNEY in den Räumen der Bel Etage im K21 bis zum 10. September 2017 sehen sein.

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Futur 3 im Schmela Haus

Anlässlich von "Marcel Broodthaers. Eine Retrospektiv" im K21 widmen sich in den kommenden Wochen insgesamt drei Abende mit Vorträgen und einer Performance dem Werk des belgischen Künstlers. Ein weiterer Termin am 11. Mai findet im Rahmen der Dix-Ausstellung statt. Veranstaltungsort aller Termine ist das Schmela Haus in der Mutter-Ey-Straße. Einlass und Barbetrieb jeweils ab 18.30 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Die neuen K21 Künstlerräume sind eröffnet

Das K21 ist seit 2010 ein Ort für internationale Künstler und für Werke aus der Sammlung mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 Räume intensive, fortlaufend wechselnde Räume Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. Ab April sind neben bestehenden Künstlerräumen neue Installationen von fünf Künstlerinnen zu sehen. Alexandra Bircken, Ulla von Brandenburg, Eva Kot´átková, Inge Mahn und Pamela Rosenkranz legen einen Schwerpunkt auf bühnenhafte Inszenierung und eine architektonische Erweiterung des Raumes. Die Künstlerräume werden seit dem vergangenen Jahr von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West gefördert. Die neuen Räume werden bis Ende März 2018 zu sehen sein.

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Saraceno-Kunstwerk im K21 wieder geöffnet

Die riesige Netzkonstruktion "in orbit" des Künstlers Tomás Saraceno im K21 ist wieder begehbar: Nun wurde der absolute Publikumsrenner des Museums, der wegen gründlicher Renovierung seit vergangenem Herbst geschlossen war, neu eröffnet. Vor allem sind die 2 500 Quadratmeter Stahlnetz neu gespannt worden, auf denen mutige Museumsbesucher in etwa 25 Metern Höhe unter der gläsernen Dachkuppel scheinbar schwebend klettern können. Nicht nur das Netz, sondern auch die schimmernden "Sphären", die als große Kugeln von mehreren Metern Durchmesser die drei Netzlagen auf Abstand gehalten hatten, waren nach jahrelanger Beanspruchung erneuerungsbedürftig. Wegen der Verwendung strapazierfähigerer Materialien kann "in orbit" in der neuen Version fünf Jahre lang für Kletterer geöffnet bleiben.

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Aktuell im K21: Retrospektive von Marcel Broodthaers

Mit "Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive" kommt eine große Überblicksschau über das vielfältige Werk des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers (1924–1976) bis Mitte Juni ins K21. Broodthaers, der im Umfeld von Pop, Minimal und Konzeptkunst eine kritische, eigenwillige Position formulierte, fand innerhalb kürzester Zeit in der avantgardistischen Kunstszene großen Anklang mit institutionskritischen, installativen und kinematografischen Arbeiten, auf denen seine zentrale Bedeutung für die bildende Kunst im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert basiert. Die Ausstellung ist organisiert von The Museum of Modern Art, New York und dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid.

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"Wegen Umbau geöffnet" im Labor im K20

Im Projekt »Wegen Umbau geöffnet«, das von Januar 2017 bis August 2018 im Labor im K20 stattfindet, setzen sich Besucherinnen und Besucher sowie Museumsinteressierte mit Kunstwerken der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons auseinander. Als Fokusgruppen arbeiten sie in einer hierfür entworfenen Ausstellungsarchitektur und entwickeln eigene Zugänge zu von ihnen ausgewählten Werken. In einer Reihe von Workshops untersuchen sie Inhalte, Präsentations- und Vermittlungsformen und kommentieren diese. Schließlich präsentieren sie dem Museum und dem Publikum ihre Perspektiven in Form einer Ausstellung und laden zur weiteren Diskussion ein. »Wegen Umbau geöffnet« ist Teil des mehrjährigen Forschungsprojekts "museum global". Es besteht fortlaufend die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am Projekt in einer der Workshop-Reihen anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.

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Otto Dix im K20: Exklusives Private View

Zu der Ausstellung "Otto Dix – Der böse Blick" bietet die ArtPartner Relations GmbH ein exklusives Event-Paket an: Verbringen Sie einen unvergesslichen Kunstabend im Stil der 20er Jahre außerhalb der Öffnungszeiten – als Firmenevent mit Ihren Kunden oder als Privatperson mit Ihren Freunden. Empfangen werden Sie mit Champagner, Currywurst und Jazz-Musik, anschließend genießen Sie eine kunsthistorische Führung und tauchen ein in die Bildwelt des bekannten Malers Otto Dix. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.artpartnerrelations.de/news-page/. Bei Fragen steht Ihnen Valentina Wöber, Leiterin Veranstaltungen, gern zur Verfügung (per Mail unter woeber@kunstsammlung.de, Tel. 0211.8381 – 212).

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Katalog zu Marcel Broodthaers

Marcel Broodthaers war Dichter, Künstler, Fotograf, Filmemacher, Kritiker, Lehrer, Sammler, Antiquar, Galerist, Kurator und Museumsdirektor. 1963 beschloss er, bildender Künstler zu werden. Nie verlor er jedoch seine Verbindung zur Sprache und Poesie. Sein Werk voller Poesie ist eine wesentliche Brücke zwischen Klassischer Moderne und Kunst der Gegenwart. Trotz einiger großer Ausstellungen – die Kataloge sind sämtlich vergriffen – blieb bisher die Kenntnis über sein Werk den Spezialisten vorbehalten. In der jetzt erschienenen Monographie, herausgegeben vom Museum of Modern Art, New York, und ausgestattet mit mehr als 500 meist farbigen Abbildungen, präsentieren und erläutern renommierte Autoren zum ersten Mal das gesamte Oeuvre. Die Ausstellung "Marcel Broodthaers. Eine Retrospektive" ist bis zum 11. Juni 2017 im K21 zu sehen. (Katalog: gebundene Ausgabe, hg. von Christophe Cherix & Manuel Borja-Villel. New York/Madrid/Düsseldorf 2016/17, zum Preis von 49,90 Euro erhältlich im Webshop sowie in den Museen).

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